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Laufrad: Auf der Suche nach dem Gleichgewicht

Tipps für die Wahl des richtigen Laufrads für Ihr Kind.

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Ein Laufrad ist ein kleines Velo ohne Pedale. Das Prinzip ist, dass sich das Kind zunächst im Gehen fortbewegt; nach und nach macht es grössere Schritte, bis es sein Gleichgewicht gefunden hat. Es kann ebenfalls damit den Umgang mit einem Zweirad üben und Vertrauen gewinnen. Aus diesem Grund ist das Laufrad ein gutes Lernvelo. Kinder, die das Velofahren mit einem Laufrad lernen, können häufig auf Stützräder verzichten.

Wie alt sollte man für ein Laufrad sein? Je nach Entwicklungsstand kann Ihr Kind mit etwa 2 Jahren beginnen, Spass mit einem Laufrad zu haben, manche sogar noch früher. Idealerweise sollte Ihr Kind eine Mindestgrösse von 80 cm haben, damit es sich wohlfühlt. Auch das Laufen sollte es gut beherrschen.

Schon gewusst? Das Laufrad wurde 1817 von einem Deutschen, Baron Karl Drais von Sauerbronn, erfunden. Ursprünglich war es für Erwachsene gedacht. Das Laufrad war zunächst sehr beliebt, wurde aber später vom Velo verdrängt.

Welches Laufrad sollte ich wählen?

Die Bedürfnisse und Fähigkeiten Ihres Kindes unterscheiden sich mit zunehmendem Alter. Um zu vermeiden, dass die Nutzung des Laufrads bald nicht mehr an die Bedürfnisse Ihres Kindes angepasst sind, sollten die folgenden Punkte beachtet werden, damit Sie die richtige Wahl treffen. Und zwar auch dann, wenn Ihr Kind nicht von Anfang an alle Ausstattungsmerkmale benötigt:

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  • Entscheiden Sie sich in jedem Fall für ein Modell, bei dem Sattel und Lenker verstellbar sind.
  • Achten Sie auf das Gewicht der Laufräder, da es sie manchmal unhandlich machen kann. Denken Sie daran, dass Sie das Laufrad manchmal selbst tragen müssen...
  • Achten Sie auf den Griffschutz am Ende des Lenkers: Das ist sehr nützlich, wenn Ihr Kind zum Beispiel gegen eine Wand fährt.
  • Am Anfang muss das Kind erst lernen, mit den Füssen zu bremsen, bevor es die Handbremse benutzen kann. So bleibt es auf sein Gleichgewicht und die Beinmotorik konzentriert. In diesem Alter ist die Wendigkeit des Laufrads sehr wichtig.
  • Sobald es sich sicher fühlt, kann es beginnen, die Handbremse zu bedienen und kann die Füsse ein wenig ausruhen. Ein Laufrad mit einem Reifenschlauch und sogar mit Federung ist auch bequemer und macht mehr Spass, je mehr Ihr Kind sich bewegt.
 
 

Es gibt auch mitwachsende Modelle, die zwar in der Anschaffung teurer sind, Ihr Kind aber länger begleiten. Ziehen Sie auch gebrauchte Modelle in Erwägung.
Unabhängig vom Alter und der Grösse Ihres Kindes ist es von grösster Bedeutung, dass es anfangs die Füsse flach auf den Boden stellen kann, wenn es darauf sitzt. Achten Sie darauf, dass die Knie nicht zu stark gebeugt sind, da es sonst daran gehindert wird, sich richtig fortzubewegen. Mit zunehmender Übung können Sie ihm vorschlagen, den Sattel so einzustellen, dass es halbwegs die Zehenspitzen auf den Boden setzt, um noch mehr Beweglichkeit in der Bewegung zu erreichen!

Auch bestimmte Ausrüstungsgegenstände wie z. B. eine Klingel oder ein Korb können Ihrem Kind gefallen.
Beachten Sie ebenfalls, dass das Fahren mit dem Laufrad die Schuhe abnutzt!

Laufrad: eher Stahl, Alu oder Holz?

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Stahl hat den Vorteil, dass er sehr widerstandsfähig ist und daher lange halten wird, aber achten Sie hierbei auf das Gewicht!

Alu hingegen ist sehr leicht und ist resistent vor Feuchtigkeit, hier ist jedoch die Empfindlichkeit zu beachten.

Bei Holz, das eher robust ist, sollten Sie je nach Marke auf die Qualität der Komponenten achten.

Für ein Laufrad, das lange hält und von dem sogar mehrere Kinder profitieren, sollten Sie eine Marke wählen, für die Sie leicht Ersatzteile bekommen können.

Ihrem Kind das Laufradfahren beibringen

Ihr Kind wird nach und nach mehrere Schritte lernen: das Aufsteigen aufs Laufrad, das Gleichgewicht halten, das Fahren an sich und das Bremsen.

Die Herausforderung für Sie besteht darin, Ihrem Kind einen sicheren Rahmen für seine Fahrpraxis zu bieten. Während des Lernprozesses sollte Ihr Kind unbedingt an einem verkehrsfreien und möglichst ebenen Ort fahren. Erst wenn es die Praxis gut beherrscht, können Sie damit beginnen, ihm die Verkehrsregeln schrittweise in wenig befahrenen Gebieten entdecken zu lassen. Denken Sie daran, dass der Übergang zum selbstständigen Fahren über mehrere Jahre dauern und je nach Kind unterscheiden kann.

Und da Sicherheit auch mit der Ausrüstung zu tun hat, gewöhnen Sie Ihr Kind gleich daran, einen Helm zu tragen.
Es sollte Ihrem Kind nicht schwer fallen, mit dem Laufrad Spass zu haben. Um jedoch für Abwechslung zu sorgen, es zu überraschen und herauszufordern, können Sie ihm einen Parcours und Geschicklichkeitsspiele anbieten.

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