Kenia

Vor der Küste formen Korallenriffe seichte Lagunen, die zum Baden und Tauchen einladen.

Kenia
Mit vielen Nationalparks und Naturreservaten, die hinsichtlich der Artenvielfalt ihresgleichen suchen, liegt Kenia in Ostafrika am Indischen Ozean.

Auf den ersten Blick

Allgemeines

Klima

Tropisches Klima entlang der Küste, Halbwüstenklima im Landesinnern.

Beste Reisezeit: Januar - Februar und Juli - Oktober für den Besuch der Wildtierreservate.

Währung

Landeswährung: Kenianischer Shilling - KES

Sicherheit unterwegs

Sicherheitslage

Grundsätzliche Einschätzung
Am 1. September 2017 hat das Oberste Gericht Kenias das Resultat der Präsidentschaftswahlen vom 8. August 2017 annulliert. Die Wahlen wurden am 26. Oktober nachgeholt und am 30. Oktober 2017 wurde Präsident Kenyatta in seinem Amt bestätigt. Auch nach den Wahlen, bleiben die politischen Spannungen hoch. Es muss weiterhin mit politisch bedingten Demonstrationen und Gewalttaten gerechnet werden.

In einzelnen Landesteilen sowie in den Städten bestehen Spannungen mit politischen oder sozialen Hintergründen. Vereinzelt sind religiöse Gebäude angezündet und Attentate auf religiöse Persönlichkeiten verübt worden. Lokal begrenzte Unruhen und Gewaltausbrüche sind möglich, vor allem nach Gewalttaten, die religiös motiviert sind oder als solche wahrgenommen werden.

Im ganzen Land besteht das Risiko von Terroranschlägen.  Die somalische Terror-Organisation Al Shabaab hat ihre Drohungen nach dem Einmarsch kenianischer Truppen in Somalia wahr gemacht und seit 2012 mehrere Anschläge in Kenia verübt. Siehe auch Kapitel spezifische regionale Risiken.

Lassen Sie Vorsicht walten, besonders auf öffentlichen Plätzen wie Märkten, Busbahnhöfen, Kirchen, in der Umgebung von diplomatischen Vertretungen und Regierungsgebäuden, an Veranstaltungen und an von Ausländern besuchten Orten wie modernen Einkaufszentren.

Im Grenzgebiet zu Somalia besteht ein hohes Entführungsrisiko.

Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien oder über Ihren Reiseveranstalter über die Entwicklung der Lage. Meiden Sie Demonstrationen jeder Art, denn Ausschreitungen sind möglich. Befolgen Sie die Anweisungen der kenianischen Behörden und der lokalen Reiseleitung.


Spezifische regionale Risiken

  • Nairobi: Seit 2012 wurden bei Attentaten in Nairobi zahlreiche Menschen getötet oder verletzt, zum Beispiel im September 2013 bei einem terroristischen Überfall auf ein Einkaufszentrum und am 16. Mai 2014 auf den Gikomba Market.
    Befolgen Sie die Anweisungen der kenianischen Sicherheitskräfte und die Empfehlungen der Reiseleitung oder des Hotels, insbesondere wenn Sie unbegleitete Ausflüge ausserhalb des Hotels unternehmen möchten. Meiden Sie Demonstrationen und grosse Menschenansammlungen jeder Art. Verzichten Sie auf Besuche der Armenviertel.
  • Mombasa: In Mombasa flammen immer wieder Unruhen auf, vor allem nach Gewalttaten, die religiös motiviert sind oder als solche wahrgenommen werden, z.B. nach der Ermordung von religiösen Persönlichkeiten oder Überfällen auf Kirchen und Moscheen. Am meisten davon betroffen sind die Altstadt auf Mombasa Island und der Stadtteil Kisauni. Seit Anfang Mai 2014 kam es in Mombasa zu mehreren Anschlägen, deren Hintergründe unklar blieben. Im Juli 2014 wurden in der Altstadt von Mombasa kurz hintereinander zwei westliche Touristinnen auf offener Strasse erschossen. Im November 2014 gab es in Mombasa gewalttätige Ausschreitungen im Zusammenhang mit der Schliessung von Moscheen.
    Von Touristen- und anderen nicht dringenden Reisen nach Mombasa Island wird abgeraten. Dies gilt nicht für An- oder Abflüge zum oder vom Mombasa Moi International-Airport, der auf dem Festland liegt. Lassen Sie aber auf den Transferstrecken vom und zum Flughafen sowie in den Badeorten an der Küste grösste Vorsicht walten. Befolgen Sie die Anweisungen der kenianischen Sicherheitskräfte und die Empfehlungen der Reiseleitung oder des Hotels, insbesondere wenn Sie unbegleitete Ausflüge ausserhalb der Hotelanlage unternehmen möchten. Meiden Sie Demonstrationen und grosse Menschenansammlungen jeder Art.
  • Zentrum des Landes:
    Einfälle von Hirten in Farmen und in private Arten- und Naturschutzgebiete (conservancies) im Laikipia County und angrenzenden Counties haben sich gemehrt. Dabei kommt es teilweise zu gewaltsamen Auseinandersetzungen sowie Sachbeschädigungen. Lassen Sie sich bei Reisen ins Zentrum des Landes von einer vertrauenswürdigen Person begleiten, die mit den lokalen Verhältnissen vertraut ist.
  • Nördliche und westliche Landesteile: Lassen Sie sich bei Reisen in den Norden und Westen von einer vertrauenswürdigen Person begleiten, die mit den lokalen Verhältnissen vertraut ist.
  • Nordosten und Grenzgebiet zu Somalia: Seit dem Einmarsch kenianischer Truppen in Somalia sind mehrere Attentate verübt worden, zum Beispiel: Am 2. April 2015 sind bei einem Terroranschlag auf die Universität in Garissa über 140 Personen ums Leben gekommen. Im Grenzgebiet zu Somalia wurden Minen verlegt. Es besteht die Gefahr von Überfällen und ein hohes Risiko von Entführungen durch Terroristen, die ihre Opfer nach Somalia verschleppen


