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Information | Schnellladestationen in vielen Regionen verfügbar |
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Information | Mindestens eine Schnellladestation an allen Autobahntankstellen |
| - Einschätzung: Die Situation für Elektroautofahrer hat sich deutlich verbessert. An allen Autobahntankstellen steht mindestens eine Schnellladestation zur Verfügung.
- Ladenetzwerk:
– Anfang 2024 waren laut EAFO European Alternative Fuels Observatory) rund 131'000 öffentlich zugängliche Ladepunkte in Deutschland installiert. – Bis Mitte 2025 ist diese Zahl auf rund 170'000 – 175'000 Ladepunkte angewachsen, davon gut 40'000 – 42'000 Schnellladepunkte. – Damit hat die öffentliche Ladeinfrastruktur seit Anfang 2024 um rund ein Drittel (30–35%) zugelegt. Das Netz wurde insbesondere entlang von Autobahnen und in stark frequentierten Regionen verdichtet. - Das Deutschlandnetz mit 9'000 zusätzlichen Schnellladepunkten ist seit Ende 2024 in Betrieb. Es umfasst über 1'000 Standorte in allen Regionen und entlang der Autobahnen. - Ladeleistung: Die Ladestationen des Deutschlandnetzes bieten mindestens 200 kW Ladeleistung pro Fahrzeug, selbst bei Hochbetrieb am Standort.
- Bezahlung: An den Deutschlandnetz-Stationen kann per App, Ladekarte oder kontaktlos direkt vor Ort bezahlt werden; eine Registrierung ist nicht zwingend notwendig. Viele Betreiber setzen bereits die AFIR-Vorgabe* um, dass ad-hoc-Laden mit Bank- bzw. Kreditkarte möglich sein muss. (*EU-Verordnung: Alternative Fuels Infrastructure Regulation)
- TCS eCharge / Swisscharge:
- TCS eCharge bietet über das Swisscharge-Netz und Roaming Zugang zu vielen grossen Ladenetzwerken in Deutschland; insgesamt sind über 380.000–400.000 Ladepunkte in Europa eingebunden. – In Deutschland sind zahlreiche grosse Verbünde (unter anderem IONITY, EnBW, innogy/EnBW-Roaming) über TCS eCharge nutzbar; über die TCS-eCharge-App können zehntausende Ladepunkte an mehreren tausend Standorten freigeschaltet werden. – Für Reisen durch Deutschland ist TCS eCharge in der Regel voll ausreichend – ein Grossteil der Autobahn-Schnelllader und viele Stadt-AC-Säulen können damit genutzt werden. Im Einzelfall sollte in der App geprüft werden, ob die gewünschte Säule angezeigt wird und wie der Tarif im Vergleich zu Betreiber-Apps ausfällt. - Sonderparkplätze und Parkerleichterungen:
- Viele Städte haben exklusive Stellplätze an Ladestationen für E-Fahrzeuge, klar beschildert und markiert. – Einige Kommunen gewähren E-Autos reduzierte oder kostenlose Parktarife während des Ladevorgangs. – Falschparken auf E-Auto-Parkplätzen kostet einheitlich 55 Euro. - Empfehlung für Reisende:
– TCS eCharge als Hauptladekarte beziehungsweise -App; ergänzend lokale Apps der grössten Anbieter (z.B. EnBW) für günstigere Tarife. – Routenplanung über fahrzeugeigene Navigation, TCS-eCharge-App oder spezialisierte Planer.
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Information | Gut ausgebautes Netz öffentlicher Ladestationen |
| - Einschätzung: Insgesamt bietet Finnland eine gute Infrastruktur für Elektroautofahrer, besonders in städtischen Gebieten und entlang der Hauptverkehrsrouten.
- Ladenetzwerk und Entwicklung:
– Anfang 2024 gab es in Finnland rund 12.000–12.500 öffentliche Ladepunkte. – Bis Anfang 2025 sind es etwa 13.000–13.500 Ladepunkte geworden – ein moderates, aber stetiges Wachstum. – 2024 wurden über 1.400 neue Hochleistungs-Ladepunkte installiert, was die DC-Infrastruktur deutlich gestärkt hat. - Ladestationen-Standorte: Die Ladeinfrastruktur wird häufig in Verbindung mit Geschäften, Tankstellen, Service-Points sowie zunehmend auch in Wohnungsgesellschaften und Einfamilienhäusern errichtet.
- Bezahlmöglichkeiten: Lokale Apps wie Fortum, Virta, ABC mobilii und K-Lataus sind oft günstiger als Roaming-Optionen. Roaming-Karten wie Shell Recharge, Plugsurfing oder Virta funktionieren ebenfalls, sind aber meist teurer. An einigen Stationen (z.B. ABC Lataus) ist nur die Bezahlung über die eigene App möglich.
