Nepal

Erfahrene Alpinisten werden vom Mount Everest angezogen, andere Touristen kommen wegen der buddhistische Kultur.

Nepal
Nepal ist von China (Tibet) durch die natürliche Grenze des Himalayas getrennt, während im Süden die Tieflandebenen bis nach Indien reichen.

Auf den ersten Blick

Allgemeines

Klima

Subtropisches Monsunklima.

Beste Reisezeit: Von Oktober bis Mitte März für das Trekking. Regenzeit von Juni bis Anfang Oktober.

Währung

Landeswährung: Nepalesische Rupie - NPR

Sicherheit unterwegs

Sicherheitslage

Grundsätzliche Einschätzung
Nach der erfolgreichen Durchführung der Parlaments- und Lokalwahlen sowie der Arbeitsaufnahme der neuen Amtsträger im Frühling 2018, befindet sich Nepal in einer Konsolidierungsphase. Die politische Lage bleibt fragil und es können jederzeit lokale oder landesweite Kundgebungen und Streiks vorkommen. Es muss weiterhin mit folgenden Situationen gerechnet werden:

  • Demonstrationen in Kathmandu und anderen Landesteilen. Sie sind oft von Ausschreitungen begleitet.
  • Strassenblockaden (Chaka Jam) und Generalstreiks (Bandh) werden meist kurzfristig auf Distriktebene, regional oder landesweit angekündigt. Blockaden und Streiks sind oft von zusätzlichen Spannungen, Unruhen, Behinderungen und Verspätungen im Strassen- und Flugverkehr begleitet. Mitunter vermögen sie das ganze Land lahmzulegen. Bei längerer Dauer kann es zu Versorgungsengpässen kommen.
  • Ausgangssperren / Ausnahmezustand: Bei Unruhen muss in den betroffenen Gebieten mit Ausgangssperren oder dem Ausnahmezustand gerechnet werden. Ausgangssperren werden meistens kurzfristig verhängt und aufgehoben. Die Sicherheitskräfte haben die Erlaubnis, auf Personen zu schiessen, die die Ausgangssperren nicht beachten.

In den geschilderten Fällen hat die Schweiz unter Umständen nur begrenzte oder gar keine Möglichkeiten zur Hilfe in Notfällen oder zur Unterstützung der Ausreise.

Im ganzen Land, einschliesslich Kathmandu, werden immer wieder Anschläge mit kleineren Sprengsätzen verübt. Weitere Anschläge dieser Art können nicht ausgeschlossen werden.


Spezifische regionale Risiken
Die Sicherheitslage ist regional unterschiedlich und kann sich rasch ändern.

  • Die nepalesische Armee hat das Land für minenfrei erklärt. Es muss aber davon ausgegangen werden, dass noch Blindgänger vorhanden sind.
  • Lassen Sie sich bei allen Reisen, Ausflügen und Trekking-Touren von einem erfahrenen, lokalen Reiseleiter begleiten und trekken Sie ausschliesslich in Gruppen.
  • Terai: Poltische und ethnische Spannungen sind im Terai und in den östlichen Hügelgebieten ausgeprägter als in anderen Teilen des Landes. Es besteht deshalb ein höheres Risiko von lokalen Unruhen, Blockaden und Streiks (Bandhs), besonders in Siraha, Sarlahi, Dhanusha, Bara, Kailali, Dang und Kapilbastu, sowie in den östlichen Hügeldistrikten inklusive Jhapa. Ende August 2015 haben Unruhen im westlichen Terai mehrere Todesopfer und Verletzte gefordert und es ist eine Ausgangssperre verhängt worden. Informieren Sie sich vor Reisen in den Terai bei den lokalen Behörden über die aktuelle Sicherheitslage.


Auszug aus: Reisehinweise EDA

Impfungen & Gesundheit

Infrastrukturen
Ausserhalb von Kathmandu ist die medizinische Versorgung nicht gewährleistet. Krankenhäuser verlangen eine finanzielle Garantie, bevor sie Patienten behandeln (Kreditkarte oder Vorschusszahlung). Personen mit einem negativen Rhesusfaktor können unter Umständen nur mit Schwierigkeiten eine Bluttransfusion erhalten.


Impfungen

  • Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
  • In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B, Japanische Enzephalitis und Tollwut.

Bei Einreisen aus Infektionsgebieten, die innerhalb der letzten 6 Tage besucht wurden, ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben.


Gesundheitslage
Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche im Süden, insbesondere in den Grenzgebieten zu Indien, Royal Chitwan Park. Ebenfalls existiert ein Denguefieber-Risiko. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.

