Myanmar (Burma)

Das Monsunland ist berühmt für seine Landschaften am Irawadi und die buddhistischen Tempel von Mandalay.

Myanmar (Burma)

Myanmar (Burma), in Südostasien am Golf von Bengalen, Indischer Ozean, gelegen, ist umgeben von China, Laos, Thailand, Bangladesch und Indien.

Auf den ersten Blick

Allgemeines

Klima

Tropisches Monsunklima.

Beste Reisezeit: November - Ende Februar und November - Dezember in Yangon. Regenzeit von Mai bis Oktober.

Oktober bis März ist die trockenste und daher beste Reisezeit. Ab März bis Mai wird es dann sehr heiss in Myanmar Ab Mai beginnt der Monsun mit extrem hoher Luftfeuchtigkeit.

Währung

Landeswährung: Kyat - MMK

Seit dem 1. November 2015 ist es in Myanmar nicht mehr möglich, mit Dollar zu bezahlen. Hotels, Gaststätten und Souvenirläden dürfen den Dollar nicht mehr annehmen. Akzeptiert ist nur noch die inländische Währung Kyat.

Sicherheit unterwegs

Sicherheitslage

Grundsätzliche Einschätzung
Die innere Sicherheitslage hat sich mit dem laufenden Demokratisierungsprozess teilweise beruhigt. Die Friedensbemühungen der Regierung führten im Oktober 2015 zur Unterzeichnung mehrerer Waffenstillstandsabkommen mit rund der Hälfte der bewaffneten Gruppierungen.

Konflikte zwischen Regierungstruppen und bewaffneten Rebellengruppen ethnischer Minderheiten können jederzeit aufflammen, vor allem in den Provinzen Kachin, Rakhine und Shan, weniger häufig in den von bewaffneten ethnischen Gruppierungen kontrollierten Gebieten der Provinzen Kayah, Kayin und Mon.

Zwischen gewissen religiösen beziehungsweise ethnischen Gemeinschaften bestehen ebenfalls latente Spannungen. Diese können sich in gewaltsamenZusammenstössen entladen, die sich mitunter gezielt gegen die muslimische Minderheit richten. Inter-ethnischen Ausschreitungen haben in der Vergangenheit zahlreiche Todesopfer gefordert. Erneute Ereignisse dieser Art sind landesweit örtlich begrenzt möglich, sie können geographisch nicht eingegrenzt werden.

Es kann vorkommen, dass die lokalen Behörden über einzelne Gebiete kurzfristig den Ausnahmezustand verhängen und/oder Reisen dorthin untersagen. Dies kann eine kurzfristige Änderung der Reisepläne erforderlich machen.

Es sind wiederholt Sprengsätze explodiert, welche Verletzte und vereinzelt Todesopfer forderten. Erneute Anschläge sind möglich.

Verfolgen Sie die Entwicklung der Lage vor und während der Reise in den Medien und über Ihre Reiseagentur, und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden. Erkundigen Sie sich vor Ort über mögliche Ausgangssperren und halten Sie diese strikt ein.

Meiden Sie Kundgebungen und Massenveranstaltungenjeder Art. Die Teilnahme an Demonstrationen ist strafbar.


Spezifische regionale Risiken

  • Das Risiko von Landminen besteht in früheren und aktuellen Konfliktzonen, vor allem in den Provinzen Chin, Kayah (Karenni), Mon, Kayin (Karen), in der östlichen und nördlichen Hälfte von Shan und Tanintharyi. Die Minenfelder sind nur selten abgesperrt oder markiert. Halten Sie sich deshalb strikt an die Strassen und häufig benutzten Wege und informieren Sie sich im Zweifelsfall bei den lokalen Behörden und/oder der Bevölkerung.
  • Provinz Kachin: Von Reisen in die Provinz Kachin wird abgeraten.
  • Provinz Shan (Nord): Von Reisen in die Provinz Shan (Nord) wird abgeraten.
  • Provinz Rakhine: Unruhen zwischen buddhistischen und muslimischen Bevölkerungsgruppen in der nördlichen Hälfte der Provinz Rakhine haben immer wieder zahlreiche Todesopfer gefordert und viele Menschen aus dem betroffenen Gebiet vertrieben. Ende August 2017 sind bei gewaltsamen Unruhen tausende Zivilisten getötet und hunderttausende Menschen vertrieben worden. Im Januar 2019 ist ein bewaffneter Konflikt zwischen der Arakanischen Rebellengruppe und der Armee in der nördlichen Hälfte der Provinz ausgebrochen. Die Lage ist sehr angespannt. Von Reisen nach Sittwe und die Gebiete nördlich davon wird abgeraten, einschliesslich Mrauk-U. Für Reisen in die Gebiete südlich von Sittwe, einschliesslich Ngapali Beach, erkundigen Sie sich bei Ihrem Reiseveranstalter oder bei den lokalen Behörden über die aktuelle Sicherheitslage und die aktuell empfohlene Reiseroute.
  • Grenzgebiete: Von Reisen in die Grenzgebiete zu Bangladesch, Indien, China, Laos und Thailand wird abgeraten. 


