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22.04.2021

Coronavirus-Pandemie: Aktuelle Lage und Reisebestimmungen

22. April 2021

Diese Seite wird wochentags fortlaufend aktualisiert.

Derzeitige Lage und Reisebestimmungen

Um die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie (COVID-19) besser einzudämmen, die inzwischen weltweit mehr als 180 Länder erreicht hat, hatten mehrere Staaten Einreisebeschränkungen für Reisende vorgenommen, darunter auch die Schweiz. Einige davon sind immer noch gültig, andere werden nun nach und nach gelockert, manche werden wieder verschärft. In Europa erleben wir derzeit eine starke zweite Welle, wobei in mehreren Ländern neue Beschränkungen und Massnahmen eingeführt werden.

Seit dem 29. Oktober 2020 rät der Bundesrat von nicht dringenden Auslandsreisen, so weit wie möglich ab.

Neben den unten erwähnten Ländern haben noch weitere Staaten Beschränkungen eingeführt, welche hier nicht alle einzeln aufgelistet werden. Beachten Sie, dass sich die Einschränkungen jederzeit ändern können. Erkundigen Sie sich daher vor der Abreise bei der Botschaft ihres Reiseziels über mögliche Restriktionen.

 
 

Die Situation in der Schweiz

Geltende Massnahmen des Bundes

Der Bundesrat hat folgende Lockerungen ab Montag, 19. April, beschlossen:

  • Wiedereröffnung von Bars- und Restaurantterrassen, mit der Verpflichtung im Sitzen zu konsumieren, maximal 4 Personen am Tisch sowie Registrierung der persönlichen Daten
  • Wiedereröffnung von Kinos, Theatern, Fitnesszentren und Schwimmbäder.
  • Veranstaltungen sind erlaubt, in geschlossenen Räumen maximal 50 Personen, draussen bis zu 100 Personen.
  • In Universitäten wird wieder Präsenzunterricht mit maximal 50 Personen möglich sein

Der Bundesrat hat am 12. März entschieden, die Teststrategie zu erweitern. Seit dem 15. März sind alle Tests gratis und seit dem 7. April stehen auch Selbsttests zur Verfügung. 

Lockerung seit dem 22. März:

  • Private Treffen drinnen bis zu 10 Personen

Der Bundesrat hat folgende Lockerungen ab 1. März entschieden:

  • Versammlungen und Private Treffen im Freien bis zu 15 Personen, auch für sportliche und kulturelle Aktivitäten
  • Wiedereröffnung von Museen, Zoos, Bibliotheken unter Einhaltung der Maskenpflicht, des Mindestabstands und der max. Anzahl zugelassener Personen
  • Sportanlagen draussen können wieder öffnen.
  • Sportliche und kulturelle Aktivitäten für Jugendliche bis zu 20 Jahren ohne Publikum sind erlaubt
  • Wiedereröffnung von nicht lebensnotwendigen Geschäften unter Einhaltung der max. Anzahl zugelassener Personen

Folgende, vom Bundesrat beschlossene Präventivmassnahmen sind weiterhin in Kraft:

  • Home-Office-Pflicht wo immer möglich
  • Öffentliche Veranstaltungen sind verboten, mit Ausnahme von religiösen Zeremonien, politischen Demonstrationen und gesetzgebenden Versammlungen.
  • Discos und Tanzlokale bleiben geschlossen
  • In Bars und Restaurants, dürfen maximal vier Personen an einem Tisch sitzen, ausser es handelt sich um eine Familie mit Kinder
  • Das persönliche Abstandhalten wird von 2 m auf 1,5 m reduziert
  • Jeder Veranstalter muss über ein Schutzkonzept mit präventiven Massnahmen verfügen, in denen Social Distancing oder Contact Tracing geregelt sind

Maskenpflicht (diese Regeln gelten auch für Kinder ab 12 Jahren):

  • In allen geschlossenen öffentlichen Orten (Restaurants, Kinos, Konzertsäle usw.), einschliesslich Bahnhöfe. In Bahnhöfen muss die Maske auch auf den Perrons beim Warten auf den Zug getragen werden
  • Aussenbereiche von Betrieben (Läden, Restaurants, Bars, Veranstaltungsorte, Märkte etc.), belebte Fussgängerzonen, überall wo der Abstand im öffentlichen Raum nicht eingehalten werden kann, Schulen ab Sekundarstufe II, am Arbeitsplatz (ausser der Abstand kann eingehalten werden oder in Einzelbüros)
  • In den öffentlichen Verkehrsmitteln in der ganzen Schweiz und auch in Flugzeugen
  • Am Arbeitsplatz

Seit dem 1. Februar wird jeder, der die Maskenpflicht nicht beachtet oder nicht genehmigte Veranstaltungen organisiert oder daran teilnimmt, mit einer Geldstrafe zwischen CHF 50.- und 200.- belegt.

