Keuchhusten: Eine hoch ansteckende Krankheit

Keuchhusten (Pertussis) ist eine durch Bakterien ausgelöste Infektionskrankheit die häufig Kleinkinder erkrankt.


Häufig erkranken Kleinkinder (Neugeborene und Säuglinge) daran. Aber auch Erwachsene können Keuchhusten bekommen. Die Infektion erfolgt dabei über Körperflüssigkeiten vor allem der Atemwege (Tröpfcheninfektion).

Keuchhusten-Impfung

«Von grosser Wichtigkeit ist die empfohlene Keuchhusten-Impfung von Schwangeren, um die besonders gefährdeten neugeborenen Kinder zu schützen», rät Dr. med. Daniel Garcia, Chefarzt und Klinikdirektor Notfallzentrum Kinder und Jugendliche (Inselspital Bern).

Die drei Stadien der Keuchhusten-Erkrankung

Die Keuchhusten-Erkrankung wird in drei Stadien eingeteilt. Symptome beim Stadium catarrhale (Dauer zirka 1 bis 2 Wochen) sind unter anderem Niesen, Schnupfen, Heiserkeit, Husten, leichtes Fieber und Rötung der Bindehäute. Symptome beim Stadium convulsivum (Dauer zirka 2 bis 6 Wochen) sind unter anderem heftige, häufige und explosionsartige Hustenanfälle. Das Kind steckt beim Husten die Zunge heraus und würgt zähen, glasigen Schleim aus – allenfalls gehen die Hustenanfälle mit Erbrechen einher.

Bei solchen Hustenanfällen kann es zu lebensbedrohlichen Atemnotzuständen kommen. Im Erholungsstadium erholt sich das Kind allmählich, die Hustenanfälle werden weniger heftig, weniger häufig und sind nicht mehr von Erbrechen begleitet. Das Kind bekommt wieder Appetit. Einzelne Hustenattacken können aber immer noch über Wochen hinweg bestehen.

Keuchhusten behandeln

Suchen Sie bei Verdacht auf Keuchhusten unverzüglich einen Arzt auf. Grundsätzlich ist eine antibiotische Behandlung nicht zu umgehen. Eine überstandene Erkrankung gibt keine lebenslange Immunität, allerdings ist eine erneute Infektion sehr selten. Es existiert eine wirksame und gut verträgliche Impfung gegen Keuchhusten.


Verwenden Sie diese Informationen nicht als alleinige Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Fragen Sie bei gesundheitlichen Beschwerden Ihren Arzt oder Apotheker. Surfen im Internet ersetzt den Arztbesuch nicht.

Für Anregungen und Inputs, können Sie uns gerne per Mail kontaktieren: mdtcsch

Inselspital

Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. med. Aristomenis Exadaktylos, Chefarzt und Klinikdirektor Universitäres Notfallzentrum Inselspital (Universitätsspital Bern), realisiert.

www.insel.ch

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