Vereinigte Staaten von Amerika

Die geographische Grösse der USA spiegelt die Vielfalt ihrer Landschaften und ihres Klimas.

Vereinigte Staaten von Amerika

Die Vereinigten Staaten von Amerika befinden sich in Nordamerika, zwischen Kanada und Mexiko. Sie vereinigen 50 Bundesstaaten, darunter die Inseln von Hawaii und Alaska.

Auf den ersten Blick

Allgemeines

Klima

In den Vereinigten Staaten findet man praktisch sämtliche Klimazonen vor. Im Sommer ist es in den Südstaaten, in den Bundesstaaten in der Mitte und im Nordosten heiss. In den Bergen kann es aber auch im Hochsommer frisch sein und es gibt sogar Gebiete mit ewigem Schnee. Die Winter sind in den südlichen Staaten mild, jedoch feucht und es kann in verschiedenen Gebieten Nebel geben. Lokal kann es je nach Saison sehr extreme Klimas haben. So ist es in Texas immer sehr heiss und trocken, je nach dem noch mit Gewitter. In New York ist es im Sommer sehr heiss und im Winter kann es aber viel Schnee und Eis geben. Weiter gibt es auch Regionen die aufgrund des Klimas bekannt sind für extreme Wetterbedingungen wie z. Bsp. Tornados. Informieren Sie sich daher im Voraus explizit über das Klima ihrer Region.

Geografie

Die Vereinigten Staaten decken 6 Zeitzonen ab und sind somit eines der grössten Länder der Welt. Im Norden grenzen sie an Kanada und im Süden an Mexiko. Umgeben sind sie vom atlantischen Ozean, dem Pazifik, der Arktis, der Karibik und vom Golf von Mexiko. Die Vereinigten Staaten bestehen aus 50 Bundesstaaten, mitunter auch die Inseln von Hawaii und Alaska.  Aufgrund ihrer Grösse haben sie eine abwechslungsreiche und vielfältige Landschaft: Seen, Flüsse, Wälder, Wüsten, spektakuläre Täler, Prärien, Berge, Strände, Tundra und Gletscher.

Verhalten & Benimmregeln

Kleidung
Allgemein benötigt man ähnliche Kleidung wie in Europa, angepasst an Region und Saison. Im Frühling und Herbst ist das Klima in den meisten Gegenden gemässigt und es reichen oft Sommerkleider mit einer Jacke für morgens und abends. In den Sommermonaten kann in den meisten Gegenden leichte Kleidung getragen werden. Viele Gebäude, Einkaufsläden und Restaurants sind jedoch klimatisiert, daher ist es von Vorteil wenn man immer eine leichte Jacke dabei hat. Im Winter kann es bis auf den Süden, den südlicheren Teil von Kalifornien und Hawaii überall Schnee geben. Im Geschäftsleben ist eher konservative Kleidung erwünscht und in guten Restaurants sollten Männer mit Krawatte und Jackett erscheinen.

 

Rauchverbot
In den Vereinigten Staaten gilt ein Rauchverbot in allen öffentlichen Gebäuden. Das Rauchen an sich ist unterdessen gesellschaftlich schlecht akzeptiert und es gilt beinahe als rücksichtslos. Zigarettenautomaten sucht man vergeblich.

 

Alkohol
Alkoholkonsum ist erst ab 21 Jahren zulässig und es werden strenge Kontrollen durchgeführt. Das ganze Thema Alkohol wird streng behandelt. In der Öffentlichkeit sollte keine Alkohol konsumiert werden und im allgemeinen ist Zurückhaltung angebracht.

 

Essen im Restaurant
Im Restaurant essen ist in den Vereinigten Staaten nicht als abendfüllende Aktivität gedacht. Nach dem Essen noch lange im Restaurant sitzen kennt man nicht. Wenn man fertig gegessen hat zahlt man daher ziemlich schnell die Rechnung und verlässt das Restaurant. Es darf einen auch nicht wundern, wenn mit dem letzten Bissen gleich die Teller abgeräumt werden.

 

Einkaufen
Alle Preise in den Supermärkten sind immer ohne Steuern angeben. Erst an der Kasse wird die sogenannte Sales Tax dazu gerechnet. Diese ist je nach Staat oder sogar Gemeinde unterschiedlich, grob kann man mit ca. 10% Aufschlag rechnen.

