Guatemala

Sein kultureller Reichtum aus der Zeit vor der Entdeckung Amerikas und aus der Kolonialzeit bezaubert die Besucher.

Guatemala
Guatemala, mittelamerikanisches Land, liegt zwischen dem Karibischen Meer und dem Pazifik.

Auf den ersten Blick

Allgemeines

Klima

Tropisches Klima. 

Beste Reisezeit: November - April. Wirbelsturmrisiko von Juli bis November.

Währung

Landeswährung: Quetzal - GTQ

Sicherheit unterwegs

Sicherheitslage

Grundsätzliche Einschätzung
Bei Reisen nach Guatemala ist der persönlichen Sicherheit grosse Aufmerksamkeit zu schenken. Die Kriminalitätsrate ist sehr hoch.

Latente soziale Spannungen können sich landesweit ohne grosse Vorwarnung in lokale, gewaltsame Zusammenstösse entladen.

Die Gewaltkriminalität ist sehr hoch. Auf die Justiz und die Sicherheitskräfte ist kaum Verlass.

Bei Streiks, Demonstrationen und Strassenblockaden kann es zu Gewaltanwendung kommen. Auch Verspätungen und Behinderungen des Reiseverkehrs sowie Versorgungsengpässe können die Folge sein. Meiden Sie Demonstrationen jeder Art.

Informieren Sie sich vor und während der Reise bei Ihrem Reiseveranstalter und/oder der Tourismusbehörde INGUAT / ProAtur über die aktuelle Lage und die Durchführbarkeit der geplanten Reise.


Spezifische regionale Risiken

  • Gesamtes Grenzgebiet zwischen Mexiko und Guatemala: Von Reisen ins gesamte Grenzgebiet zu Mexiko wird abgeraten.
  • Guatemala City: Raubüberfälle auf Touristen werden in der ganzen Stadt und ihrer Umgebung verübt.
  • Departemente Huehuetenango, San Marcos, Alta Verapaz und Baja Verapaz: In diesen nehmen Drogenproduktion und -handel immer mehr zu. Besondere Vorsicht ist in den Departementen, in welchen Rohstoffförderungsprojekte angesiedelt sind, angebracht.
  • Departement Petén: Das ganze Departement wird als gefährlich eingestuft. Im Nationalpark Tikal und in der Nähe von Flores (einschliesslich in der Umgebung des Sees) wurden mehrere gewalttätige Überfälle auf Touristen (auch Vergewaltigungen) gemeldet. Besuchen Sie die Maya-Ruinen sowie die Naturschutzgebiete nur in Gruppen und in Begleitung eines offiziellen Führers und reisen Sie nach Möglichkeit im Flugzeug hin und zurück (Tourbus vom Flughafen bis zu den Ruinen vorhanden). Im Nationalpark Tikal wird zum Schutze der Besucher eine Touristenpolizei eingesetzt. Zudem organisiert die Touristenpolizei geschützte Fahrten zwischen dem internationaler Flughafen von Flores und Tikal.
  • Grenzgebiete zu Belize (Departemente Petén und Izabal): Zwischen Guatemala und Belize bestehen langjährige Grenzstreitigkeiten. Im Grenzgebiet kann es zu lokalen Spannungen und Schiessereien kommen. Dabei können auch Zivilpersonen in Mitleidenschaft gezogen werden. Informieren Sie sich vor Reisen in die Grenzgebiete zu Belize bei den lokalen Behörden über die aktuelle Sicherheitslage.


Überlandstrassen
Auf folgenden Strassenabschnitten werden häufig Überfälle gemeldet und es ist grösste Vorsicht geboten:

  • Carretera Panamericana: vom Atitlánsee bis zur Hauptstadt
  • "Alte" Strasse von Panajachel am Atitlánsee nach Guatemala City (über Patzún und Patzicia)
  • Carretera del Pacifico: ganze Länge.


Auszug aus: Reisehinweise EDA

Impfungen & Gesundheit

Gesundheitsinfrastruktur
Die medizinische Versorgung ist nur in Privatkliniken der Hauptstadt vollumfänglich gewährleistet, die sehr teuer sind.


Impfungen

  • Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
  • In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B und Tollwut.


Gesundheitslage
Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche. Ein Malariarisiko besteht in den Regionen unterhalb von 1’500m. Ebenfalls existiert ein Denguefieber-Risiko. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.

Kriminalität

Grundsätzliche Einschätzung
Guatemala hat eine sehr hohe Kriminalitätsrate: Taschendiebstähle, Entführungen zwecks Lösegelderpressung, Vergewaltigungen und andere Gewalttaten werden im ganzen Land und zu jeder Tageszeit verübt.

Sowohl Fussgänger als auch Automobilisten werden oft von bewaffneten Motorradfahrern überfallen.

Bei den sogenannten Express-Entführungen wird das Opfer zu Bargeldbezügen mit der Kreditkarte gezwungen.


