Libanon

Strände, Wintersport und Monumente ziehen die Besucher an.

Libanon
Der Libanon, am östlichen Mittelmeer gelegen, ist umgeben von Syrien und Israel. Das kleine Land wird von zwei Hügelketten gequert, zwischen denen sich das fruchtbare Tal Bekaa ausbreitet.

Auf den ersten Blick

Allgemeines

Klima

Mittelmeerklima.

Beste Reisezeit: Mai - Juni und September - Oktober.

Währung

Landeswährung: Libanesisches Pfund - LBP

Sicherheit unterwegs

Sicherheitslage

Aktuelles
Die soziale und politische Lage ist angespannt. Seit dem 17. Oktober 2019 kommt es landesweit zu teils gewaltsamen Demonstrationen, zu Strassenblockaden, Streiks und Zusammenstössen verschiedener Gruppierungen. Es kommt zu Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens: Banken, Schulen und Geschäfte bleiben zeitweise geschlossen, und es muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.

Die Unruhen forderten mehrere Verletzte. Eine Brandstiftung in Beirut hatte zwei Todesopfer zur Folge und in Sur (Tyr) steckten Demonstrierende ein Hotel in Brand.

Im Falle von Strassenblockaden und Streiks bleibt den Reisenden nichts anderes übrig, als sich lokal über alternative Reisemöglichkeiten zu erkundigen und gegebenenfalls die Normalisierung der Lage abzuwarten. Die schweizerische Botschaft in Beirut hat bei Blockaden nur eng begrenzte - je nach Situation gar keine - Möglichkeiten zur Unterstützung der Ausreise aus den betroffenen Regionen.

Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien über die aktuelle Lage. Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden und Ratschläge von ortsansässigen Geschäftspartnern und Bekannten. Meiden Sie Demonstrationen jeder Art.

 

Grundsätzliche Einschätzung
Der persönlichen Sicherheit ist grosse Aufmerksamkeit zu schenken. Von Reisen in einzelne Landesteile wird abgeraten.

Den komplexen Verhältnissen in der Region muss stets Rechnung getragen werden. Bestimmte Ereignisse und Konflikte in Nachbarländern können die Sicherheitslage in Libanon beeinflussen. Der bewaffnete Konflikt in Syrien wirkt sich weiterhin auf Libanon aus. Er hat gewisse politische und religiöse Spannungen verstärkt, insbesondere aufgrund der Ankunft von über einer Million Flüchtlingen. Die weitere Entwicklung bleibt ungewiss und kann sich rasch ändern.

Im ganzen Land besteht das Risiko von terroristischen Akten, vor allem in Tripoli im Norden des Landes und in den südlichen Quartieren von Beirut und in Tripoli. Zum Beispiel wurden im Juni 2019 in Tripoli mehrere Sicherheitskräfte durch einen Angreifer getötet. Im Jahr 2015 forderten Anschläge im südlichen Quartier von Beirut, Borj el Barajneh, und in Tripoli dutzende Todesopfer und über 200 Verletzte.

Wiederholt sind Attentate auf religiöse und politische Ziele verübt worden, die auch unbeteiligte Opfer gefordert haben. Nach solchen Ereignissen, wie auch bei politischen Spannungen, kann es im ganzen Land zu plötzlichen lokalen Ausschreitungen, Demonstrationen und Strassenbarrikaden kommen. Dabei kann es auch zu vereinzelten Schiessereien zwischen Anhängern verschiedener politisch-religiöser Lager kommen sowie zu Verkehrsbehinderungen.

Seit dem 17. Oktober 2019 kommt es landesweit zu teils gewaltsamen Demonstrationen, zu Strassenblockaden und Streiks. Diese forderten mehrere Verletzte. Eine Brandstiftung in Beirut hatte zwei Todesopfer zur Folge und in Sur (Tyr) steckten Demonstrierende ein Hotel in Brand. Banken bleiben zeitweise geschlossen. Es muss mit weiteren Ereignissen dieser Art gerechnet werden, die den Reiseverkehr beeinträchtigen können.

Im Falle von Strassenblockaden und Streiks bleibt den Reisenden nichts anderes übrig, als sich lokal über alternative Reisemöglichkeiten zu erkundigen und gegebenenfalls die Normalisierung der Lage abzuwarten. Die schweizerische Botschaft in Beirut hat bei Blockaden nur eng begrenzte - je nach Situation gar keine - Möglichkeiten zur Unterstützung der Ausreise aus den betroffenen Regionen.

