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Spanien

Antworten des TCS mit den wichtigsten Informationen zu Ihren Frage der Reisevorbereitung
FAQ Spanien
1. Welche Einreisebestimmungen gelten für Schweizer Reisende nach Spanien?

Da Spanien Teil des Schengen-Raums ist, benötigen Schweizer Bürger für die Einreise kein Visum. Es genügt ein gültiger Reisepass oder eine gültige Identitätskarte. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr Ausweisdokument über das Rückreisedatum hinaus gültig ist.

2. Reicht für die Einreise nach Spanien die Schweizer Identitätskarte aus?

Ja, die Schweizer Identitätskarte wird für die Einreise nach Spanien vollumfänglich akzeptiert. Ein Reisepass ist nicht zwingend erforderlich, kann aber als Zweitdokument nützlich sein. Achten Sie lediglich darauf, dass die ID zum Zeitpunkt der Reise nicht abgelaufen ist.

3. Gibt es besondere Einreisebestimmungen für Kinder bei Reisen nach Spanien?

Jedes Kind benötigt ein eigenes, gültiges Ausweisdokument (ID oder Pass); ein Eintrag im Pass der Eltern ist nicht möglich. Reist ein Minderjähriger alleine oder nur mit einem Elternteil, wird empfohlen, eine unterschriebene Einverständniserklärung der nicht mitreisenden Sorgeberechtigten mitzuführen. Dies beugt Missverständnissen bei möglichen Grenzkontrollen vor.

TCS Reiseinformationen zu Auslandreisen mit Kindern.

4. Wie lange dürfen sich Schweizer Touristen in Spanien aufhalten?

Schweizer Staatsangehörige dürfen sich als Touristen bis zu 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen visumfrei in Spanien aufhalten. Für Aufenthalte, die länger als drei Monate dauern, ist eine Anmeldung bei den spanischen Behörden sowie der Nachweis ausreichender finanzieller Mittel erforderlich.

5. Wie sicher ist Spanien für Reisende aus der Schweiz allgemein?

Spanien gilt grundsätzlich als sehr sicheres Reiseland mit guten Sicherheitsstandards. In grossen Städten und touristischen Zentren ist jedoch, wie überall in Europa, Vorsicht vor Taschendieben geboten. Lassen Sie zudem keine Wertsachen sichtbar im geparkten Auto liegen.

6. Wie ist die medizinische Versorgung in Spanien organisiert?

Das spanische Gesundheitssystem verfügt über einen hohen Standard und ein dichtes Netz an Gesundheitszentren und Krankenhäusern. Die Versorgung ist in den touristischen Regionen meist ausgezeichnet und mit der Schweiz vergleichbar. Neben den staatlichen Einrichtungen gibt es zahlreiche Privatkliniken.

7. Deckt die Schweizer Krankenversicherung Behandlungen in Spanien ab?

Für Personen aus der Schweiz, die sich vorübergehend in Spanien aufhalten, ist der Zugang zu medizinisch notwendigen Behandlungen grundsätzlich gegen Vorlage der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) möglich.
Es wird jedoch empfohlen, vor der Abreise den Umfang des eigenen Krankenversicherungsschutzes zu prüfen, da bestimmte Kosten, wie zum Beispiel Behandlungen im privaten Sektor oder medizinische Transporte, nicht immer übernommen werden und dadurch Kosten für die Versicherten entstehen können.

8. Gibt es regionale oder saisonale Gesundheitsrisiken in Spanien?

Es bestehen keine speziellen Impfvorschriften für die Einreise, jedoch sollte man sich im Sommer gut vor der starken Sonneneinstrahlung und Hitze schützen. In einigen Küstenregionen ist die Tigermücke verbreitet, weshalb ein guter Mückenschutz ratsam ist. Ansonsten bestehen keine aussergewöhnlichen Gesundheitsrisiken.

9. Welche Tempolimiten gelten in Spanien innerorts, ausserorts und auf Autobahnen?

Innerorts gilt meist Tempo 30 auf einspurigen und Tempo 50 auf mehrspurigen Strassen. Ausserorts auf Landstrassen liegt das Limit generell bei 90 km/h. Auf Autobahnen beträgt die Höchstgeschwindigkeit für Pkw 120 km/h.

Detaillierte Reiseinformationen des TCS zu Höchstgeschwindigkeiten auf Europas Autobahnen.

10. Gibt es in Spanien Mautstrassen und wie werden diese bezahlt?

Viele Autobahnen sind mittlerweile mautfrei, doch es gibt weiterhin gebührenpflichtige Abschnitte. Die Bezahlung erfolgt an den Mautstationen bar oder bequem per Kreditkarte. Alternativ kann für eine schnellere Durchfahrt eine elektronische Mautbox genutzt werden.

Detaillierte Reiseinformationen des TCS zu Autobahngebühren in Europa.