 

How are you?
Die Frage „How are you?“ übersetzen wir mit „Wie geht es dir?“ und ist für uns eine ernst gemeinte Frage über die Befindlichkeit unseres Gegenübers. In den Vereinigten Staaten ist der Ausdruck jedoch nur eine freundlich gemeinte Begrüssungsfloskel. Wundern Sie sich also nicht, wenn in jedem Laden an der Kasse nach dem „Hello“ noch die Frage „How are you?“ kommt. Die Frage wird nur aus Höflichkeit gestellt und sollte nicht wörtlich genommen werden. Als Antwort wird auch nicht eine ehrliche Antwort über die persönliche Befindlichkeit erwartet. Eine freundliche Antwort Ihrerseits wäre: „Fine, thanks, how are you?“. Als Antwort werden Sie auch nicht mehr als „Fine, thanks.“ erhalten.

 

Besondere rechtliche Bestimmungen
In den Vereinigten Staaten gibt es Verbote und Gesetze die wir nicht kennen. Es ist beispielsweise verboten, oben-ohne oder nackt zu baden – auch für Kinder, auf öffentlichem Grund zu urinieren oder nicht vollständig angezogene Kinder zu fotografieren (auch zu Hause). Es ist strafbar, Kinder unter 12 Jahren unbeaufsichtigt zu lassen, sei dies zu Hause, im Hotel oder im Auto usw.
Auch wenn für uns zum Teil unverständlich, oder als Scherz anmutend, sollten die Gesetze eingehalten und respektiert werden. Halten Sie sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung, folgen Sie den Anweisungen der Polizei, lassen Sie die Sicherheitskontrolle am Flughafen gleichmütig über sich ergehen und unterlassen Sie Provokationen.

Währung

Landeswährung: US-Dollar - USD

  • Noten: USD 1.-, 2.-, 5.-, 10.-, 20.-, 50.- und 100.-
  • Münzen: Cents 1, 5, 10, 25 und 100

Die 100 Cent Münze ist eher selten.

 

Die Münzen sind auch unter folgenden Namen bekannt:

  • 1 Cent: Penny
  • 5 Cents: Nickel
  • 10 Cents: Dime
  • 25 Cents: Quarter
  • 100 Cents: Silver Dollar

 

Import & Export – Landes- und Fremdwährungen
Landes- und Fremdwährung kann uneingeschränkt importiert oder exportiert werden. Überweisungen die USD 10‘000 überschreiten müssen mit dem Zollformular CF 4790 deklariert werden.

 

Zahlungsmittel
In den Vereinigten Staaten wird praktisch nur noch mit Kreditkarte bezahlt und Barzahlungen sind die Ausnahme. Kredit- und Bankkarten werden in den meisten Restaurants, Hotels und Geschäften akzeptiert. Informieren Sie sich vor der Abreise bei Ihrer Bank über die Transaktionsgebühren.

 

Budget
Die Preise variieren je nach Saison und Lage.

In der Hochsaison kostet eine Hotelnacht im Doppelzimmer:

  • Einfaches Hotel: zwischen USD 40.- bis 70.-
  • Standard-Hotel: zwischen USD 70.- bis 200.-
  • Top-Hotel: ab USD 200.-

Für Essen und Getränke muss zwischen USD 80.- und 180.- pro Tag gerechnet werden. Entscheiden Sie sich für Top-Restaurants, werden Ihre Tagesausgaben diese Beträge natürlich übersteigen.

 

Trinkgeld
Trinkgeld heisst in den Vereinigten Staaten „Tip“. Da in den Preisen keine Bedienungszuschläge eingerechnet sind, wird ein Trinkgeld erwartet und die unten aufgeführten Richtlinien sind am besten nicht zu unterschreiten. Natürlich darf die Summe vermindert werden wenn der Service schlecht war. Gar kein Trinkgeld zu geben ist jedoch schon fast eine Beleidigung.

  • Restaurant: 15-20 % vom Rechnungsbetrag
  • Zimmerpersonal: 2- 4 USD
  • Kofferträger: 2 USD pro Gepäckstück oder 5 USD pro Gepäckwagen
  • Shuttle Bus Fahrer: wenn er bei den Koffern behilflich ist 1 -2 USD pro Gepäckstück
  • Cafeterias: 15-20 % vom Rechnungsbetrag, das Geld lässt man auf dem Tisch liegen
  • Taxifahrer: 10 – 15% vom Fahrpreis, 20 % wenn er hilfsbereit ist und die Koffer ein- und auslädt.
  • Friseure: 10 – 20 % auf den Preis
  • Valet Parking: fixe Gebühr plus zusätzlich 1 – 2 USD
  • Mitarbeiter in Supermärkten die helfen die Einkäufe einzupacken und zum Wagen zu tragen erhalten kein Trinkgeld
  • Bar oder Theke: wenn man sich den ganzen Abend darin aufhält wie beim Restaurantbesuch 10 – 15 %, ansonsten etwa 15% bis 1 USD pro Getränk

Sprachguide

Die offizielle Sprache ist Englisch.


