19.12.2018

Glamour, Schnee und Scherenschnitt

Im Saanenland treffen Tradition und Luxus aufeinander. Mit neuen Bergbahnen positioniert sich die Region als moderne Wintersportdestination.

19. Dezember 2018

Ein Wochenende im Saananland kann entschleunigen. Sei es bei einem einfachen Abendessen im Bochtehus Beizli am Launensee, bei einem Workshop mit der Scherenschnittkünstlerin Regina Martin, auf der Bergfahrt mit der neuen Saanersloch-Bahn oder bei einem Jodlerkonzert in der Gstaader St. Niklaus Kapelle. Im Saanenland ist der Tourismusslogen "Come up - slow down" kein leeres Versprechen. Und die Region investiert kräftig in moderne Tourismusinfrastruktur. Jüngstes Beispiel ist die mitte Dezember eröffnete Saanersloch-Bahn. Die moderne D-Line-Gondelbahn erschliesst das Wintersportgebiet zwischen Saanenmöser, Zweisimmen, St. Stephan und Schönried. Die 29 Millionen Franken teure Bahn kann 2000 Personen in der Stunde befördern und überwindet die 673 Höhenmeter auf das Saanersloch in nur 11 Minuten. Das Besondere an der Bahn sind 69 Kabinen mit Panoramafenster. Das Gebiet bietet 105 Kilometer Pisten für jeden Geschmack. Zudem werden diesen Winter die Schlittelpisten Saanersloch Run, Hornberg Run und Horneggli Run eröffnet. Dazu werden Schlitteltageskarten inklusive Schlittenmiete für 40 Franken angeboten.  

Saanersloch
Die neue Saanersloch-Bahn ist schnell, modern und hat geräumige Kabinen.

Das gesamte Saanenland bietet mit drei Sektoren und um die 200 Kilometer Pisten eine grosse Wintersportvielfalt. Den Gästen stehen 42 Bahnen zur Verfügung und die Region kann 60 Prozent der Hauptpisten technisch beschneien. Dazu kommen über 20 teils neu renovierte Bergrestaurants, 15 Schneebars und das Iglu-Doprf Saanersloch.  

Ski Saanen
200 Kilometer Pisten im Saanenland.

Wer nach dem Skifahren Luxus und Kultur verbinden möchte, dem ist ein Dorfrundgang in Gstaad zu empfehlen. Nebst vielen Kunstgalerien und Luxusgeschäften findet man auch einheimische Traditionsgeschäfte. Mitten im Dorf steht die uralte St. Niklaus  Kapelle. Ein stiller Rückzugsort wo ab und zu auch Konzerte stattfinden. Eine Besonderheit der Region sind die Kunst-Scherenschnitte. Sie sind überall präsent und stehen für eine alte Tradition. Wer sich einmal selbst in der filigranen Kunst üben möchte, kann einen Workshop bei Regina Martin buchen.

Gstaad
Gstaad bewegt sich zwischen Kultur und Glamour.

Im Winter besonders reizvoll ist eine abendiche Kutschenfahrt zum Bochtehus am Lauenensee. In diesem uralten Bauerhaus wird noch auf dem Holzherd gekocht. Serviert werden einfache, einheimische Gerichte wie nahrafte Suppen zusammen mit Hobelkäse und Trockenfleisch.

Scherenschnitt
Mit viel Geduld und Geschick schneidet Regina Martin Scherenschnitte.
 

Gut zu wissen

Reportage Felix Maurhofer 

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