Wohnwagen-Gespannfahren soll gelernt sein

Gespann fahren und seine Tücken – ein heiterer Erfahrungsbericht


Camper schreiben für Camper! 

Autor: Willi Wehrli - genannt Baldi, TCS Camping Mitglied und langjähriger Zirkus-Mitarbeiter
Badli mit seinem Hund Sweety

Autor: 

Willi Baldi, TCS Camping Mitglied und langjähriger Zirkus-Mitarbeiter.

Ist heute als Rentner-Camper unterwegs mit PW und Wohnwagen und Dauercamper im Mobilheim im Schwarzwald.

Die Tücken des Fahrens mit einem Wohnwagengespann -
ein heiterer Erfahrungsbericht von Baldi

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie man das Gespannfahren erlernen kann:

1. Man absolviert einen Wohnwagen-Fahrkurs, z.B. beim TCS – was mein Tipp ist

2. Wovon ich aber dringend abrate, man hängt einfach mal sein „fahrendes Heimetli“ an den Anhängerhaken am Auto, fährt los und schaut mal, was so passiert…

Denn genau das Zweite habe ich gemacht. Vor 40 Jahren. Da sich aber seither betreffend Technik beim Gespannfahren, an Wohnwagen und Zugfahrzeugen wenig und in den physikalischen Gesetzen gar nichts geändert hat, sind die Lehren, die man aus der Schilderung meiner damaligen ersten Fahrt mit einem Wohnwagen ziehen kann, auch heute noch aktuell.

Der Kauf meines ersten Wohnwagens

Ich hatte mir „von Privat“ einen alten, ehrwürdigen Tabbert „ab Platz“ gekauft. Das „noch fast wie neu“ aussehende Wohnwägeli hatte bislang zum Dauercamping gedient und war dementsprechend nicht eingelöst. „Die Bremsen müssten natürlich gemacht und das Licht kontrolliert werden“, hiess es. 

Die von mir mit dieser Arbeit betraute Autogarage holte also den Wohnwagen mit einem Transportanhänger im Berner Oberland ab. Hätte es damals schon die Camping-Insider Plattform des TCS gegeben, so hätte ich sicher die Tipps im Camping-Ratgeber gelesen und beherzigt.

Occasionskauf bei einer Privatperson

Worauf ist zu achten? Mit hilfreicher Checkliste.

Mehr erfahren
Um es kurz zu machen: Bis mein neues, fahrbares Zuhause endlich vorgeführt war, hatte ich zusätzlich zum Kaufpreis nochmals die gleiche Summe hineingesteckt, um den Wohnwagen wieder verkehrstüchtig zu machen.

Meine Jungfernfahrt mit dem Wohnwagen

Dann war es so weit! Meiner Jungfernfahrt mit meinem eigenen Wohnwagen stand nichts mehr im Weg. Sie führte mich vom Zürcher Unterland ins Oberengadin, genauer gesagt nach St. Moritz. Hier gastierte der Circus Nock und erwartete mich als neuen Mitarbeiter. Und da es in St. Moritz erstens einen See hat und wir nach St. Moritz an den Lago Maggiore reisen würden, und es zweitens in St. Moritz sogar im Sommer schneien kann und es jetzt Sommer war, stopfte ich in meinen kleinen Wohnwagen nicht nur mein Badezeug samt Gummiboot – bereits aufgeblasen –, sondern auch meine Wintersachen und alles, was man sonst noch braucht, wenn man vorhat, für die nächsten drei Monate in einem Wohnwagen zu leben. 

Damit im Falle einer nötigen Vollbremsung nicht alles im Wohnwagen nach vorne schleudern würde, platzierte ich die schweren Sachen gleich von Anfang an auf der vorderen Sitzbank des Wohnwagens. Im Heck, wo sich auch die Nasszelle befand, hatte ich zum Ausgleich des vorne auf der Kugel lastenden Gewichts – die sogenannte „Stützlast“ – den 30 l Wassertank, bereits gefüllt, platziert. Dass die Pneus ihre Auflagefläche durch das Gewicht etwas „verbreitert“ hatten, sah ich zwar, deutete dies aber „als positiv für eine bessere Bodenhaftung“, was natürlich völliger Quatsch war, wie ich schon bald schmerzlich erfahren sollte.

