Senegal

Das Land ist berühmt für seine Strände sowie für die Tierwelt und die Landschaften seiner Nationalparks.

Senegal
Senegal, am westlichen Rand von Afrika an der Atlantikküste gelegen, grenzt an Mauretanien, Mali, Guinea und Guinea-Bissau und umgibt Gambia.

Auf den ersten Blick

Allgemeines

Klima

Tropisches Klima im Zentrum und im Süden, Wüstenklima im Norden.

Beste Reisezeit: Oktober - Mai (Trockenzeit) für den Besuch der Wildtierreservate.

Währung

Landeswährung: CFA-BCEAO-Franc - XOF

Sicherheit unterwegs

Sicherheitslage

Grundsätzliche Einschätzung
Politische Demonstrationen können von Ausschreitungen und von Zusammenstössen zwischen Demonstranten und der Polizei begleitet sein.

Es gibt Hinweise, dass Terrorgruppen aus der Sahara-Region ihren Aktionsradius in den Senegal ausdehnen. Sie sind gut organisiert, operieren grenzüberschreitend und haben Verbindungen zu lokalen, kriminellen Gruppen.

Das Risiko von Anschlägen besteht im ganzen Land, einschliesslich in der Hauptstadt Dakar. Zu den möglichen Zielen von Terrorangriffen zählen öffentliche und touristische Einrichtungen sowie grosse Menschenansammlungen, z.B. belebte Märkte, Einkaufszentren, öffentlicher Verkehr (Bus-, Flug- und Schiffsverkehr), Sportveranstaltungen, kulturelle Anlässe, Nachtlokale, bei Ausländern beliebte Hotels und Restaurants


Spezifische regionale Risiken

  • Grenzgebiete zu Mali und Mauretanien: Im Grenzgebiet zu Mauretanien und Mali wird das Entführungsrisiko als hoch eingeschätzt. Von Reisen ins Grenzgebiet zu Mali wird abgeraten. Auch im Grenzgebiet zu Mauretanien kann das Entführungsrisiko nicht ausgeschlossen werden; lassen Sie grosse Vorsicht walten.
  • Casamance: Die Friedensverhandlungen zwischen der senegalesischen Regierung und der lokalen Unabhängigkeitsbewegung MFDC zur Beilegung des langjährigen Konflikts haben die Lage merklich beruhigt. Es sind jedoch viele Waffen vorhanden, die auch zu kriminellen Zwecken eingesetzt werden. In den Wäldern betreiben kriminelle Banden illegalen Holzschlag und Schmuggel (vor allem in den Grenzgebieten). Am 6. Januar 2018 wurden in einem Wald in der Nähe von Ziguinchor mehrere Personen getötet; die Hintergründe dieser Tat sind unklar.
    Die Präsenz der Armee ist hoch. Es finden vereinzelte militärische Aktionen statt. Vor allem südlich des Casamance-Flusses sind noch zahlreiche verminte Zonen vorhanden, die oft ungenügend markiert sind.
    Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien und bei den lokalen Behörden über die aktuelle Sicherheitslage. Lassen Sie erhöhte Vorsicht walten und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden, zum Beispiel an den Checkpoints der Armee. Halten Sie sich auf dem ganzen Gebiet der Casamance strikt an die asphaltierten Hauptstrassen, und seien Sie ausserhalb der Ortschaften nur tagsüber unterwegs. 


Auszug aus: Reisehinweise EDA

Impfungen & Gesundheit

Gesundheitsinfrastruktur
Die medizinische Versorgung ist ausserhalb der grösseren Städte nicht oder nur sehr beschränkt gewährleistet. Krankenhäuser verlangen in der Regel eine finanzielle Garantie, bevor sie Patienten behandeln (schriftlich garantierte Kostenübernahme oder Vorschusszahlung).


Impfungen

  • Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Gelbfieber, Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
  • In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B, Meningokokken-Erkrankungen und Tollwut.

Bei Einreisen aus Infektionsgebieten, die innerhalb der letzten 6 Tage besucht wurden, ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben.


Gesundheitslage
Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche.

Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.

Kriminalität

Grundsätzliche Einschätzung
Gewalttätige Überfälle können vorkommen, insbesondere auch in Dakar und in den Touristengebieten.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Weitere nützliche Reisehinweise

Reisevorbereitung & Formalitäten

Einreisedokumente

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.

  • Für die Einreise in dieses Land ist ein bis mindestens 3 Monate nach Einreisedatum gültiger Schweizerpass erforderlich.
  • Ein Visum ist ebenfalls erforderlich.

Vorzuweisen ist das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise. Die Einreise kann sonst verweigert werden.

Es werden keine Flughafengebühren erhoben. 

Versicherungen

Führerausweis und Autovermietung
Der internationale Führerausweis ist obligatorisch. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

Für einen Mietwagen liegt das Mindestalter des Fahrers - je nach Mietwagenunternehmen und Wagentyp - zwischen 23 und 25 Jahren. Der Fahrer muss auch seinen Führerausweis seit mindestens einem Jahr besitzen.


Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeugs
Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land empfohlen.

Die Bestimmungen für die Ein- und Durchreise mit einem Motorfahrzeug ändern häufig. Erkundigen Sie sich vor Abreise bei der Botschaft von Senegal in Genf über die aktuell gültigen Vorschriften (Reisehinweise EDA).

Maut & Verkehrsregeln

Verkehrsregeln

Rechtsverkehr.

Tempolimiten

  • Innerorts: 60 km/h
  • Ausserorts: keine Tempolimiten

Im Notfall

Notfallnummern

Bei Unfällen mit Verletzten sind Polizei und Ambulanz anzurufen und - für Inhaber des ETI-Schutzbriefs - die Notfall Einsatzzentrale ETI in Genf.

Notrufnummern
Polizei823 25 29
Ambulanz821 32 13 (SOS Médecins)

Die touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.

Reiseziel ändern

Reisehinweis

Das EDA rät teilweise von Reisen in dieses Land ab.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Netzspannung: 220 V
Vorwahl: +221
Polizei: 823 25 29
Ambulanz: 821 32 13 (SOS Médecins)
 

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