Israel

Immer beliebter um die unvergleichliche Schönheit des Toten Meeres, die Strände von Tel Aviv und die Denkmäler Jerusalems zu bewundern.

Israel

Israel, am östlichen Mittelmeer gelegen, ist umgeben vom Libanon, Syrien, Jordanien und Ägypten. Im Süden ermöglicht ein schmaler Landstrich den Zugang zum Roten Meer, am Golf von Akaba. Die Wüsten Negev und Arava bedecken den grössten Teil des Landes.

Auf den ersten Blick

Allgemeines

Klima

Wüstenklima im Süden, Halbwüstenklima am Golf von Akaba, gemässigtes Klima in den Gebirgsregionen, Mittelmeerklima am Küstenstreifen.

Beste Reisezeit: April - September; März - Mai und Oktober - November am Roten Meer.

Währung

Landeswährung: Neuer Israelischer Schekel - ILS

Sicherheit unterwegs

Sicherheitslage

Grundsätzliche Einschätzung

Reisen nach Israel sind mit Risiken verbunden, und es wird im ganzen Land zu erhöhter Vorsicht geraten. Informieren Sie sich in den Medien und über Ihren Reiseveranstalter über die Entwicklung der Lage und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden.

Israel verfügt über eine stabile politische Ordnung und Infrastruktur. Es bestehen jedoch gewisse Spannungen, die periodisch zunehmen.

Die Spannungen zwischen Israel und dem Gazastreifen können plötzlich zunehmen und zu Raketenbeschüssen führen, die vor allem auf israelische Gebiete in der Nähe des Gazastreifens zielen. Jedoch werden vereinzelt auch Raketen mit einer Reichweite von mehr als 100 km eingesetzt. Zum Beispiel nahmen Rakaten im März 2019 die Region von Tel Aviv ins Visier. Im November 2019 ist es erneut zu Beschüssen auf den Süden Israels und Tel Aviv gekommen.

Den komplexen Verhältnissen in der Region muss stets Rechnung getragen werden. Bestimmte Ereignisse und Konflikte in Nachbarländern können sich auf die Sicherheitslage in Israel auswirken.

In den Städten kommt es zeitweise zu Demonstrationen und Ausschreitungen. Bei Protestkundgebungen kann es zu Zusammenstössen zwischen den Demonstranten und der Polizei kommen. Vor allem bei Protesten in den Grenzgebieten und an Gedenktagen sind gewaltsame Konfrontationen möglich. 

Im ganzen Land besteht die Gefahr von Gewaltakten wie Anschlägen und Einzelangriffen mit Fahrzeugen oder Waffen.

Als besonders gefährdet gelten öffentliche Verkehrsmittel, Strassencafés, Einkaufszentren, viel besuchte Plätze und generell grosse Menschenansammlungen.


Spezifische regionale Risiken

  • Besetztes Palästinensisches Gebiet: Beachten Sie die vollständigen Reisehinweise fürs Besetzte Palästinensische Gebiet (Gazastreifen und Westjordanland inkl. Ostjerusalem).
  • Israelische Gebiete in der Nähe des Gazastreifens: Aufgrund der angespannten Lage wird von Reisen abgeraten, die näher als 40 km an den Gazastreifen heranführen.
  • Israelische Gebiete entlang des Westjordanlands: In unmittelbarer Nähe der Sperranlage zwischen Israel und dem Westjordanland kommt es immer wieder zu Demonstrationen. Lassen Sie besondere Vorsicht walten.
  • Jerusalem: Wegen der angespannten Situation ist in Jerusalem besondere Vorsicht geboten, vor allem bei Altstadtbesuchen an jüdischen und islamischen Feiertagen. Lassen Sie sich in Jerusalem von einer ortskundigen Person begleiten. Lassen Sie Wachsamkeit walten, wenn Sie die Jerusalem Light Rail benutzen und verzichten Sie auf Fahrten auf den Streckenabschnitten Shu’fat - French Hill und Kiryat Moshe - Mount Herzl. Die Linie führt durch Gebiete, in denen die Spannungen sehr hoch sind, und wo es wiederholt gewaltsame Ausschreitungen und Angriffe auf Züge gegeben hat. Ostjerusalem (einschliesslich Altstadt) befindet sich auf Besetztem Palästinensischem Gebiet.
  • Grenzgebiet zu Libanon: Von Reisen ins Grenzgebiet zu Libanon wird abgeraten.
  • Grenzgebiet zum Sinai (Ägypten): Wegen der unsicheren Lage wird von Reisen in die Grenzregion zu Ägypten entlang der Landstrasse Nr. 10 abgeraten.
  • Golanhöhen: Von Reisen ins Grenzgebiet zur Pufferzone (Sperrzone) zwischen Israel und Syrien wird abgeraten.
  • Minenfelder gibt es noch in den Grenzregionen und auf den durch Israel besetzten Golanhöhen.