Spezifische Regeln für Skigebiete

  • Skiliftanlagen dürfen bis zu 2/3 ihrer Kapazität belegt werden
  • Maskenpflicht in den Warteschlangen und auf den Skiliften 
  • Mindestabstand von 1,5 Metern muss beim Warten eingehalten werden

Empfehlungen des Bundesrats

  • Sich testen lassen
  • Kontakte reduzieren; möglichst wenig Haushalte zusammen 

Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat eine Präventionskampagne mit dem Titel «So schützen wir uns» lanciert, in der Verhaltensregeln und Hygienevorschriften zur Vermeidung einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus erklärt werden. Die Regeln des Social Distancing und der Hygiene müssen jedoch weiterhin systematisch befolgt werden.

Contact Tracing und App SwissCovid
Das BAG lädt die Bevölkerung ein, die SwissCovid-App herunterzuladen, um das Contact Tracing zu erleichtern.

Geltende kantonale Massnahmen

Zu beachten sind auch die verschiedenen Massnahmen der Kantone. Wo die kantonalen Massnahmen strenger sind als die nationalen, gilt es erstere zu beachten.

Aargau
Seit dem 18. April dürfen Erotikbetriebe wieder geöffnet werden.
Mehr Infos: www.ag.ch

Appenzell Ausserrhoden 
Es gelten die bundesweiten Massnahmen.
Mehr Infos: www.ar.ch

Appenzell Innerrhoden
Ab dem 1. März dürfen Restaurants unter bestimmten Vorlagen als Betriebskantine öffnen.
Mehr Infos: www.ai.ch

Basel-Landschaft
Seit dem 22. Dezember gilt ein Besuchsverbot in Spitälern. Ab dem 8. Februar werden Massentests in der Bevölkerung, insbesondere in Schulen, durchgeführt.
Mehr Infos: www.baselland.ch

Basel-Stadt
Erotikbetriebe dürfen wieder geöffnet werden. Ab dem 3. März dürfen Restaurants unter bestimmten Vorlagen als Betriebskantine öffnen. Ab April werden Massentests in Unternehmen und Schulen durchgeführt.
Mehr Infos: www.coronavirus.bs.ch

Bern
Seit Freitag, 23. Oktober gelten im Kanton Bern folgende Massnahmen: unter den Arkaden der Stadt Bern besteht Maskenpflicht. Maskenpflicht im Auto wenn sich mehr als eine Person darin befindet. Seit dem 19. April ist der Konsum von Speisen und Getränken auf Märkten wieder erlaubt. Politische oder zivile Demonstrationen mit 100 Personen sind wieder erlaubt. Ab dem 1. März dürfen Restaurants unter bestimmten Vorlagen als Betriebskantine öffnen.
Mehr Infos: www.besondere-lage.sites.be.ch

Freiburg
Es gelten die bundesweiten Massnahmen.
Mehr Infos: www.fr.ch

Genf
Maskenpflicht im Auto, wenn sich mehr als eine Person darin befindet.
Um Gedränge am Seeufer zwischen Cologny und Versoix zu verhindern, werden die verfügbaren Parkplätze bis auf weiteres verringert. Vor Ort wir der Zivilschutz die Bevölkerung auf die Schutzmassnahmen aufmerksam machen (Masken, Abstände, maximale Anzahl Personen pro Gruppe). 
Mehr Infos: www.ge.ch

Glarus
Ab dem 1. März dürfen Restaurants unter bestimmten Vorlagen als Betriebskantine öffnen.
Mehr Infos: www.gl.ch

Graubünden
Die Skigebiete dürfen voraussichtlich bis Ende der Saison geöffnet bleiben. Zusätzlich finden ab März regelmässige und verpflichtende Speicheltests in den Schulen statt. Bewohner von Altersheimen müssen 15 Tage nach der zweiten Impfung keine Maske mehr tragen und dürfen mehr Besuche empfangen. Mitarbeitende und Besuchende müssen weiter Masken tagen.
Mehr Infos: www.gr.ch

Jura
Seit dem 8. März sind Besuche in Krankenhäusern wieder erlaubt. Ab dem 5. März dürfen Restaurants unter bestimmten Vorlagen als Betriebskantine öffnen. Anmeldepflicht beim Kanton bei Veranstaltungen mit mehr als 30 Personen.
Mehr Infos: www.jura.ch

Luzern
Im Kanton Luzern muss seit Samstag, 24. Oktober, im Privatauto eine Maske getragen werden sofern man mit einer Person unterwegs ist, die nicht im gleichen Haushalt wohnt. Besuche in Altersheimen und Spitälern sind wieder erlaubt. Erotikbetriebe können ab dem 21. April wieder öffnen. Ab dem 1. März dürfen Restaurants unter bestimmten Vorlagen als Betriebskantine öffnen.
Mehr Infos: gesundheit.lu.ch

Neuenburg
Der Konsum von Speisen und Getränken auf Märkten ist verboten.
Mehr Infos: www.ne.ch

Nidwalden
Es gelten die bundesweiten Massnahmen.
Mehr Infos: www.nw.ch

Obwalden
Ab dem 3. März dürfen Restaurants unter bestimmten Vorlagen als Betriebskantine öffnen.
Mehr Infos: www.ow.ch

Schaffhausen
Seit dem 6. Dezember sind folgende Massnahmen in Kraft: Take-Aways müssen zwischen 23.00 Uhr und 6.00 Uhr schliessen; private Treffen sind auf maximal zwei verschiedene Haushalte beschränkt. Erotische Betriebe bleiben geschlossen. Ab dem 9. März dürfen Restaurants unter bestimmten Vorlagen als Betriebskantine öffnen.
Mehr Infos: www.sh.ch

