Kolumbien

Die Anden, das Amazonasbecken und die Kolonialstädte sind touristische Anziehungspunkte.

Kolumbien
Kolumbien, das südamerikanische Land an der Grenze zu Mittelamerika, liegt zwischen dem Pazifik und dem Karibischen Meer.

Auf den ersten Blick

Allgemeines

Klima

Tropisches Klima entlang der Küste, gemässigt in den Gebirgsregionen. Die Jahreszeiten sind denjenigen in Europa entgegengesetzt 

Beste Reisezeit: Dezember - März.

Währung

Landeswährung: Kolumbianischer Peso - COP

Sicherheit unterwegs

Sicherheitslage

Grundsätzliche Einschätzung
Die politische Lage kann als relativ stabil bezeichnet werden. Reisende sind gehalten, ihrer persönlichen Sicherheit grosse Aufmerksamkeit zu schenken.

Die Kriminalitätsrate ist hoch.

Aufgrund der sozialen und politischen Spannungen sind spontane Streiks, Demonstrationen, Unruhen und Strassenblockaden jederzeit möglich. Das Gewaltpotenzial ist hoch.

Politisch motivierte Anschläge und andere Übergriffe kommen vereinzelt vor.

Politisch motivierte Entführungen und Entführungen mit Lösegeldforderungen kommen immer noch vor.

Schenken Ihrer persönlichen Sicherheit die gebührende Aufmerksamkeit, und halten Sie sich vorzugsweise an folgenden Orten auf:

  • grössere Städte, Hauptorte der Departemente und deren Umgebung.
  • generell Destinationen mit einer entwickelten touristischen Infrastruktur, die von anerkannten Reiseveranstaltern angeboten werden.

Schliessen Sie sich vorzugsweise einer geführten Gruppenreise an.


Spezifische regionale Risiken

  • Nordwesten und Grenzgebiete zu Venezuela und Ecuador: Von Reisen in das gesamte Gebiet der folgenden Departemente wird deshalb abgeraten: Chocó, Nariño, Putumayo, Guainía, Vichada, Arauca, Norte de Santander und Cesar. In den Departementen La Guajira und Boyacà wird von Reisen in die Grenzregionen zu Venezuela abgeraten.
  • Departement Cauca, einschliesslich Isla Gorgona: Ende November 2014 wurde bei einem Angriff einer Guerilla Gruppierung auf der Pazifikinsel Gorgona ein Polizist getötet und mehrere verletzt. Von Reisen in das Departement Cauca, einschliesslich der Insel Gorgona wird abgeraten.
  • Lassen Sie bei Reisen in die übrigen, oben nicht erwähnten Departemente an der Pazifikküste grösste Vorsicht walten.
  • Ländliche Gebiete: In einigen ländlichen Gebieten sind Guerillas, andere illegale bewaffnete Gruppierungen und Kriminelle aktiv. Sie setzen in abgelegenen Gebieten auch Antipersonen-Minen ein, was Spaziergänge gefährlich macht. Gelegentlich kommt es zu bewaffneten Zusammenstössen. Die Gruppierungen agieren sehr mobil, so dass sich die Gefahrenzonen laufend ändern. Generell gilt: In abgelegenen, wenig erschlossenen Gebieten sind diese Risiken höher (einschliesslich das Entführungsrisiko). Ist eine Reise in diese Gebiete unumgänglich, erkundigen Sie sich bei den lokalen Sicherheitskräften über die Lage und beachten Sie deren Anweisungen.

Schliessen Sie sich einer organisierten Gruppe an, um abgelegene touristische Sehenswürdigkeiten zu besuchen wie die Ciudad perdida in der Sierra Nevada (im Norden des Landes) und San Agustín (Huila). Vergewissern Sie sich, dass der Reiseführer die Sicherheitslage kurzfristig abgeklärt hat, denn sie ändert sich oft.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Impfungen & Gesundheit

Gesundheitsinfrastruktur
Ausserhalb der grossen Städte ist die medizinische Versorgung nicht immer gewährleistet. In jedem Fall verlangen Ärzte und Krankenhäuser eine Vorschusszahlung.


Impfungen

  • Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Gelbfieber, Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
  • In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B und Tollwut.

Die Impfung gegen Gelbfieber ist obligatorisch bei Aufenthalten in Arauca (AUC) für den Flughafen Santiago Pérez Quiroz. Die Impfung ist empfohlen für Reisende älter als 9 Monate, bei Aufenthalten in der Region westlich der Anden unterhalb von 2’300m.


Gesundheitslage
Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche. Ein geringes Malariarisiko besteht in den ländlichen Gebieten (oder im Dschungel) unterhalb von 1’600m.  Ebenfalls existiert ein Denguefieber-Risiko. Vorsorge gegen Höhenkrankheit in den Hochlagen wird dringend empfohlen, besonders für Herzkranke. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.

Kriminalität

Grundsätzliche Einschätzung
Die Kriminalitätsrate und die Gewaltbereitschaft sind hoch. Diebstähle und Raubüberfälle mit Waffengewalt sind im ganzen Land häufig.

