Marokko

Hier treffen Europa und Afrika aufeinander. Ein kontrastreiches Reiseziel mit zweitausendjähriger Geschichte.

Marokko
Marokko liegt südlich der Strasse von Gibraltar, mit dem Mittelmeer auf der einen und dem Atlantik auf der anderen Seite. Nachbarländer sind Algerien und Mauretanien.

Auf den ersten Blick

Allgemeines

Klima

An den Küsten gemässigtes, im Landesinnern kontinentales Klima. Frische Meeresbrisen sorgen für angenehme Sommer am Meer; ansonsten können die Temperaturen 36° C erreichen. Sowohl in den Bergen als auch in den südlichen Regionen sind die Nächte im Allgemeinen sehr frisch. Angenehme und sonnige Winter an der Küste, etwas kälter und regnerisch im Norden und schneereich im Atlas.

Beste Reisezeit: Juni - September an der Küste und Oktober - Mai im Landesinnern. Die Zeit des Ramadans ist kein günstiger Moment für Reisen und deshalb zu vermeiden.

Währung

Landeswährung: Dirham - MAD

Sicherheit unterwegs

Sicherheitslage

Grundsätzliche Einschätzung
Marokko kann grundsätzlich als stabiles Land betrachtet werden.

Trotz erhöhter Sicherheitsmassnahmen besteht im ganzen Land das Risiko von terroristischen Akten. In Teilen der Sahara und des Sahels besteht das Risiko von Entführungen. Bisher waren in Marokko keine Entführung zu beklagen.

Spontane Demonstrationen und Protestaktionen sind jederzeit möglich. Vereinzelte gewalttätige Auseinandersetzungen können dabei nicht ausgeschlossen werden.


Spezifische regionale Risiken

In grossen Teilen der Sahara sind bewaffnete Banden und islamistische Terroristen aktiv, die vom Schmuggel und von Entführungen leben. Sie sind gut organisiert, operieren grenzüberschreitend und haben Verbindungen zu lokalen, kriminellen Gruppen. Das Entführungsrisiko ist in einigen Gebieten der Sahara und der Sahelzone hoch und nimmt noch zu.

  • Rifgebirge: Aufgrund sozialer und politischer Spannungen kommt es seit Oktober 2016 in der Provinz Al Hoceima vermehrt zu Protestaktionen. Dabei kann es zu Zusammenstössen zwischen den Demonstranten und den Sicherheitskräfte kommen.
    Es kann zu Übergriffen durch Kriminelle kommen, die in die lokale Drogenproduktion und den Drogenhandel involviert sind.
    Meiden Sie Menschenansammlungen und Demonstrationen jeder Art und beachten Sie die Anweisungen der lokalen Behörden. Lassen Sie erhöhte Vorsicht walten und verzichten Sie auf nächtliche Autofahrten.
  • Grenzgebiet zu Algerien: Wegen des Entführungsrisikos wird von Touristen- und anderen nicht dringenden Reisen ins Grenzgebiet zu Algerien abgeraten. Die Grenze zu Algerien ist geschlossen.
  • Westsahara: In diesem Gebiet (südlich der marokkanischen Stadt Tarfaya bis zur mauretanischen Grenze) sind zahlreiche Minenfelder vorhanden, und es besteht das Risiko von Raubüberfällen und Entführungen. Von Touristen- und anderen nicht dringenden Reisen in die Westsahra wird abgeraten. Falls sich eine Reise nicht aufschieben lässt: Halten Sie sich ausschliesslich an die häufig befahrenen Strassen und informieren Sie sich bei den lokalen Behörden und/oder der Bevölkerung.


Auszug aus: Reisehinweise EDA

Impfungen & Gesundheit

Gesundheitsinfrastruktur
Ausserhalb der grossen Städte ist die medizinische Versorgung nur beschränkt gewährleistet. Eigenes Verbandsmaterial und Wegwerfspritzen können sich als nützlich erweisen.


Impfungen

  • Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Poliomyelitis, Masern und Tetanus.
  • In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B und Tollwut.


Gesundheitslage
Schützen Sie sich gegen Mückenstiche.
Minimales Malariarisiko. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.

Kriminalität

Grundsätzliche Einschätzung
Beachten Sie im ganzen Land die üblichen Vorsichtsmassnahmen. Die Kleinkriminalität nimmt auch in den Touristenzentren zu. Vereinzelt sind auch Vergewaltigungen von Ausländerinnen und bewaffnete Überfälle gemeldet worden. Entreiss- und Trickdiebstähle sind oft auch durch kleinere Kinder und Jugendliche verübt.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Weitere nützliche Reisehinweise

Naturbedingte Risiken

Starke Regenfälle können kleine Bergbäche und ausgetrocknete Flussbette in der Wüste innert kürzester Zeit in reissende Flüsse verwandeln. Marokko liegt in einer Erdbebenzone.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Reisevorbereitung & Formalitäten

Einreisedokumente

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.

  • Für die Einreise in dieses Land ist ein bis mindestens 3 Monate nach Aufenthaltsende gültiger Schweizerpass erforderlich.
  • Für Aufenthalte bis zu 3 Monaten ist ein Visum nicht erforderlich.

Ein Beleg für ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts ist nötig. Die Einreise kann sonst verweigert werden.

Versicherungen

Führerausweis und Autovermietung
Der Schweizerische Führerausweis ist anerkannt. Es wird jedoch dringend empfohlen, sich noch vor der Abfahrt einen internationalen Führerausweis zu besorgen. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

Für einen Mietwagen liegt das Mindestalter des Fahrers - je nach Mietwagenunternehmen und Wagentyp - zwischen 21 und 25 Jahren. Der Fahrer muss auch seinen Führerausweis seit mindestens einem Jahr besitzen.


Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeugs
Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land nicht erforderlich.

Maut & Verkehrsregeln

Verkehrsregeln

Rechtsverkehr.

Tempolimiten

  • Innerorts: 60 km/h
  • Ausserorts: 100 km/h
  • Autobahnen: 120 km/h

Blutalkoholgrenze

0‰

Kindersicherung

Sicherheitsgurt obligatorisch

Kinder unter 10 Jahren dürfen nicht auf dem Vordersitz befördert werden.

Im Notfall

Notfallnummern

Bei reinem Sachschaden sollte man die Polizei benachrichtigen. Unterschreiben Sie ein Unfallprotokoll nie ohne verlässliche Übersetzung.

Bei Unfällen mit Verletzten sind Polizei und Ambulanz anzurufen und - für Inhaber des ETI-Schutzbriefs - die Notfall Einsatzzentrale ETI in Genf.

Notrufnummern
Polizei19
Ambulanz15
Feuerwehr15
Pannen22 20 30 64

Die touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.

Reiseziel ändern

Reisehinweis

Das EDA rät teilweise von Reisen in dieses Land ab.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Netzspannung: 110/220 V
Vorwahl: +212
Polizei: 19
Ambulanz: 15
Feuerwehr: 15
Pannen: 22 20 30 64
Blutalkoholgrenze: 0‰
 

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