Honduras

Der Kolonialstil der Hauptstadt, die Überreste der Mayatempel und die Schönheit der Natur faszinieren die Besucher.

Honduras
Honduras liegt in Mittelamerika am Karibischen Meer und stösst mit dem Golf von Fonseca auch an den Pazifik. Das Land grenzt an El Salvador, Nicaragua und Guatemala.

Auf den ersten Blick

Allgemeines

Klima

Tropisches Klima, heiss und feucht an der Küste, angenehmer und trockener in den Bergen des Landesinnern.

Beste Reisezeit: November - Mitte Mai. Wirbelsturmrisiko von Juli bis November.

Währung

Landeswährung: Lempira - HNL

Sicherheit unterwegs

Sicherheitslage

Grundsätzliche Einschätzung
Bei Reisen nach Honduras ist der persönlichen Sicherheit grosse Aufmerksamkeit zu schenken. Die Kriminalitätsrate ist sehr hoch.

Die politische und soziale Lage ist sehr gespannt. Die verspätete Bekanntgabe der Resultate der Wahlen vom 26. November 2017 führte in mehreren Städten zu Unruhen, Strassensperren und Plünderungen. Auch nach der Bekanntgabe der Resultate kommt es zu politisch bedingten Gewalttaten sowie zu gewalttätigen Zusammenstössen zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften. Sie haben mehrere Todesopfer und Verletzte gefordert.

Bei Demonstrationen, Unruhen und Streiks muss mit Strassenblockaden, Verkehrsbehinderungen, Verspätungen und Ausschreitungen gerechnet werden.
Im Falle von Strassenblockaden und Unruhen bleibt den Reisenden nichts anderes übrig, als sich lokal über alternative Reisemöglichkeiten zu erkundigen und gegebenenfalls die Normalisierung der Lage abzuwarten. Die Schweizer Vertretung in Tegucigalpa hat bei Blockaden nur eng begrenzte - je nach Situation gar keine - Möglichkeiten zur Unterstützung bei der Aus- oder Weiterreise.

Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in Honduras nicht ausgeschlossen werden.

Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien über die aktuelle Sicherheitslage. Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden (zum Beispiel Ausgangssperren) und bleiben Sie mit Ihrem Reiseveranstalter in Kontakt. Erkundigen Sie sich lokal (Medien, Hotel, etc.) über allfällige Ausgangssperren. Meiden Sie Demonstrationen jeder Art.


Spezifische regionale Risiken

  • Departemente von Olancho und Colon: Diese zwei Departemente gelten als sehr gefährlich.


Auszug aus: Reisehinweise EDA

Impfungen & Gesundheit

Gesundheitsinfrastruktur
Besonders ausserhalb der Grossstädte ist die medizinische Versorgung nicht gewährleistet. Krankenhäuser verlangen eine Vorschusszahlung (Bargeld, Kreditkarte) bevor sie Patienten aufnehmen und behandeln. Ernsthafte Erkrankungen und Verletzungen müssen im Ausland behandelt werden.


Impfungen

  • Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
  • In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B und Tollwut.

Bei Einreisen aus Infektionsgebieten, die innerhalb der letzten 10 Tage besucht wurden, ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben. Folgende Länder sind betroffen : Angola, Argentinien, Äquatorialguinea, Äthiopien, Benin, Bolivien, Brasilien, Burkina Faso, Burundi, Ecuador, Elfenbeinküste, Französisch-Guyana, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana, Kamerun, Kenia, Kolumbien, Kongo (Brazzaville), Kongo (Kinshasa), Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Paraguay, Peru, Ruanda, Sao Tomé und Principe, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Surinam, Tansania, Tschad, Togo, Trinidad und Tobago, Uganda, Venezuela und Zentralafrikanische Republik. Die Impfung muss mindestens 10 Tage vor Ankunft gemacht worden sein und darf nicht älter als 10 Jahre sein.


Gesundheitslage
Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche. Ein Malariarisiko besteht in den folgenden Regionen : Gracias a Dios, Islas de Bahia, Atlantida, Colon, Olancho, Valle und Yoro. Ebenfalls existiert ein Denguefieber-Risiko. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.

Kriminalität

Grundsätzliche Einschätzung
Die Kriminalitätsrate ist sehr hoch, Gewaltanwendung ist häufig.Diebstähle jeder Art, bewaffnete Raubüberfälle und Sexualverbrechen sind verbreitet. In den öffentlichen Bussen sind oft Taschendiebe am Werk. Es sind auch schon Touristenbusse überfallen worden. Homo- und Transsexualität sind nicht allgemein toleriert. Übergriffe auf Personen, die sich in der Öffentlichkeit als homosexuell oder transsexuell zu erkennen geben, kommen vor. Auch Entführungen zur Lösegelderpressung kommen vor.


Spezifische Vorsichtsmassnahmen für dieses Reiseziel

  • Wenn Sie mit dem Land nicht vertraut sind, schliessen Sie sich mit Vorteil einer organisierten Gruppenreise an
  • Benutzen Sie vorzugsweise Bancomaten im Innern von Bankgebäuden oder Einkaufszentren
  • Treffen Sie auch auf Jachten geeignete Sicherheitsvorkehrungen gegen Überfälle und Diebstähle


Auszug aus: Reisehinweise EDA

Weitere nützliche Reisehinweise

Naturbedingte Risiken

Von Mai bis November muss mit Hurrikanen und starken Regenfällen gerechnet werden. Sie können Überschwemmungen, Erdrutsche und Infrastrukturschäden verursachen. Beachten Sie die Wettervorhersagen sowie die Warnungen und Anweisungen der lokalen Behörden.
Weltorganisation für Meteorologie (WMO)

Honduras liegt in einem Erdbebengebiet. Erdbeben und Vulkanausbrüche in der Karibik können neben Verwüstungen auf dem Land auch Flutwellen auslösen.
Pacific Tsunami Warning Center PTWC

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Reisevorbereitung & Formalitäten

Einreisedokumente

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.

  • Für die Einreise in dieses Land ist ein bis mindestens 3 Monate nach Einreisedatum gültiger Schweizerpass erforderlich.
  • Für Aufenthalte bis zu 3 Monaten ist ein Visum nicht erforderlich.

Vorzuweisen sind das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise sowie die gültigen Papiere zur Reisefortsetzung ins nächste Land. Die Einreise kann sonst verweigert werden.

Am Flughafen wird bei der Abreise eine Flughafengebühr erhoben: USD 37.- oder der Gegenwert in NHL.

Bei Transitpassagieren, die innert 12 Stunden weiterreisen, sowie bei Kindern unter 12 Jahren werden keine Flughafengebühren erhoben.

Versicherungen

Führerausweis und Autovermietung
Der Schweizerische Führerausweis wird während 90 Tagen anerkannt. Es wird jedoch dringend empfohlen, sich noch vor der Abfahrt einen internationalen Führerausweis zu besorgen. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

Für einen Mietwagen muss der Fahrer normalerweise mindestens 25 Jahre alt sein.


Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeugs
Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land nicht erforderlich.

Maut & Verkehrsregeln

Verkehrsregeln

Rechtsverkehr.

Im Notfall

Notfallnummern

Bei Unfällen mit Verletzten sind Polizei und Ambulanz anzurufen.

 

Notrufnummern
Polizei199
Ambulanz195
Feuerwehr198

Die touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.

Reiseziel ändern

Reisehinweis

Für dieses Land liegen seitens EDA keine Reisewarnungen vor.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Netzspannung: 110/120 V
Vorwahl: +504
Polizei: 199
Ambulanz: 195
Feuerwehr: 198
 

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