Wenn das Unvorhersehbare eintrifft, stehen wir Ihnen mit dem TCS ETI Schutzbrief an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr zur Seite.






Tropische Wirbelstürme können starke Winde, heftige Niederschläge, Überschwemmungen und Sturmfluten verursachen. Wer in eine gefährdete Region reist, sollte deshalb die Wetterlage und mögliche Warnungen im Auge behalten.
Bezeichnung | Region | Typische Reiseziele |
|---|---|---|
Hurrikan | Nordatlantik, Karibik, östlicher und zentraler Nordpazifik | USA, Mexiko, Kuba, Bahamas |
Taifun | Westlicher Nordpazifik | Japan, Philippinen, Taiwan |
Zyklon | Indischer Ozean und Teile des Südpazifiks | Mauritius, Madagaskar, Indien, Australien |
Bezeichnung | Hurrikan |
Region | Nordatlantik, Karibik, östlicher und zentraler Nordpazifik |
Typische Reiseziele | USA, Mexiko, Kuba, Bahamas |
Bezeichnung | Taifun |
Region | Westlicher Nordpazifik |
Typische Reiseziele | Japan, Philippinen, Taiwan |
Bezeichnung | Zyklon |
Region | Indischer Ozean und Teile des Südpazifiks |
Typische Reiseziele | Mauritius, Madagaskar, Indien, Australien |
Tropische Wirbelstürme treten nicht überall zur gleichen Jahreszeit auf. Die Hauptsaison hängt von der jeweiligen Weltregion ab. Auch ausserhalb dieser Zeiträume können einzelne Wirbelstürme entstehen. Eine Reise ist während der Wirbelsturmsaison grundsätzlich möglich. Reisende sollten sich jedoch bereits vor der Abreise über die aktuelle Wetterlage informieren und die Entwicklung während des Aufenthalts verfolgen. Besonders wichtig ist dies während der jeweiligen Hauptsaison. Bei einer Sturmwarnung sollten die Anweisungen der Behörden unbedingt befolgt werden.
Region | Beispiele | Hauptaison |
|---|---|---|
Atlantik/Karibik | Florida, Mexiko, Kuba, Dominikanische Republik | Juni-November |
Westlicher Nordpazifik | Japan, Philippinen, Taiwan | ganzjährig, Schwerpunkt Juli-November |
Südwestlicher und indischer Ozean | Mauritius, La Réunion, Madagaskar | November-April |
Region | Atlantik/Karibik |
Beispiele | Florida, Mexiko, Kuba, Dominikanische Republik |
Hauptaison | Juni-November |
Region | Westlicher Nordpazifik |
Beispiele | Japan, Philippinen, Taiwan |
Hauptaison | ganzjährig, Schwerpunkt Juli-November |
Region | Südwestlicher und indischer Ozean |
Beispiele | Mauritius, La Réunion, Madagaskar |
Hauptaison | November-April |
Tropische Wirbelstürme entstehen über sehr warmem Meer. Dafür braucht es in der Regel eine Wassertemperatur von mindestens 26 bis 27 °C. Die Wärme lässt viel Wasser verdunsten. Feuchte Luft steigt auf, Gewitterwolken bilden sich und am Boden entsteht ein Tiefdruckgebiet. Durch die Erdrotation beginnt sich das System zu drehen und kann sich weiter verstärken. Dabei kann ein Auge entstehen. Die stärksten Winde und Niederschläge treten in der umliegenden Augenwand auf. Über kühlerem Wasser oder über Land verliert der Wirbelsturm meist an Energie und schwächt sich ab.
Hurrikane werden anhand ihrer maximalen anhaltenden Windgeschwindigkeit in fünf Kategorien eingeteilt. Dafür wird die sogenannte Saffir-Simpson-Skala verwendet.
Auch ein Hurrikan einer niedrigeren Kategorie kann durch Starkregen, Überschwemmungen oder Sturmfluten sehr gefährlich sein.
Tropische Wirbelstürme können weit mehr als starke Winde verursachen. Je nach Region, Stärke und Verlauf des Sturms können mehrere Gefahren gleichzeitig auftreten.
Sie können Dächer abdecken, Bäume entwurzeln und Gegenstände durch die Luft schleudern. Auch Strom- und Verkehrsverbindungen können unterbrochen werden.
Intensive Niederschläge können innerhalb kurzer Zeit zu Überschwemmungen führen – auch weit entfernt von der Küste.
Starke Winde können grosse Wassermassen gegen die Küste drücken. Dadurch können Küstengebiete und tiefer gelegene Regionen überflutet werden.
In hügeligen oder bergigen Gebieten kann anhaltender Starkregen Erdrutsche und Schlammlawinen auslösen.
Auch wenn sich der Sturm noch weit entfernt befindet, können an den Küsten hohe Wellen und starke Strömungen auftreten.
Wie gross die Gefahr tatsächlich ist, hängt nicht allein von der Kategorie des Wirbelsturms ab. Auch langsam ziehende oder weniger starke Stürme können durch lang anhaltenden Regen, Überschwemmungen oder Sturmfluten erhebliche Schäden verursachen.
