





Für die Einreise nach Griechenland benötigen Sie als Schweizer Bürger eine gültige Identitätskarte oder einen Schweizerpass. Ein Visum ist für touristische Aufenthalte von bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Achten Sie darauf, dass Ihre Reisedokumente über das Rückreisedatum hinaus gültig sind, um Probleme bei der Ausreise zu vermeiden.
Ja, die Schweizer Identitätskarte ist für die Einreise nach Griechenland absolut ausreichend. Sie müssen Ihren Schweizerpass nicht zwingend mitführen, sofern Ihre ID gültig ist. Wir empfehlen Ihnen dennoch, eine Kopie Ihrer Dokumente separat aufzubewahren, falls ein Verlust eintritt.
Jedes Kind benötigt zwingend ein eigenes Reisedokument, sei es eine Identitätskarte oder einen Schweizerpass. Einträge im Pass der Eltern sind nicht mehr gültig. Reist ein Elternteil allein mit dem Kind, empfiehlt sich eine schriftliche Einverständniserklärung des anderen Elternteils, um Missverständnisse an der Grenze zu vermeiden
Führen Sie Ihren gültigen Schweizer Führerausweis sowie den Fahrzeugausweis im Original mit sich. Bei der Anreise mit der Fähre sollten Sie Tickets frühzeitig reservieren und pünktlich am Hafen erscheinen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Fahrzeug über einen CH-Kleber verfügt, da dieser im Ausland obligatorisch ist.
Detaillierte Reiseinformationen des TCS zur obligatorischen Ausrüstung im Auto
Griechenland gilt grundsätzlich als sicheres Reiseland, doch sollten Sie an belebten Orten auf Taschendiebe achten. Für aktuelle politische Einschätzungen oder Warnungen konsultieren Sie bitte zwingend die Reisehinweise des EDA. Meiden Sie Demonstrationen und befolgen Sie stets die Anweisungen der lokalen Behörden.
Die medizinische Versorgung ist in Athen und in den grossen Städten gewährleistet, kann jedoch auf einigen Inseln eingeschränkt sein.
Die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) muss vorgelegt werden, und Arztbesuche müssen häufig direkt vor Ort bezahlt werden. Vor der Abreise wird empfohlen, den Umfang des eigenen Krankenversicherungsschutzes zu prüfen, da bestimmte Kosten, wie zum Beispiel Behandlungen im privaten Sektor oder medizinische Transporte, nicht immer übernommen werden und dadurch Kosten für die Versicherten entstehen können.
Auf kleineren Inseln ist die medizinische Infrastruktur oft eingeschränkt und beschränkt sich auf einfache Gesundheitsstationen. Bei ernsthaften Notfällen ist häufig ein Transport auf das Festland oder eine grössere Insel nötig. Ein entsprechender ETI Schutzbrief, der Evakuierungen abdeckt, ist hier besonders ratsam.
Innerorts gilt für Personenwagen meist eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Ausserorts dürfen Sie in der Regel zwischen 90 km/h und 110 km/h fahren, während auf Autobahnen meist ein Limit von 130 km/h gilt. Beachten Sie stets die lokale Signalisation, da Abweichungen häufig vorkommen.
Detaillierte Reiseinformationen des TCS zu Höchstgeschwindigkeiten auf Europas Autobahnen.
Die allgemeine Promillegrenze liegt in Griechenland bei 0.5 Promille. Für Neulenker und Motorradfahrer gelten oft strengere Regeln mit 0.2 Promille. Wir raten Ihnen dringend, auf Alkohol zu verzichten, wenn Sie noch fahren müssen, um Bussen und Gefahren zu vermeiden.
Auf den meisten griechischen Autobahnen müssen Sie eine Maut entrichten. Die Bezahlung erfolgt meist bar in Euro oder per Kreditkarte direkt an den Mautstationen. Planen Sie daher genügend Kleingeld oder eine funktionierende TCS Mastercard für die Fahrt ein.
Detaillierte Reiseinformationen des TCS zu Autobahngebühren in Europa.
Grundsätzlich deckt Ihre Schweizer Haftpflichtversicherung Schäden in Griechenland ab. Wir empfehlen Ihnen jedoch, die Grüne Karte als internationalen Versicherungsnachweis mitzuführen, um die Abwicklung bei einem Unfall zu erleichtern. Prüfen Sie zudem, ob Ihre Kaskoversicherung auch Schäden auf Fähren abdeckt.
Ein zusätzlicher Reiseschutz ist vor allem für den medizinischen Rücktransport in die Schweiz sinnvoll, da dieser von der Grundversicherung nicht übernommen wird. Auch bei Pannen mit dem eigenen Fahrzeug oder Mietwagen bietet ein Schutzbrief wertvolle Hilfe. Der ETI Schutzbrief deckt genau diese Risiken ab und sorgt für Ihre Sicherheit.
Relevant sind vor allem die Pannenhilfe vor Ort sowie die Übernahme von Abschleppkosten zur nächsten Garage. Sollte das Fahrzeug nicht reparierbar sein, organisiert der ETI Schutzbrief die Heimschaffung oder Verschrottung des Fahrzeugs. Auch die Übernahme von Mehrkosten für Unterkunft oder Mietwagen für die Weiter- und Heimreise ist bei einem Ausfall abgedeckt.
Ja, der ETI Schutzbrief unterstützt Sie auch auf den griechischen Inseln bei Pannen und Unfällen. Beachten Sie jedoch, dass die Logistik auf kleineren Inseln schwieriger sein kann und Hilfe eventuell vom Festland angefordert werden muss. In solchen Fällen koordiniert die Einsatzzentrale die bestmögliche Lösung für Sie.
Sichern Sie die Unfallstelle sofort mit dem Pannendreieck ab und leisten Sie Erste Hilfe, falls nötig. Rufen Sie bei Personenschäden zwingend die Polizei und füllen Sie das Europäische Unfallprotokoll vollständig aus. Notieren Sie sich die Daten der Gegenpartei inklusive Führerausweis und Versicherungsinformationen.
Die allgemeine europäische Notrufnummer 112 gilt auch in Griechenland und verbindet Sie mit Polizei, Ambulanz oder Feuerwehr. Speziell erreichen Sie die Polizei oft unter 100 und den medizinischen Notdienst unter 166. Speichern Sie diese Nummern vor Reiseantritt in Ihrem Mobiltelefon ab.
Im Notfall erreichen Sie die Einsatzzentrale des TCS rund um die Uhr telefonisch. Unsere Experten klären mit Ihnen die Situation, organisieren Pannenhilfe oder medizinische Betreuung und kommunizieren mit den lokalen Behörden. Halten Sie Ihre Mitgliedsnummer bereit, damit wir Ihnen schnellstmöglich helfen können.
Bereiten Sie sich gut vor, indem Sie Routen planen und lokale Gegebenheiten prüfen, denn Vorbereitung verhindert Desaster. Geniessen Sie die landschaftliche Vielfalt, aber bleiben Sie im Strassenverkehr stets wachsam und defensiv. Führen Sie immer genügend Wasser und eine aktuelle Strassenkarte mit, da GPS-Signale in abgelegenen Gebieten ausfallen können.
