Bikesharing liegt im Trend

In Kombination mit dem ÖV wird das einfache Ausleihen von Velos - auch Bikesharing genannt - immer populärer.


Neue Mobilitätsformen sind gefragt. Eine immer ausgereiftere Form des Bikesharings ist die Kombination zwischen Öffentlichem Verkehr (ÖV) und Veloverleih. Die Idee dabei ist, mit dem ÖV in die Stadt zu fahren, auf ein Velo oder E-Bike umzusteigen und mit dem Zweirad dann zu einem konkreten Punkt zu radeln oder die Stadt zu entdecken. Optimal ist es, wenn die Velos öffentlich zugänglich sind und nur einen Hinweg ohne Rückfahrt gefahren werden können.

Bikesharing ist eine praktische Sache, in der Schweiz gibt es derzeit verschiedene Anbieter, welche bisher noch nicht untereinander koordiniert sind. Laut dem Forum Bikesharing Schweiz gibt es heute in der Schweiz über 20 Bikesharing-Netze unterschiedlicher Grösse. Zudem haben viele Gemeinden Pilotstationen aufgestellt.

Wichtigste Schweizer Anbieter

PubliBike

PubliBike besitzt ein Veloverleihsystem, das E-Bikes und Velos zur Vermietung bereitstellt. Rund 900 Velos und E-Bikes stehen an 113 Stationen in der Schweiz zum Verleih bereit (Stand 2015). Das Unternehmen wurde von Postauto zusammen mit den Partnern SBB und Rent-a-Bike gegründet und ist seit 2014 als PubliBike AG im Besitz der Postauto Schweiz AG.

Velospot

Velospot ist ein automatisches Veloverleihsystem, das ursprünglich von der Stadt Biel entwickelt wurde und heute in mehreren Schweizer Städten mit Velostationen verfügbar ist.

Carvelo2go

Carvelo2go vermietet stundenweise elektrische Cargo-Velos. Diese Velos mit eingebauter Transportladefläche tragen auch die Bezeichnungen Cargo-Bikes oder Lastenräder. Die E-Cargo-Bikes von Carvelo2Go sind praktisch für den Transport von schweren Gütern innerhalb der Innenstadt.

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