Auszug aus: Reisehinweise EDA

Impfungen & Gesundheit

Infrastrukturen
Die medizinische Versorgung ist im Landesinnern nicht gewährleistet; in Yangon können Notfälle betreut werden. Personen mit einem negativen Rhesusfaktor können unter Umständen nur mit Schwierigkeiten eine Bluttransfusion erhalten. Eigenes Verbandsmaterial und Wegwerfspritzen können sich als nützlich erweisen. Ernsthafte Erkrankungen und Verletzungen müssen jedoch im Ausland (Thailand oder Europa) behandelt werden.


Impfungen

  • Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
  • In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B, Japanische Enzephalitis und Tollwut.

Bei Einreisen aus Infektionsgebieten, die innerhalb der letzten 6 Tage besucht wurden, ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben.


Gesundheitslage
Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche in den Regionen unterhalb von 1000m, insbesondere in den Grenzgebieten zu Thailand. Ebenfalls existiert ein Denguefieber-Risiko. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.

Kriminalität

Grundsätzliche Einschätzung
Beachten Sie die üblichen Vorsichtsmassnahmen gegen Kleinkriminalität.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Weitere nützliche Reisehinweise

Naturbedingte Risiken

Während der Monsunzeit (Mai bis Oktober) können speziell im Süden des Landes und in den Küstengebieten Überschwemmungen und einzelne Wirbelstürmen vorkommen. Bei solchen Ereignissen kann es zu Unterbrüchen im Strassen- und Eisenbahnverkehr kommen. Auch der Reiseverkehr kann vorübergehend beeinträchtigt werden.

Leichtere Erdbeben sind möglich. Tsunami, die durch Erdbeben im südostasiatischen Raum ausgelöst werden, können auch Myanmar erreichen.

World Meteorological Organization (WMO)

Pacific Tsunami Warning Center (PTWC)

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Reisevorbereitung & Formalitäten

Einreisedokumente

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.

  • Für die Einreise in dieses Land ist ein bis mindestens 6 Monate nach Ankunft gültiger Schweizerpass erforderlich.
  • Ein Visum ist ebenfalls erforderlich. Ein solches ist bei Ankunft in Yangon (RGN), Mandalay (MDL) und Nay Pyi Taw (NYT) und für Aufenthalte bis zu 30 Tagen bei Ankunft erhältlich. 

Vorzuweisen sind das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise sowie die gültigen Papiere zur Reisefortsetzung ins nächste Land. Die Einreise kann sonst verweigert werden.

Reisen von und nach Myanmar sind ausschliesslich über Flug- und Schiffsverkehr erlaubt.

Der Zugang zu gewissen Gebieten in Myanmar ist eingeschränkt. Erkundigen Sie sich bei «Travel & Tours Myanmar» nach Einzelheiten: Hotel and Tourist Corporation, 77-91 Sule Pagoda Rd., P.O. Box 559, Yangon, Myanmar. Telex 21330 HOTOCO BM.

Am Flughafen wird bei der Abreise eine Flughafengebühr von USD 20.- erhoben. Bei Transitpassagieren, die mit derselben Fluggesellschaft weiterfliegen, werden keine Flughafengebühren erhoben.

Fahrzeugdokumente

Führerausweis und Autovermietung
Die Besucher dürfen keine Wagen fahren. Mietwagen sind nur mit Fahrer erhältlich.

Maut & Verkehrsregeln

Verkehrsregeln

Rechtsverkehr.

Im Notfall

Notfallnummern

 

Notrufnummern
Polizei199
Ambulanz296 384
Touristenpolizei01378479 / 01379701

Die touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.

Reiseziel ändern

Reisehinweis

Das EDA rät teilweise von Reisen in dieses Land ab.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Netzspannung: 220/230 V
Vorwahl: +95
Polizei: 199
Ambulanz: 296 384
 

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