Auszug aus: Reisehinweise EDA

Impfungen & Gesundheit

Gesundheitsinfrastruktur
Mit Ausnahme der bekannten Touristendestinationen sowie von Nairobi und Mombasa ist die medizinische Versorgung beschränkt.


Impfungen

  • Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Gelbfieber Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus. Bei Aufenthalten ausserhalb der grossen Städte wird allen Reisenden über 9 Monaten empfohlen, sich gegen das Gelbfieber zu impfen.
  • In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B, Meningokokken-Erkankungen und Tollwut.

Bei Einreisen aus Infektionsgebieten, die innerhalb der letzten 6 Tage besucht wurden, ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben.


Gesundheitslage
Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche. Ein sehr hohes Malariarisiko besteht in den Regionen unterhalb von 2’500m. In den Regionen über 2'500m und in Nairobi ist das Malariarisko geringer. Ebenfalls existiert ein Denguefieber-Risiko. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.

Kriminalität

Grundsätzliche Einschätzung
Das Hauptrisiko, insbesondere für Alleinreisende, liegt in der weit verbreiteten Gewaltkriminalität. Auf Überlandstrecken im ganzen Land besteht besonders nach Einbruch der Dunkelheit die Gefahr von Überfällen durch bewaffnete Strassenräuber. In Einzelfällen wurden auch organisiert reisende Touristengruppen überfallen. In den Städten sind Diebstahl von Autos unter Androhung/Anwendung von Gewalt und Raubüberfälle häufig, vor allem nachts. Einbrüche und Überfälle in Ferienhäuser, besonders entlang der Küste, haben drastisch zugenommen. Es muss mit Gewalt gerechnet werden, auch wenn es von seitens der Opfer keinen Widerstand gibt.

Im indischen Ozean und auch in den kenianischen Gewässern ist es wiederholt zu Piratenüberfällen gekommen.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Weitere nützliche Reisehinweise

Reisevorbereitung & Formalitäten

Einreisedokumente

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.

  • Für die Einreise in dieses Land ist ein bis mindestens 6 Monate nach Einreisedatum gültiger Schweizerpass erforderlich. Bei einem beschädigten Reisepass oder anderen beschädigten Reisedokumenten kann die Einreise verweigert werden.
  • Bei Ankunft ist für Aufenthalte bis zu 3 Monaten ein Visum zu beziehen und kostet USD 50.- (oder der Gegenwert in EUR bzw. GBP). Erhältlich ist das Visum nur, wenn der Reisepass für die Validierung mindestens noch eine leere Seite enthält. Die Aufenthaltsdauer kann für 3 zusätzliche Monate verlängert werden.
    Es muss ein elektronisches Visum unter folgendem Link beantragt werden: www.ecitizen.go.ke
    Bearbeitungsdauer circa 7 Tage.

Seit Januar 2014 ist ein einziges und gemeinsames Visum für die 3 folgenden Länder Ostafrikas erhältlich: Kenia, Ruanda und Uganda.

Vorzuweisen sind das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise, die gültigen Papiere zur Reisefortsetzung ins nächste Land sowie ein Beleg für ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts (mindestens USD 500.-). Die Einreise kann sonst verweigert werden.

Es werden keine Flughafengebühren erhoben.

Versicherungen

Führerausweis und Autovermietung
Der Schweizerische Führerausweis ist während 90 Tage anerkannt. Es wird jedoch dringend empfohlen, sich noch vor der Abfahrt einen internationalen Führerausweis zu besorgen. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis (für Mietwagen muss der Fahrer seit mindestens 2 Jahre im Besitz des Führerausweises sein) und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

Für einen Mietwagen muss der Fahrer mindestens 23 Jahre alt sein.


Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeuges
Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land obligatorisch.

Maut & Verkehrsregeln

Verkehrsregeln

Linksverkehr.

Tempolimiten

  • Innerorts: 60 km/h
  • Ausserorts: 100 km/h

Blutalkoholgrenze

 0‰

Kindersicherung

Keine Vorschriften bezüglich Kindersicherung.

Im Notfall

Notfallnummern

Bei Unfällen mit Verletzten sind Polizei und Ambulanz anzurufen und - für Inhaber des ETI-Schutzbriefs - die Notfall Einsatzzentrale ETI in Genf.

Notrufnummern
Polizei999
Ambulanz999
Feuerwehr999
Pannen020-82 50 67
Einsatzzentrale ETI000 41 58 827 22 20

Die touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.

Reiseziel ändern

Reisehinweis

Das EDA rät teilweise von Reisen in dieses Land ab.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Netzspannung: 220/240 V
Vorwahl: +254
Polizei: 999
Ambulanz: 999
Feuerwehr: 999
Pannen: 020-82 50 67
Blutalkoholgrenze: 0‰
 

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