Schwyz
Es gelten die bundesweiten Massnahmen.
Mehr Infos: www.sz.ch

Solothurn
Erotikbetriebe und Shishabars bleiben geschlossen. Maskenpflicht bei gewerbsmässigen Personentransporten (z. B. Taxi, Carreisen). Ab dem 8. März dürfen Restaurants unter bestimmten Vorlagen als Betriebskantine öffnen.
Mehr Infos: corona.so.ch

St. Gallen
Besuche in Altersheimen sind seit dem 1. April wieder erlaubt. Seit dem 17. Oktober gilt ein Tanzverbot. Ab dem 1. März dürfen Restaurants unter bestimmten Vorlagen als Betriebskantine öffnen.
Mehr Infos: www.sg.ch

Tessin
Erotikbetriebe müssen schliessen. Seit dem 22. März herrscht in Ascona auch im Freien Maskenpflicht. Seit dem 19. März ist das Tragen einer Maske in Locarno an den am meisten frequentierten Orten im Freien und ab dem 27. März auch in Lugano Pflicht. Auch in Mendrisio gilt eine Maskenpflicht im Freien. Vom 2. bis 12. April gilt diese Massnahme auch in Maroggia.
Mehr Infos: www4.ti.ch

Thurgau
Erotikbetriebe können ab dem 1. März wieder öffnen. Ab dem 1. März dürfen Restaurants unter bestimmten Vorlagen als Betriebskantine öffnen.
Mehr Infos: www.tg.ch

Uri
Seit dem 1. März dürfen Restaurants unter bestimmten Vorlagen als Betriebskantine öffnen. Ab dem 1. April werden politische Demonstrationen auf 300 Personen begrenzt.
Mehr Infos: www.ur.ch

Waadt
Erotikbetriebe bleiben zu. Maskenpflicht im Auto bei nicht zusammen lebenden Personen. Das Tragen einer Maske ist an stark frequentierten Orten obligatorisch. 
Mehr Infos: www.vd.ch

Wallis
Besuche in Gesundheitseinrichtungen sind unter strengen Auflagen wieder möglich. Auch Erotikbetriebe können wieder öffnen. Der Konsum von Speisen und Getränken auf Märkten ist verboten. Ab dem 5. März dürfen Restaurants unter bestimmten Vorlagen als Betriebskantine öffnen.
Mehr Infos: www.vs.ch

Zug
Stoffmasken sind nicht mehr erlaubt. Wo eine Maskenpflicht gilt, muss eine chirurgische Maske oder FFP2 Maske getragen werden. Zusätzlich, ab dem 22. Dezember, werden Schüler und Lehrer an Sekundarschulen regelmässigen und verpflichtenden Speicheltests unterzogen. 
Mehr Infos: www.zg.ch

Zürich
Seit Donnerstag, 10. Dezember, gelten folgende Massnahmen: Erotikclubs und Kasinos müssen geschlossen bleiben. Ab dem 1. März dürfen Restaurants unter bestimmten Vorlagen als Betriebskantine öffnen.
Mehr Infos: www.zh.ch

Wiedereröffnung der Grenzen und Reisebestimmungen

Seit dem 15. Juni sind die Schweizer Grenzen zu allen EU- und EFTA-Staaten sowie zu Grossbritannien wieder offen. Allerdings gibt es noch viele Einschränkungen.

Jeder Staat auf der Liste schliesst all seine Regionen, Inseln und Überseegebiete ein. Ausgenommen sind die Nachbarländer der Schweiz.

Die Liste der Risikoländer wurde erweitert. Die ist vom 22. April bis am 2. Mai gültig. Ab dem 22. April sind folgenden Länder nicht mehr auf der Liste: Steiermark (Österreich); Latium, Ligurien, Marken, Venetien (Italien); Lettland, Malediven, Malta, Moldawien, Monaco, Peru, Rumänien, Slowakei. Ab dem 3. Mai stehen folgende Staaten auf der Liste: Ägypten, Argentinien, Cabo Verde, Katar und Mexiko.

Seit dem 16. April steht Kanada auf der Risikoliste.

Eine 10-tägige Quarantäne ist für Personen, die aus Risikogebieten in die Schweiz einreisen, obligatorisch. Folgende Länder gelten für das BAG als Risikoländer (letzte Aktualisierung: 22. April 2021): Andorra, Armenien, Bahrain, Belgien, Besetztes Palästinensisches Gebiet, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Chile, Estland, Griechenland, Jordanien, Kanada, Kosovo, Kroatien, Kuwait, Libanon, Litauen, Luxemburg, Montenegro, Niederlande, Nordmazedonien, Paraguay, Polen, San Marino, Schweden, Serbien, Seychellen, Slowenien, Südafrika, Tansania, Tschechien, Türkey, Ukraine, Ungarn, Uruguay und Zypern.