Reisewortschatz
Anbei einige nützliche Wörter, die während Ihres Aufenthaltes hilfreich sein können.

 

DeutschEnglish
Guten MorgenGood morning

Guten Tag

Good afternoon
Guten AbendGood evening
Auf WiedersehenBye bye
JaYes
NeinNo
BittePlease
DankeThank you
TagDay
WocheWeek
HeuteToday
MorgenTomorrow
FrühstückBreakfast
MittagessenLunch
AbendessenDinner
VorspeiseEntree/Starter
HauptgerichtMain course
NachspeiseDessert
Die RechnungThe check/bill, please
FlughafenAirport
BahnhofStation
AutoCar
FahrkarteTicket
Hin und ZurückBidirectional

Masseinheiten

In den Vereinigten Staaten wird nicht das metrische System wie wir es kennen verwendet. Die metrischen Einheiten sind zwar eine anerkannte Einheit, es wird jedoch immer noch am alten System festgehalten.

 

Längenmasse

1 Zoll (inch)2.54 cm
1 Fuss (ft)30.48 cm
1 Yard (yd)91.5 cm
1 Meile (mil)1.609 km
1 Seemeile (sm)1.852 km

 

Gewichte

1 pound0.454 kg
1 quarter12.701 kg
1 ton907.185 kg
1 ounce28.35 g

 

Hohlmasse

1 gallon3.785 l
1 barrel119.228 l
1 quart0.94 l
1 pint0.47 l

 

Kleidergrössen
Die Kleidergrössen sind anders definiert als wir es kennen und je nach Hersteller und Marke unterschiedlich. Hier ein paar Beispiele:

 

Damenbekleidung

USACH
1036
1238
1440

 

Damenschuhe

USACH
637
738
839

 

Herrenkleidung

USACH
3646
3848
4050

 

Herrenschuhe

USACH
841
8 ½42
9 ½43

 

Sicherheit unterwegs

Sicherheitslage

Grundsätzliche Einschätzung
Das Land ist stabil. Dennoch ist in der Umgebung von Demonstrationen Vorsicht geboten, da einzelne Ausschreitungen möglich sind. Auch nach Polizeieinsätzen, die als unverhältnismässig empfunden werden, kann es zu lokalen Protesten und gewaltsamen Zusammenstössen mit den Sicherheitskräften kommen. Die Behörden können kurzfristig den Ausnahmezustand und Ausgangssperren über die betroffenen Gebiete verhängen.

Das US Department of Homeland Security (DHS) weist jedoch auf die Möglichkeit von Terroranschlägen hin. DHS

Am 31. Oktober 2017 fuhr ein Attentäter in Manhattan (New York) mit einem Lastwagen in eine Menschenmenge. Mehrere Personen sind getötet oder verletzt worden.

Am 1. Oktober 2017 schoss ein Attentäter in Las Vegas (Nevada) auf die Besucher eines Openair-Konzerts. Mindestens 50 Personen wurden getötet und rund 400 verletzt.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Impfungen & Gesundheit

Gesundheitsinfrastruktur
Die medizinische Versorgung ist gewährleistet, aber Krankenhausaufenthalte sind wesentlich teurer als in der Schweiz. Auch in Notfällen verlangen Krankenhäuser eine finanzielle Garantie, bevor sie Patienten behandeln (Kreditkarte oder Vorschusszahlung).


Impfungen

  • Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
  • In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Hepatitis B.


Gesundheitslage
Schützen Sie sich im Südwesten des Landes gegen Mückenstiche während dem Tag in städtischen und stadtnahen Gebieten. Risiko von Denguefieber im Südwesten des Landes. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig.

Kriminalität

Grundsätzliche Einschätzung
Die Kriminalitätsrate kann je nach Ortschaft und Stadtteil erheblich variieren. Der Besitz von Waffen ist verbreitet. Es kommt vermehrt vor, dass Schusswaffen illegal eingesetzt werden z.B. bei Überfällen oder Amokläufen. 

