





Für die Einreise nach Frankreich benötigen Sie als Schweizer Bürger eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Schweizerpass. Ein Visum ist für touristische Aufenthalte nicht erforderlich. Bitte prüfen Sie vor der Abreise das Ablaufdatum Ihrer Dokumente, um Probleme an der Grenze zu vermeiden.
Ja, die gültige Schweizer Identitätskarte ist für den Grenzübertritt nach Frankreich vollkommen ausreichend. Sie müssen nicht zwingend einen Schweizerpass mitführen. Achten Sie jedoch darauf, dass das Dokument für die gesamte Dauer Ihres Aufenthalts gültig ist.
Jedes Kind benötigt für die Reise zwingend ein eigenes Reisedokument, sei es eine Identitätskarte oder ein Schweizerpass. Einträge im Pass der Eltern sind nicht mehr gültig. Reist ein Kind alleine oder mit nur einem Elternteil, empfehlen wir dringend, eine schriftliche Reisevollmacht mitzuführen.
Sie müssen Ihren gültigen Führerausweis sowie den Fahrzeugausweis im Original mitführen. Vergessen Sie nicht, den «CH»-Aufkleber gut sichtbar am Heck Ihres Fahrzeugs anzubringen, da dies im Ausland Pflicht ist. Sollten Sie nicht der Halter des Fahrzeugs sein, ist eine entsprechende Benutzungsbewilligung ratsam.
Detaillierte Reiseinformationen des TCS zu Fahrzeugdokumenten für Fahrten im Ausland.
Frankreich gilt grundsätzlich als sicheres Reiseland, doch sollten Sie insbesondere in Grossstädten auf Taschendiebe achten. Beachten Sie vor und während Ihrer Reise stets die aktuellen Reisehinweise des EDA für spezifische Regionen. Demonstrationen können gelegentlich zu Verkehrsbehinderungen führen, weshalb Wachsamkeit geboten ist.
Die medizinische Versorgung ist gut ausgebaut; in Notfällen finden Sie in grösseren Städten Spitäler mit offenen Notaufnahmen. Für spezifische Informationen zu Impfungen oder Gesundheitsrisiken konsultieren Sie bitte die Seite healthytravel.ch. Apotheken sind weit verbreitet und bieten oft eine erste Anlaufstelle bei kleineren Beschwerden.
Für Personen aus der Schweiz, die sich vorübergehend in Frankreich aufhalten, ist der Zugang zu medizinisch notwendigen Behandlungen grundsätzlich gegen Vorlage der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) möglich. Es wird jedoch empfohlen, vor der Abreise wird empfohlen, den Umfang des eigenen Krankenversicherungsschutzes zu prüfen, da bestimmte Kosten, wie zum Beispiel Behandlungen im privaten Sektor oder medizinische Transporte, nicht immer übernommen werden und dadurch Kosten für die Versicherten entstehen können.
In den Sommermonaten besteht in Südfrankreich oft eine erhöhte Waldbrandgefahr. Beachten Sie zwingend die lokalen Warnhinweise und konsultieren Sie bei politischen Unsicherheiten die Informationen des EDA. In grossen Ballungszentren sollten Sie zudem auf verkehrsbedingte Einschränkungen durch Umweltzonen achten.
Detaillierte Reiseinformationen des TCS zu Umweltzonen in Frankreich
Auf französischen Autobahnen gilt generell ein Tempolimit von 130 km/h, welches bei Nässe automatisch auf 110 km/h reduziert wird. Ausserorts auf Landstrassen dürfen Sie meist 80 km/h fahren, während innerorts die üblichen 50 km/h gelten. Beachten Sie diese Regeln strikt, da Verstösse mit Bussen geahndet werden..
Detaillierte Reiseinformationen des TCS zu Höchstgeschwindigkeiten auf Europas Autobahnen.