Bei den sogenannten Express-Entführungen wird das Opfer zu Bargeldbezügen mit der Kreditkarte gezwungen. Express-Entführungen gibt es im ganzen Land zu jeder Uhrzeit und auch in den besser gestellten Quartieren.


Spezifische Vorsichtsmassnahmen für dieses Reiseziel

  • Beschränken Sie Ihren Aufenthalt auf die sicheren Quartiere grosser Städte und auf die Touristenorte, die von anerkannten Reisebüros empfohlen werden
  • In folgenden Orten ist wegen der hohen Kriminalitätsrate besondere Vorsicht geboten: Buenaventura, Tumaco und in bestimmten Stadtteilen von Bogotà, Cali und Medellin
  • Tragen Sie immer eine Fotokopie des Reisepasses auf sich (einschliesslich der Seite mit dem Einreisestempel)
  • Benutzen Sie Geldautomaten nur tagsüber und im Innern von Banken

 

Reisen Sie vorzugsweise mit dem Flugzeug. Andernfalls benutzen Sie ausschliesslich die Hauptstrassen, die überwacht und in gutem Zustand sind. Wegen des hohen Unfall- und Überfallrisikos wird von nächtlichen Überlandfahrten abgeraten.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Weitere nützliche Reisehinweise

Naturbedingte Risiken

Es besteht ein latentes Erdbeben-Risiko. Die meisten Vulkane des Landes liegen in der Cordillera Central, einige davon sind aktiv.

Nach schweren Regenfällen muss mit regionalen Überschwemmungen und Erdrutschen gerechnet werden.

Servicio geológico colombiano

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Reisevorbereitung & Formalitäten

Einreisedokumente

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.

  • Für die Einreise in dieses Land ist ein gültiger Schweizerpass erforderlich.
  • Für Aufenthalte bis zu 180 Tagen ist ein Visum nicht erforderlich.

Vorzuweisen sind das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise, die gültigen Papiere zur Reisefortsetzung ins nächste Land sowie ein Beleg für ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts. Die Einreise kann sonst verweigert werden.

Ebenfalls müssen Reisenende zur Insel San Andres ein Billet/Ticket für die Rück- oder Weiterreise vorweisen. Darüber hinaus bedarf es einer Touristenkarte, die gegen eine Gebühr in Höhe von COP 47'700.- erhältlich ist.

Bei der Abreise wird am Flughafen eine Flughafengebühr erhoben, falls diese nicht bereits im Flugbillet inbegriffen ist. Bei tagsüber reisenden Transitpassagieren werden keine Flughafengebühren erhoben. Eine Abreisegebühr wird ebenfalls erhoben: USD 19.-. Diese kann bei der Abreise am Flughafen ausschliesslich in Bargeld bezahlt werden.  Eine Abreisegebühr wird nur bei Personen erhoben, die sich länger als 2 Monate im Land aufgehalten haben.


Grenzübergänge
Grenzübergänge zwischen Kolumbien und Panama dürfen ausschliesslich von Fussgängern überquert werden. Grenzübertritte mit Fahrzeugen jeglicher Art auf dem Landweg sind verboten.

Alle venezolanischen Grenzübergänge bleiben nachts geschlossen.

Erkundigen Sie sich bei dem Grenzposten über die aktuell gültigen Bestimmungen und Öffnungszeiten. (Auszug aus: Reisehinweise EDA)

Versicherungen

Führerausweis und Autovermietung
Der Schweizerische Führerausweis ist anerkannt. Es wird jedoch dringend empfohlen, sich noch vor der Abfahrt einen internationalen Führerausweis zu besorgen. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

Für einen Mietwagen liegt das Mindestalter des Fahrers - je nach Mietwagenunternehmen und Wagentyp - zwischen 21 und 25 Jahren.


Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeugs
Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land empfohlen.

Fahrzeug & Ausstattung

Rund ums Auto

Obligatorische Ausrüstung

  • CH-Kleber
  • Pannendreieck

Maut & Verkehrsregeln

Verkehrsregeln

Rechtsverkehr.

Kindersicherung

KinderVorschrift
< 2 Jahre

Angemessene Rückhaltevorrichtung

< 10 Jahre

Kinder unter 10 Jahren dürfen nicht auf dem Vordersitz befördert werden.

 

Kindersitze - Babyschalen und Sitzerhöher - gelten als Rückhaltevorrichtungen. Weitere Infos: Kindersitze

Im Notfall

Notfallnummern

Notrufnummern 
Polizei123
Feuerwehr123
Ambulanz123
Notfall Einsatzzentrale ETI *+41 58 827 22 20

 

* Vorwahl für die Schweiz: 005 41, 007 41, 009 41, 00414 41, 00468 41, 00456 41, 00444 41 (je nach Telekommunikationsgesellschaft)

Notrufnummern
Polizei123
Ambulanz123
Feuerwehr123

Die touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.

Reiseziel ändern

Reisehinweis

Das EDA rät teilweise von Reisen in dieses Land ab.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Netzspannung: 110/150 V
Vorwahl: +57
Polizei: 123
Ambulanz: 123
Feuerwehr: 123
 

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