Nicaragua


Nicaragua
In Mittelamerika gelegen und von Honduras und Costa Rica umrahmt besitzt Nicaragua touristisch wertvolle Attraktionen, vom tropischen Regenwald über Seen und Strände bis zu von der Kolonialzeit geprägten Städten.

Auf den ersten Blick

Allgemeines

Klima

Tropisches Klima. 

Beste Reisezeit: November - Februar. Wirbelsturmrisiko von Juli bis November.

Währung

Landeswährung: Córdoba - NIO

Sicherheit unterwegs

Sicherheitslage

Aktuelles
Bei Reisen nach Nicaragua ist der persönlichen Sicherheit grosse Aufmerksamkeit zu schenken. Die politische und soziale Lage ist äusserst gespannt.

Seit Mitte April 2018 kommt es zu landesweiten, teils gewaltsamen Protesten. Die Bevölkerung äussert ihre Frustration über die politische und soziale Lage durch Massendemonstrationen, Strassenblockaden und Streiks. Es muss damit gerechnet werden, dass die Sicherheitskräfte solche Aktionen gewaltsam auflösen. Sachbeschädigungen und Plünderungen kommen praktisch täglich vor. Im Juli 2018 haben Sicherheitskräfte und paramilitärischen Gruppierungen die meisten der landesweiten Strassenblockaden der Demonstranten gewaltsam geräumt. Zahlreiche Personen sind dabei getötet oder verletzt worden. Verspätungen und Behinderungen des sowie Versorgungsengpässe sind weiterhin möglich.
Auch Güter des täglichen Bedarfs, Treibstoff und Medikamente sind nicht immer überall verfügbar. Ambulanzen, Spitäler etc. funktionieren teilweise eingeschränkt.

Ausschreitungen und Zusammenstösse zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften, bei denen auch Schusswaffen eingesetzt werden, fordern immer wieder Todesopfer und Verletzte.

Strassenblockaden können mehrere Tage dauern und es kann zu gewaltsamen Zusammenstössen kommen. Das Risiko, unversehens in eine gewaltsame Auseinandersetzung zu geraten, ist hoch.

Die Kriminalitätsrate ist hoch und nimmt weiter zu (siehe Kapitel Kriminalität).

Eine weitere Verschlechterung der Lage ist nicht ausgeschlossen.

Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien und bei Ihrem Reiseveranstalter über die aktuelle Lage. Auskunft über die Flug- und Busverbindungen erteilen die Flug- und Busgesellschaften. Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden, und meiden Sie grössere Menschenansammlungen und Kundgebungen jeder Art. Seien Sie nach Einbruch der Dunkelheit weder zu Fuss noch mit einem Fahrzeug unterwegs.

 

Grundsätzliche Einschätzung
Soziale und politische Spannungen äussern sich mitunter in Demonstrationen und Streiks; dabei kann es auch zu Ausschreitungen und Plünderungen kommen. Die Kriminalitätsrate nimmt zu.

Grössere Demonstrationen können den Reiseverkehr behindern. Im Falle von Strassensperren und Streiks bleibt den Reisenden nichts anderes übrig, als sich lokal über alternative Reisemöglichkeiten zu erkundigen und gegebenenfalls die Normalisierung der Lage abzuwarten. Die schweizerische Vertretung in Managua hat bei Blockaden nur eng begrenzte - je nach Situation gar keine - Möglichkeiten zur Unterstützung der Ausreise aus den betroffenen Regionen.

Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in Nicaragua nicht ausgeschlossen werden. 

Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien und bei Ihrem Reiseveranstalter über die aktuelle Lage. Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden, und meiden Sie grössere Menschenansammlungen und Kundgebungen jeder Art.


Spezifische regionale Risiken
Informieren Sie sich vor Reisen in abgelegene Gebiete im Norden des Landes bei den lokalen Behörden über die Sicherheitslage.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Impfungen & Gesundheit

Gesundheitsinfrastruktur
Ausserhalb von Managua ist die medizinische Versorgung nur beschränkt gewährleistet.


Impfungen

  • Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
  • In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B und Tollwut.
  • Bei Einreisen aus Infektionsgebieten ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben.


Gesundheitslage
Schützen Sie sich gegen Mückenstiche. Minimales Malaria- und Denguefieber-Risiko. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.

