Mosambik

Touristen kommen wegen der beeindruckenden Natur, den Stränden und der vielfältigen Tierwelt.

Mosambik
Mosambik ist ein Land an der Küste des Indischen Ozeans und ist umgeben von Südafrika, Swasiland, Zimbabwe, Sambia, Malawi und Tansania.

Auf den ersten Blick

Allgemeines

Klima

Tropisches und subtropisches Klima.

Beste Reisezeit: Mai - Oktober (Trockenzeit).

Währung

Landeswährung: Metical - MZM

Sicherheit unterwegs

Sicherheitslage

Grundsätzliche Einschätzung
Aufgrund von bewaffneten Zusammenstössen zwischen den Sicherheitskräften und Mitgliedern der RENAMO (grösste Oppositionspartei und ehemalige Rebellenbewegung) ist jedoch die Lage im Zentrum des Landes seit Ende 2015 gespannt. In ländlichen Gebieten sind bewaffnete Überfälle verübt worden.

Wirtschaftliche Schwierigkeiten und soziale Spannungen können des Weiteren zu Demonstrationen und gewalttätigen Ausschreitungen führen.

Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in Mosambik nicht ausgeschlossen werden.

Informieren Sie sich vor und während der Reise über die Entwicklung der Lage in den Medien und über Ihre Reiseagentur oder bei den lokalen Behörden.Halten Sie sich an die Anweisungen der lokalen Behörden und meiden Sie grössere Menschenansammlungen und Demonstrationen jeder Art.


Spezifische regionale Risiken

  • Provinzen Sofala, Manica, Zambezia und Tete: Trotz des Waffenstillstands, wird von touristischen und anderen nicht dringenden Reisen in die Distrikte Gorongosa (Sofala), Morrumbala (Zambezia) und Chimoio (Manica) abgeraten. In den vier genannten Provinzen wird ausserdem empfohlen, auf Überlandfahrten zu verzichten.
  • Provinz Cabo Delgado: Von touristischen und anderen nicht dringenden Reisen in die Provinz Cabo Delgado wird abgeraten. Lassen Sie bei dringend notwendigen Reisen in diese Provinz grösste Vorsicht walten, und erkundigen Sie sich bei einer lokalen Vertrauensperson oder den lokalen Behörden über die aktuelle Lage.
  • Nacala und Umgebung: Die Gewaltverbrechen in und um Nacala haben zugenommen. Auch die Strände sind davon betroffen. Raubüberfälle, Diebstähle, Vergewaltigungen und Drohungen gegen Ausländer werden gemeldet. Lassen Sie bei Reisen in dieses Gebiet erhöhte Vorsicht walten.


Auszug aus: Reisehinweise EDA

Impfungen & Gesundheit

Gesundheitsinfrastruktur
Die medizinische Versorgung ist kaum gewährleistet und entspricht nicht europäischem Standard. Private Krankenhäuser verlangen eine Vorschusszahlung, bevor sie Patienten behandeln. Ernsthafte Erkrankungen und Verletzungen müssen im Ausland behandelt werden (Südafrika oder Europa). Über die Verbreitung von Krankheiten und mögliche Schutzmassnahmen informieren Ärzte und Impfzentren.


Impfungen

  • Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Poliomyelitis, Masern und Tetanus.
  • In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B und Tollwut.

Bei Einreisen aus Infektionsgebieten, die innerhalb der letzten 6 Tage besucht wurden, ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben.


Gesundheitslage
Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche. Ebenfalls existiert ein Denguefieber-Risiko. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.

Kriminalität

Grundsätzliche Einschätzung
Die Gewaltkriminalität nimmt zu und ist ein ernst zu nehmendes Problem: Diebstähle, Einbrüche, Autodiebstähle unter Androhung oder gar Anwendung von Gewalt sowie Raubüberfälle in den Städten und auf Landstrassen. Entführungen von Geschäftsleuten oder vermögenden Personen nehmen zu. Verbrecher schrecken selbst vor Morden nicht zurück. 
 

Spezifische Vorsichtsmassnahmen für dieses Reiseziel

  • Erkundigen Sie sich vor Fahrten durch den «Tete Korridor» (Strecke nach Malawi und Simbabwe) bei den lokalen Behörden über die Sicherheitslage.
  • Seien Sie sich bewusst, dass Korruption verbreitet ist und auch die Polizei involviert sein kann. Versuchen Sie, Ihre Interessen überlegt und höflich zu wahren.

 

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Weitere nützliche Reisehinweise

Naturbedingte Risiken

Während der Regenzeit (Dezember bis April) gibt es praktisch jährlich schwere Überschwemmungen, vor allem im Sambesi-Tal und seinem Einzugsgebiet. Im gleichen Zeitraum können heftige Wirbelstürme auftreten. Überschwemmungen und Stürme verursachen oft schwere Verwüstungen, und es kann längere Zeit dauern, bis die Infrastrukturschäden repariert sind. Berücksichtigen Sie diese Tatsache bei der Reiseplanung, und bleiben Sie in Kontakt mit Ihrem Reiseveranstalter.

 

World Meteorological Organization (WMO)

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Reisevorbereitung & Formalitäten

Einreisedokumente

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.

  • Für die Einreise in dieses Land ist ein gültiger Schweizerpass erforderlich.
  • Ein Visum ist erforderlich und für Aufenthalte bis zu 30 Tagen bei Ankunft erhältlich. Kostenpunkt: UDS 66.-.

Vorzuweisen sind die gültigen Papiere zur Reisefortsetzung ins nächste Land sowie ein Beleg für ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts. Die Einreise kann sonst verweigert werden.

Es werden keine Flughafengebühren erhoben.

In Mosambik besteht Ausweispflicht. Tragen Sie Ihren Originalpass immer auf sich, damit Sie sich bei den häufigen Polizeikontrollen ausweisen können. Personen, die sich nicht mit Originaldokumenten ausweisen, können in Untersuchungshaft genommen werden.

Versicherungen

Führerausweis und Autovermietung
Der internationale Führerausweis ist obligatorisch. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

Für einen Mietwagen muss der Fahrer generell mindestens 21 Jahre alt sein, je nach Mietwagenunternehmen und Wagentyp.


Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeugs
Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land nicht erforderlich.

Maut & Verkehrsregeln

Verkehrsregeln

Linksverkehr.

Im Notfall

Notfallnummern

Notrufnummern 
Polizei119
Feuerwehr197 oder 198
Ambulanz117
Notrufnummern
Polizei119
Ambulanz117
Feuerwehr197 oder 198

Die touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.

Reiseziel ändern

Reisehinweis

Das EDA rät teilweise von Reisen in dieses Land ab.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Netzspannung: 220 V
Vorwahl: +258
Polizei: 119
Ambulanz: 117
Feuerwehr: 197 oder 198
 

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