- Preisstruktur: In Finnland sind Minutenpreise noch weitverbreitet. Einige Anbieter wie ABC Lataus bieten jedoch kWh-Preise (AC meist 20 ct/kWh, DC zwischen 25 und 30 ct/kWh).
- Parken: In vielen Städten gibt es Parkzonen mit unterschiedlichen Gebühren. Einige Einkaufszentren bieten kostenlose Parkplätze für begrenzte Zeit. In manchen Städten können Elektroautos kostenlos parken, aber eine vorherige Registrierung kann erforderlich sein.
- Bidirektionales Laden: In Helsinki wurde kürzlich die erste öffentlich zugängliche bidirektionale Ladestation installiert, die Teil eines intelligenten Energiesystems ist.
- Dichte der Ladestationen: Die Dichte der Ladestationen nimmt im Norden des Landes ab. Planen Sie Ihre Route entsprechend.
- TCS eCharge / swisscharge:
– Über swisscharge-Roaming bietet TCS eCharge Zugang zu grossen Teilen der finnischen Infrastruktur, vor allem zu internationalen und grösseren Betreibern wie Fortum (über Roaming). – Die Abdeckung ist bei AC-Ladesäulen nicht vollständig; viele kleinere Netze sind nur über lokale Apps zugänglich - Empfehlung: TCS eCharge als Ergänzung nutzen; mindestens die Fortum- oder Virta-App zusätzlich installieren, um Verfügbarkeit und Preise zu optimieren.
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Information | Ladeinfrastruktur ist im ganzen Land gut ausgebaut |
| - Einschätzung: Frankreich bietet eine gute und weiter wachsende Infrastruktur für Elektrofahrzeuge, sowohl in dicht besiedelten Regionen als auch entlang der wichtigen Fernrouten.
- Ladenetzwerk und Entwicklung:
– Anfang 2024 gab es etwa 120.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte. – Bis Ende 2024 beziehungsweise Anfang 2025 waren es bereits 154.000–160.000 Ladepunkte. – Das entspricht einem Wachstum von rund 28–33% innerhalb eines Jahres – eine der stärksten Wachstumsraten in Westeuropa. - Schnellladestationen: Rund 17–20% der Ladepunkte sind Schnell- oder Ultraschnellladestationen mit Leistungen ab 50 kW. Entlang der Autobahnen stehen mehrere Tausend Ladepunkte mit mindestens 50 kW zur Verfügung.
- Parken: Einige Städte bieten Elektrofahrzeugen erhebliche Vorteile: kostenloses oder stark vergünstigtes Parken gegen vorherige Registrierung (z.B. „Véhicule basse émission“ in Paris, reduzierte Jahrestarife in Lyon).
- Laden beim Einkaufen: Viele Supermärkte wie Carrefour, Super U, Auchan und besonders Lidl bieten Ladestationen an. Lidl hatte Anfang 2024 bereits mehrere Tausend Ladepunkte entlang wichtiger Reiserouten aufgebaut.
- Bezahlung: An öffentlichen Ladestationen kann oft per App oder Ladekarte bezahlt werden. Die grössten Anbieter sind Tesla, Lidl, Engie, Total, Electra, Freshmile und regionale Verbünde wie, Reveo.
- TCS eCharge / swisscharge:
– Über swisscharge-Roaming bietet TCS eCharge Zugang zu vielen grossen französischen Ladenetzwerken, insbesondere internationalen Betreibern wie Ionity, Lidl und Tesla sowie Roaming-Hubs. – Die Abdeckung ist in Autobahnnähe und in grossen Städten in der Regel gut; bei kleineren kommunalen Netzen können Lücken bestehen. - Empfehlung: TCS eCharge als Basis nutzen; für Preisoptimierung zusätzlich Apps lokaler Betreiber installieren.
- Reiseführer mit praktischer Checkliste
- Reisen mit Elektroauto
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Information | Ladeinfrastruktur vor allem im Norden gut ausgebaut |
| - Einschätzung: Insgesamt bietet Italien eine zunehmend gute Infrastruktur für Elektroautofahrer, besonders in Norditalien und entlang der Hauptverkehrsrouten. In Süditalien und auf Inseln bestehen noch Lücken, die jedoch kleiner werden.