Liste der Gebiete der Nachbarstaaten mit erhöhtem Ansteckungsrisiko

  • Italien: Apulien, Emilia Romagna, Friaul-Julisch Venetien, Kampanien und Toskana 
  • Deutschland: Land Sachsen und Thüringen
  • Österreich: Bundesländer Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Wien
  • Frankreich: Haute-France, Bretagne, Centre-Val de Loire, Île de France, Normandie, Nouvelle-Aquitaine, Occitanie, Pays de la Loire und Provence-Alpes-Côte d'Azur

Quarantäne und Covid-19-Test bei Einreise in die Schweiz
Seit dem 8. Februar muss jeder, der mit dem Flugzeug in die Schweiz einreist, auch aus einem Nicht-Risiko-Land einen negativen Covid-19-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Zudem muss jeder, der aus einem Risikoland in die Schweiz einreist, unabhängig vom Transportmittel einen negativen Covid-19-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf und muss sich in eine 10-tägige Quarantäne begeben. Ab dem siebten Tag der Quarantäne kann ein PCR-Test oder Antigentest durchgeführt werden; bei negativem Ergebnis kann die Quarantäne von den örtlichen Gesundheitsbehörden aufgehoben werden. Kinder unter 12 Jahren müssen keinen negativen Covid-Test vorweisen.

Registrierung von Kontaktdaten bei der Einreise
Seit dem 8. Februar muss jeder, der per Flugzeug, Schiff, Bus oder Zug aus Staaten oder Gebieten ohne erhöhtes Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreist, seine Kontaktdaten auf einem elektronischen Einreiseformular angeben. Es gilt eine Ausnahme für Einreisende aus Grenzgebieten: Sie müssen das Formular nicht ausfüllen, wenn Sie aus einem Gebiet an der Grenze zur Schweiz einreisen.

Von der Quarantänepflicht ausgenommen
Folgende Personengruppen sind neu von der Quarantänepflicht ausgenommen: Kulturschaffende nach einem kulturellen Anlass, Sportlerinnen und Sportler nach einem Wettkampf, Teilnehmende an Fachkongressen. Für die betreffende Veranstaltung im Ausland muss ein Schutzkonzept bestehen, welches eingehalten wird. Personen, die aus beruflichen oder medizinischen Gründen in ein Risikogebiet reisen müssen, sind von der Quarantänepflicht ausgenommen. Der Aufenthalt im Ausland muss nicht länger als fünf Tage dauern, es muss ein Schutzkonzept bestehen, welches eingehalten wird.

Das BAG weist darauf hin, dass ein negatives Coronavirus-Testergebnis die Dauer der Quarantäne nicht verkürzt, da dies das Vorliegen einer Infektion nicht ausschliesst.

Seit dem 20. Juli ist die Einreise aus folgenden Ländern wieder möglich (Länderliste unter Vorbehalt, letzte Aktualisierung: 8. Februar): Australien, Neuseeland, Ruanda, Singapur, Südkorea und Thailand; die EU-Staaten ausserhalb des Schengen-Raums (Bulgarien, Irland, Kroatien, Rumänien und Zypern) sowie die europäischen Kleinstaaten Andorra, Monaco, San Marino und der Vatikan.

Flüge nach Grossbritannien und Südafrika werden eingestellt
Aufgrund der epidemiologischen Situation in Grossbritannien und Südafrika, verursacht durch eine neue Mutation des Coronavirus, sind die Flüge zwischen der Schweiz und diesen beiden Ländern seit dem 20. Dezember um Mitternacht bis auf weiteres eingestellt. Mehrere europäische Länder haben ebenfalls ihre Verbindungen nach Grossbritannien eingestellt.

Einreiseverbot aus dem Vereinigten Königreich und Südafrika
Der Bundesrat hat am Montag, 21. Dezember, ein sofortiges Einreiseverbot für Personen aus dem Vereinigten Königreich und Südafrika angeordnet. Insbesondere touristische Reisen sind ausgeschlossen. Wer nach dem 14. Dezember in die Schweiz eingereist ist, muss sich in eine 10-tägige Quarantäne begeben.

Aktuelle Lage: Infektionen und Todesfälle

Bereits am 25. Februar 2020 wurde im Tessin der erste Coronavirus-Fall der Schweiz festgestellt und am 5. März 2020 wurde im Kanton Waadt der erste Todesfall registriert. In der Zwischenzeit hatte sich die Gesamtzahl der Infizierten bis auf 644'396 und die Zahl der Todesopfer auf 9'948 erhöht.

Die Lage in Europa

Reopen EU

Die Situation in Italien

Wiedereröffnung der Grenzen und Reisebestimmungen

Vom 7. bis am 30. April müssen sich Personen, die nach Italien reisen, zusätzlich zum PCR- oder Antigentest sich in einer 5-tägigen obligatorische Quarantäne begeben. Nach Ende der Quarantäne muss ein neuer PCR- oder Antigentest durchgeführt werden.

Seit dem 10. Dezember müssen Personen, die nach Italien reisen, einen negativen COVID-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Weiter gilt zu beachten, das innerhalb Italiens Reiseeinschränkungen gelten können (z. Bsp. zwischen den Zonen). Es gibt keine Ausnahme mehr für die Durchreise.

Ganz Italien ist vom 7. April bis zum 25. April im Lockdown.