Der Wohnwagen war heillos überladen

Das Resultat war, dass mein Wohnwagen heillos überladen und völlig falsch beladen war und die Pneus hatten aufgrund des Übergewichts viel zu wenig Luft.

Alles ging gut….bis kurz vor der Raststätte Glarnerland! Dann staute sich auf der rechten Spur der Verkehr, während die Autos links an mir vorbeizogen. „Ha, nicht mit mir!“, sagte ich mir. Mit einem kühnen Schwenker hüpfte ich mit meinem Gefährt auf die mittlere Spur, deutete das Hupkonzert meiner Hintermänner als Ansporn dazu, „meine Geschwindigkeit dem Verkehrsfluss anzupassen“ und zeigte denen, was Gespannfahren heisst! Schliesslich hatte ich ja als Zugpferdchen einen Renault r30 v6 Injection vorgespannt. Doch als die Tachonadel auf 100 kletterte, spürte ich die erste leichte Bewegung am Steuerrad und Sekundenbruchteile später, so schnell geht das, tanzte mein Wohnwagen zum hinter ihm ertönenden Hupkonzert über beide Fahrbahnhälften.

Die Stützlast des Wohnwagens.

Hilfreiche Tipps und Informationen rund um das richtige Beladen des Wohnwagens.

Mehr erfahren

Falsch reagiert

Instinktiv nahm ich richtigerweise den Fuss vom Gaspedal, versuchte aber fälschlicherweise noch gegenzulenken. Dies bewirkte, dass mein Wohnwagen alsbald mit einem Rad in der Luft stand und sicher wirklich ganz knapp vor dem Kippen war. Und wer einmal einen umgekippten Wohnwagen auf der Autobahn hat liegen und die eben noch so fröhlichen Campingurlauber fassungslos vor den Trümmern ihrer geplanten Camping-Ferien hat stehen sehen, weiss, das dies kein schöner Anblick ist. 

Also versuchte ich etwas, von dem ich jedem abrate! „Versuche nie, dein schlingerndes Gespann durch Gas geben zu „strecken“. Die dadurch frei werdenden physikalischen Kräfte sind stärker als deine Fahrkünste!“

Das falsche Manöver schletzte mein Gefährt herum und ich raste quer über die Fahrbahn Richtung Leitplanke. Und da tat ich in meiner Not endlich das, was ich schon von Anfang an, bei der ersten wahrgenommenen Schlingerbewegung, hätte tun sollen: ich trat auf die Bremse.

Und siehe da: kurz vor dem Küssen der Leitplanke kam ich mit meinem Gefährt zum Stehen. Und dies ohne dass der Wohnwagen mich, wie ich eigentlich befürchtet hatte, durch die Seitenscheibe des Autos in sein Schlafzimmerfenster blicken liess. Die neu überholte und daher voll funktionstüchtige Auflaufbremse am Wohnwagen hatte verhindert, dass der Wohnwagen beim brüsken Bremsen seitlich ausbrach.

Wie verhindere ich Schlingerbewegungen?

Was ist zu tun, wenn der Wohnwagen zu schlingern anfängt?

Mehr erfahren

Maximale Geschwindigkeit mit dem Wohnwagen

Nach den Aufräumarbeiten und um einige Tipps eines erfahrenen Wohnwägelers reicher, begann ich also mit der Umladearbeit.

Mit vollgestopftem Zugfahrzeug („durch die Heckscheibe müsse ich ja mit angehängtem Wohnwagen nicht sehen können“) und gewichtsentlastetem Wohnwagen und samt dem Vorsatz, mich dann vor der nächsten Fahrt über den richtigen Reifendruck am Wohnwagen zu informieren, zottelte ich gesittet mit den gesetzlich vorgeschriebenen, maximal 80 km/h, auf der Autobahn weiter. 

Apropos 80 km/h: Damit ist man mit dem Gespann natürlich besonders im Ausland ein Verkehrshindernis für den Schwerverkehr! Zeige also nicht den verbotenen Finger, wenn dich ein Brummifahrer überholt, dich dabei der plötzlich entstehenden Seitenwind fast auf den Pannenstreifen abdrängt, während sich dir der Koloss direkt vor die Nase setzt! Denke immer daran: Wie schnell der Brummifahrer fahren will, entscheidet er. Du hast Ferien und er muss arbeiten. Und den Sicherheits-Abstand zu deinem Zugfahrzeug stellt der Truck mit seinen 100 Sachen ja schnell wieder her. 

