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Der Furkapass verbindet das Urserental mit dem Goms und zählt zu den eindrucksvollsten Alpenpässen der Schweiz. Die Passstrasse führt durch eine hochalpine Landschaft mit markanten Kurven, weiten Ausblicken und historischen Schauplätzen wie dem ehemaligen Hotel Belvédère nahe dem Rhonegletscher. Während der Sommermonate ist der Furkapass ein beliebtes Ziel für Reisende, Motorradfahrende und Velotouren, während er im Winter aufgrund einer Wintersperre geschlossen ist. Er vereint alpine Dramatik, Geschichte und Naturerlebnis auf einzigartige Weise.
Was Sie auf der Furka-Passhöhe erwartet
Eckdaten
Erleben
Essen und Übernachten
Mit dem Fahrzeug über den Furkapass – das müssen Sie wissen
Auto, Camper & Wohnmobile >>
Motorrad >>
Technisch anspruchsvoll: enge Kehren, Hanglage, wechselnde Beläge; bestes Erlebnis bei trockener Fahrbahn.
Wandern am Furkapass >>
ÖV-Verbindungen zum Furkapass >>
Während der Sommersaison:
Während der Wintersaison:
Hinweis: Die Bus-Verbindungen laufen nur in der Sommerperiode, wenn der Pass offen ist (meist Juni bis Oktober) — andernfalls ist die Strasse gesperrt und die Busverbindungen entfallen. Bevor es los geht bitten wir Sie immer nachzuschauen auf die entsprechende Websiten der Anbieter.
Velofahren am Furkapass >>
>> Auffahrtsprofil und ausführliche Informationen für Velofahrende
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Geschichte der Furkapass
Der Furkapass (2431 m) verbindet Uri und das Wallis und liegt zwischen Blauberg und Furkahorn. Seine Nutzung in vorrömischer Zeit ist unklar, doch bereits im Römischen Reich diente er als West-Ost-Verbindung. Im Mittelalter bildete er die Grenze zwischen den Bistümern Chur und Sitten und wurde durch die Walserbesiedlung stärker genutzt. Ab dem 15. Jh. florierte der Warenaustausch: Salz wurde ins Wallis gebracht, Wein, Getreide und Felle exportiert. Uri und Wallis schlossen mehrere Zoll- und Handelsverträge, um den Verkehr zu regeln. 1863–66 entstand mit Bundesunterstützung die Fahrstrasse, motiviert auch durch militärische Interessen. Ab 1867 verkehrte die Postkutsche, später das Postauto. 1907–26 folgte die Eisenbahnlinie der Furka-Oberalp-Bahn, die 1982 durch den Furka-Basistunnel eine ganzjährige Verbindung erhielt. Heute ist der Furkapass nicht nur Verkehrsweg, sondern auch touristisches Highlight mit grosser landschaftlicher und historischer Bedeutung.