Die Regionen Apulien, Emilia Romagna, Friaul-Julisch Venetien, Kampanien und Toskana stehen auf der Liste der Risikoländer. Rückreisende in die Schweiz müssen folgendes auf sich nehmen: 10 Tage Quarantäne (unter speziellen Voraussetzungen 7 Tage), einen negativen Covid-19-Test vorweisen (nicht älter als 72 Stunden) und das elektronische Einreiseformular ausfüllen.

Personen, die nach Italien reisen, müssen ein Selbstdeklarationsformular ausfüllen.

Voranmeldung Ihrer Reise
Für vier italienische Regionen sind Sie verpflichtet, vor der Einreise ein Formular auszufüllen:

  • Sardinien: Reisende per Flugzeug und Schiff müssen sich auf "Sardegna sicura" registrieren
  • Sizilien: Reisende müssen sich auf der Webseite "Sicilia si cura" registrieren
  • Apulien: das auszufüllende Formular kann von der Website der Region heruntergeladen werden
  • Kalabrien: das auszufüllende Formular kann von der Website der Region heruntergeladen werden

Regeln für Reisende mit dem Auto in Italien

Achtung! Für Personen, die nicht zusammenleben und in Italien im selben Auto reisen, gelten die folgenden Regeln:

  • Nur der Fahrer kann sich vorne im Fahrzeug befinden.
  • maximal zwei Passagiere dürfen sich auf den Rücksitzen befinden
  • es muss ein Mindestabstand von 1 m zwischen den Personen eingehalten werden
  • Maskenpflicht

Die Regionen Venetien, Ligurien, Emilia-Romagna und Apulien haben sich für weniger restriktive Massnahmen entschieden und es dürfen alle Autoplätze besetzt werden, auch wenn im Auto nicht zusammenlebende Personen mitfahren: Das Tragen von Masken ist jedoch obligatorisch.

Zwei Personen, die nicht zusammenleben, können nicht zusammen auf einem Motorrad fahren, da der Abstand von 1 m nicht eingehalten werden kann.

Aktuelle Lage: Statistiken und geltende Massnahmen

In Europa ging die Coronavirus-Epidemie von Norditalien aus und hat sich daraufhin weit ausgebreitet. Mittlerweile sind in Italien mehr als 3'904'800 Menschen infiziert, dabei mussten bisher über 117'900 Todesfälle registriert werden.

Ganz Italien ist vom 7. April bis zum 30. April im Lockdown. Regionen liegen nur entweder in orangen oder roten Zonen. Bis zum 30. April ist es in den 20 Regionen Italiens untersagt, sich von einer Region in eine andere zu begeben. In den sogenannten orangen Zonen können einmal pro Tag maximal 2 Personen (ausgenommen Kinder unter 14 Jahren) eine einzelne Privatwohnung besuchen. In roten Zonen sind Besuche bei Freunden und Verwandten verboten. Im ganzen Land bleiben Bars, Restaurants, Kinos, Theater und Fitnessstudios geschlossen. Die Schulen, bis zur sechsten Klasse, dürfen auch in den roten Zonen wieder öffnen.

Die italienische Regierung hat folgende Massnahmen bis zum 30. April verlängert: Die Ausgangssperre gilt weiterhin von 22.00 bis 5.00 Uhr. 

Die italienische Regierung hat ihren Plan für Lockerungen in den kommenden Monaten vorgestellt. Am Freitag, 23. April, werden die gelben Zonen festgelegt.

Folgende Lockerungen werden ab 26. April in Kraft sein:

  • Wiedereinführung von gelben Zonen, zwischen denen es möglich sein wird, sich zu bewegen
  • Wer sich zwischen verschiedenen Farbregionen bewegt, benötigt einen Pass, der bescheinigt, dass man entweder geimpft ist, innerhalb der letzten 48 Stunden einen Covid-Test gemacht hat oder von Covid-19 geheilt ist.
  • In den gelben und orangen Zonen dürfen alle Schulen wieder öffnen. In den roten Zonen können Schüler bis zur achten Klasse wieder zur Schule gehen und 50 bis 75 Prozent der Schüler in den Gymnasien.
  • Die Terrassen von Bars und Restaurants dürfen in den gelben Zonen wieder öffnen.
  • Die Ausgangssperre ab 22.00 Uhr bleibt in Kraft.
  • Auch Museen, Theater, Kinos und Open-Air-Shows dürfen wieder öffnen.

Ab 1. Mai werden Sportplätze im Freien mit maximal 500 Personen und Stadien mit maximal 1.000 Personen wieder geöffnet.
Ab dem 15. Mai werden Freibäder und Strände mit entsprechenden Schutzmassnahmen geöffnet.
Ab dem 1. Juni werden die Innenbereiche der Restaurants wieder geöffnet, allerdings nur zum Mittagessen. Wiedereröffnung von Fitnesszentren. 
Auch Messen und Kongresse sollen ab dem 1. Juli möglich sein.

