Papua-Neuguinea

Es bietet Berge, Vulkane und Wälder, schöne Strände und eine interessante Tier- und Pflanzenwelt.

Papua-Neuguinea
Papua-Neuguinea belegt den östliche Teil der Insel Neuguinea (der andere gehört zu Indonesien), die zwischen dem Norden Australiens und dem Äquator im Pazifik liegt. Neben über 600 Inseln und Inselchen gehört auch der Bismarck-Archipel zu Papua-Neuguinea.

Auf den ersten Blick

Allgemeines

Klima

Tropisches Monsunklima.

Beste Reisezeit: Juni - September an der Küste der Korallensee (Port Moresby); im Südwesten und den Gebirgsregionen ausgiebige Regenfälle das ganze Jahr über.

Währung

Landeswährung: Kina - PGK

Sicherheit unterwegs

Sicherheitslage

Grundsätzliche Einschätzung
Bei Reisen nach Papua-Neuguinea ist der persönlichen Sicherheit grosse Aufmerksamkeit zu schenken.

Viele Stammesgruppen lebten bis vor kurzem isoliert und waren teilweise verfeindet. Ihr Zusammentreffen in einem modernen Staat ist mit sozialen und politischen Schwierigkeiten verbunden. Die Kriminalitätsrate ist sehr hoch.

Die politische und soziale Lage ist zunehmend angespannt. Seit den Parlamentswahlen 2017 kommt es, besonders im Hochland, vermehrt zu Demonstrationen, regionalen Unruhen sowie zu politisch bedingten Gewaltausbrüchen. Die Behörden können kurzfristig den Ausnahmezustand und Ausgangssperren über die betroffenen Gebiete verhängen. Demonstrationen und Streiks können von Sachbeschädigungen, Ausschreitungen, Plünderungen und anderen Gewalttaten begleitet sein. Auch Verspätungen und Behinderungen des Reiseverkehrs können die Folge sein.

Im Falle von Verkehrsblockaden und Streiks bleibt den Reisenden nichts anderes übrig, als sich lokal über alternative Reisemöglichkeiten zu erkundigen und gegebenenfalls die Normalisierung der Lage abzuwarten. Die Schweiz hat bei Blockaden nur eng begrenzte – je nach Situation gar keine – Möglichkeiten zur Unterstützung der Ausreise aus den betroffenen Regionen.

Aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage können Versorgungsschwierigkeiten und –engpässe von Gütern des täglichen Bedarfs nicht ausgeschlossen werden.

Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in Papua-Neuguinea nicht ausgeschlossen werden.

Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien und bei Ihrer Reiseagentur über die aktuelle Sicherheitslage in Ihrem Zielgebiet. Meiden Sie Demonstrationen jeder Art, denn diese können in Ausschreitungen ausarten. Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden (Ausgangssperren etc.) und bleiben Sie in Kontakt mit Ihrem Reiseveranstalter.


Spezifische regionale Risiken

  • Bougainville: Ausländer sind dort nicht erwünscht und sollten dieses Gebiet daher meiden.
  • Buin: Von Reisen nach Buin, im Süden der Insel, wird wegen weiterhin bestehender Spannungen abgeraten.
  • Hochlandprovinzen: In den Hochlandprovinzen kommt es immer wieder zu Stammeskämpfen, auch im Zusammenhang mit Wahlen. Lassen Sie sich von einem ortskundigen Reiseführer begleiten.


Auszug aus: Reisehinweise EDA

Impfungen & Gesundheit

Infrastrukturen
Die medizinische Grundversorgung ist nicht in jedem Fall gewährleistet. Eigenes Verbandsmaterial und Wegwerfspritzen können sich als nützlich erweisen. Ernsthafte Erkrankungen und Verletzungen müssen im Ausland behandelt werden, z. B. in Australien. Es empfiehlt sich deshalb, sicherheitshalber vor der Abreise auch ein australisches Touristenvisum einzuholen.


Impfungen

  • Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
  • In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B und Japanische Enzephalitis.