11. Welche Pflichtausrüstung müssen Autofahrer in Spanien mitführen?

In Spanien registrierte Fahrzeug müssen ab dem 1. Januar 2026 obligatorisch die V-16-Warnleuchte mitführen, Besucher aus dem Ausland können weiterhin ein Warndreieck benützen.
Zudem ist das Mitführen eines Reserverads oder eines Reifenreparatursets Pflicht. Feuerlöscher sind empfohlen, aber für Privatwagen nicht vorgeschrieben.

Detaillierte Reiseinformationen des TCS zur obligatorischen Ausrüstung im Auto.

12. Was sollten Autofahrer in spanischen Grossstädten und Umweltzonen beachten?

Zahlreiche spanische Städte haben Umweltzonen eingerichtet, die die Einfahrt beschränken. Da es keine spanische Plakette für ausländische Fahrzeuge gibt, ist oft eine vorherige Online-Registrierung des Kennzeichens notwendig. Informieren Sie sich vorab genau über die Regeln in Städten wie Barcelona oder Madrid, um Bussen zu vermeiden. 

Detaillierte Reiseinformationen des TCS zu Umweltzonen in Europa.

13. Reicht die Schweizer Autoversicherung für Fahrten nach Spanien aus?

Die obligatorische Schweizer Haftpflichtversicherung ist in Spanien gültig und das Autokennzeichen dient als Versicherungsnachweis. Das Mitführen der Internationalen Versicherungskarte wird jedoch empfohlen, um die Abwicklung bei einem Unfall zu erleichtern. Kaskoschäden sind gemäss Ihrer Police gedeckt.

14. Wann ist zusätzlicher Reiseschutz für Spanien sinnvoll?

Ein zusätzlicher Reiseschutz lohnt sich fast immer, um Kostenrisiken bei medizinischen Notfällen, Spitalaufenthalten oder einem notwendigen Rücktransport abzudecken. Auch eine Annullierungskostenversicherung ist ratsam, falls die Reise kurzfristig nicht angetreten werden kann.

15. Welche ETI-Leistungen sind bei Reisen nach Spanien besonders relevant?

Besonders wertvoll sind die Pannenhilfe vor Ort sowie die Übernahme von Kosten für den Fahrzeugrücktransport in die Schweiz, falls eine Reparatur in Spanien zu lange dauert. Zudem deckt der ETI-Schutzbrief den medizinischen Rücktransport von Personen, was durch die Grundversicherung nicht abgedeckt ist.

16. Unterstützt der ETI-Schutzbrief auch bei Pannen oder Fahrzeugrücktransport in Spanien?

Ja, der ETI-Schutzbrief organisiert die Pannenhilfe sowie das Abschleppen zur nächsten geeigneten Garage. Sollte das Fahrzeug nicht innerhalb einer angemessenen Frist fahrbereit gemacht werden können, wird der Rücktransport* des Autos und der Insassen in die Schweiz organisiert.
(*N.B.: Je nach Wert des Fahrzeugs, ein Rücktransport wird nicht immer durchgeführt.)

17. Wie verhalte ich mich bei einer Panne auf spanischen Autobahnen korrekt?

Ziehen Sie sofort die Warnweste an, bevor Sie das Fahrzeug verlassen, und begeben Sie sich hinter die Leitplanke in Sicherheit. Das Warndreieck muss 50 Meter hinter dem Fahrzeug aufgestellt werden. Das Betreten der Fahrbahn ist strikt verboten; rufen Sie Hilfe über eine Notrufsäule oder das Handy.

18. Welche Notrufnummern gelten in Spanien?

Die zentrale europäische Notrufnummer 112 gilt in Spanien für Polizei, Sanität und Feuerwehr. Sie ist gebührenfrei und funktioniert auch ohne Guthaben auf dem Mobiltelefon. Die Operatoren in den Notrufzentralen sprechen in der Regel mehrere Sprachen.

19. Wie unterstützt der TCS bei Unfällen oder Notfällen in Spanien?

Im Ernstfall steht Ihnen die TCS-Einsatzzentrale rund um die Uhr telefonisch zur Verfügung. Die Experten koordinieren die Hilfe mit lokalen Partnern, klären Kostengutsprachen mit Versicherungen und organisieren bei Bedarf den medizinischen Transport oder die Heimreise.

20. Welche Empfehlungen gibt der TCS für Ferien mit dem Auto und Rundreisen in Spanien?

Planen Sie Ihre Route vorausschauend unter Berücksichtigung von Mautstrecken und Umweltzonen in den Städten. Parkieren Sie vorzugsweise in bewachten Parkhäusern, um das Einbruchsrisiko zu minimieren. Achten Sie im Sommer auf genügend Pausen und Flüssigkeitszufuhr, da die Hitze die Konzentration beim Fahren beeinträchtigen kann.

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