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15.01.2020

Genf führt die Umweltplakette ein

15. Januar 2020

Am 6. November hat die Genfer Regierung eine kantonale Verordnung verabschiedet, welche die erhöhten Werte der Luftverschmutzung bekämpfen soll. Es ist in der Schweiz die erste Regelung dieser Art und gilt auch für im Ausland zugelassene Fahrzeuge.

Einführung einer Umweltplakette

Gemäss der Verordnung wird die Zufahrt zum Stadtzentrum, ab einem bestimmten Wert der Belastung, zwischen 6.00 Uhr und 22.00 Uhr, für die Fahrzeuge mit hohem Ausstoss gesperrt.

Seit dem 15. Januar 2020 müssen Fahrzeuge in Genf mit einer Umweltplakette namens «Stick'AIR» ausgestattet sein, sobald die Luftverschmutzung einen gewissen Grenzwert erreicht. Das verwendete Modell ist an den Französischen Kleber «Crit’Air» angelehnt und verwendet für Einstufung anhand Emissionsrate und Kraftstofftyp die gleichen sechs Farben wie in Frankreich. Zu welcher Kategorie Ihr Fahrzeug gehört sehen Sie im Fahrzeugausweis.

Umweltzone

Die neuen Massnahmen gegen die Luftverschmutzung gelten für die ganze Stadt Genf und zusätzlich für die umliegende Gemeinden Carouge, Cologny, Lancy und Vernier. Es musst damit gerechnet werden, dass die Umweltzone von gewissen Fahrzeugen ab bestimmten Grenzwerten nicht mehr befahren werden darf.

Massnahmen wenn die Höchstwerte erreicht werden

Zusätzlich zur Einführung der Umweltplakette gilt bei der ersten Alarmstufe eine Tempolimite von 80km/h auf der Autobahn die ins Stadtzentrum von Genf führt.

Bei der zweiten Alarmstufe sind die öffentlichen Verkehrsmittel im Kanton Genf kostenlos (Unireso – Zone 10).

Die Umweltplakette kann ab Dezember 2019 zum Preis von CHF 5.- bezogen werden. Bis zum 31. März 2020 gilt eine Übergangsfrist und es werden keine Bussen vergeben.

Rekurs des TCS

Die TCS Sektion Genf lehnt diese neue Verordnung ab und hat bei der Genfer Regierung Berufung eingelegt. Trotz des Einspruchs trat die neue Verordnung wie geplant am 15. Januar in Kraft. Die Bussen werden jedoch bis auf weiteres ausgesetzt.

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