Bei Einreisen aus Infektionsgebieten, die innerhalb der letzten 6 Tage besucht (oder transitiert) wurden, ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben.


Gesundheitslage
Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche im ganzen Land unterhalb von 1800m. Ebenfalls existiert ein Denguefieber-Risiko. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.

Kriminalität

Grundsätzliche Einschätzung
Fehlende Arbeitsmöglichkeiten und das Verschwinden traditioneller sozialer Strukturen haben zu einer drastischen Zunahme der Kriminalität geführt. Die häufigsten Verbrechen sind bewaffnete Raubüberfälle, Auto- und Entreissdiebstähle, Einbrüche und Vergewaltigungen.

In Port Moresby, Mt. Hagen und Lae ist die Verbrechensrate bedeutend höher als in ländlichen Gegenden und auf einigen Inseln. Aber auch die wichtigsten Überlandstrassen sind vor Wegelagerern nicht sicher.


Spezifische Vorsichtsmassnahmen für dieses Reiseziel

  • Halten Sie die Autotüren stets verriegelt und die Fenster geschlossen. Seien Sie auf der Hut, wenn Sie aus dem Auto aussteigen.
  • Meiden Sie Quartiere mit zweifelhaftem Ruf und verzichten Sie in den grösseren Städten auf Spaziergänge. Erkundigen Sie sich an Ihren jeweiligen Aufenthaltsorten bei Bekannten, Geschäftspartnern oder im Hotel über die lokalen Gegebenheiten und welche Quartiere als sicher gelten. Gehen Sie nachts überhaupt nicht aus.
  • Benützen Sie möglichst keine öffentlichen Verkehrsmittel. Für Reisen ins Landesinnere ist das Flugzeug vorzuziehen.


Auszug aus: Reisehinweise EDA

Weitere nützliche Reisehinweise

Naturbedingte Risiken

Papua-Neuguinea liegt in einer Erdbebenzone und zählt mehrere aktive Vulkane. Erdbeben und Vulkanausbrüche können ausser Verwüstungen auf dem Land auch Tsunami auslösen. Es kommt vor, dass flache Inseln ganz davon überschwemmt werden.

Pacific Tsunami Warning Center (PTWC)

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Reisevorbereitung & Formalitäten

Einreisedokumente

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.

  • Für die Einreise in dieses Land ist ein bis mindestens 6 Monate nach Ankunft gültiger Schweizerpass erforderlich.
  • Ein Visum ist ebenfalls erforderlich. Ein solches ist bei Aufenthalten bis zu 60 Tagen bei Ankunft (Daru, Port Moresby oder Mount Hagen) erhältlich und kostet zwischen PGK 100.- und PGK 500.-.

Vorzuweisen sind das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise, die gültigen Papiere zur Reisefortsetzung ins nächste Land sowie ein Beleg für ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts. Die Einreise kann sonst verweigert werden.

Am Flughafen wird bei der Abreise eine Flughafengebühr von PGK 30.- erhoben. Bei Transitpassagieren, die den Flughafen nicht verlassen, sowie bei Kindern unter 2 Jahren werden keine Flughafengebühren erhoben.

Versicherungen

Führerausweis und Autovermietung
Der Schweizerische Führerausweis ist anerkannt. Es wird jedoch dringend empfohlen, sich noch vor der Abfahrt einen internationalen Führerausweis zu besorgen. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen  des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

Für einen Mietwagen liegt das Mindestalter des Fahrers - je nach Mietwagenunternehmen und Wagentyp - zwischen 21 und 25 Jahren.

Maut & Verkehrsregeln

Verkehrsregeln

Linksverkehr.

Im Notfall

Notfallnummern


Notrufnummern
Polizei000
Ambulanz000
Feuerwehr000

Die touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.

Reiseziel ändern

Reisehinweis

Das EDA rät teilweise von Reisen in dieses Land ab.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Netzspannung: 240/110 V
Vorwahl: +675
Polizei: 000
Ambulanz: 000
Feuerwehr: 000
 

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