Vereinzelt kommen Entführungen vor, die in der Regel einen kriminellen Hintergrund haben. Am häufigsten betroffen sind libanesische und syrische Staatsangehörige in der Region Akkar (Norden) und in der Bekaa-Ebene

Spezifische regionale Risiken

  • Beirut: Meiden Sie die südlichen Quartiere der Stadt (Dahiye genannt). Sie umfassen unter anderem die Stadtteile Borj el Barajneh, Haret Hreik und Laylaki und werden nicht vollständig durch die offiziellen staatlichen Sicherheitskräfte kontrolliert. Sie sind immer wieder Ziel von Anschlägen. Benutzten Sie ausschliesslich die Hauptstrasse, um vom Flughafen nach Beirut zu gelangen.
  • Flüchtlingslager: Die Spannungen sind in allen Flüchtlingslagern hoch und können sich aus geringem Anlass in Gewalttaten entladen. Von Besuchen der Flüchtlingslager und deren Umgebung wird aus Sicherheitsgründen abgeraten.
  • Südlibanon: Mit Ausnahme der Stadt Sur (Tyr) wird von Reisen ins Gebiet südlich des Litani-Flusses bis zur israelischen Grenze abgeraten.
  • Bekaa-Ebene: Von Reisen in die Bekaa-Ebene wird abgeraten. Eine Ausnahme bildet das Gebiet am westlichen Rand der Ebene zwischen Zahlé und Kefraiya.
  • Nordlibanon: Von Reisen nach Tripoli und in die Region Akkar wird abgeraten.
  • Grenzgebiet zu Syrien: Von Reisen ins gesamte Grenzgebiet zu Syrien wird grossräumig abgeraten.
  • Ganzes Land: Informieren Sie sich bei den lokalen Behörden und/oder der Bevölkerung über das örtliche Risiko von Minenfeldern und nicht explodierten Bomben.


Auszug aus: Reisehinweise EDA

Impfungen & Gesundheit

Infrastrukturen
Die medizinische Versorgung ist gewährleistet. Krankenhäuser verlangen meistens eine Vorschusszahlung, bevor sie Patienten behandeln.


Impfungen

  • Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
  • In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B und Tollwut.


Gesundheitslage
Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.

Kriminalität

Grundsätzliche Einschätzung
Die Kleinkriminalität hat zugenommen. Beachten Sie die üblichen Vorsichtsmassnahmen, und benutzen Sie wenn möglich Hoteltaxis oder telefonisch bestellte Taxis.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Weitere nützliche Reisehinweise

Naturbedingte Risiken

Libanon liegt in einem Erdbebengebiet.

Auszug aus: Reisehinweise EDA

Reisevorbereitung & Formalitäten

Einreisedokumente

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.

  • Für die Einreise in dieses Land ein bis mindestens 1 Monate nach Aufenthaltsende gültiger Schweizerpass erforderlich. Die Einreise wird verweigert falls sich im Reisepass ein Visum für Israel (gültig oder abgelaufen, gebraucht oder ungebraucht) oder irgendein israelischer Stempel befindet.
  • Ein Visum ist erforderlich und für Aufenthalte bis zu 1 Monat bei Ankunft erhältlich. Vorzuweisen sind das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise sowie eine Telefonnummer und Adresse, an welcher der Reisende während seines Aufenthalts erreichbar ist.

Es werden keine Flughafengebühren erhoben.

Sie sind verpflichtet, sich jederzeit mit dem Reisepass ausweisen zu können.

Fahrzeugdokumente

Führerausweis und Autovermietung
Der internationale Führerausweis ist obligatorisch. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

Für einen Mietwagen liegt das Mindestalter des Fahrers - je nach Mietwagenunternehmen und Wagentyp - zwischen 21 und 23 Jahren.


Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeugs
Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land empfohlen.

Maut & Verkehrsregeln

Verkehrsregeln

Rechtsverkehr.

Kindersicherung

Keine Vorschriften bezüglich Kindersicherung.

Im Notfall

Notfallnummern

 

Notrufnummern
Polizei112
Ambulanz140 oder 125
Feuerwehr175 oder 125
Touristenpolizei01-35 09 01

Die touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw. gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur, Kriminalität und naturbedingte Risiken.

Reiseziel ändern

Reisehinweis

Das EDA rät teilweise von Reisen in dieses Land ab.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Netzspannung: 220 V
Vorwahl: +961
Polizei: 112
Ambulanz: 140 oder 125
Feuerwehr: 175 oder 125
 

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