Die meisten französischen Autobahnen sind mautpflichtig. Sie können an den Stationen bar oder bequem mit Kreditkarte bezahlen; die TCS Mastercard eignet sich hierfür hervorragend. Um Staus zu vermeiden, lohnt sich die Anschaffung eines Maut-Badges für die schnellere Durchfahrt.
Detaillierte Reiseinformationen des TCS zum Télépéage in Frankreich
Detaillierte Reiseinformationen des TCS zur Free-Flow-Maut in Frankreich
In Frankreich müssen Sie zwingend ein Pannendreieck sowie eine Sicherheitsweste im Fahrzeug mitführen. Die Weste ist bei einer Panne oder einem Unfall bereits vor dem Verlassen des Autos anzulegen. Das Fehlen dieser Gegenstände kann bei einer Kontrolle gebüsst werden.
Detaillierte Reiseinformationen des TCS zur obligatorischen Ausrüstung im Auto.
Für die Einfahrt in viele Städte benötigen Sie zwingend die spezifische «Crit'Air»-Plakette. Bestellen Sie diese Plakette rechtzeitig vor der Abreise online bei der offiziellen Ausgabestelle. Ohne gültige Vignette riskieren Sie in diesen Zonen empfindliche Geldbussen.
Detaillierte Reiseinformationen des TCS zu den Umweltplaketten in Frankreich.
Ihre Schweizer Haftpflichtversicherung ist auch in Frankreich gültig, jedoch erleichtert das Mitführen der internationalen Versicherungskarte (grüne Karte) die Abwicklung enorm. Prüfen Sie vorab, ob Ihre Kaskoversicherung auch Schäden im Ausland deckt. Bei Unfällen hilft Ihnen die europaweite Deckung, rechtliche Hürden zu meistern.
Ein zusätzlicher Reiseschutz ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie mit dem eigenen Fahrzeug reisen. Die Kosten für Pannenhilfe oder einen medizinischen Rücktransport übersteigen schnell die Leistungen der Grundversicherung. Hier bietet der ETI Schutzbrief die nötige finanzielle Sicherheit.
Der ETI Schutzbrief übernimmt die Kosten für die Pannenhilfe vor Ort sowie das Abschleppen in die nächste geeignete Werkstatt. Zudem sind Sie gegen Mehrkosten bei Reiseabbruch oder medizinischen Notfällen abgesichert. Damit geniessen Sie umfassenden Schutz für sich und Ihre Mitreisenden.
Ja, sollte Ihr Fahrzeug nach einer Panne in Frankreich nicht innerhalb einer angemessenen Frist repariert werden können, organisiert der TCS den Rücktransport. Wir sorgen dafür, dass Ihr Auto sicher zurück in die Schweiz überführt wird. Dies erspart Ihnen grossen organisatorischen Aufwand.
Sichern Sie die Unfallstelle sofort mit dem Pannendreieck und ziehen Sie eine Sicherheitsweste an. Füllen Sie danach zusammen mit der anderen beteiligten Person das Europäische Unfallprotokoll aus. Wenn jemand verletzt ist, müssen Sie unbedingt die Polizei und den Rettungsdienst rufen.
Die zentrale europäische Notrufnummer ist die 112. Speichern Sie diese Nummer vor der Reise in Ihrem Mobiltelefon. Im Falle einer Panne auf der Autobahn nutzen Sie bitte zu Ihrer Sicherheit die orangefarbenen Notrufsäulen am Strassenrand.
Im Notfall erreichen Sie die Einsatzzentrale des TCS rund um die Uhr telefonisch. Unsere Experten klären die Situation und organisieren die Pannenhilfe durch unsere lokalen Partner vor Ort. Bleiben Sie am Telefon, bis das weitere Vorgehen besprochen ist.
Häufig meldet uns die Patrouille Pannen aufgrund von Batterieproblemen oder Defekten an den Pneus. Wir empfehlen daher stets eine vorsichtige Fahrweise und eine gute Vorbereitung des Fahrzeugs.