- Ladenetzwerk und Entwicklung:
– Anfang 2024 existierten rund 50'000–51'000 öffentliche Ladepunkte. – Bis Ende 2024 / Anfang 2025 wurden etwa 60'000–67'000 Ladepunkte installiert. – Das entspricht einem jährlichen Wachstum von 20–30%, vor allem im Bereich von DC-Ladern an Autobahnen und in den Metropolregionen. - Regionale Unterschiede: Der Norden Italiens, insbesondere Lombardei, Südtirol und Trentino, ist besser mit Ladesäulen versorgt als der Süden.
- Schnelladestationen: Es gibt etwa 2.500 Schnelllader mit einer Leistung von 50+ kW. Die Autobahnraststätten sind sehr gut mit Schnellladern ausgerüstet.
- Tesla Supercharger: Es gibt etwa 60 Supercharger-Stationen, die auch für andere Elektroautomarken offen sind.
- Parken: In einigen Städten können Elektroautos kostenlos parken, z.B. in Rom auf blau markierten Parkplätzen. In Mailand können Elektro- und Hybridfahrzeuge mit CO2-Emissionen ≤ 50 g/km kostenlos in gelben und blauen Parkzonen parken. An Ladesäulen darf nur während des Ladevorgangs geparkt werden. Ein Verstoss kostet bis zu 87 Euro.
- Verkehrsberuhigte Zonen (ZTL): In vielen Städten haben Elektroautos freie Fahrt in verkehrsberuhigten Zonen.
- Routenplanung: Auf der Strecke von Mailand nach Sizilien findet man etwa alle 60 km eine Schnellladesäule an der Autobahn.
- Apps und Karten: Nutzen Sie Apps wie Electromaps oder Chargemap.com zur Planung Ihrer Route und zum Auffinden von Ladestationen. Die TCS eCharge App und Karte sind mit dem Netz des Lokalmatadors enelX kompatibel.
- TCS eCharge / swisscharge:
– Über Roaming erschliesst TCS eCharge einen grossen Teil der italienischen Infrastruktur, insbesondere Enel X Way (via Roaming-Hubs), Ionity, Allego, Free to X, A2A und weitere. – Für klassische Urlaubsrouten (Norditalien, Adria, Toskana, Grossraum Mailand/Rom/Florenz) ist TCS eCharge in der Regel sehr gut nutzbar, sowohl für AC als auch DC. – In ländlichen und südlichen Regionen sind manche lokalen Netze nur über Betreiber-Apps zugänglich. - Empfehlung: TCS eCharge als Basis, zusätzlich mindestens eine italienische Lade-App (z.B. Enel X Way, A2A, Duferco) installieren und die Route vorab in der TCS-App prüfen.
- Reiseführer mit praktischer Checkliste
- Reisen mit Elektroauto
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Information | AC-dominierte Ladenetze mit nationaler Chipkarte |
| - Einschätzung: Luxemburg verfügt über ein dichtes AC-Ladenetz und moderate Schnelllade-Abdeckung.
- Ladenetzwerk: Luxemburg verfügt über ein gut ausgebautes Netz öffentlicher Ladestationen. Das nationale "Chargy"-Netzwerk umfasst 800 Ladestationen mit insgesamt 1.600 Ladepunkten. Schnellladesäulen sind wenig verbreitet.
- Standorte: 102 Ladestationen befinden sich in der Hauptstadt Luxemburg.
- Ladegeschwindigkeit: Jede Chargy-Station ist mit zwei Ladeanschlüssen ausgestattet, die je nach Fahrzeug eine Leistung zwischen 3,7 kW und 22 kW bieten.
- Bezahlung: An allen Ladestationen des Netzes kann mit einer Multifunktions-Chipkarte (Chargy-mKaart) bezahlt werden.
- TCS eCharge / swisscharge:
– TCS eCharge hat Zugang zu einigen Schnellladebetreibern (z.B. Ionity). – Viele AC-Stationen sind rein mit Chargy nutzbar. – Empfehlung: Chargy-mKaart als Hauptzugang, TCS eCharge für Schnelllader.
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Information | Schnellladesäulen sind vorhanden |
| - Einschätzung: Die Niederlande sind europäischer Spitzenreiter bei Dichte und Qualität der Ladeinfrastruktur.
- Ladenetz und Entwicklung:
– Mitte 2023 etwa 200'000 öffentliche Ladepunkte. – Anfang 2025 etwa 180'000–190'000 öffentliche Ladepunkte (leichte statistische Bereinigung, gleichzeitiger Ausbau von Schnellladern). – Stand Frühjahr 2025: etwa 183'000 Ladepunkte, davon über 4'400 Fast-Charger mit Leistungen von mindestens 100 kW. - Ladedichte:
– 10,04 Ladepunkte pro 1.000 Einwohner. – 66 Ladepunkte pro Autobahnkilometer. - Ausbau: Täglich kommen weiterhin hunderte neue Ladepunkte hinzu. Schwerpunkt sind Mäander an Autobahnen und Ballungszentren.