Italien wurde in drei Zonen mit jeweils unterschiedlichen Vorschriften eingeteilt: rot (hohes Risiko), orange (mittleres bis hohes Risiko) und gelb (mittleres Risiko). Seit dem 16. Januar wurde ausserdem eine "weisse Zone" für Regionen mit einer wöchentlichen Inzidenz von weniger als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner eingerichtet, in der es nur minimale Einschränkungen gibt. In den roten Zonen wurde ein Lockdown umgesetzt, in den orangefarbenen Zonen sind Bars und Restaurants geschlossen und Reisen in andere Gemeinden verboten. In den gelben Zonen gilt ab 22.00 Uhr eine Ausgangssperre und Einkaufszentren bleiben an Wochenenden und Feiertagen geschlossen. Für Reisezwecke ist wiederum das Mitführen einer Selbstdeklaration erforderlich. 

Die Aufteilung nach Zonen (letzte Aktualisierung: 19. April):

  • Rote Zone: Aostatal, Apulien und Toskana.
  • Orange Zone: Abruzzen, Autonome Provinz Bozen, Autonome Provinz Trient, Basilicata, Emilia Romagna, Friaul-Julisch Venetien, Kalabrien, Kampanien, Latium, Ligurien, Lombardei, Marken, Molise, Piemont, Sardinien, Sizilien, Umbrien und Venetien.
  • Gelbe Zone: keine Region
  • Weisse Zone: keine Region

Folgende Präventivmassnahmen bleiben weiterhin in Kraft:

  • Masken sind in allen geschlossenen Orten, wie in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder Geschäften, obligatorisch. 
  • Seit dem 7. Oktober besteht in ganz Italien Maskenpflicht, auch im Freien, sobald man sich in der Nähe von Menschen aufhält, die nicht im gleichen Haushalt wohnen.
  • Diskotheken und andere öffentliche Tanzclubs bleiben geschlossen.
  • Fitness, Schwimmbäder, Theater, Kinos, Skigebiete und Spielhallen bleiben ebenfalls geschlossen.

Der Ausnahmezustand wurde bis zum 30. April 2021 verlängert.

Die Situation in Deutschland

Wiedereröffnung der Grenzen und Reisebestimmungen

Innerhalb Deutschlands kann es Einschränkungen geben für Reisende aus Bundesländern mit vielen Neuansteckungen. Touristen, die aus einem betroffenen Gebiet anreisen, dürfen ohne negativen Coronatest nicht beherbergt werden. Seit Anbeginn des Lockdowns (2. Dezember) ist es nicht möglich, sich in touristischen Anlagen wie Hotels oder Campingplätzen aufzuhalten. In einigen Bundesländern wurde der Lockdown bis zum 9. Mai verlängert.

Die Länder Sachsen und Thüringen stehen auf der Liste der Risikoländer. Rückreisende in die Schweiz müssen folgendes auf sich nehmen: 10 Tage Quarantäne (unter speziellen Voraussetzungen 7 Tage), einen negativen Covid-19-Test vorweisen (nicht älter als 72 Stunden) und das elektronische Einreiseformular ausfüllen.

Ab Dienstag 2. März brauchen Einreisende aus der Grenzregion Moselle einen negativen Corona-Test der nicht älter als 48 Stunden ist. Ein Schnelltest ist ausreichend. Ausgenommen sind deutsche Staatsbürger und in Deutschland lebende Ausländer.

Seit Samstag, 24. Oktober gilt die ganze Schweiz als Risikogebiet. Reisende, die aus einem Risikoland (einschliesslich der Schweiz) kommen, müssen sich in eine 10-tägige Quarantäne begeben. Nach einem negativen Covid-19-Test nach dem fünften Tag, kann die Quarantäne von den örtlichen Gesundheitsbehörden aufgehoben werden. Personen, die aus der Schweiz einreisen, müssen ebenfalls eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Seit dem 23. Dezember müssen Personen, die nach Bayern reisen, einen negativen COVID-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Ausserdem müssen Reisende nach Baden-Württemberg, sich in Quarantäne begeben, das gilt auch für alle, die zum Einkaufen über die Grenze kommen.

Seit dem 28.März müssen Einreisende nach Deutschland, die per Flugzeug anreisen, einen negativen COVID-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Dies gilt auch für die Durchreise.

Aktuelle Lage: Statistiken und geltende Massnahmen

Nach einer starken Ausbreitung des Coronavirus kam es laut Robert-Koch-Institut zu über 3'217'700 Infizierten und über 80'800 Todesfällen. 

In einigen Bundesländern wurde der Lockdown bis zum 9. Mai verlängert. Läden, Bars und Restaurants bleiben geschlossen. In den am stärksten von den Infektionen betroffenen Gebieten dürfen die Bewohner sich nur in einem Radius von 15 km um ihre Häuser bewegen. Die Bundesländer können beschliessen, Schulen zu öffnen. Alle Versammlungen im öffentlichen Raum sind verboten. 

Die Bundesländer können alle Geschäfte und Pflegedienste wieder öffnen, wenn die Neuinfektionsrate innerhalb einer Woche stabil bei weniger als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt.

Die Coiffeure öffnen in ganz Deutschland per 1. März wieder. In vereinzelten Bundesländern öffnen auch weitere Geschäfte, je nach Lage.

