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23.03.2026

Die sechs Zwerge

Kleine elektrische Vehikel, die meist auf dem Velostreifen fahren, haben sich als Alternative zum Auto oder als Ergänzung zum ÖV oder Fussmarsch etabliert.

Text: Dominic Graf, Juliane Lutz

Der TCS unterteilt die Mikromobilität in sechs Kategorien.

E-Bikes

Micromobilité


Das Velo – die Mutter der Mikromobilität – erlebte durch die Elektrifizierung eine regelrechte Wiedergeburt. Ob mit 25 oder 45 km/h – auf einmal wurde der «Drahtesel» auch Unsportlichen oder Betagten zugänglich. Heute gibt es in der Schweiz über 1,4 Millionen E-Bikes, pro Jahr kommen rund 150 000 neue dazu.

TCS-Funfact: Der TCS wurde 1896 in Genf von 204 Velofahrern und einer Velofahrerin gegründet, um den Zweiradtourismus und die Akzeptanz in der Gesellschaft zu fördern.

E-Roller und E-Rides

Micromobilité


Ob als klassischer Roller oder cooler Chopper, diese heimlichen Stars der Mikromobilität ermöglichen besonders Jugendlichen und Personen ohne Führerschein eine zeitgemässe, urbane Mobilität. Händler berichten von steigenden Absatzzahlen, der aktuelle Bestand in der Schweiz wird auf eine tiefe fünfstellige Zahl geschätzt.

TCS-Funfact: Mitglieder des TCS, die ein Fahrzeug bei TCS Microcorner kaufen – darunter siebzehn E-Roller-Modelle – profitieren von exklusiven Vorteilen, beispielsweise von einem kostenlosen Ersatzfahrzeug während der Dauer der Reparatur.

E-Cargobikes

Micromobilité


Einkaufen, Entsorgen, Kindertransport, ja sogar Umzüge: Elektrische Lastenvelos, auch E-Cargobikes genannt, haben sich bei Familien sowie Geschäften als Transportlösung etabliert. Schätzungsweise 30 000 solcher Fahrzeuge gibt es in der Schweiz. Allein 2024 kamen über 5000 neue dazu.

TCS-Funfact: Mit carvelo lancierte die Mobilitätsakademie des TCS 2013 die weltweit erste und grösste Sharing-Plattform für E-Cargobikes. Heute gibt es in der Schweiz 400 Carvelos an 330 Standorten.

E-microcars

Micromobilité


Mittlerweile gibt es eine ganze Palette an solchen Leicht- oder Kleinmotorfahrzeugen. Dabei wird zwischen L6e und L7e unterschieden: Während Erstere höchstens 45 km/h fahren dürfen, sind Letztere mit maximal 90 km/h sogar autobahntauglich. Pro Jahr werden hierzulande etwa 400 elektrische Microcars immatrikuliert.

TCS-Funfact: Im Onlineratgeber des TCS erfährt man alles über Microcars, was man wissen muss: Definition, Gesetzgebung, Modelle, Preise und Empfehlungen.

tcs.ch/microcars

E-Scooter

Micromobilité


Auch als E-Trottinett oder E-Stehroller bekannt, zeigt der flinke Zweiräder seine Stärken vor allem in seiner Kompaktheit und Kombinierbarkeit mit dem ÖV. Experten schätzen den Bestand an privaten Elektroscootern in der Schweiz auf etwa 350 000 Stück ein. Hinzu kommen über 10 000 Leihgeräte von diversen Sharing-Anbietern.

TCS-Funfact: Experten von TCS Test & Technik untersuchten zehn gängige E-Scooter bis 500 Franken. Die grössten Unterschiede gab es bei der Reichweite, die zwischen vierzehn und vierzig Kilometern variierte.

E-Seniorenmobile

Micromobilité


Ja, auch das ist Mikromobilität! Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Gehbeeinträchtigung bleiben dank ihnen im Alltag mobil. Wie viele Seniorenmobile es in der Schweiz gibt, lässt sich nicht sagen. Ihr Potenzial bei 1,2 Millionen Menschen über siebzig Jahren sowie mehr als 300 000 Personen mit einer Gehbehinderung ist jedoch enorm.

TCS-Funfact: Die Seniorenmobile auf TCS Microcorner heissen dort E-Moli. Dies ist eine Wortkreation des TCS und steht für Elektromobil für Menschen mit Mobilitäts limitierung.

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