17.12.2018

Schneefall in der Schweiz

Am vergangenen Wochenende gab es fast in der ganzen Schweiz Neuschnee.

17. Dezember 2018

Der Winter ist nun definitiv da, in der Nacht von Samstag auf Sonntag hat es fast in der ganzen Schweiz geschneit. Gemäss SRF Meteo gab es im Mittelland 5 Zentimeter Neuschnee und in den Alpen zum Teil 20 Zentimeter. In der Romandie gab es nur anfangs Nacht Schnee, rasch folgte wärmere Luft, so dass der Sonntagmorgen bereits wieder grün war. In der Deutschschweiz gab es mehr Schnee und er blieb länger liegen. So wurden in Zürich 5 Zentimeter, in Bern 4 und in Basel 1 Zentimeter Neuschnee gemessen.

Tipps zur Wintervorbereitung

  • Betriebsflüssigkeiten: Ölstand, Kühlwasser, Scheibenreiniger und weitere Betriebsflüssigkeiten sollten regelmässig kontrolliert werden und frostsicher sein.
  • Batterie: Starterbatterien haben in der Regel eine Lebensdauer von circa fünf Jahren, sind aber durch die winterliche Kälte einer Zusatzbelastung ausgesetzt. Wenn man das Alter seiner Batterie nicht genau kennt, sollte man den Zustand durch einen Fachmann überprüfen lassen
  • Beleuchtung: Die Beleuchtungseinheiten sollten regelmässig auf ihre Funktionalität hin überprüft werden, beispielsweise durch einen kurzen Rundgang um den Wagen bei eingeschaltetem Stand- und Abblendlicht.
  • Türgummi/Dichtung: Zugefrorene Türschlösser oder Gummidichtungen können mit handelsüblichen Mitteln (Silikon) behandelt werden
  • Scheibenwaschanlage und Wischerblätter: Eine klare Sicht ist auch im Winter unerlässlich. Deshalb frühzeitig auf wintertaugliches Scheibenwaschmittel umstellen, Wischblätter kontrollieren und gegebenenfalls ersetzen.
  • Winterzubehör überprüfen: Neben dem obligatorischen Pannendreieck empfiehlt es sich, einen Eiskratzer, einen Enteiserspray, Handschuhe und einen Schneebesen mitzuführen. In höheren Lagen sind Schneeketten empfehlenswert und teilweise sogar erforderlich. 
  • Schutz vor Dauernässe: Um das Wageninnere vor Dauernässe und Schnee zu schützen, empfiehlt sich der Kauf von Gummimatten.  

Sommerreifen im Winter verdoppeln den Bremsweg

Sommerreifen sind für die Fahrt bei tiefen Temperaturen und winterlichen Verhältnissen gänzlich ungeeignet. Deren Gummimischung ist anders als bei Winterreifen und wird bei niedrigen Temperaturen schnell hart und unelastisch. Dadurch kann der Reifen die geforderten Leistungen nicht mehr erbringen. Zudem verlängert sich durch die ungeeignete Profilgestaltung der Bremsweg mit Sommerreifen auf Schnee um das Doppelte.

Gute Winterreifen hingegen bewähren sich sowohl auf nasser wie auch auf schneebedeckter Fahrbahn. Dank ihrem griffigen Reifenprofil, das feine Lamellen aufweist, können sie sich im Schnee richtiggehend "festkrallen". Darüber hinaus ist die Gummimischung weicher und deshalb besser auf die Verwendung bei kalten Temperaturen ausgerichtet. 

Auch Ganzjahresreifen sind nicht immer optimal, wie unser Vergleich zwischen ganzjährig und saisonal zeigt:

Winterreifenpflicht in der Schweiz

Es existiert keine explizite gesetzliche Vorschrift, ein Fahrzeug mit Winterreifen auszurüsten. Wer jedoch infolge ungenügender Bereifung einen Unfall verursacht oder mitverursacht, muss je nach Umständen mit einer Kürzung oder Rückforderung der Versicherungsleistungen rechnen und wird zusätzlich zu einer Busse (wegen Grobfahrlässigkeit bzw. Benutzen eines nicht betriebssicheren Fahrzeugs) verurteilt. Auch wer andere Verkehrsteilnehmer behindert, kann gebüsst werden. 

Winter-Gepäck sicher verstauen

Auch beim Verstauen des Gepäcks kann viel für die Sicherheit getan werden. Gepäckstücke sollten stets gut gesichert und maximal bis zur Oberkante der Rücksitzlehne in den Kofferraum geladen werden. Ungenügend gesicherte Gegenstände können sich bei einem Aufprall in gefährliche Geschosse verwandeln. Zudem sollten starre und schwere Gegenstände, wie etwa Skischuhe oder Schalenkoffer, im Koffer- oder im Fussraum verstaut und gesichert werden. Snowboard, Skistöcke und Skier können auch in einer Dachbox untergebracht werden. Bei Dachboxen ist jedoch zu beachten, dass sich diese auf das Fahrverhalten eines Fahrzeugs auswirken können. Vor diesem Hintergrund sollten stets sowohl das Gesamtgewicht des Fahrzeugs wie auch die maximale Dachlast und die Höhe berücksichtigt werden.  

Fahren mit Guckloch ist gefährlich

Lichter, Rückstrahler, Scheiben und Rückspiegel sind gemäss der Verkehrsregelverordnung (Artikel 57, Absatz 2) sauber zu halten. Der TCS empfiehlt, das Auto mit einem stabilen Eiskratzer mit Kunststoff-Kanten und einem Schneebesen von Eis und Schnee zu befreien. Wer sich nicht daran hält und mit einem «Guckloch» losfährt, gefährdet sich und andere Verkehrsteilnehmer und riskiert eine Busse und einen Ausweisentzug. Funktional und praktisch sind auch Frostschutz-Planen, die etwa morgens vor der Arbeit viel Zeit ersparen.  

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