Beachten Sie überall die allgemeinen Vorsichtsmassnahmen gegen Kleinkriminalität.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Weitere nützliche Reisehinweise

Naturbedingte Risiken

Tornados können im ganzen Land und während des ganzen Jahres auftreten. Sie entwickeln sich unter gewissen Bedingungen bei Gewittern.

Hurrikane bedrohen von Mai bis November den Golf von Mexiko sowie die Ostküste und können zu schweren Überschwemmungen führen. Im Winter können im Norden heftige Schneestürme (Blizzards) auftreten.

Waldbrände können im ganzen Land vorkommen.

Teile der USA sind erdbebengefährdet. Das Risiko ist in Alaska, Hawaii und Kalifornien am höchsten. Erd- und Seebeben können neben Verwüstungen auf dem Land auch Tsunami auslösen.

Im Westen der USA, in Alaska sowie im Bundesstaat Hawaii befinden sich zahlreiche Vulkane. Bei Exkursionen auf Vulkane ist grosse Vorsicht geboten und es ist unerlässlich, sich von einem kundigen Führer begleiten zu lassen. Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden, z.B. Absperrungen um aktive Vulkane, Evakuationsbefehle.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Reisevorbereitung & Formalitäten

Einreisedokumente

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.

  • Für die Einreise in dieses Land ist ein bis mindestens 6 Monate nach Aufenthaltsende gültiger Schweizerpass erforderlich.

  • Je nach Visumpflicht-Regelung, ist ein Visum für Schweizer Bürger für Reisen bis zu 90 Tagen nicht immer zwingend erforderlich. Dies hängt vom vorhandenen Reisepass-Modell ab.

Für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen brauchen Besitzer folgender Reisepässe kein Visum:

  • Besitzer eines biometrischen Reisepasses 06 sind von der Visumpflicht befreit. Achten Sie darauf, dass sich das internationale Siegel für biometrische Reisepässe auf dem Passumschlag befindet. Dieser Pass ähnelt übrigens sehr dem Reisepass 03, für welchen aber andere Einreisebestimmungen gelten.
  • Besitzer eines biometrischen Reisepasses 10 sind von der Visumpflicht befreit. Achten Sie darauf, dass sich das internationale Siegel für biometrische Reisepässe auf dem Passumschlag befindet.
  • Besitzer eines provisorischen Reisepasses brauchen für einen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten ein Visum.

 

AusweisVisum
Pass 03Mit Visum
Pass 06 (biometrisch)Ohne Visum*
Pass 10 (biometrisch)Ohne Visum*
Provisorischer PassMit Visum

 

 * Reisende, die von der Visumpflicht befreit sind, müssen dafür einen Antrag zur Reiseberechtigung stellen, indem sie das Im Internet verfügbare ESTA-Formular ausfüllen. Es kostet USD 14.- und ist hier abrufbar: https://esta.cbp.dhs.gov/esta
Um die Erfassung der Daten zu erleichtern, gibt es die Möglichkeit ein Bild oder Scan des Passes hochzuladen. Die maschinenlesbaren Informationen werden dann automatisch übernommen. Ziel ist es Übertragungsfehler zu reduzieren.

 
Alle Besucher müssen ausserdem ein Einreiseformular und eine Zollerklärung ausfüllen, die im Flugzeug verteilt werden.

Vorzuweisen sind das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise, die gültigen Papiere zur Reisefortsetzung ins nächste Land sowie ein Beleg für ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts.

Die US-Immigrationsbehörden prüfen bei der Einreise den Aufenthaltszweck und die Ausweise genau und lassen keine Ausnahmen zu. Sie können die Einreise in die USA verweigern und selbst vorübergehende Verhaftungen vornehmen, wenn die US-Bestimmungen nicht vollumfänglich erfüllt werden.

Die obengenannten Formalitäten sind auch für Transitpassagiere gültig.

Es werden keine Flughafengebühren erhoben.

Neue Sicherheitsmassnahme an Flughäfen
Vor dem Abflug in die USA müssen Sie neu Ihre elektronischen Geräte aufgeladen vorweisen. Durch diese neue Sicherheitsmassnahme können sich die Kontrolleure am Flughafen vergewissern, dass Ihre Gadgets funktionstüchtig sind. Defekte Geräte oder Geräte mit leerem Akku werden nicht an Bord zugelassen und es muss mit weiteren Sicherheitschecks gerechnet werden.

Für Geschäftsreisende
SWISS ist Mitglied des US-Programms TSA-Precheck. Damit können Reisende die sich online auf der Webseite der TSA (Transport Security Administration) registrieren, von vielen Vorteilen an US-Flughäfen profitieren. Zum Beispiel haben TSA-Precheck-Mitglieder einen separaten Zugang zu den Sicherheitskontrollen.

