Der Schulweg - Rad steht, Kind geht

Die Schulweg-Kampagne im Playmobil-Look will Fahrzeuglenker sensibilisieren und Kinder auf Fussgängerstreifen schützen.


Während vier Jahren hat der TCS, die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung und die Polizei die Verkehrssicherheits-Kampagne Schulbeginn «Rad steht, Kind geht» unterstützt. Die Kinder lernten, erst dann über die Strasse zu gehen, wenn die Räder des Fahrzeuges stillstehen.

Natürlich wurden auch die Lenkerinnen und Lenker dazu ermutigt, vollständig zu halten. Eine erfolgreiche Kampagne, denn sie wurde von über 90 Prozent der Automobilisten wahrgenommen und verstanden.

Am Fussgängerstreifen immer ganz anhalten

Weil Kinder Distanzen und Geschwindigkeiten von Fahrzeugen schwerer abschätzen können.

Deshalb lernen sie auch in der Schule, durch Kurse für Verkehrssicherheit, dass sie einen Fussgängerstreifen nicht betreten sollen, bevor die Räder eines Fahrzeugs völlig still stehen. Viele Fahrer wissen das nicht und halten nicht ganz an; manche machen ein Handzeichen oder betätigen die Lichthupe, was von den Kindern falsch verstanden werden kann und sie unvorsichtig werden lässt.

Das richtige Verhalten

Wenn ein Fahrzeuglenker ein Kind sieht, das die Strasse überqueren will, muss er ganz anhalten und nicht nur abbremsen. Das ist die Botschaft, die der TCS zusammen mit seinen Partnern, der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) sowie der Polizei, dieses Jahr erneut durch die «Schulweg»-Kampagne vermitteln wollte.

Von der Playmobil-Kinderwelt inspiriert, führet die Kampagne die Kinderwelt mit derjenigen der Erwachsenen und dem Strassenverkehr zusammen. Die Botschaft «Rad steht, Kind geht» ist eindeutig: bei Fussgängerstreifen nicht nur bremsen, sondern ganz anhalten.

Mehr als eine halbe Million Sicherheitswesten verteilt

Damit die Kinder auf ihrem Schulweg besser und schneller gesehen werden, verteilt der TCS seit sechs Jahren an Kindergärtner und Schüler im Alter von vier bis sieben Jahren rund 140'000 Leuchtgürtel «Triki» (reflektierendes Dreieck) jährlich. Finanziert wird diese Aktion durch den Fonds für Verkehrssicherheit.

Den grösseren Primarschülern (acht bis neun Jahre) schenkt der TCS zusätzlich jedes Jahr 80'000 Sicherheitswesten. Seit 2013 sind gesamthaft 560‘000 Westen abgegeben worden, um so die Sichtbarkeit und damit die Sicherheit der Schüler zu erhöhen.

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