Kamerun

Die Schönheit Afrikas, südlich der Sahara, vereint: Wüstenregionen, äquatorialem Wald, grandiosen Landschaften und Nationalparks.

Kamerun
Kamerun, am Golf von Guinea an den Atlantik anstossend, befindet sich zwischen Äquatorialguinea, Gabun und Nigeria.

Auf den ersten Blick

Allgemeines

Klima

Tropisches Klima entlang der Küste, Wüsten- und Halbwüstenklima im Norden.

Beste Reisezeit: November - Dezember in Yaoundé, Moloundou, der Südkameruner Hochebene und den Küstengebieten, November - März im Landesinnern, Mitte Dezember - Mitte April für den Besuch der Wildtierreservate.

Im Norden, Richtung Tschadsee, macht der Harmattan-Wind die Monate März bis Mai unerträglich.

Währung

Landeswährung: CFA-BEAC-Franc - XAF

Sicherheit unterwegs

Sicherheitslage

Grundsätzliche Einschätzung

Von Reisen in die Regionen Adamaoua, Nord und Extrême-Nord und von Aufenthalten jeder Art wird abgeraten. Das Entführungsrisiko ist in diesen Regionen sehr hoch.

Die Sicherheitslage bleibt in der gesamten Sahelzone kritisch, einschliesslich in der Subregion des Tschadsees. Die multinationale Einsatztruppe (FMM) führt militärische Operationen in der Region Extrême-Nord durch. Im Grenzgebiet zu Nigeria sind Kämpfer der terroristischen Gruppierung Boko Haram weiterhin aktiv.

Im ganzen Land besteht das Risiko von Anschlägen durch terroristische Gruppierungen. In den Regionen Nord und Extrême-Nord haben wiederholte Anschläge Todesopfer und Verletzte gefordert. Seit September 2017 haben mehrere kleinere Explosionen in Douala und Bamenda Sachschäden verursacht (Regionen Ouest und Sud-Ouest).

Die angespannte Sicherheitslage in der Zentralafrikanischen Republik wirkt sich auch auf die östlichen Regionen Kameruns aus. Zahlreiche Flüchtlinge befinden sich auf kamerunischem Territorium.

Aufgrund der allgemein sehr schwierigen Lebensbedingungen der Bevölkerung muss mit Strassenprotesten gerechnet werden. Ausschreitungen und Zusammenstösse mit den Sicherheitskräften können dabei nicht ausgeschlossen werden.

Auch Verspätungen und Behinderungen des Reiseverkehrs können die Folge sein. Im Falle von Strassensperren und Streiks bleibt den Reisenden nichts anderes übrig, als sich lokal nach alternativen Reisemöglichkeiten zu erkundigen und gegebenenfalls die Normalisierung der Lage abzuwarten. Die schweizerische Botschaft in Yaoundé hat bei Blockaden nur eng begrenzte – je nach Situation gar keine – Möglichkeiten zur Unterstützung der Ausreise aus den betroffenen Regionen. Versuchen Sie nicht Strassenblockaden zu passieren, da dies zu gewaltsamen Reaktionen führen kann.

Berücksichtigen Sie diese Faktoren bei der Reisevorbereitung, und planen Sie genügend Zeit und finanzielle Mittel ein. Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien und bei Ihrem Reiseveranstalter über die aktuelle Sicherheitslage in Ihrem Zielgebiet und die Durchführbarkeit der geplanten Reise. Befolgen Sie die Anweisungen der kamerunischen Behörden und meiden Sie Regionen, in denen Spannungen auftreten sowie generell Demonstrationen und grössere Menschenansammlungen jeder Art.


Spezifische regionale Risiken

  • Bakassi-Halbinsel: Von Reisen auf die Bakassi-Halbinsel wird abgeraten.
  • Norden des Landes, Grenzgebiete zu Tschad und Nigeria: Von Reisen in die Regionen Adamaoua, Nord und Extrême-Nord und von Aufenthalten jeder Art wird abgeraten. Meiden Sie die Grenzgebiete zu Tschad und Nigeria grossräumig.
  • Osten des Landes, Grenzgebiet zur Zentralafrikanischen Republik: Von Reisen in das Grenzgebiet zur Zentralafrikanischen Republik wird abgeraten.
  • Regionen Nord-Ouest und Sud-Ouest: In diesen zwei englischsprachigen Regionen bestehen Spannungen zwischen separatistischen Gruppierungen und der Zentralregierung. Das Risiko von Entführungen durch bewaffnete Gruppierungen ist hoch. Zum Beispiel wurden Anfang März 2018 zwei Tunesier und ein Kameruner in der Region Sud-Ouest entführt, die Hintergründe sind noch unklar. Immer wieder kommt es zu politisch bedingten Unruhen, vor allem in Bamenda und Douala. Gewaltsame Zusammenstösse zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften sowie bewaffnete Überfälle auf Sicherheitskräfte haben wiederholt Todesopfer und Verletzte gefordert. Seit September 2017 haben mehrere kleinere Explosionen in Douala und Bamenda Sachschäden verursacht. Zeitweise werden auf den Zufahrtsstrassen zu den grösseren Städten Strassensperren und Checkpoints errichtet. An den von den Sicherheitskräften kontrollierten Checkpoints kann es zu bewaffneten Auseinandersetzungen kommen. Von Reisen in die Regionen Nord-Ouest und Sud-Ouest wird abgeraten.