Apropos „100 Sachen“: Hast du gewusst, dass du auch als Schweizer Gespannfahrer die für Deutschland gültige 100er Plakette erhalten kannst? Um eine solche Tempo-100-Plakette zu bekommen, muss der Wahnwagen oder der Anhänger vorgängig in einem Technischen Zentrum des TCS nach den Vorgaben der Deutschen Gesetzgebung geprüft werden. Mehr dazu.

Da man die 100er Plakette bei Fahrten in der Schweiz abnehmen muss, habe ich mir eine Halterung gekauft, in die man auf deutschem Boden angekommen, eine Alu-Tafel mit der aufgeklebten 100er Plakette einschieben kann. 

Auf die andere Seite der Tafel habe ich ein Foto von meinem Hund geklebt. Auf den Schweizer Autobahnen soll dieses dann das Gemüt des mit 80 km/h hinter mir herkriechen müssenden Brummi-Fahrers etwas aufheitern. 

Doch zurück zu meiner Wohnwagen-Jungfern-Fahrt

Nach kochendem Kühler beim Aufstieg zur Julier-Passhöhe, weil ich (vermeintlich um das Automatik-Getriebe zu schonen) in der Stufe 1 den Berg hinauf gekrochen war, wodurch natürlich der kühlende Fahrtwind fehlte, begannen es beim Abstieg ins Engadin aus den Wohnwagenrädern zu rauchen. ch war im „D“ statt in einer tieferen Stufe gefahren und musste so viel zu oft und viel zu brüsk abbremsen, wodurch die Bremsbeläge des Wohnwagens kurz vor dem Anschweissen an den Bremstrommeln waren. In meiner Unwissenheit holte ich dann noch den Wasserkanister aus dem Wohnwagen und verpasste den heissen Bremsen eine kühlende Schock-Behandlung, sodass der gehärtete Stahl der Bremsbeläge fortan bis zum Ende der Zirkussaison bei jedem noch so sanften Bremserchen quietschte und kreischte, dass einem das Zirkusblut in den Adern gefror.

Also merke, am Berg gilt: 

  • mit dem Gespann im 2. oder 3. Gang mit 40 - 50 km/h fahren
  • Benziner mit 2500 – 4000 u/min., Diesel mit 2000 – 3000 u/min.
  • Und es ist sicher nicht die schlechteste Weisheit: So wie man den Berg hochfährt, fährt man ihn auch runter.

Anfahren am Berg mit dem Gespann

Noch ein Tipp: muss man mit dem Gespann am Berg anhalten, kommt man beim Anfahren fast nicht mehr vom Fleck. Da gibt es einen Trick:

Das Gefährt mit eingeschlagenem Steuerrad ein „Mü“ rückwärts rollen lassen, so, dass das Auto einen Knick zum Wohnwagen macht. Dann kann man dank dieser Hebelwirkung beim Anfahren schon ein bisschen Fahrt aufnehmen, bevor das ganze Anhängergewicht dann am Haken hängt.

Geprägt von all den Erlebnissen und Lehren meiner ersten Wohnwagenfahrt erreichte ich, damals noch ohne Navi, dennoch mein Ziel: Der Circus Nock direkt am St. Moritzersee, wo es dann am 1. August tatsächlich schneite. Aber vorerst zeigte mir der 16-jährige Direktors-Sohn bei strahlender St. Moritzer Sonne, wie man einen Wohnwagen mit angehängtem Zugfahrzeug milimetergenau, na, sagen wir, cm-genau, in Reih und Glied stellt.

