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Der Grimselpass verbindet das Berner Oberland mit dem Oberwallis und zählt zu den eindrucksvollsten Alpenpässen der Schweiz. Die Passstrasse führt durch eine karge Hochgebirgslandschaft mit Stauseen, Felsformationen und weiten Panoramablicken. Besonders in den Sommermonaten ist der Grimselpass ein beliebtes Ziel für Reisende, Motorradfahrende und Velotouren, während er im Winter aufgrund einer Wintersperre geschlossen ist.
Was Sie auf der Grimsel-Passhöhe erwartet
Eckdaten
Erleben
Essen und Übernachten
Mit dem Fahrzeug über den Grimselpass – das müssen Sie wissen
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Velofahren am Grimselpass >>
>> Auffahrtsprofil und ausführliche Informationen zum Grimselpass für Velofahrende
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Hinweis: Die ÖV-Verbindungen laufen typischerweise nur in der Sommerperiode, wenn der Pass offen ist — andernfalls ist die Strasse gesperrt und die Busverbindungen entfallen. Bevor es los geht bitten wir Sie immer nachzuschauen auf der entsprechenden Website des Anbieters.
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Geschichte der Grimselpass
Der Grimselpass war bis ins 19. Jahrhundert eine wichtige Alpenverbindung der Schweiz, wenn auch nicht so bedeutend wie der Gotthard oder die Bündner Pässe. Er verband das östliche Oberland und die Innerschweiz mit Märkten in der Lombardei und im Piemont. Schon römische Nutzungen sind nur hypothetisch nachweisbar. Erste sichere Quellen stammen aus dem 14. Jahrhundert: 1397 wurde ein Abkommen zur Pflege von Saumweg und Handel zwischen Hasli, Goms, Val d’Ossola und Städten wie Bern, Thun abgeschlossen. Obwohl der Grimselpass nie zur Haupttransitroute wurde – politische Konflikte, konfessionelle Spannungen und Pest-Grenzsperren behinderten den Verkehr – spielte er über Jahrhunderte im regionalen Warenhandel eine bedeutende Rolle. Vor allem für den Export von Käse wie Sbrinz war er zentral; von Meiringen aus ging Vieh und Käse nach Domodossola und teilweise weiter nach Bellinzona oder Lugano, während Wein, Reis, Mais und Geräte in die Haslitaler Regionen gelangten. Mit der Eröffnung der Gotthardbahn 1882 verlor der Saumverkehr über die Grimsel-Gries-Achse an Bedeutung. Der Pass wandelte sich zusehends zur touristischen Route. Eine eigentliche Passstrasse wurde erst im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts gebaut: 1894 war die Strecke von Guttannen bis Gletsch eröffnet. In den Jahren 1920–1950 sowie in den 1980er Jahren wurde sie im Zuge von Kraftwerksbau und Strassen-Ausbau weiter modernisiert und zur beliebten, aber auch unfallträchtigen Alpenroute.
