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Das smarte Internet der Dinge

Uhren, Autos, Fernsehgeräte und sogar Kühlschränke lassen sich mit dem Internet verbinden. Diese Geräte sammeln Daten und nutzen sie, um Ihr alltägliches Leben komfortabler zu machen.

Da wir ständig online unterwegs sind, lauern im Internet diverse Gefahren, welchen es zu begegnen gilt. Der TCS möchte aktiv mithelfen diese Gefahren und Risiken zu bekämpfen und ist darum Mitglied der SISA Swiss Internet Security Alliance geworden.

Was ist das Internet der Dinge (IoT)?

Das Internet der Dinge oder auch Internet of Things (IoT) bezieht sich auf die Kommunikation zwischen intelligenten Produkten und dem Internet. Ein Produkt wird als «intelligent» oder «smart» bezeichnet, wenn es mit dem Internet vernetzt ist.

So können Sie beispielsweise Ihrem Kühlschrank aus der Ferne den Auftrag geben, Milch zu bestellen, oder noch im Büro den Backofen einschalten, damit Ihr Abendessen schon bereit ist, wenn Sie nach Hause kommen. Ihre Uhr kann WhatsApp-Nachrichten an Ihre Freunde senden und Ihr digitaler Assistent spielt automatisch die Musik, die Ihnen gefällt.

Um Ihren Alltag komfortabler zu gestalten, sammeln intelligente Produkte Daten und übermitteln diese via Internet. So praktisch! Sie dürfen aber nicht vergessen, dass diese Geräte kleine Computer sind und genau wie diese ausgenutzt werden können.

Sie sind nicht alleine

92% aller Konsumentinnen und Konsumenten weltweit sagen, dass sie kontrollieren möchten, welche persönlichen Daten automatisch über sie gesammelt werden (The Economist Intelligence Unit). Jedes intelligente Gerät, das entweder mit einer Kamera und/oder mit einem Mikrofon ausgestattet ist, kann Bild- und/oder Tonmaterial aufnehmen. Ihr Gerät könnte also nicht nur Ihr Erscheinungsbild scannen, sondern auch Ihre Gespräche belauschen. In letzter Zeit sind Berichte über smarte Puppen aufgetaucht, die Gespräche abhören, und über Fernsehgeräte oder sogar Putzroboter, die aufzeichnen, was um sie herum geschieht.

Hackern helfen?

2017 wurden 10,3 Millionen Malware-Attacken auf IoT-Geräte verzeichnet. 2018 ist diese Zahl auf 32,7 Millionen und damit um 215,7 % gestiegen (SonicWall). Und dieser Trend hat sich auch 2019 fortgesetzt.

Hacker können unsichere intelligente Geräte mit Malware infizieren und sie dann kontrollieren, um Botnets aufzubauen oder DDoS-Attacken auf Provider zu starten. So kann sogar Ihr Babyfon zu einem Element einer Online-Attacke und damit Teil eines grösseren kriminellen Systems werden.

Sie wollen ein smartes Produkt kaufen?

 
 

Hier sind einige Fragen, die Sie sich selbst oder dem Fachverkäufer stellen sollten.

Kann ich das Standard-Passwort ändern?

Das Standard-Passwort eines Geräts ist sehr leicht zu knacken. Im Grunde ist es eine offene Tür in Ihr Gerät und zu all Ihren Aktivitäten und Daten. Das Erstellen Ihres eigenen persönlichen Passworts ist einfach und gibt Ihnen die Kontrolle darüber, welche Information gespeichert und weitergegeben werden.

Sind meine persönlichen Daten verschlüsselt?

Durch Verschlüsselung werden Ihre Informationen oder Daten in Code verwandelt, mit dem nur befugte Personen etwas anfangen können. Verschlüsselung schützt Ihre personenbezogenen Daten sowohl bei der Speicherung auf dem Gerät als auch bei der Übertragung über das Internet.

Führt mein Gerät Sicherheits-Updates automatisch durch?

Die Technik verändert sich sehr schnell, und damit kommen auch ständig neue Sicherheitslücken ans Licht. Um damit Schritt halten zu können, sind Sicherheits-Updates unverzichtbar. Das Zulassen automatischer Updates auf Ihrem Gerät trägt dazu bei, ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten.

Weiss ich, wo meine Daten gespeichert sind … und wer darauf zugreifen kann?

Damit Sie Ihre Einwilligung geben können, informieren Sie die meisten Unternehmen über:

  • die Daten, die über Sie erfasst werden
  • wer darauf zugreifen kann
  • wo die Daten gespeichert werden
  • wozu die Daten verwendet werden

Weiss ich, was mein Gerät über mich verrät?

Wenn Ihr Gerät eine Kamera oder ein Mikrofon hat, könnte es Ihre Umgebung verraten oder es anderen ermöglichen, Ihre Gespräche zu belauschen. Für Ihr Gerät sind Sie selbst verantwortlich – Sie müssen selbst aktiv werden und entscheiden, was Sie ausschalten sollten, um Ihre Privatsphäre zu schützen.

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