Auszug aus: Reisehinweise EDA

Impfungen & Gesundheit

Gesundheitsinfrastruktur
Ausserhalb der grösseren Städte ist die medizinische Versorgung nicht gewährleistet.

Krankenhäuser verlangen eine Vorschuss (in Bargeld), bevor sie Patienten behandeln. Das zur Behandlung notwendige Material und die Medikamenten müssen von den Patienten selbst (respektive den Angehörigen) besorgt werden.


Impfungen

  • Die Impfung gegen Gelbfieber ist obligatorisch, ausser für Flughafentransit-Passagiere und für Kinder unter 1 Jahr. Die Impfung wird jedoch den Flughafentransit-Passagieren empfohlen.
  • Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
  • In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B, Meningokokken-Erkankungen und Tollwut.


Gesundheitslage
Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.

Kriminalität

Grundsätzliche Einschätzung
Das Ausmass der Gewaltkriminalität ist vor allem in den zwei grössten Städten Douala und Yaoundé Besorgnis erregend: Entreissdiebstähle, Einbrüche, Diebstähle von Autos, insbesondere Allradfahrzeugen, unter Androhung/Anwendung von Gewalt sowie Vergewaltigungen. Raubüberfälle wurden auch in Restaurants und Hotels gemeldet. Im Herbst 2012 wurden mehrfach auch Touristen in der Region Mont Manengouba / Lacs Jumeaux (Provinz Littoral) überfallen, teilweise sogar während der Nacht in ihren Hotelzimmern. Strassenbanditen sind im ganzen Land aktiv, auch in den Vororten grösserer Städte.

Unter anderem werden nachstehende Vorsichtsmassnahmen empfohlen:

  • Führen Sie ein Mobiltelefon mit einem lokalen Chip mit sich und speichern Sie Telefon-Nummern, die Sie im Notfall erreichen möchten, ab.

  • Seien Sie sich bewusst, dass Korruption verbreitet ist und auch die Polizei involviert sein kann. Versuchen Sie, Ihre Interessen überlegt und höflich zu wahren.

Im Golf von Guinea und in den kamerunischen Gewässern ist es wiederholt zu Piratenüberfällen gekommen.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Weitere nützliche Reisehinweise

Naturbedingte Risiken

Der Mount Cameroon ist ein aktiver Vulkan. In seiner Umgebung sind leichtere Erdbeben jederzeit möglich. Aus den Kraterseen Lac Nyos und Monoum können giftige Gase austreten.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Reisevorbereitung & Formalitäten

Einreisedokumente

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.

  • Für die Einreise in dieses Land ist ein gültiger Schweizerpass erforderlich.
  • Ein Visum ist ebenfalls erforderlich.

Vorzuweisen sind das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise und die gültigen Papiere zur Reisefortsetzung ins nächste Land. Die Einreise kann sonst verweigert werden.

Am Flughafen wird bei der Abreise eine Flughafengebühr erhoben: Die Kosten betragen XAF 10'000.- bei internationalen Flügen und XAF 500.- bei inländischen Flügen. Eingetragene Kinder im Reisepass der Eltern sind von der Flughafengebühr befreit.

Versicherungen

Führerausweis und Autovermietung
Der internationale Führerausweis ist obligatorisch. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

Für einen Mietwagen liegt das Mindestalter des Fahrers - je nach Mietwagenunternehmen und Wagentyp - zwischen 20 und 25 Jahren.


Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeuges
Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land empfohlen.

Maut & Verkehrsregeln

Verkehrsregeln

Rechtsverkehr.

Im Notfall

Notfallnummern

Notrufnummern  
Polizei17 
Feuerwehr18 
Ambulanz223 40 20 (Yaoundé)42 99 10 (Douala)

 

Notrufnummern
Polizei17
Ambulanz223 40 20 (Yaoundé)
Feuerwehr18

Die touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.

Reiseziel ändern

Reisehinweis

Das EDA rät teilweise von Reisen in dieses Land ab.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Netzspannung: 220 V
Vorwahl: +237
Polizei: 17
Ambulanz: 223 40 20 (Yaoundé)
Feuerwehr: 18
 

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