Südafrika

Zahlreiche Nationalparks, sowie wunderschöne Küsten und Berge sind typisch für Südafrika.

Südafrika
Südafrika belegt den südlichsten Teil von Afrika, wo der Atlantische und der Indische Ozean aufeinandertreffen. Nachbarländer sind Namibia, Botsuana, Simbabwe, Mosambik und Swasiland sowie die Enklave Lesotho

Auf den ersten Blick

Allgemeines

Klima

Halbwüstenklima, subtropisches Klima entlang der Ostküste. Die Jahreszeiten sind denjenigen in Europa entgegengesetzt.

Beste Reisezeit: Dezember - März in der Kapregion, Frühling und Herbst an der Küste des Kwazulu-Natal und Juli - September für den Besuch der Wildtierreservate.

www.weathersa.co.za

Währung

Landeswährung: Rand - ZAR

Sicherheit unterwegs

Sicherheitslage

Grundsätzliche Einschätzung
Die politische Lage ist gespannt. Es kommt vermehrt zu Demonstrationen, vor allem in den Innenstädten von Johannesburg, Kapstadt und Pretoria. Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten verschiedener Lager sowie zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften sind möglich.

Trotz der beachtlichen Entwicklungen in den vergangenen Jahren bestehen weiterhin grosse soziale Unterschiede. Für einen grossen Teil der Bevölkerung verbessern sich die Lebensumstände nur langsam, und die Arbeitslosigkeit ist hoch. Dies sind unter anderem Ursachen für die hohe Kriminalitätsrate, lokal begrenzte Streiks mit teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen und für örtliche soziale Unruhen.

Auch in Südafrika kann das Risiko von Terroranschlägen nicht ausgeschlossen werden.

Im Mai und Juni 2018 wurden bei bewaffneten Überfällen auf zwei Moscheen in der Nähe vom Durban und Kapstadt mehrere Personen getötet oder verletzt. Die Hintergründe dieser Taten sind noch unklar.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Impfungen & Gesundheit

Impfungen

  • Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
  • In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Hepatitis B und Tollwut.

Bei Einreisen aus Infektionsgebieten, die innerhalb der letzten 10 Tage besucht wurden, ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben.


Gesundheitslage
Es existiert, je nach Gebiet, ein Malariarisiko. Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.

Kriminalität

Grundsätzliche Einschätzung
Gewaltkriminalität ist verbreitet und in den grossen Städten besonders hoch (Johannesburg, Kapstadt, Durban und Pretoria). Im ganzen Land werden viele Vergewaltigungen und andere Sexualdelikte verübt. Opfer werden vermehrt auch Ausländerinnen und Ausländer.

Die Kriminellen sind häufig bewaffnet und gehen oft brutal vor: Raubüberfälle, Diebstahl von Autos unter Androhung oder Anwendung von Gewalt, Sexualdelikte, Entführungen und Mord. Entführungen mit Lösegeldforderungen kommen vor, die sich hauptsächlich gegen einheimische Personen richten. Es kommt auch zu gewaltsamen Übergriffen gegen schwarzafrikanische Ausländer.

Spezifische Vorsichtsmassnahmen für dieses Reiseziel

  • Besuchen Sie die Townships in den Randgebieten der grossen Städte nur mit geführten Touren und in Begleitung .
  • Meiden Sie wenn möglich die Bahnhöfe von Johannesburg und Kapstadt. Falls sich Bahnfahrten nicht vermeiden lassen: Benutzen Sie in Johannesburg, Pretoria und Durban keine Vorortszüge, in Kapstadt höchstens die 1. Klasse und bloss zu den Hauptverkehrszeiten. Eine sicherere Alternative zur Eisenbahn bilden die Intercity-Busverbindungen renommierter Firmen und der Gautrain, bzw. Busverbindungen zum und vom Gautrain.
  • Nehmen Sie keine Minibus-Taxis.
  • Bei Zufallsbekanntschaften in Bars und Restaurants ist Vorsicht geboten. Es kommt vor, dass mit Betäubungsmitteln versetzte Getränke angeboten werden, um das Opfer zu berauben.


Auszug aus: Reisehinweise EDA

Weitere nützliche Reisehinweise

Naturbedingte Risiken

Heftige Gewitter führen zeitweise zu Überschwemmungen. Während der Trockenzeit können Wald- und Buschbrände ausbrechen.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

National Disaster Management Center

Reisevorbereitung & Formalitäten

Einreisedokumente

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.

  • Für die Einreise in dieses Land ist ein bis mindestens 30 Tagen nach Aufenthaltsende gültiger Schweizerpass erforderlich.
    Der Reisepass muss mindestens eine leere Seite enthalten.
  • Für Aufenthalte bis zu 90 Tagen ist ein Visum nicht erforderlich.
  • Reisende Minderjährige müssen zusätzliche Dokumente mitführen. Weitere Informationen

Vorzuweisen sind die gültigen Papiere zur Reisefortsetzung ins nächste Land sowie ein Beleg für ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts. Die Einreise kann sonst verweigert werden.

Es werden keine Flughafengebühren erhoben.

Versicherungen

Führerausweis und Autovermietung
Der Schweizerische Führerausweis ist anerkannt. Es wird jedoch dringend empfohlen, sich noch vor der Abfahrt einen internationalen Führerausweis zu besorgen. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

Für einen Mietwagen liegt das Mindestalter des Fahrers - je nach Mietwagenunternehmen und Wagentyp - zwischen 21 und 25 Jahren. Vereinzelte Mietwagenanbieter legen auch ein Höchstalter fest. Der Fahrer muss auch, je nach Mietwagenunternehmen, seinen Führerausweis seit mindestens drei Jahren besitzen.


Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeugs
Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land obligatorisch.

Maut & Verkehrsregeln

Verkehrsregeln

Linksverkehr.

Tempolimiten

  • Innerorts: 40 / 60 km/h
  • Ausserorts: 100 km/h
  • Autobahnen: 120 km/h

Blutalkoholgrenze

0.5‰

Kindersicherung

Wenn keine angemessene Rückhaltevorrichtung vorhanden ist, dürfen Kinder nicht auf dem Vordersitz befördert werden.

KinderVorschrift
< 12 Jahre < 1.50 mAngemessene Rückhaltevorrichtung

 

Kindersitze - Babyschalen und Sitzerhöher - gelten als Rückhaltevorrichtungen. Weitere Infos: Kindersitze

Im Notfall

Notfallnummern

Bei Unfällen mit Verletzten sind Polizei und Ambulanz anzurufen und - für Inhaber des ETI-Schutzbriefs - die Notfall Einsatzzentrale ETI in Genf.

Sollten Schwierigkeiten auftreten, kann ein Besucher bei der AASA (Automobile Association of South Africa, Tel. 0861 000 234) Hilfe erhalten.

 

Notrufnummern 
Polizei - Feuerwehr101 11
Ambulanz101 77
Notfall Einsatzzentrale ETI09 41 58 827 22 20

 

Notrufnummern
Polizei101 11
Ambulanz101 77
Feuerwehr101 11
Pannen0861 000 234

Die touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.

Reiseziel ändern

Reisehinweis

Für dieses Land liegen seitens EDA keine Reisewarnungen vor.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Netzspannung: 220 V
Vorwahl: +27
Polizei: 101 11
Ambulanz: 101 77
Feuerwehr: 101 11
Pannen: 0861 000 234
Blutalkoholgrenze: 0.5‰
 

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