Zunächst sollten Touristen die aktuelle Wetterlage verfolgen. Wer sich schon vor Reiseantritt informieren möchte, findet Informationen auf der Webseite der Weltorganisation für Meteorologie (WMO - World Meteorological Organization) oder bei den zuständigen meteorologischen Organisationen je nach Region.
Warnungen gehen so früh wie möglich raus, damit die Bewohner der Gefahrenzonen rechtzeitig Vorkehrungen treffen können. Ob sich ein Sturm über dem Meer zu einem Hurrikan, Zyklon oder Taifun entwickelt, lässt schon einige Tage im Voraus ausmachen. Über die Entwicklung eines Sturms informieren der Nationale Wetterdienst und der lokale Wetterkanal im Fernsehen. Es gibt fünf Stärke-Kategorien von Hurrikans. Kategorie 5 beginnt bei einer Windgeschwindigkeit von 252 km/h und hat keine Obergrenze.
Wer in eine Region reist, in der tropische Wirbelstürme auftreten können, sollte die Wetterentwicklung im Auge behalten. Wird ein Sturm angekündigt, können eine gute Vorbereitung und das richtige Verhalten entscheidend sein.
Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden. Wird eine Evakuierung angeordnet, sollten Sie das betroffene Gebiet möglichst frühzeitig über die vorgesehenen Evakuierungsrouten verlassen.
Informieren Sie sich in Ihrer Unterkunft über den nächstgelegenen sicheren Schutzraum und klären Sie, wie Sie diesen erreichen können. Warten Sie mit einer Evakuierung nicht bis zum Eintreffen starker Winde oder Überschwemmungen.
Besonders wichtig beim Camping: Zelte, Wohnwagen und Wohnmobile bieten bei einem tropischen Wirbelsturm keinen ausreichenden Schutz. Suchen Sie rechtzeitig ein stabiles Gebäude oder einen von den Behörden bezeichneten Schutzraum auf.
Halten Sie wichtige Dinge griffbereit:
Bleiben Sie in einem stabilen Gebäude und halten Sie sich von Fenstern und Glastüren fern. Ein innenliegender Raum ohne Fenster bietet in der Regel den besten Schutz.
Achtung beim Auge des Sturms: Eine vorübergehende Windstille bedeutet nicht, dass der Sturm vorbei ist. Nach dem Durchzug des Auges können erneut sehr starke Winde einsetzen.
Auch wenn der Sturm vorüber ist, können weiterhin Gefahren bestehen. Strassen können überflutet oder durch umgestürzte Bäume blockiert sein, Gebäude beschädigt und Stromleitungen heruntergerissen sein.
Planen Sie genügend Zeit ein: Nach einem schweren tropischen Wirbelsturm können Flughäfen, Strassen, Unterkünfte sowie Strom- und Kommunikationsnetze noch längere Zeit beeinträchtigt sein.
Ein tropischer Wirbelsturm kann zu Flugausfällen, geschlossenen Flughäfen, Evakuierungen oder Änderungen der Reisepläne führen. Informieren Sie sich frühzeitig bei Ihrer Fluggesellschaft, Ihrem Reiseveranstalter oder Ihrer Unterkunft über die aktuelle Situation.
Prüfen Sie den aktuellen Flugstatus direkt bei der Fluggesellschaft. Bei einem Flugausfall oder einer erheblichen Verspätung ist die Airline Ihre erste Anlaufstelle für eine Umbuchung oder weitere Informationen.
Bewahren Sie Buchungsbestätigungen, Mitteilungen der Fluggesellschaft sowie Belege für zusätzliche Ausgaben auf.
Müssen Sie aufgrund der Situation vor Ort Ihre Reise ändern, verlängern oder vorzeitig abbrechen, nehmen Sie möglichst früh Kontakt mit Ihrem Reiseveranstalter und Ihrer Reiseversicherung auf.
Für Inhaberinnen und Inhaber eines TCS ETI Schutzbriefs gilt: Kontaktieren Sie bei einem Notfall während der Reise unverzüglich die ETI-Einsatzzentrale. Die Case Manager des TCS unterstützen Sie bei der Organisation der nächsten Schritte.
Bei einem Notfall steht die TCS ETI-Einsatzzentrale rund um die Uhr zur Verfügung:
+41 58 827 22 20
Je nach Situation kann der TCS beispielsweise Hilfe vor Ort oder eine notwendige Weiter- beziehungsweise Rückreise organisieren.
Wichtig: Welche Kosten übernommen werden, hängt vom Ereignis und vom individuellen Versicherungsschutz ab. Prüfen Sie deshalb die Leistungen Ihres Reiseschutzes und sprechen Sie grössere Ausgaben oder organisatorische Massnahmen möglichst vorgängig mit Ihrer Versicherung ab.
Und falls auf der Reise doch mal etwas nicht nach Plan verläuft? Dann schliesst die Heilungskostenversicherung von TCS Versicherungslücken in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung – auch in den USA.
Voraussetzung für den Heilungskosten-Zusatz «ausserhalb Europa» ist ein gültiger TCS ETI Schutzbrief mit «Welterweiterung». Mit der Versicherung werden zum Beispiel die Kosten bei Notfallbehandlungen im Ausland vollumfänglich übernommen – unabhängig der von der versicherten Person gewählten Spitalkategorie und ihrer Kranken- bzw. Unfallversicherungsdeckung in der Schweiz.
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