Philippinen

Hauptgründe für einen Besuch: Kultur, Eintauchen in eine andere Welt, Vielfalt der Küsten und Landschaften.

Philippinen
Die Philippinen befinden sich im Pazifischen Ozean zwischen Japan und Borneo (Malaysia). Die Inselgruppe besteht aus mehreren Tausend Inseln und Inselchen, häufig bergig und mit Vulkanen.

Auf den ersten Blick

Allgemeines

Klima

Tropisches Klima mit hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit (90 %).

Beste Reisezeit: November - Februar und Januar - April auf den südlichen Inseln.

Hier macht man am besten Ferien von Dezember bis Mai. Allerdings ist an der Ostküste auch dann Regen möglich. Im Juni bis November ist Regenzeit, Taifune sind dann keine Seltenheit.

Währung

Landeswährung: Philippinischer Peso - PHP

Sicherheit unterwegs

Sicherheitslage

Grundsätzliche Einschätzung
Bei Reisen auf die Philippinen ist der persönlichen Sicherheit grosse Aufmerksamkeit zu schenken. Die Kriminalitätsrate ist hoch. Von Reisen in einzelne Landesteile wird abgeraten.

Die Philippinen sind mit verschiedenen Sicherheitsproblemen konfrontiert: Der Staat bekämpft die Drogenkriminalität in einer landesweiten Offensive und geht hart gegen Personen vor, die in die Produktion, den Handel oder den Konsum von Drogen involviert sind. Vor allem in benachteiligten Wohngebieten hat diese Offensive zahlreiche Festnahmen und Todesopfer zur Folge.

Die kommunistische New People’s Army (NPA) ist vor allem in Nord-Luzon und im Osten von Mindanao aktiv; seit 2014 verübt sie aber gelegentlich auch Anschläge in anderen Landesteilen. Aufgrund ihrer Strategie stellt die NPA nur eine beschränkte Bedrohung für Touristen dar.

Radikal-islamistische Gruppierungen operieren im Süden, besonders in der Sulu-See und Mindanao. Sie haben wiederholt Ausländer (auch Schweizer) entführt und andere terroristische Akte verübt.

Es muss im ganzen Land mit Anschlägen durch kriminelle und terroristische Gruppierungen gerechnet werden. Auch in Manila sind in den vergangenen Jahren sporadisch Anschläge verübt worden. Zum Beispiel haben im April und Mai 2017 kriminell motivierte Bombenanschläge im Stadtteil Quiapo von Manila mehrere Todesopfer und Verletzte gefordert.

Seien Sie generell wachsam, vor allem in touristischen und öffentlichen Einrichtungen (z.B. Einkaufszentren, Kinos, öffentlichen Verkehrsmitteln).


Spezifische regionale Risiken

  • Insel Luzon: Von Reisen in abgelegenere Gebiete Nord-Luzons (Cordillera) wird abgeraten
  • Mindanao: Von Reisen nach Mindanao wird abgeraten.
  • Sulu-See: Von Reisen auf dem Meer und auf die Inseln der Sulu-See südlich des 9. nördlichen Breitengrades wird abgeraten, einschliesslich des Sulu-Archipels (Inseln Basilan, Jolo, Sulu, Tawi-Tawi etc.) und des entsprechenden Teils der Insel Palawan. Es muss davon ausgegangen werden, dass auch nördlich des 9. nördlichen Breitengrades das Risiko von Entführungen nicht ausgeschlossen werden kann. Erkundigen Sie sich vor und während Reisen in den nördlichen Teil der Sulu-See bei den lokalen Behörden über die aktuelle Sicherheitslage und lassen Sie grösste Vorsicht walten.
  • Central Visayas (einschliesslich Cebu und Bohol): Am 11. April 2017 kam es in Inabanga (Insel Bohol) zu bewaffneten Zusammenstössen zwischen den Sicherheitskräften und einer bewaffneten Gruppierung. Erkundigen Sie sich vor und während Reisen in die Region Central Visayas bei den lokalen Behörden über die aktuelle Sicherheitslage und lassen Sie grösste Vorsicht walten.
  • Bei Reisen in touristisch nicht erschlossene Gebiete, auch wenn oben nicht ausdrücklich erwähnt, ist grösste Vorsicht geboten.


Auszug aus: Reisehinweise EDA

Impfungen & Gesundheit

Infrastrukturen
Die medizinische Versorgung ist besonders auf dem Land nicht immer gewährleistet. Krankenhäuser verlangen eine Vorschusszahlung (Kreditkarte oder Bargeld), bevor sie Patienten behandeln. In öffentlichen Spitälern muss das zur Behandlung notwendige Material und die Medikamente üblicherweise von den Patienten selbst (respektive den Angehörigen) besorgt werden. Personen mit einem negativen Rhesusfaktor können unter Umständen nur mit Schwierigkeiten eine Bluttransfusion erhalten.


Impfungen

  • Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
  • In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B, Japanische Enzephalitis und Tollwut.