Spezifische Vorsichtsmassnahmen für dieses Reiseziel

  • Es wird generell davon abgeraten, das Land alleine zu bereisen.Angesichts der steigenden Zahl von Vergewaltigungen sind Frauenbesonders gehalten, sich an diese Empfehlung zu halten.

  • Auf vielen Hauptverbindungsstrassen operieren straff organisierte und extrem gewalttätige Banden. Überfälle auf Busse in und ausserhalb der Städte kommen häufig vor. Unternehmen Sie nachts und während der Stosszeiten keine Überlandfahrten, und benutzen Sie keine öffentlichen Verkehrsmittel.

  • Nehmen Sie ausschliesslich Hoteltaxis oder telefonisch bestellte Radiotaxis (Taxi Amarillo). Für Flughafentransfers nutzen Sie mit Vorteil die hoteleigenen Transportangebote.

  • Unternehmen Sie Wanderungen, Exkursionen und Off-Road-Tourenausschliesslich in Gruppen und in Begleitung eines vertrauenswürdigen lokalen Reiseführers. Achten Sie darauf, dass dieser bei der Tourismusbehörde INGUAT registriert ist.

Die Rechtsunsicherheit ist gross: Straftaten und Verbrechen bleiben meistens ungeahndet. Die Polizei leidet unter Korruption, Unerfahrenheit und Geldmangel. Es kommt vor, dass Überfälle durch Personen in Polizeiuniformen verübt werden. Das Justizsystem ist ineffizient und überlastet. Die Bevölkerung hat deshalb wiederholt Lynchjustiz angewendet.


Auszug aus: Reisehinweise EDA

Weitere nützliche Reisehinweise

Naturbedingte Risiken

Guatemala liegt in einem Erdbebengebiet und zählt mehrere aktive Vulkane, zum Beispiel der Pacaya, Fuego und Santiaguito. Bei Exkursionen auf Vulkane ist grosse Vorsicht geboten und es ist unerlässlich, sich von einem kundigen Führer begleiten zu lassen. Erdbeben und Vulkanausbrüche können neben Verwüstungen auf dem Land auch Tsunami auslösen.

Pacific Tsunami Warning Center PTWC

Von Mai bis Oktober/November muss mit Hurrikanen und starken Regenfällen gerechnet werden. Sie können Überschwemmungen, Erdrutsche und Infrastrukturschäden verursachen.

Es kommt vor, dass Ortschaften mehrere Tage von der Umwelt abgeschnitten sind.

Instituto nacional de sismologia, vucanologia, meteorologia e hidrologio

Coordinadora nacional para la reducción de desastres

World Meteorological Organization (WMO)

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Reisevorbereitung & Formalitäten

Einreisedokumente

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.

  • Für die Einreise in dieses Land ist ein für die Dauer des Aufenthalts gültiger Schweizerpass erforderlich.
  • Für Aufenthalte bis zu 90 Tagen ist ein Visum nicht erforderlich.

Vorzuweisen ist das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise. Die Einreise kann sonst verweigert werden.

Am Flughafen wird bei der Abreise eine Flughafengebühr erhoben: GTQ 20.- oder USD 3.-.

Bei reisenden Transitpassagieren werden keine Flughafengebühren erhoben.

Versicherungen

Führerausweis und Autovermietung
Der Schweizerische Führerausweis ist anerkannt. Es wird jedoch dringend empfohlen, sich noch vor der Abfahrt einen internationalen Führerausweis zu besorgen. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

Für einen Mietwagen muss der Fahrer mindestens 25 Jahre alt sein. Der Fahrer muss den Führerschein bereits seit mindestens einem Jahr besitzen.


Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeugs
Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land nicht erforderlich.

Fahrzeug & Ausstattung

Rund ums Auto

Obligatorische Ausrüstung

  • CH-Kleber
  • Pannendreieck

Maut & Verkehrsregeln

Verkehrsregeln

Rechtsverkehr.

Tempolimiten

  • Innerorts: 60 km/h
  • Ausserorts: 80-100 km/h

Im Notfall

Notfallnummern

Bei Unfällen mit Verletzten sind Polizei und Ambulanz anzurufen und - für Inhaber des ETI-Schutzbriefs - die Notfall Einsatzzentrale ETI in Genf.

Notrufnummern
Polizei120
Ambulanz128
Feuerwehr123

Die touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.

Reiseziel ändern

Reisehinweis

Das EDA rät teilweise von Reisen in dieses Land ab.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Netzspannung: 110 V
Vorwahl: +502
Polizei: 120
Ambulanz: 128
Feuerwehr: 123
 

Mehr zum Thema

Share Funktionen:

Angebote des TCS

Social Media
Newsletter
Apps
Touring Magazin
 
Routenplaner
Verkehrsinfo
Meine Sektion