Kriminalität

Grundsätzliche Einschätzung
Die Kriminalitätsrate ist hoch und nimmt weiter zu. Der Besitz und Einsatz von Waffen ist verbreitet. Häufig sind die Täter bewaffnet. Am häufigsten sind Taschen- und Entreissdiebstähle, Aufbruch von Autos und Einbruch in unbewachte Häuser und Hotels, Geldforderungen an Strassensperren, bewaffnete Überfälle auf Personen und Geschäfte. Im Zentrum von Managua, in abgelegenen Gebieten, in Busbahnhöfen und bei Taxifahrten ist das Risiko am höchsten. Es kommt vor, dass Taxifahrer in Raubüberfälle und in sogenannte Express-Entführungen involviert sind, bei denen das Opfer zu Bargeldbezügen oder Einkäufen mit der Kreditkarte gezwungen wird. Es kann nicht immer mit der Unterstützung durch die Polizei gerechnet werden.

 

Spezifische Vorsichtsmassnahmen für dieses Reiseziel

  • Touristen verzichten vorzugsweise auf Einzelreisen
  • Lassen Sie Fahrzeuge nie unbeaufsichtigt
  • Lassen Sie ein gesundes Misstrauen walten, wenn unbekannte oder nur flüchtig bekannte Personen (auch Jugendliche) Ihnen Hilfe anbieten
  • Benutzen Sie wenn möglich nur Taxis, die Sie oder Ihr Hotel telefonisch bestellt haben. Bestehen Sie darauf, dass keine zusätzlichen Fahrgäste zusteigen. Benutzen Sie auch keine Kollektivtaxis


Auszug aus: Reisehinweise EDA

Weitere nützliche Reisehinweise

Naturbedingte Risiken

Nicaragua liegt in einer Erdbebenzone. Erdbeben und Vulkanausbrüchesind jederzeit möglich und können neben Verwüstungen auf dem Land auch Tsunami auslösen.
Pacific Tsunami Warning Center PTWC

Von Mai bis November muss mit Hurrikanen und starken Regenfällengerechnet werden, die Überschwemmungen, Erdrutsche und Flutwellen auslösen können. Der Reiseverkehr kann vorübergehend beeinträchtigt werden.

Unternehmen Sie Wanderungen auf Vulkane nur mit ortskundigen Führern und guter Ausrüstung. Beachten Sie die Wettervorhersagen sowie die Warnungen und Instruktionen der lokalen Behörden, z.B. Absperrungen um aktive Vulkane, Evakuationsbefehle.
World Meteorological Organization (WMO)
Instituto Nicaragüense de Estudios Territoriales (INETER) Informationen über Erdbeben und Vulkane
Sistema Nacional para la Prevención, Mitigación y Atención de Desastres (SINAPRED)

 

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Reisevorbereitung & Formalitäten

Einreisedokumente

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.

  • Für die Einreise in dieses Land ist ein bis mindestens 6 Monate nach Einreisedatum gültiger Schweizerpass erforderlich.
  • Für Aufenthalte bis zu 90 Tagen ist ein Visum nicht erforderlich. Bei Ankunft müssen alle Passagiere eine Touristenkarte beziehen. Diese ist obligatorisch und kostet USD 10.-.

Vorzuweisen sind das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise, die gültigen Papiere zur Reisefortsetzung ins nächste Land sowie ein Beleg für ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts. Die Einreise kann sonst verweigert werden.

Falls im Flugbillett die Flughafengebühr nicht bereits inbegriffen ist, wird diese am Flughafen bei der Abreise erhoben und kostet USD 35.-. Es werden keine Flughafengebühren erhoben bei Transitreisenden, die innert 8 Stunden weiterreisen ohne dabei den Flughafen zu verlassen. Auch bei Kindern unter 2 Jahren werden keine Flughafengebühren erhoben.

Versicherungen

Führerausweis und Autovermietung
Der Schweizerische Führerausweis ist anerkannt. Es wird jedoch dringend empfohlen, sich noch vor der Abfahrt einen internationalen Führerausweis zu besorgen. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.


Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeugs
Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land nicht erforderlich.

Maut & Verkehrsregeln

Verkehrsregeln

Rechtsverkehr.

Im Notfall

Notfallnummern

Bei Unfällen mit Verletzten sind Polizei und Ambulanz anzurufen

In Managua
Polizei

249 57 14 (Transitpolizei)

Feuerwehr

265 14 44

Ambulanz

265 17 61

Notrufnummern
Polizei118
Ambulanz128
Feuerwehr115

Die touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.

Reiseziel ändern

Reisehinweis

Für dieses Land liegen seitens EDA keine Reisewarnungen vor.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Netzspannung: 110 V
Vorwahl: +505
Polizei: 118
Ambulanz: 128
Feuerwehr: 115
 

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