Bei Einreisen aus Infektionsgebieten, die innerhalb der letzten 6 Tage besucht wurden, ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben.


Gesundheitslage
Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche in den Regionen unterhalb von 600m, insbesondere in den Regionen Ost-Mindanao, Sulu-Archipel, Palawan, Mindoro, Nord und Ost Luzon. Ebenfalls existiert ein Denguefieber-Risiko. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.

Kriminalität

Grundsätzliche EinschätzungTaschendiebstähle und Betrügereien sind häufig. In Manila ist die Kleinkriminalität in den Vergnügungsvierteln und in den Einkaufszentren besonders hoch. 
Die Gewaltkriminalität steigt im ganzen Land. Es wird eine Zunahme von tödlichen Überfällen auf Ausländer festgestellt. Entführungen von Geschäftsleuten und andere Erpressungsmethoden zwecks Erlangen von Löse- und Schutzgeldern sind landesweit verbreitet; vereinzelt sind auch Ausländer davon betroffen. Es kommt vor, dass Sicherheitspersonal bei Gepäckkontrollen verbotene Gegenstände in Gepäckstücken platziert, um von den Reisenden Geld zu erpressen unter Androhung strafrechtlicher Konsequenzen.

In den philippinischen Gewässern ist Piraterie verbreitet.


Spezifische Vorsichtsmassnahmen für dieses Reiseziel

  • Vermeiden Sie nächtliche Spaziergänge und Überlandfahrten.
  • Gewisse Taxifahrer in Manila scheuen vor Streitereien um den Fahrpreis und Erpressungsversuchen nicht zurück. Benutzen Sie deshalb wenn möglich Hoteltaxis.
  • Allgemein ist Vorsicht geboten, wenn Unbekannte (Filipinos oder Ausländer) spontan Mitfahrgelegenheiten anbieten oder nach Hause einladen.
  • Beziehungsdelikte sowie Erpressungsversuche sind relativ häufig, und stehen oft im Zusammenhang mit Vorwürfen wegen Pädophilie. Zurückhaltung im Umgang mit Kindern ist daher angezeigt.


Auszug aus: Reisehinweise EDA

Weitere nützliche Reisehinweise

Naturbedingte Risiken

Die Philippinen liegen in einer geologisch aktiven Zone. Es muss deshalb stets mit Erdbeben und Vulkanausbrüchen gerechnet werden.

Das Land wird mehrmals jährlich von Taifunen heimgesucht, am häufigsten zwischen Mai und Oktober. Im Extremfall können solche Stürme Überschwemmungen und Infrastrukturschäden verursachen. Auch der Reiseverkehr kann vorübergehend beeinträchtigt werden.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Reisevorbereitung & Formalitäten

Einreisedokumente

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.

  • Für die Einreise in dieses Land ist ein gültiger Schweizerpass erforderlich.
  • Für Aufenthalte bis zu 30 Tagen ist ein Visum nicht erforderlich.

Vorzuweisen sind das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise (elektronische Belege werden nicht anerkannt), die gültigen Papiere zur Reisefortsetzung ins nächste Land sowie ein Beleg für ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts. Die Einreise kann sonst verweigert werden.

Am Flughafen wird bei der Abreise eine Flughafengebühr erhoben: bei internatonalen Flügen beträgt sie PHP 550.-; bei inländischen Flügen PHP 200.-. Bei Transitpassagieren, welche die Transitzone nicht verlassen, sowie bei Kindern unter 2 Jahren werden keine Flughafengebühren erhoben.

Versicherungen

Führerausweis und Autovermietung
Der Schweizerische Führerausweis ist anerkannt. Es wird jedoch dringend empfohlen, sich noch vor der Abfahrt einen internationalen Führerausweis zu besorgen. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

Für einen Mietwagen liegt das Mindestalter des Fahrers - je nach Mietwagenunternehmen und Wagentyp - zwischen 21 und 25 Jahren. Es wird empfohlen, ein Auto mit Fahrer zu mieten.


Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeugs
Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land nicht erforderlich.

Maut & Verkehrsregeln

Verkehrsregeln

Rechtsverkehr.

Tempolimiten

  • Innerorts: 30 oder 40 km/h
  • Ausserorts: 80 km/h

Im Notfall

Notfallnummern

Bei reinem Sachschaden sollte man die Polizei benachrichtigen.

Bei Unfällen mit Verletzten sind Polizei und Ambulanz anzurufen und - für Inhaber des ETI-Schutzbriefs - die Notfall Einsatzzentrale ETI in Genf.

Allgemeine Notruf-Nummer: 911 

Notrufnummern
Polizei117
Ambulanz117
Feuerwehr117
Pannen414 22 88
Einsatzzentrale ETI+41 58 827 22 20
Touristenpolizei524 16 60 oder 524 17 28

Die touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.

Reiseziel ändern

Reisehinweis

Das EDA rät teilweise von Reisen in dieses Land ab.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Netzspannung: 110/220 V
Vorwahl: +63
Polizei: 117
Ambulanz: 117
Feuerwehr: 117
Pannen: 414 22 88
 

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