Versicherungen

Führerausweis und Autovermietung
Der Schweizerische Führerausweis ist anerkannt. Es wird jedoch dringend empfohlen, sich noch vor der Abfahrt einen internationalen Führerausweis zu besorgen. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

Es ist aber auch möglich, eine offizielle englische Übersetzung des nationalen Führerausweises mitzuführen. Diese ist jedoch nur zusammen mit dem nationalen Führerausweis gültig.

Beachten Sie, dass das Vorweisen des internationalen Führerscheines in Verbindung mit dem nationalen Führerschein je nach Vermietungsfirma obligatorisch ist. Es wird empfohlen, sich bei Ihrer Vermietungsfirma vor Ihrer Abreise zu erkundigen.

Für einen Mietwagen liegt das Mindestalter des Fahrers - je nach Mietwagenunternehmen und Wagentyp - zwischen 21 und 25 Jahren.


Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeugs
Ohne Zolldokumente darf ein in der Schweiz immatrikuliertes Fahrzeug höchstens für 1 Jahr vorübergehend eingeführt werden.

Der Schweizerische Fahrzeugausweis ist anerkannt.

Die Haftpflichtversicherung ist für sämtliche Motorfahrzeuge (Motorräder eingeschlossen) obligatorisch. Überprüfen Sie die Geltungsdauer Ihrer Versicherungspolice für dieses Land. Ihre ausländische Versicherung  sowie die Grüne Karte werden in diesem Land nicht anerkannt. Der Abschluss einer kurzfristigen Versicherung ist obligatorisch, um in Amerika (sowie in Kanada) fahren zu dürfen. 

Manche Versicherer akzeptieren nur Fahrzeughalter mit amerikanischem Führerausweis, aber Schweizer Vermittler sowie manche Händler vor Ort bieten Fahrzeuge mit Vollkaskoversicherung an, ohne den amerikanischen Führerausweis zu verlangen; eine Frist von 10 bis 15 Tagen ist einzuplanen.

Für Personen unter 25 Jahren (und auch über 65-70 Jahren) ist es mit beträchtlichen Schwierigkeiten und erhöhten Kosten verbunden, eine Versicherung an Ort und Stelle abzuschliessen.

Es ist auch empfohlen, die AAA-Mitgliedschaft zu erlangen, um deren volles Leistungsangebot nutzen zu können.

Ein CH-Aufkleber sowie ein Pannendreieck sind obligatorisch.

Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land, für die Dauer bis zu 12 Monaten, nicht erforderlich.

Besonders bei längerem Aufenthalt kann es von Vorteil sein, ein Fahrzeug zu kaufen. In Anbetracht der vielfältigen administrativen Aspekte (Kaufprozedur, Führerausweis, Versicherungen, Gebühren, Immatrikulation usw.) sollte man die Möglichkeit in Betracht ziehen, ein Fahrzeug mit Rückkaufgarantie zu erwerben oder ein Leasingabkommen zu treffen.

Fahrzeug & Ausstattung

Rund ums Auto

Obligatorische Ausrüstung

  • CH-Kleber
  • Pannendreieck

Die obligatorische Ausrüstung kann je nach Bundesstaat variieren. Empfohlen wird ein Feuerlöscher und eine Autoapotheke.
Unter folgendem Link können Sie die entsprechenden Bestimmungen pro Bundesstaat einsehen (auf Englisch): http://exchange.aaa.com/safety/state-laws/


Winterausrüstung
Spikesreifen sind verboten.


Sicherheitsgurte
In praktisch allen Bundesstaaten auf allen Sitzen obligatorisch.


Telefonieren beim Fahren
Je nach Bundesstaat gibt es unterschiedliche Bestimmungen. In 14 Staaten ist es verboten während der Fahrt zu telefonieren. Für Neulenker ist die Benutzung eines Handys in 38 Staaten verboten. Weiter ist es praktisch in allen Bundesstaaten verboten während der Fahrt ein SMS zu schreiben. Eine Übersicht finden Sie hier (auf Englisch): http://www.distraction.gov/stats-research-laws/state-laws.html

Motorrad

In praktisch allen Staaten gibt es eine Helmpflicht. Je nach Alter oder Kategorie gibt es jedoch von Bundesstaat zu Bundesstaat Unterschiede. Zum Teil gibt es auch Vorschriften über das Tragen von Sonnenbrillen oder Schutzgläsern. Sämtliche Details finden Sie hier (auf Englisch): http://drivinglaws.aaa.com/tag/motorcycle-equipment/

Fahrlichter

Auto
Es gibt je nach Bundesstaat verschiedenste Bestimmungen wann das Licht mindestens eingeschalten werden muss. In den meisten Staaten ist es jedoch erlaubt, den ganzen Tag mit Licht zu fahren, auch wenn es nicht obligatorisch ist. In einigen Staaten muss das Licht eingeschaltet werden, sobald die Scheibenwischer benutzt werden.