Die Hohe Schule des Rangierens mit dem Wohnwagen

Um es gleich vorweg zu nehmen: Rückwärtsfahren ist in der Schweiz nur ausnahmsweise erlaubt, zum Beispiel, wenn es unmöglich ist, weiterzufahren (in einer Sackgasse) oder zu wenden. Doch wer die „Hohe Schule des Rangierens“ mit dem Wohnwagen beherrscht, wendet sein Gespann selbst noch da, wo andere resigniert abhängen und den Wohnwagen von Hand drehen. Am besten probierst du selbst aus, was mit dem angehängten Wohnwagen beim Vor- und Rückwärts-Rangieren passiert, wenn du das Steuerrad so oder so drehst. Achte darauf, dass beim Rangieren der Winkel zwischen Zugfahrzeug und Wohnwagen nicht zu eng wird! Sonst hast du im schlimmsten Fall eine gestauchte Wohnwagendeichsel und im besten Fall eine Beule in der Stossstange und zersplitterte Leuchten. Wird es also eng, kann man den Winkel mit „sägen“ wieder öffnen. 

So geht das Sägen: Mit eingeschlagenem Steuerrad ein bisschen rückwärtsfahren. Dann das Steuerrad im Stand ganz in die andere Richtung drehen und ein bisschen vorwärtsfahren. Dieses Manöver so lange wiederholen, bis sich der Winkel zwischen Zugfahrzeug und Wohnwagen genug geöffnet hat und man ohne irgendwo anzuecken weiter rangieren kann.

Ein Tipp: Nie ohne Hilfsperson Rückwärts rangieren. Die Hilfsperson muss sich seitlich so hinter den Wohnwagen stellen, dass sie dein Gesicht im Aussenspiegel des Zugfahrzeuges sehen kann und somit auch du die Person siehst. Die Hilfsperson soll dich warnen, wenn ein Hindernis auftaucht, welches du in den Aussenspiegeln nicht sehen kannst.

Sie soll aber bitte nicht mit den Händen herumfuchteln und zeigen wollen, in welche Richtung man lenken soll. Sie soll auch nicht nervös winkend „gut, gut, gut, GUUT“ schreien, wenn es dann beim letzten „GUUT“ hinten schon „getätscht“ hat!

Das Stellen des Wohnwagens mit vorgespanntem Zugfahrzeug

Auf einem Campingplatz wirst du zwar kaum in die Lage kommen, deine Rangier-Künste beim Stellen des Wohnwagens demonstrieren zu können. Dutzende von Helfer-Händen haben ja, bevor du noch deine von der Fahrt steifen Beine aus dem Auto gequält hast, deinen Wohnwagen schon längst abgehängt und genauso in die Parzelle geschoben, wie du es eben (z. B. wegen dem Vorzelt, etc.) nicht wolltest.

Wenn man dich aber lässt, dann verblüffe die Camperfreunde mal mit folgendem Trick:

1. Mit Schritten abmessen, wo am Schluss das linke Rad deines Wohnwagens stehen soll.

2. Platziere eine Fussbreite hinter dieser Stelle einen Unterlege-Keil.

3. Wende nun die "Hohe Schule des Rückwärts-Rangierens" an und stelle das linke Wohnwagenrad genau auf den Keil.

Tipp: Beim Stellen des Wohnwagens muss man nicht darauf achten, wo und in welcher Richtung das Heck des Wohnwagens gerade steht und wohin es sich dreht. Wichtig ist, wo die Räder des Wohnwagens stehen und wohin sie gehen. Sind die Räder erst mal am richtigen Ort, kommt auch der Wohnwagen richtig zu stehen! Man hängt ihn ab und dreht ihn „mit dem kleinen Finger“ gerade.

Das Rangieren mit dem Mover

Als die Mover aufkamen, hatte ich für diese nur ein müdes Lächeln übrig. Aber dann wurden meine Wohnwagen immer grösser und meine Kräfte mit dem armen Rücken immer kleiner. Und so liess ich beim Kauf meines letzten Wohnwagens, einem inzwischen hagelgeschädigten, aber dennoch nicht hergeben wollenden TEC Travel King 550, einen solchen Mover montieren. Und heute muss ich sagen: Genial! 

Und das Beste: Das Rangieren ist wie mit dem angehängten Zugfahrzeug! Man muss die Räder dorthin bringen, wo nachher der Wohnwagen stehen soll, und mit einem kleinen Drückerchen an der Fernbedienung steht das Häuschen dann gerade. Bei meinem Mover habe ich einen Trick herausgefunden, wie ich ihn auch mit schwacher Batterie betreiben kann: Ich stecke einfach mittels Kabelrolle den Strom ein, und statt die Batterie speist dann das Ladegerät den Mover.

