Burkina Faso


Burkina Faso
Burkina Faso befindet sich in der Sahelzone in Westafrika und ist umgeben von Mali, Niger, Benin, Togo, Ghana und der Elfenbeinküste.

Auf den ersten Blick

Allgemeines

Klima

Tropisches Klima. Lange Trockenzeit, unterbrochen von kurzen, feuchten Perioden.

Beste Reisezeit: Dezember - Februar (Trockenzeit).

Währung

Landeswährung: CFA-BCEAO-Franc - XOF

Sicherheit unterwegs

Sicherheitslage

Grundsätzliche Einschätzung
Im ganzen Land besteht die Gefahr von terroristischen Angriffen.

Am 2. März 2018 wurde die französische Botschaft und das Militärhauptquartier im Stadtzentrum von Ouagadougou Ziel von terroristischen Angriffen. Sie haben mehrere Todesopfer und Verletzte gefordert. 

Am 13. August 2017 forderte ein Attentat auf ein bei Ausländern beliebtes Restaurant in Ouagadougou mehrere Todesopfer und Verletzte. In der Nacht des 15. Januar 2016 wurden in Ouagadougou Attentate auf ein Hotel und zwei Restaurants verübt. Sie forderten zahlreiche Todesopfer und Verletzte, darunter viele ausländische Staatsbürger.

Im Norden des Landes sind im April 2015 und im Januar 2016 ausländische Staatsangehörige entführt worden.

Die Präsidentschaftswahlen vom 29. November 2015 sind ruhig verlaufen. Im September 2015 misslang ein Putschversuch der Präsidentengarte RSP. Dennoch bestehen latente politische Spannungen, die trotz zeitweiser ruhiger Phasen aufbrechen können.

Halten Sie sich über die Medien auf dem Laufenden und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden. Bleiben Sie in Kontakt mit Ihrem Reiseveranstalter.

 

Spezifische regionale Risiken

  • Nationalpark W: Im ganzen Nationalpark kann das Entführungsrisiko nicht ausgeschlossen werden. Informieren Sie sich vor Reisen in diesen Nationalpark bei der lokalen Behörde über die Sicherheitslage. Trotz vorgängigen Erkundigungen bei den lokalen Behörden, kann eine erhöhte Gefährdung nicht ausgeschlossen werden.
  • Norden, Nordwesten und Grenzgebiete zu Mali und Niger: In grossen Teilen der Sahara sind bewaffnete Banden und islamistische Terroristen aktiv, die vom Schmuggel und von Entführungen leben. Die aktuelle Situation in Mali wirkt sich auf die Sicherheitslage in Burkina Faso aus. In den Provinzen des Nordens und Nordwestens sowie in den Grenzgebieten zu Mali und Niger besteht ein hohes Entführungsrisiko durch solche Banden. Am 15. Januar 2016 ist ein australisches Ehepaar in Baraboule (Provinz Soum) im Norden des Landes entführt worden. Von Reisen in die folgenden Provinzen wird abgeraten: Seno, Oudalan, Soum, Loroum, Yatenga, Sourou, Kossi, Banwa, Kénédougou, Léraba, Houet, Comoé. Meiden Sie auch die übrigen Grenzgebiete zu Niger.
  • Grenzregion zu Côte d’Ivoire: Von Ende November 2010 bis April 2011 kam es in Côte d’Ivoire zu schweren inneren Unruhen und kriegerischen Auseinandersetzungen. Trotz Beruhigung der politischen Lage bleibt das Risiko von kriminellen Übergriffen. Bei Reisen in die Grenzregion zu Côte d’Ivoire ist Vorsicht geboten.


Auszug aus: Reisehinweise EDA

Impfungen & Gesundheit

Gesundheitsinfrastruktur
Die medizinische Versorgung ist nur sehr beschränkt gewährleistet und in abgelegenen Gebieten besonders schwierig. Krankenhäuser verlangen eine Vorschusszahlung, bevor sie Patienten behandeln. Eigenes Verbandsmaterial und Wegwerfspritzen können sich als nützlich erweisen. Ernsthafte Verletzungen und Erkrankungen müssen im Ausland (Europa) behandelt werden.


Impfungen

  • Die Impfung gegen Gelbfieber ist obligatorisch, ausser für Flughafentransit-Passagiere und für Kinder unter 1 Jahr. Die Impfung wird jedoch den Flughafentransit-Passagieren empfohlen.
  • Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
  • In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B, Meningokokken-Erkankungen und Tollwut.


Gesundheitslage
Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche. Ebenfalls existiert ein Denguefieber-Risiko. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.

Kriminalität

Grundsätzliche Einschätzung
Die weit verbreitete Armut hat zu einer Zunahme der Klein- und Gewaltkriminalität geführt.

Es kommt vermehrt zu Überfällen auf Fahrzeuge durch Strassenräuber.


Spezifische Vorsichtsmassnahmen für dieses Reiseziel

  • Reisen Sie nicht alleine und nur in Begleitung einer Vertrauensperson oder eines ortskundigen Führers.
  • Auf allen Strassenverbindungen im Land und insbesondere auf den Strecken Ouagadougou - Bobo Dioulasso sowie  von Ouagadougou via Fada N‘Gourma und Kantchari nach Niger und via Pama nach Benin besteht das Risiko von Überfällen durch Strassenräuber ("coupeurs de route").
  • Unternehmen Sie Überlandfahrten nur tagsüber und wenn möglich auf den asphaltierten Nationalstrassen.


Das Bundesamt für Polizei warnt vor unseriösen Geschäftsangeboten, die unter Vorgabe von Finanz- und Edelmetalltransaktionen aus Westafrika hohe Gewinne versprechen.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Weitere nützliche Reisehinweise

Reisevorbereitung & Formalitäten

Einreisedokumente

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.

  • Für die Einreise in dieses Land ist ein für die Dauer des Aufenthalts gültiger Schweizerpass erforderlich.
  • Ein Visum ist ebenfalls erforderlich. Ein solches ist bei Aufenthalten bis zu 30 Tagen bei Ankunft zu beziehen und kostet XOF 47'000.- für eine Einzelreise bzw. XOF 61'000.- für mehrere Reisen.

Vorzuweisen sind das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise und die gültigen Papiere zur Reisefortsetzung ins nächste Land. Die Einreise kann sonst verweigert werden.

Es werden keine Flughafengebühren erhoben.

Versicherungen

Führerausweis und Autovermietung
Der internationale Führerausweis ist obligatorisch. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.


Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeuges
Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land empfohlen.

Maut & Verkehrsregeln

Verkehrsregeln

Rechtsverkehr.

Im Notfall

Notfallnummern

Bei Unfällen mit Verletzten sind Polizei und Ambulanz anzurufen

Notrufnummern
Polizei17
Ambulanz30 66 43
Feuerwehr18

Die touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.

Reiseziel ändern

Reisehinweis

Das EDA rät teilweise von Reisen in dieses Land ab.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Netzspannung: 220 V
Vorwahl: +226
Polizei: 17
Ambulanz: 30 66 43
Feuerwehr: 18
 

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