- TCS eCharge / swisscharge:
– TCS eCharge ist sehr gut nutzbar, nahezu alle Schnelllader sind erreichbar. – AC-Ladestellen in Wohngebieten können teilweise via lokale Betreiber-Apps besser adressiert werden - Empfehlung: TCS eCharge für Langstrecken und Autobahnen, lokale Apps für langfristige Aufenthalte in Wohngebieten.
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Information | Die Dichte der Ladestationen ist relativ hoch |
| - Einschätzung: Österreich weist ein dichtes, gut ausgebautes Netz auf, das sich ideal für Reisen mit E-Autos eignet.
- Ladenetzwerk und Entwicklung:
– Anfang 2024 rund 25'000–26'000 öffentliche Ladepunkte. – Anfang 2025 etwa 27'000–27'500 Ladepunkte. – Detailliert: rund 20'500 Normallader (bis 22 kW) und 6'700 Schnelllader (> 22 kW). – Wachstum: 5–10% pro Jahr, bei Schnellladern deutlich höher (ca. +73%). - Abdeckung:
– Durchschnittlich alle 60 km eine Ladestation entlang Autobahnen und Schnellstrassen. – Österreich rangiert EU-weit auf Platz 6 bei der Dichte der Ladeinfrastruktur. - Roaming und TCS eCharge:
– TCS eCharge ist sehr gut nutzbar, sowohl bei AC als auch DC, durch enge Verflechtung mit schweizerischen und europäischen Netzen. - Empfehlung: TCS eCharge als erste Wahl; zusätzliche Apps als Option für spezielle Tarife.
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Information | Moderne und gut ausgebaute Ladeinfrastruktur mit regionalen Unterschieden |
| - Einschätzung: Portugal verfügt über ein modernes Netz, dessen Nutzung stark an die nationale Plattform Mobi.E gekoppelt ist
- Ladenetzwerk und Entwicklung:
– Ende 2023 etwa 4'000–4'500 öffentliche Ladestationen. – Ende 2024 rund 5'700 Ladestationen – Wachstum 25–40%. - Regionale Verteilung: Die meisten Ladestationen befinden sich im Süden, besonders in der Region Lissabon. Entlang der Hauptverkehrsachsen und in grösseren Städten ist das Netz dichter, während es im Norden und in ländlichen Gebieten weniger ausgebaut ist.
- Bezahlung: Der grösste Anbieter ist MOBI.E, die Bezahlung erfolgt per MobiE-App oder Prio. Shell Recharge und andere Roamingkarten sind möglich, aber oft preislich weniger attraktiv.
- TCS eCharge / swisscharge:
– TCS eCharge erreicht einige internationale Betreiber, ist aber im Mobi.E-System nur teilweise integriert. - Empfehlung: Mobi.E-App ist Pflicht, TCS eCharge als Zusatz für Schnelllader
- Besonderheiten:
– In einigen Zonen: kostenlose Parkmöglichkeiten für E-Fahrzeuge. – In Lissabon kann eine grüne Parkscheibe für ein Jahr kostenloses Parken erworben werden.
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Information | Schnellladesäulen stehen zur Verfügung - stark wachsendes Netz |
| - Einschätzung: Schweden zählt zu den europäischen Vorreitern bei der Elektromobilität. Die öffentliche Ladeinfrastruktur wächst sehr schnell, muss aber mit dem ebenfalls rasch zunehmenden E‑Fahrzeug‑Bestand Schritt halten. Insgesamt sind Reisen mit dem Elektroauto problemlos möglich.
- Ladenetz und Entwicklung: 2024 verzeichnete Schweden einen massiven Ausbau: Die Zahl der öffentlichen Ladestationen stieg um über 40% auf 4'694 Stationen, die Zahl der Ladepunkte um 37% auf über 45'000. Gemäss der schwedischen Energieagentur sind auf praktisch allen prioritären Fernstrassen Fast Charger im Abstand von höchstens 100 km verfügbar; auf europäischen und ausgewählten nationalen Strassen ist der Abstand meist unter 60 km. Etwa 9 % der öffentlichen DC-Ladepunkte sind Schnellladepunkte.