Steilhang: Rangieren des Wohnwagens mit dem Mover oder von Hand?

Auf meinem „Frühjahrscampingplatz“ in Marseillan Plage, Düne, 1. Reihe, ist es so eng, dass ich jeweils den Wohnwagen abhängen und ihn mit dem Mover – oder mangels Strom auch schon mal von Hand – rückwärts auf die Düne hinauf moven muss. (Sonst wagen sich hier nur kleine Wohnmobile und VW-Busse auf die Dünen. Mein Mover ist stark, aber diese Steigung schafft er dennoch nicht „ohne Anlauf“! Da habe ich einen Trick herausgefunden: Ich lege einen Keil unter das eine Rad und drehe dann mit dem Mover – oder auch von Hand – den Wohnwagen so, dass das andere Rad eine Fussbreite bergwärts rückt. Dann lege ich den zweiten Keil unter das Bergrad und drehe den Wohnwagen wiederum auf die andere Seite, usw., bis sich der Wohnwagen dann so, langsam aber sicher, mit Hebelwirkung auf die Düne heraufgehangelt hat. Übrigens eignet sich der Unterleg- und Wohnwagendreh-Trick auch hervorragend, um den Wohnwagen auf einen Stufenkeil hinaufzumoven. 

Damit sind wir beim Nivellieren des Wohnwagens angekommen. Das heisst, es soll ja Camper geben, die vor dem Wohnwagen zuerst ihre Fernseh-Antenne ausnivellieren. 

Doch zurück zum Wohnwagen...

Das Nivellieren des Wohnwagens

Hast du eine Dusche im Wohnwagen und benützt du diese auch, ist es kein Vergnügen, nach dem Duschen in der Nasszelle immer ein unfreiwilliges Fussbad nehmen zu müssen. Ich nivelliere deshalb meinen Wohnwagen nicht nach der Wasserwaage und nicht nach der Wohnwagentür, sondern danach, dass das Wasser in der Duschtasse schön abläuft. 

Und auch wenn dadurch der Wohnwagen ein bisschen schräg steht, aus dem Bett gefallen bin ich deswegen in meinen ganzen 40 Camperjahren, davon 33 im Zirkus und 7 als Rentner-Camper, noch nie.

Zu guter Letzt

Zum Schluss nun noch etwas zum Tanken mit angehängtem Wohnwagen. Wenn mich heute jemand fragt, ob ich mich nach all den Jahren als „routinierten Gespann-Fahrer“ fühle, dann muss ich dies – nach dem jüngsten Ereignis neulich beim Tanken mit angehängtem Wohnwagen – mit rotem Kopf voller Schande verneinen. 

Doch lies selbst:

Tanken mit angehängtem Wohnwagen

Ich rate auch dem erfahrensten Gespannfahrer, mit angehängten Wohnwagen nur an Tankstellen zu tanken, bei welchen man nach dem Tanken gerade aus wieder wegfahren kann! Habe ich doch letzten Herbst nach dem Tanken an einer Tankstelle, wo es nach den Tanksäulen scharf links weggeht, beim Wegfahren mit dem Heck meines Wohnwagens zwei Zapfhähne ganz heruntergerissen und eine Tanksäule halb umgelegt. Ja, die Haftpflichtversicherung meines Zugfahrzeuges hat inzwischen den Schaden erledigt. 

Aber die Schande über mich wird ewig bleiben!

Euer Baldi

Willi Baldi, TCS Camping Mitglied und langjähriger Zirkus-Mitarbeiter.

Das von Baldi selbst zu Wohnmobil und Zugfahrzeug ausgebaute Veteranen-Feuerwehrfahrzeug der Marke Opel Blitz. Dahinter der Wilk-Stern Doppelachser.

War dieser Artikel hilfreich?
Ja
Nein
100%
der Nutzer fanden diesen Artikel hilfreich
3 Bewertungen
 

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Angebote des TCS

Newsletter
Social Media
Neue Produkte & Jubiläen
 
Bitte haben Sie einen Moment Geduld
Wir optimieren gerade unsere Website, und es kann zu längeren Ladezeiten kommen.