28.02.2020

Coronavirus-Epidemie breitet sich aus


  • Coronavirus - Der TCS verfolgt mit grosser Aufmerksamkeit die Entwicklung des Coronavirus (COVID-2019). Hier finden Sie die wichtigsten Informationen für TCS-Mitglieder. Mehr erfahren
28. Februar 2020

Coronavirus (COVID-2019) : Informationen für TCS Mitglieder

Die TCS-Assistance verfolgt seit einigen Wochen und mit grosser Aufmerksamkeit die Entwicklung des Coronavirus in China.

Dieses Virus wurde kürzlich in Norditalien entdeckt, wo die italienische Regierung örtlich begrenzte Massnahmen ergriffen hat.
Ein erster Fall wurde auch in der Schweiz, im Tessin, festgestellt. Seitdem wurden weitere Fälle bestätigt, so dass sich die Gesamtzahl der Infizierten auf 15 erhöht hat.

Zurzeit sind wir telefonisch schwer erreichbar. Falls Sie Fragen zu bereits gebuchten Reisen nach Italien haben, können Sie diese auch an die Mailadresse nnltnttcsch richten.

Diese Seite wird regelmässig aktualisiert, um die entsprechende Entwicklung der Situation zu berücksichtigen.

Die Lungenentzündungen, welche durch das neue Coronavirus (2019-nCoV) hervorgerufen werden, breiten sich in China weiter aus. Die Stadt Wuhan, wie auch andere chinesische Städte, wurde unter Quarantäne gestellt. 

Die Zahl der Erkrankten ist auf mehrere Tausende gestiegen und in China gibt es mehrere Tausende Todesfälle. 

Am Donnerstag, 30. Januar erklärte die Weltgesundheitsorganisation die Coronavirus-Epidemie zum internationalen Gesundheitsnotstand.

Am Dienstag, 25. Februar, wurde im Tessin der erste Fall von Coronavirus in der Schweiz festgestellt. Seitdem wurden weitere Fälle bestätigt, so dass sich die Gesamtzahl der Infizierten auf 15 erhöht hat.

Am Freitag, 28. Februar, hat der Bundesrat beschlossen, alle Grossveranstaltungen mit mehr als 1'000 Personen bis zum 15. März zu verbieten, die GIMS wird ebenfalls abgesagt.

Coronavirus in Italien

Der Coronavirus ist in Norditalien angekommen, wo er sich seit einigen Tagen ausbreitet. Es sind mehr als 650 Menschen infiziert, wobei es bisher mehrere Todesfälle gab.

In der Lombardei sind ein Dutzend Gemeinden unter Quarantäne gestellt worden. Auch in Venetien wurden Massnahmen ergriffen: Einige grosse Veranstaltungen, wie der Karneval von Venedig, wurden teilweise abgesagt. In diesen Gebieten bleiben viele Schulen, Museen und Geschäfte geschlossen.

Allerdings gibt es derzeit keine Reisebeschränkungen für Personen, die von der Schweiz nach Italien reisen wollen. Es wird jedoch dringend empfohlen, sich vor der Abreise bei den örtlichen Behörden zu erkundigen.

TCS unterstützt und berät seine Mitglieder

Der TCS hat seit Beginn der Krise bereits mehreren Mitgliedern Hilfe geleistet und mehrere hundert telefonische Anfragen erhalten. Mitglieder, die sich in Asien aufhalten oder kürzlich aus Asien in die Schweiz zurückgekehrt sind, erhalten medizinischen Rat über die zu treffenden Vorkehrungen.

In Kontakt mit der Einsatzzentrale dank der TCS-App
Dank des in der TCS-App integrierten Moduls «Travel Safety» kann die ETI-Zentrale ihre Unterstützung in der Ferne koordinieren. Das Modul ermöglicht es Mitglieder in betroffenen Regionen zu lokalisieren und bei gefährlichen Ereignissen Hilfe und Ratschläge zu senden. Personen die in China weilen und die TCS App installiert haben, werden ermutigt, sich mit dem TCS in Verbindung zu setzen, um lokalisiert zu werden und individuelle Informationen zu erhalten.

Der TCS steht auch in regelmässigem Kontakt mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und empfiehlt seinen Mitgliedern die Ratschläge zu befolgen, welche dieses Organ auf seiner Website veröffentlicht.

Eine Hotline für Informationen über Coronavirus ist verfügbar: +41 (0)58 463 00 00

Ratschläge für Reisende

Nicht dringende Reisen nach China und insbesondere nach Wuhan sind nicht zu empfehlen. Die Fluggesellschaften des Lufthansa-Konzerns (inklusive Swiss) annullieren sämtliche Flüge von und nach China bis zum 28. März 2020 und lassen bis Ende Februar keine neuen Buchungen zu.

Wer trotzdem nach China reist, sollte die Empfehlungen von Dr. Jean-Claude Ghaleb, Leiter der medizinischen Abteilung des TCS befolgen:

Während der Inkubationszeit (1 bis 12 Tage) ist der 2019-nCoV-Virus vor den ersten Symptomen (Fieber, Husten, Atemnot) ansteckend.
Personen mit Symptomen, die aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind oder engen Kontakt (15 Minuten mit weniger als 1 Meter Abstand) mit potenziell infizierten Personen hatten, sollen vor der Konsultation eines Arztes die Hotline des Bundes anrufen (058/ 463 00 00) . Die Spezialisten dort können Anweisungen geben, wie man die Ansteckungsgefahr für andere Personen mindern kann (bspw. im Wartezimmer oder öffentlichen Verkehr).

Im Falle eines Verdachts mit dem Virus infiziert zu sein, ist es wichtig: 

  • sich von anderen Personen fern zu halten (mindestens 2 Meter Distanz). 
  • eine Maske tragen
  • die Hände regelmässig zu desinfizieren
  • husten Sie in den Ellbogen
  • waschen Sie ihre Kleidung bei 60°
  • verwenden sie Einwegtaschentücher und entsorgen Sie diese in einem Behälter mit Deckel


Nicht infizierte Personen (insbesondere Kinder und ältere Menschen), deren Immunsystem bereits durch eine Krankheit geschwächt ist, sollen:

  • enge Kontakte mit anderen Personen vermeiden, insbesondere in engen öffentlichen Räumen (Warteräume etc.)
  • Das Tragen von Atemschutzmasken ist nur dann wirksam, wenn es darum geht, andere zu schützen. Nichtinfizierte Personen, die mit infizierten Personen in Kontakt kommen, sollen sogenannte «FFP2» Masken verwenden

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