Seit 8. März gelten folgende Lockerungsschritte

  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Fällen pro 100'000 Einwohner, dürfen Läden wieder öffnen. Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 können Geschäfte einkaufen auf Voranmeldung (Klick-and-Meet) anbieten. Bei einer Inzidenz über 100 für 3 Tage lang, müssen die Läden wieder schliessen.
  • Bei einer Inzidenz unter 50 über 14 Tage darf die Aussengastronomie öffnen.
  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Fällen pro 100'000 Einwohner, dürfen Museen und Galerien wieder öffnen. Wenn es 3 Wochen lang weniger als 50 Neuinfektionen gibt, dürfen auch Kinos, Theater und Konzertsäle wieder öffnen.
  • Es dürfen sich fünf Personen aus zwei Haushalten privat treffen. Kinder bis 14 Jahre zählen nicht und Paare gelten als ein Haushalt. Bei einer Inzidenz unter 35 dürfen sich zehn Personen aus maximal drei Haushalte treffen.
  • Den Bürgerinnen und Bürger steht pro Woche ein gratis Schnelltest in einem Testzentrum zur Verfügung.
  • Abhängig von den Inzidenzwerten dürfen die Bundesländer kontaktfreien Sport unter freiem Himmel bis 10 Personen erlauben.

Seit Montag, 2. November, bleiben Bars und Restaurants geschlossen. Museen, Theatern, Kinos und Fitness bleiben ebenfalls zu. Während des Lockdown ist der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit verboten. Diese Massnahmen wurden allesamt bis zum 28. März verlängert. Folgenden Restriktionen bleiben weiterhin in Kraft:

  • Das Tragen einer Maske ist im Stadtzentrum und in stark frequentierten Fussgängerzonen obligatorisch.

Weiterhin werden alle angehalten, Kontakte zu Personen ausserhalb des eigenen Haushaltes auf das nötige Minimum zu reduzieren.  Besuche in Spitälern und Pflegeheimen werden durch die Landesregierungen eingeschränkt.

Die Massnahmen sind je nach Region unterschiedlich.

Seit dem 29. April ist das Tragen einer Maske in allen Geschäften und in den öffentlichen Verkehrsmitteln in Deutschland obligatorisch. In den öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften müssen medizinische Masken oder Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2 getragen werden, Stoffmasken sind nicht mehr erlaubt. In Bayern sind nur FFP2/KN95-Masken erlaubt. Diese Regel gilt auch für Kinder ab 7 Jahren.

Die Situation in Frankreich

Wiedereröffnung der Grenzen und Reisebestimmungen

Seit dem 3. April wurde der Lockdown für 4 Wochen auf ganz Frankreich ausgeweitet. Seit dem 5. April, sind Reisen zwischen den Regionen (Régions) verboten. 

Die Regionen Bretagne, Centre-Val de Loire, Haute-France, Île de France, Normandie, Nouvelle-Aquitaine, Occitanie, Pays de la Loire und Provence-Alpes-Côte d'Azur stehen auf der Liste der Risikoländer. Rückreisende in die Schweiz müssen folgendes auf sich nehmen: 10 Tage Quarantäne (unter speziellen Voraussetzungen 7 Tage), einen negativen Covid-19-Test vorweisen (nicht älter als 72 Stunden) und das elektronische Einreiseformular ausfüllen.

Seit dem 31. Januar muss jeder ab 11 Jahren der nach Frankreich einreist, unabhängig vom Transportmittel, einen negativen Covid-19-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Wer in Grenznähe wohnt und in einem Radius von 30km (ab Wohnort) für höchstens 24h die Grenze überschreitet, benötigt keinen negativen Covid-Test. Für Reisen, die über einen Radius von 30 km hinausgehen, muss ein Gesundheitsformular mitgeführt werden. Weiter gilt zu beachten, das innerhalb Frankreichs Reiseeinschränkungen gelten können (z. Bsp. zwischen den Regionen). 

Seit dem 31. Januar verbietet Frankreich Reisen in oder aus einem Land ausserhalb des europäischen Raums. 

Aktuelle Lage: Statistiken und geltende Massnahmen

Coronavirus-Fälle gibt es in Frankreich seit dem 24. Januar 2020. Es wurden bereits über 5'374'200 Infizierte und über 101'900 Todesfälle registriert.

In ganz Frankreich gilt eine Ausgangssperre von 19 Uhr bis 6 Uhr morgens. Wer zwischen 19.00 und 6.00 Uhr unterwegs ist, mehr als 10 km von der Wohnung entfernt, muss neu ein obligatorisches Zertifikat mitführen.

Seit dem 3. April wurde der Lockdown für 4 Wochen auf ganz Frankreich ausgeweitet. Die Schulen bleiben für 3 Wochen geschlossen. Nur Geschäfte mit lebensnotwendigen Gütern können geöffnet bleiben. Die Menschen können sich in einem Radius von 10 km um ihren Wohnsitz bewegen.

Seit dem 1. Februar müssen die Supermärkte mit nicht lebensnotwendigen Waren geschlossen bleiben. Die Wiedereröffnung von Kinos, Theatern und Museen wurde bis auf weiteres verschoben. Sie war ursprünglich für den 15. Dezember vorgesehen. Bars und Restaurants bleiben bis auf weiteres geschlossen. Seit dem 20. Januar sind in Frankreich nur noch chirurgische Masken, FFP2-Masken und industrielle Stoffmasken der "Kategorie 1" erlaubt.