- TCS eCharge / swisscharge:
Schweden ist in die grossen europäischen RoamingPlattformen integriert. TCS eCharge bietet dadurch Zugang zu vielen Schnellladenetzen, insbesondere internationalen CPOs wie Ionity sowie weiteren Betreibern, die über europäische RoamingHubs angebunden sind. Viele regionale und städtische AC‑Netze arbeiten zusätzlich mit eigenen Apps und Tarifen (z.B. inCharge/Vattenfall, Mer, E.ON, Recharge). Für eine gute Kostentransparenz und Ausfallsicherheit empfiehlt sich daher: TCS eCharge für die grossen Korridore und Schnelllader nutzen und mindestens eine schwedische Betreiber‑App ergänzen; die Verfügbarkeit der Säulen jeweils vorab in der TCS‑App prüfen
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Information | Schnelladestationen stehen zur Verfügung, oft ist das Laden ohne Abonnement möglich |
| - Einschätzung: Die Schweiz verfügt über ein sehr dichtes und qualitativ hochwertiges Ladenetz. Reisen mit dem Elektroauto sind landesweit problemlos möglich; besonders eng ist die Abdeckung entlang der Autobahnen und in Agglomerationen.
- Ladenetzwerk und Entwicklung: Die Schweiz setzt auf eine ausgewogene Mischung aus Schnellladern für Langstrecken und AC‑Infrastruktur in Städten, Parkhäusern und bei Unternehmen. Besonders stark wächst der Bereich Hochleistungs‑DC: Die Zahl der HPC‑Ladepunkte (≥150 kW) steigt schneller als die der AC‑Punkte; Auswertungen zeigen DC‑Anteile von über 3.000 Punkten und HPC‑Auslastungen von 8–9% an Spitzenstandorten. Etwa 15% der öffentlichen Ladepunkte sind DC-Schnelllader
- HPC‑ und Tourismus‑Korridore: Betreiber wie GOFAST und Fastned bauen Hochleistungs‑Standorte mit 300–385 kW‑Chargern entlang der Gotthard‑Achse, dem Zürich–Basel‑Korridor und in touristisch stark frequentierten Regionen wie Graubünden, Tessin und der Genferseeregion aus.
- E‑Lkw‑Infrastruktur:
Für schwere Nutzfahrzeuge existieren 2025 bereits 24 dedizierte HDV‑Ladepools mit durchschnittlich 1.100 kW Standortleistung; dominiert werden sie von GOFAST und Fastned. Für 2026–2030 wird ein Förderprogramm über 20 Mio. CHF vorbereitet, das bis zu 40% der Kosten neuer E‑Truck‑Ladestandorte übernimmt (Netzanschluss, Ladegeräte etc.). - Zu Hause aufladen: Die Nutzung einer Wallbox wird aus Sicherheitsgründen empfohlen.
- TCS eCharge / swisscharge: Mit der TCS eCharge-App haben Sie Zugang zu allen grossen Ladenetzanbietern in der Schweiz. Oft ist es möglich vor Ort, ohne Abonnement aufzuladen.
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Information | Die Ladeinfrastruktur ist sehr unregelmässig ausgebaut |
| - Einschätzung: Trotz des wachsenden Ladenetzes ist eine sorgfältige Routenplanung, besonders ausserhalb der Hauptverkehrsachsen und grösseren Städte, empfehlenswert.
- Wachsendes Ladenetz: Ende 2024 gab es viele öffentlich zugängliche Ladesäulen. Die Ladeinfrastruktur ist sehr unregelmässig ausgebaut.
- Regionale Verteilung: Der Norden Spaniens, insbesondere das Baskenland mit über 10 Ladestationen pro 100 km, ist am besten versorgt.
- Städtische Infrastruktur: Grössere Städte wie Barcelona bieten gute Ladeinfrastruktur. In Barcelona können Elektrofahrzeuge mit einer "electric vehicule card" in blauen Parkzonen kostenlos parken
- Umweltzonen: Elektrofahrzeuge dürfen uneingeschränkt einfahren, benötigen aber eine blaue Umweltplakette "Distintivo Ambiental DGT" oder Registrierung.
- Planung: Nutzen Sie Apps wie Electromaps oder die offizielle Suchmaschine von MITECO zur Planung.
- Gut zu wissen: Elektroautos mit der "Zero emissions"-Plakette haben Vorteile. In vielen Städten können Bus-Spuren benützt werden oder in Städten kostenlos parkiert werden. Der grösste Anbieter «Iberdrola» ist auch im TCS eCharge-Ladenetz vertreten. Mit «A Better Routeplaner» können Sie Ihre Route sehr gut planen. Vergleichen Sie die angezeigten Ladestopps mit Ihrer Lade-App.
- Reiseführer mit praktischer Checkliste
- Reisen mit Elektroauto
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