 

Motorrad
In jedem Bundesstaat ist es etwas anders. Sämtliche Regelungen zum Motorrad, auch mit den entsprechenden Hinweisen ob das Tagfahrlicht eingeschaltet werden muss, finden Sie hier: http://exchange.aaa.com/safety/state-laws/ (in Englisch).

Maut & Verkehrsregeln

Verkehrsregeln

Rechtsverkehr.

Ein haltender Schulbus (gelb) mit eingeschalteten roten Blinklichtern darf nicht überholt werden.

In einigen Bundesstaaten ist es erlaubt, auch bei Rotlicht rechts abzubiegen: der Fahrer muss anhalten und den die Strasse überquerenden Fahrzeugen den Vortritt gewähren.

Das Vortrittsrecht für den Kreisverkehr ist je nach Bundesstaat unterschiedlich.

Tempolimiten

  • Innerorts: 25-30 Meilen/h (40-48 km/h); in der Nähe von Schulen: 15 Meilen/h (24 km/h)
  • Autobahnen: 55-75 Meilen/h (88-121 km/h)

Unbedingt die entsprechenden Hinweisschilder beachten. Geschwindigkeitsüberschreitungen werden sehr streng geahndet.


New York - Tempolimite 40 km/h
Die Stadt New York hat die Tempolimite von 30 auf 25 Meilen (40 km/h) gesenkt. Mit dieser Sicherheitsmassnahme soll die Anzahl der Verkehrsunfälle in der Metropole gesenkt werden. Auf einigen Hauptverkehrsachsen bleibt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit bei 30 Meilen (ca. 48 km/h).

Blutalkoholgrenze

0.8‰, Alkoholkonsum am Steuer ist jedoch im ganzen Land verboten.

0-0.2‰ (je nach Staat) für Fahrer unter 21 Jahren.

Sehr strenge Kontrollen. Es ist verboten in einem Fahrzeug, ein geöffnetes alkoholisches Getränk mitzuführen. Die Polizei kann an Ort und Stelle Alkoholtests vornehmen und im Weigerungsfalle den Führerausweis sofort entziehen.

Kindersicherung

Die Bestimmungen zur Kindersicherung sind je nach Bundesstaat unterschiedlich.

http://drivinglaws.aaa.com/

Im Notfall

Vertretung

Schweizerische Botschaft in den Vereinigten Staaten
Embassy of Switzerland
2900 Cathedral Avenue N.W.
Washington, DC 20008-3499

T +1 202 745 7900
F +1 202 387 2564

was.information@eda.admin.ch
was.media@eda.admin.ch

https://www.eda.admin.ch/washington

 

Amerikanische Botschaft in der Schweiz
Postfach, Sulgeneckstrasse 19
3007 Bern

T +41 31 357 70 11
F +41 31 357 73 20

Öffnungszeiten:
8:30 – 12:30 und 13:30 – 17:30 Uhr

Notfallnummern

Bei Unfällen mit Sachschaden ist die Polizei zu verständigen, die das Notwendige unternimmt.

Bei Unfällen mit Verletzten sind Polizei und Ambulanz anzurufen und - für Inhaber des ETI-Schutzbriefs - die Notfall Einsatzzentrale ETI in Genf.


Es empfiehlt sich, regelmässig benötigte Medikamente aus der Schweiz mitzunehmen (mit Rezept oder einer Bescheinigung des behandelnden Arztes), da die Apotheken nicht immer über die gleichen Produkte verfügen.

Notrufnummern
Polizei911
Ambulanz911
Feuerwehr911
Pannen1-800 222 43 57

Die touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.

Reiseziel ändern

Reisehinweis

Für dieses Land liegen seitens EDA keine Reisewarnungen vor.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Netzspannung: 110/120 V
Vorwahl: +1
Polizei: 911
Ambulanz: 911
Feuerwehr: 911
Pannen: 1-800 222 43 57
Blutalkoholgrenze: 0.8‰ / 0-0.2‰
 

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