Folgenden Anpassungen sind weiterhin in Kraft: 

  • Dafür wird das Tragen einer Maske Vorschrift für Personen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen. Seit dem 20. Juli gilt an allen geschlossenen Orten eine Maskenpflicht. Diese Regel gilt auch für Kinder ab 11 Jahren, bzw auch für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren, soweit dies möglich ist. In vielen Städten, wie z.B. Paris und Nizza, ist das Tragen einer Maske auch im Freien obligatorisch.
  • Gruppenbildung von mehr als 6 Personen bleibt bis auf weiteres verboten.

Die Situation in Österreich

Wiedereröffnung der Grenzen und Reisebestimmungen

Seit dem 19. Dezember müssen Reisende, die aus einem Risikoland (einschliesslich der Schweiz) kommen, sich in eine 10-tägige Quarantäne begeben. Seit dem 10. Februar, müssen Reisende zusätzlich einen negativen COVID-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, oder einen Antigen-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Nach einem negativen Covid-19-Test nach dem fünften Tag kann die Quarantäne von den örtlichen Gesundheitsbehörden aufgehoben werden. Seit dem 10. Februar müssen Pendler ein ärztliches Zeugnis (in Deutsch oder Englisch) vorlegen, das einen negativen Covid-19-Ergebnis innerhalb der letzten 7 Tage zeigt. Seit dem 8. Februar finden an den Grenzen zu Nordtirol strenge Kontrollen statt. Für die Ausreise ist ein negativer Covid-19-Test nicht älter als 48 Stunden erforderlich (dies gilt auch für die Durchreise durch Nordtirol).

Seit dem 15. Januar müssen Reisende nach Österreich vor der Einreise ein Online-Formular namens Pre-Travel-Clearance (PTC) ausfüllen. Dieses ist auf www.oesterreich.gv.at erhältlich.

Die Bundesländer Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Wien stehen auf der Liste der Risikoländer. Rückreisende in die Schweiz müssen folgendes auf sich nehmen: 10 Tage Quarantäne (unter speziellen Voraussetzungen 7 Tage), einen negativen Covid-19-Test vorweisen (nicht älter als 72 Stunden) und das elektronische Einreiseformular ausfüllen. Für die Ausreise aus vielen Landkreisen und Städten ist ein negativer Covid-Test erfoderlich.

Aktuelle Lage: Statistiken und geltende Massnahmen

Registriert wurden bislang über 599'100 Erkrankungen und über 10'000 Todesfälle. 

Im Bundesland Vorarlberg gibt es seit dem 15. März Lockerungen in den Bereichen Kultur, Gastronomie und Sport.

Seit dem 25. Januar wurde der Sozialabstand auf 2 m erhöht und in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften muss eine FFP2-Maske getragen werden. Seit dem 8. Februar wurde die FFP2-Maskenpflicht auf alle geschlossenen öffentlichen Räume ausgedehnt. Diese Regel gilt auch für Kinder ab 6 Jahren.

Seit dem 8. Februar dürfen die Schulen wieder öffnen. Die Schüler werden jedoch zweimal pro Woche auf das Coronavirus getestet. Geschäfte mit nicht lebensnotwendigen Gütern, Museen und Zoos können ebenfalls wieder öffnen. Bei Dienstleistungen mit engem Kundenkontakt, wie z. B. Friseuren, muss ein negativer Covid-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Seit dem 8. Februar ist es auch wieder möglich, sich mit einem anderen Haushalt zu treffen, allerdings mit maximal 4 Personen. Es gibt eine nächtliche Ausgangssperre von 20.00 bis 6.00 Uhr.

Nach der zweiten Coronavirus-Welle hat die österreichische Regierung am 3. November restriktive Massnahmen eingeführt:

  • Bars und Restaurants müssen schliessen. Take-Away ist jedoch von 6:00 Uhr morgens bis 19:00 Uhr abends möglich. Der Lieferservice darf 24 Stunden am Tag angeboten werden. 
  • Passagiere eines Autos, die aus verschiedenen Haushalten stammen, dürfen (einschliesslich des Fahrers) maximal zu zweit auf einer Sitzreihe Platz nehmen. Zusätzlich gilt die Maskenpflicht.  
  • Die Skilifte dürfen seit 24. Dezember wieder in Betrieb genommen, aber nur für Anwohner zugänglich sein. Hotels und Restaurants bleiben bis auf weiteres geschlossen.
  • Je nach Region kann es zusätzliche Vorschriften geben. Seit Montag, 14. September wurde die Maskenpflicht auf den Handel, den Dienstleistungssektor, Behörden und Schulen ausserhalb des Klassenzimmers ausgedehnt.

Der TCS bleibt an Ihrer Seite

Neuer Coronavirus (2019-nCoV)

Am Donnerstag, 30. Januar erklärte die Weltgesundheitsorganisation die Coronavirus-Epidemie zum internationalen Gesundheitsnotstand. Am Mittwoch, 11. März hat die WHO das Coronavirus zu einer globalen Pandemie erklärt.

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