Auszug aus: Reisehinweise EDA - Israel

Siehe auch: Reisehinweise EDA - Besetztes Palästinensisches Gebiet

Impfungen & Gesundheit

Impfungen

  • Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
  • In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Hepatitis A, Hepatitis B, und Tollwut.


Gesundheitslage
Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.

 

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung ist gewährleistet. Die meisten Krankenhäuser verlangen in der Regel Vorschusszahlungen, bevor sie Patienten behandeln, die nicht in Israel wohnhaft sind.

Kriminalität

Grundsätzliche Einschätzung
Die Kriminalitätsrate ist gering. Beachten Sie jedoch die üblichen Vorsichtsmassnahmen gegen Taschendiebstähle.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Weitere nützliche Reisehinweise

Naturbedingte Risiken

Vor allem im Sommer und Herbst besteht Waldbrandgefahr. Beachten Sie die Warnungen und Instruktionen der lokalen Behörden, z.B. Absperrungen, Evakuationsbefehle.

Im Süden Israels (im Negev) sind vor allem im Winter plötzliche und heftige Regenfälle möglich. Sie führen zu unerwarteten Strassenüberschwemmungen und lassen in den Wadis der Wüstentäler reissende Sturzbäche entstehen.

Erdbeben können vorkommen.

Sollte sich während Ihres Aufenthalts eine Naturkatastrophe ereignen, melden Sie sich möglichst rasch bei Ihren Angehörigen und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden. Sind die Verbindungen ins Ausland unterbrochen, kontaktieren Sie die Schweizerische Botschaft in Tel Aviv.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Reisevorbereitung & Formalitäten

Einreisedokumente

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.

  • Für die Einreise in dieses Land ein bis mindestens 6 Monate nach Aufenthaltsende gültiger Schweizerpass erforderlich.
  • Für Aufenthalte bis zu 3 Monaten ist ein Visum nicht erforderlich.

Vorzuweisen sind das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise und die gültigen Papiere zur Reisefortsetzung ins nächste Land. Die Einreise kann sonst verweigert werden.

Es werden keine Flughafengebühren erhoben.


Bemerkung
Sie sind verpflichtet, sich in Israel jederzeit mit dem Reisepass ausweisen zu können (oder mit einer Fotokopie davon). An Checkpoints ist immer der original Pass vorzuweisen (Auszug aus: Reisehinweise EDA - Israel).

Fahrzeugdokumente

Führerausweis und Autovermietung
Der Schweizerische Führerausweis ist anerkannt. Es wird jedoch dringend empfohlen, sich noch vor der Abfahrt einen internationalen Führerausweis zu besorgen. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

Der internationale Führerausweis (in Verbindung mit dem nationalen Führersauweis) ist für Mietwagen obligatorisch. Der Fahrer muss mindestens 21 Jahre alt sein.


Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeugs
Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs (Reisebusse ausgenommen) oder eines Anhängers in dieses Land nicht erforderlich.

Maut & Verkehrsregeln

Verkehrsregeln

Rechtsverkehr.

Abblendlicht auch am Tage ausserhalb der Ortschaften für alle Motorfahrzeuge vorgeschrieben von November bis Ende März.

Tempolimiten

  • Innerorts: 50 km/h
  • Autobahnen: 100 km/h

Blutalkoholgrenze

0.5‰

Kindersicherung

KinderVorschrift
< 1 Jahr

Babyschale rückwärtsgerichtet.

Wenn das Kind auf dem Vordersitz befördert wird, muss der Beifahrerairbag deaktiviert werden.

1 - 7 JahreAngemessene Rückhaltevorrichtung

 

Kindersitze - Babyschalen und Sitzerhöher - gelten als Rückhaltevorrichtungen. Weitere Infos: Kindersitze

Im Notfall

Notfallnummern

Bei reinem Sachschaden sollte man die Polizei benachrichtigen. Sie erstellt einen Unfallbericht, der vom israelischen Versicherungsbüro annerkannt wird. Bei sichtbaren Karrosserieschäden muss der Fahrer im Besitz eines Polizeiprotokolls sein, um das Fahrzeug ohne Probleme wieder ausführen zu können.

Bei Unfällen mit Verletzten sind Polizei und Ambulanz anzurufen und - für Inhaber des ETI-Schutzbriefs - die Notfall Einsatzzentrale ETI in Genf. 

Notrufnummern
Polizei100
Ambulanz101
Feuerwehr102
Pannen03-564 11 11
Einsatzzentrale ETI+41 58 827 22 20

Die touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.

Reiseziel ändern

Reisehinweis

Das EDA rät teilweise von Reisen in dieses Land ab.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Netzspannung: 220 V
Vorwahl: +972
Polizei: 100
Ambulanz: 101
Feuerwehr: 102
Pannen: 03-564 11 11
Blutalkoholgrenze: 0.5‰
 

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