Jordanien


Jordanien

Jordanien ist umgeben von Israel (teilweise Westjordanland unter palästinensischer Autorität), Syrien, dem Irak und Saudi-Arabien. Im Südwesten ermöglicht ein schmaler Landstrich den Zugang zum Roten Meer, am Golf von Akaba (Strände, Tauchen). Dieses schöne Wüstenland ist den Touristen vor allem bekannt für die antike Stadt Petra.

Auf den ersten Blick

Allgemeines

Klima

Wüsten- bis Halbwüstenklima am Golf von Akaba; einige gemässigtere Zonen.

Beste Reisezeit: Mitte September - Mitte Oktober und Mitte März - Mitte Juni.

Währung

Landeswährung: Jordanischer Dinar - JOD

Sicherheit unterwegs

Sicherheitslage

Grundsätzliche Einschätzung
Den komplexen Verhältnissen in der Region, z.B. in Syrien, Irak, Ägypten, im Gazastreifen und im Westjordanland, muss stets Rechnung getragen werden. Bestimmte Ereignisse und Konflikte in Nachbarländern können sich auf Jordanien auswirken.

Trotz erhöhter Sicherheitsvorkehrungen besteht im ganzen Land eine erhöhte Gefahr von terroristischen Akten.

Soziale, politische und wirtschaftliche Unzufriedenheit wird gelegentlich in Demonstrationen und Streiks geäussert. Obwohl die meisten Proteste friedlich verlaufen, kommt es zu vereinzelten Ausschreitungen.


Spezifische regionale Risiken

  • Grenzgebiet zum Irak: Von Reisen ins Grenzgebiet zum Irak wird abgeraten.
  • Grenzgebiet zu Syrien: Von Reisen ins Grenzgebiet zu Syrien wird abgeraten.
  • Provinzen (governorates) Ma’an, Tafila und Karak: In diesen Provinzen muss hin und wieder mit gewalttätigen Demonstrationen und Strassenblockaden gerechnet werden.
  • Jordantal: Im Jordantal (Amtsbezirke Balqa und Irbid) sowie im Amtsbezirk Mafrak im syrischen Grenzgebiet gibt es noch vereinzelte Minenfelder. Respektieren Sie unbedingt die Absperrungen und informieren Sie sich im Zweifelsfall bei den lokalen Behörden und/oder der Bevölkerung.


Auszug aus: Reisehinweise EDA

Impfungen & Gesundheit

Impfungen

  • Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
  • In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B und Tollwut.

Bei Einreisen aus Infektionsgebieten, die innerhalb der letzten 6 Tage besucht (oder transitiert) wurden, ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben. Kinder unter 1 Jahr sind von dieser Verpflichtung befreit.


Gesundheitslage
Ausserhalb von Amman ist die medizinische Versorgung mancherorts nur beschränkt gewährleistet. In der Regel verlangen Krankenhäuser einen Kostenvorschuss, bevor sie Patienten behandeln. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.

Kriminalität

Grundsätzliche Einschätzung
Diebstähle, besonders in der Altstadt von Amman, nehmen zu. Raubüberfälle sind eher selten. Sehenswürdigkeiten und grössere Hotels werden von Sicherheitskräften bewacht. Setzen Sie Ihre Kreditkarte mit Vorsicht ein, denn Missbrauch kommt vor. Beachten Sie die üblichen Vorsichtsmassnahmen.

Sexuelle Belästigungen kommen vermehrt vor. Allein reisenden Frauen wird vor allem nach Einbruch der Dunkelheit zu erhöhter Vorsicht geraten; lassen Sie sich wenn möglich durch vertrauenswürdige Personen begleiten oder benutzen Sie Taxis, die Sie im Hotel bestellt haben.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Weitere nützliche Reisehinweise

Naturbedingte Risiken

Jordanien befindet sich in einer Erdbebenzone. Erdbeben kommen gelegentlich vor.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Reisevorbereitung & Formalitäten

Einreisedokumente

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.

  • Für die Einreise in dieses Land ist ein bis mindestens 3 Monate nach Einreisedatum gültiger Schweizerpass erforderlich.
  • Ein Visum ist ebenfalls erforderlich. Ein solches ist für Aufenthalte bis zu 2 Monaten bei Ankunft erhältlich ab JOD 40.- (ist ausschliesslich in JOD zu bezahlen).

Vorzuweisen sind das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise und die gültigen Papiere zur Reisefortsetzung ins nächste Land. Die Einreise kann sonst verweigert werden.

Es werden keine Flughafengebühren erhoben.

Versicherungen

Führerausweis und Autovermietung
Der Schweizerische Führerausweis ist anerkannt. Eine Ermächtigung der jordanischen Behörden, um den nationalen Führerausweis während 90 Tagen benutzen zu können, muss bei der Ankunft ebenfalls angefordert werden.

Es wird jedoch dringend empfohlen, sich noch vor der Abfahrt einen internationalen Führerausweis zu besorgen. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

Driver and Vehicle License Department
PO Box 946
Amman, Jordanie
Tel.: +962 6 489 2283 / 2284
Fax: +962 6 489 2285
E-Mail: dvld@dvld.gov.jo
Internet: http://www.dvld.gov.jo

Mietwagen können nur von Fahrern gebucht werden, die ihren Führerschein bereits seit mindestens einem Jahr besitzen. Manche Mietwagenunternehmen verlangen ausserdem einen internationalen Führerausweis.

Für einen Mietwagen liegt das Mindestalter des Fahrers - je nach Mietwagenunternehmen und Wagentyp - zwischen 18 und 25 Jahren und höchstens 65 Jahren.


Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeugs
Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land empfohlen.

Maut & Verkehrsregeln

Verkehrsregeln

Rechtsverkehr.

Tempolimiten

  • Innerorts: 40 km/h
  • Ausserorts: 80 oder 90 km/h
  • Autobahnen: 120 km/h

Blutalkoholgrenze

0‰

Kindersicherung

Kinder unter 13 Jahren dürfen nicht auf dem Vordersitz befördert werden.

Im Notfall

Notfallnummern

Bei reinem Sachschaden sollte man die Polizei benachrichtigen. Sie erstellt einen Unfallbericht, der vom jordanischen Versicherungsbüro annerkannt wird. Bei sichtbaren Karrosserieschäden muss der Fahrer im Besitz eines Polizeiprotokolls sein, um das Fahrzeug ohne Probleme wieder ausführen zu können.

Bei Unfällen mit Verletzten sind Polizei und Ambulanz anzurufen und - für Inhaber des ETI-Schutzbriefs - die Notfall Einsatzzentrale ETI in Genf.

Traffic Police: 190

Notrufnummern
Polizei191 oder 192
Ambulanz193 oder 199
Feuerwehr199 (Amman)
Einsatzzentrale ETI+41 58 827 22 20

Die touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.

Reiseziel ändern

Reisehinweis

Das EDA rät teilweise von Reisen in dieses Land ab.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Netzspannung: 220 V
Vorwahl: +962
Polizei: 191 oder 192
Ambulanz: 193 oder 199
Feuerwehr: 199 (Amman)
Blutalkoholgrenze: 0‰
 

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