Dominikanische Republik

Zieht Besucher mit seinen Stränden, vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten und historischen Städten an.

Dominikanische Republik
Die Dominikanische Republik liegt zusammen mit Haiti auf der Insel Hispaniola, die sich östlich von Kuba zwischen dem Karibischen Meer und dem Atlantik befindet.

Auf den ersten Blick

Allgemeines

Klima

Tropisches Klima. 

Beste Reisezeit: Dezember - März. Wirbelsturmrisiko von Juli bis November.

Währung

Landeswährung: Dominikanischer Peso - DOP

Sicherheit unterwegs

Sicherheitslage

Grundsätzliche Einschätzung
Bei Reisen in die Dominikanische Republik ist der persönlichen Sicherheit grosse Aufmerksamkeit zu schenken.

Das Land kann als stabil bezeichnet werden, die Kriminalitätsrate ist jedoch sehr hoch.

Soziale, politische und wirtschaftliche Unzufriedenheit wird gelegentlich in Demonstrationen und Streiks geäussert. Meiden Sie Kundgebungen und grössere Menschenansammlungen jeder Art, da Ausschreitungen nicht ausgeschlossen werden können.

Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in der Dominikanischen Republik nicht ausgeschlossen werden.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Impfungen & Gesundheit

Gesundheitsinfrastruktur
Die medizinische Versorgung ist nicht überall gewährleistet. Ernsthafte Erkrankungen und Verletzungen sollten in Privatspitälern oder im Ausland (USA oder Europa) behandelt werden.


Impfungen

  • Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
  • In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B und Tollwut.


Gesundheitslage
Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche. Ein geringes Malariarisiko besteht im ganzen Land und besonders in den folgenden Regionen: Dajabón, Elías Piña, San Juan, Baoruco, Natianl Distrikt, Provinz Domingo, Altagracia. Ebenfalls existiert ein Denguefieber-Risiko. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.

Kriminalität

Grundsätzliche Einschätzung
Die Kriminalitätsrate ist im ganzen Land sehr hoch. Der Besitz und Einsatz von Schuss- und anderen Waffen ist weit verbreitet. Häufig sind zum Beispiel Taschendiebstähle, Raubüberfälle, das Aufbrechen von Autos und Einbrüche in Privat- und Ferienhäuser. Überfälle auf Fussgänger und Automobilisten durch bewaffnete Motorradfahrer kommen ebenfalls vor.

Bei den sogenannten Express-Entführungen (secuestros express) wird das Opfer zu Bargeldbezügen mit der Kreditkarte gezwungen. Davon sind meist Einheimische betroffen. Es gibt aber auch ausländische Touristen sowie ortsansässige Ausländer, welche Opfer solcher Express-Entführungen werden. Eine weitere Verbrechensart bilden die vorgetäuschten Entführungen, auch als virtuelle Entführungen (secuestros virtuales) bekannt. Dabei wird den Angehörigen vorgetäuscht, dass ein Familienmitglied entführt worden sei und sie werden zur sofortigen Zahlung von Lösegeld gedrängt.

Immer wieder werden Ausländer, auch Schweizer Staatsangehörige, in ihren (Ferien-)Häusern Opfer von Überfällen, zum Teil mit Todesfolge.


Spezifische Vorsichtsmassnahmen für dieses Reiseziel

  • Einige Quartiere von Santo Domingo, Sosua und Boca Chica sind nachts besonders gefährlich
  • Geben Sie keinerlei Informationen über sich selbst oder über Ihre Angehörigen
  • Unternehmen Sie Ausflüge vorzugsweise mit anerkannten Reisebüros
  • Stellen Sie Personal für Wohn- und Ferienhäuser aufgrund von Empfehlungen einer Vertrauensperson an
  • Seien Sie sich bewusst, dass Korruption im privaten und im öffentlichen Sektor vorkommt


Auszug aus: Reisehinweise EDA

Weitere nützliche Reisehinweise

Naturbedingte Risiken

Die Dominikanische Republik liegt in einem Erdbebengebiet.

Von Juni/Juli bis Oktober/November muss mit Hurrikanen gerechnet werden.

World Meteorological Organization (WMO)

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Reisevorbereitung & Formalitäten

Einreisedokumente

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.

  • Für die Einreise in dieses Land ist ein bis mindestens 6 Monate nach Ankunft gültiger Schweizerpass erforderlich.
  • Für Aufenthalte bis zu 90 Tagen ist ein Visum nicht erforderlich. Allerdings bedarf es einer „Touristenkarte“, die am Flughafen gegen eine Gebühr von USD 10.- erworben werden muss. Sie ist 30 Tage gültig und kann erneuert werden.

Vorzuweisen sind das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise, die gültigen Papiere zur Reisefortsetzung ins nächste Land sowie ein Beleg für ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts. Die Einreise kann sonst verweigert werden.

Jugendliche bis 18 Jahre, die mit einer erwachsenen Person oder einem Elternteil einreisen und das Land mit (einer) anderen Person wieder verlassen, als mit der/denen sie eingereist sind, benötigen hierzu eine notariell beglaubigte, von beiden Eltern sowie von der Generaldirektion des Migrationsamts unterzeichnete Erlaubnis.

Es wird eine Flughafengebühr von USD 20.- erhoben (diese ist im Normalfall im Flugticket inbegriffen). Falls nicht, können Sie diese Gebühr am Migrationsamt zahlen. Die Höhe der Gebühr hängt von der Dauer des Aufenthalts ab.

Versicherungen

Führerausweis und Autovermietung
Der Schweizerische Führerausweis wird während 90 Tagen anerkannt. Es wird jedoch dringend empfohlen, sich noch vor der Abfahrt einen internationalen Führerausweis zu besorgen. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

Für einen Mietwagen liegt das Mindestalter des Fahrers - je nach Mietwagenunternehmen und Wagentyp - zwischen 21 und 25 Jahren. Es ist verboten, mit einem Mietfahrzeug nach Haiti zu reisen.


Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeugs
Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land nicht erforderlich.

Maut & Verkehrsregeln

Verkehrsregeln

Rechtsverkehr.

Tempolimiten

  • Innerorts: 35 km/h
  • Ausserorts: 60 km/h

Blutalkoholgrenze

0.5‰

Kindersicherung

Kinder unter 8 Jahren dürfen nicht auf dem Vordersitz befördert werden.

Im Notfall

Notfallnummern

Fahrzeuglenker, die in einem Verkehrsunfall mit Verletzten oder Todesopfern verwickelt sind, werden in der Regel bis zur Abklärung der Schuldfrage vorläufig festgenommen.

Bei Unfällen mit Verletzten sind Polizei und Ambulanz anzurufen.

Touristenpolizei: 80 96 86 86 39 und 12 00 35 00

 

Notrufnummern
Polizei911
Ambulanz911
Feuerwehr911

Die touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.

Reiseziel ändern

Reisehinweis

Für dieses Land liegen seitens EDA keine Reisewarnungen vor.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Netzspannung: 110/120 V
Vorwahl: +1809
Polizei: 911
Ambulanz: 911
Feuerwehr: 911
Blutalkoholgrenze: 0.5‰
 

Mehr zum Thema

Share Funktionen:

Das könnte Sie auch interessieren

Angebote des TCS

Newsletter
Social Media
Touring Magazin
Neue Produkte & Jubiläen
 
Bitte haben Sie einen Moment Geduld
Wir optimieren gerade unsere Website, und es kann zu längeren Ladezeiten kommen.