Kriminalität

Grundsätzliche Einschätzung
Die Kleinkriminalität hat zugenommen. Bei Überfällen wird zunehmend Gewalt eingesetzt. In Kathmandu und im Nagarjun-Wald im Kathmandu-Tal sind wiederholt Touristen überfallen worden.


Spezifische Vorsichtsmassnahmen für dieses Reiseziel

  • Erkundigen Sie sich bei den lokalen Polizeiposten oder «Chief District Officers» über die Sicherheitslage.
  • Lehnen Sie Angebote von selbsternannten Reiseführern ab, die ihre Dienste auf der Strasse anbieten.
  • Während der Dunkelheit sollten Sie generell weder mit dem Auto, in Bussen noch zu Fuss unterwegs sein. Auch in Kathmandu nehmen bewaffnete Raubüberfälle auf Busse und Autos zwischen dem Einbruch der Dunkelheit und dem Tagesanbruch zu.


Auszug aus: Reisehinweise EDA

Weitere nützliche Reisehinweise

Naturbedingte Risiken

Nepal liegt in einem Erdbebengebiet.
Sollte sich während Ihres Aufenthalts ein Erdbeben ereignen, melden Sie sich möglichst rasch bei Ihren Angehörigen und bei der Schweizer Botschaft in Kathmandu. Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden.

Die klimatischen Bedingungen sind je nach Höhenlage sehr unterschiedlich. Im Winter und Frühjahr besteht wie überall in den Bergen aktute Lawinengefahr.

Während der Monsunzeit (Juni bis September) muss mit teils sehr starken Regenfällen gerechnet werden. Sie können Überschwemmungen, Erdrutsche, Schlamm- und Geröll-Lawinen und Infrastrukturschäden verursachen. Diese Gefahren haben sich mit dem Erdbeben vom 25. April 2015 sowie dem Nachbeben vom 12. Mai 2015 zusätzlich erhöht. Besonders in der Nähe von Flüssen kann sich die Situation sehr rasch ändern.

Meteorological Forecasting Division

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Reisevorbereitung & Formalitäten

Einreisedokumente

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.

  • Für die Einreise in dieses Land ist ein bis mindestens 6 Monate nach Einreisedatum gültiger Schweizerpass erforderlich.
  • Ein Visum ist ebenfalls erforderlich. Ein solches ist bei touristischen Aufenthalten bis zu 90 Tagen bei Ankunft zu beziehen und kostet je nach Aufenthaltsdauer zwischen USD 25.- und USD 100.-.

Vorzuweisen sind das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise sowie die gültigen Papiere zur Reisefortsetzung ins nächste Land.

Es werden keine Flughafengebühren erhoben.

Um in gewissen Regionen Trekkings durchzuführen, bedarf es einer Bewilligung vom «Central Immigration Office» in Kathmandu oder in Pokhara (es werden Fotos im Reisepassformat benötigt).

Versicherungen

Führerausweis und Autovermietung
Der internationale Führerausweis ist obligatorisch. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

Der internationale Führerausweis ist 15 Tage gültig. Bei längeren Aufenthalten ist ein lokaler Führerausweis vonnöten.

Für einen Mietwagen muss der Fahrer normalerweise mindestens 25 Jahre alt sein. Es wird empfohlen, ein Auto mit Fahrer zu mieten. Dennoch wird von jeglichen Überlandfahrten abgeraten.


Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeugs
Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land empfohlen.

Fahrzeug & Ausstattung

Strasseninfrastruktur

Am 25. April 2015 hat ein starkes Erdbeben in Nepal massive Schäden angerichtet und tausende von Todesopfer und Verletzte gefordert und es kam zu mehreren starken Nachbeben. Am stärksten betroffen sind die Regionen Langtang (Rasuwa) und Manasalu (Gorkha), sowie der Bezirk Sindhupalchock. Die Instandstellung der Infrastruktur dauert weiter an. Informieren Sie sich vor Reisen in die betroffenen Regionen bei Ihrem Reiseveranstalter über die Durchführbarkeit der Reise.

Maut & Verkehrsregeln

Verkehrsregeln

Linksverkehr.

Im Notfall

Notfallnummern

 

Notrufnummern
Polizei41 12 10 Kathmandu - Tal: 100
Ambulanz22 80 94
Feuerwehr101
Touristenpolizei424 70 41

Die touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.

Reiseziel ändern

Reisehinweis

Das EDA rät teilweise von Reisen in dieses Land ab.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Netzspannung: 220 V
Vorwahl: +977
Polizei: 41 12 10 Kathmandu - Tal: 100
Ambulanz: 22 80 94
Feuerwehr: 101
 

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