Mit der kostenlosen & partizipativen Online-Plattform tcs.ch/benzin können sich die Nutzerinnen und Nutzer auf einer interaktiven Karte einfach und schnell schweizweit über die aktuellen Preise an den Tankstellen informieren.






Die Preise für Benzin und Diesel in der Schweiz hängen zu einem grossen Teil von den Produktpreisen an der Börse in Rotterdam und diese wiederum vom weltweiten Ölmarkt ab.
Wenn in wichtigen Regionen für die Förderung und den Transport von Erdöl – etwa im Nahen Osten – geopolitische Spannungen auftreten, reagieren die Energiemärkte sehr schnell. Unsicherheiten im Zusammenhang mit Konflikten oder Störungen wichtiger Seehandelsrouten können zu einem Anstieg des Ölpreises pro Barrel führen und sich auf die Preise an der Zapfsäule auswirken.
Auf dieser Seite erfahren Sie, wie sich der Treibstoffpreis in der Schweiz zusammensetzt, wie er sich in den letzten Jahren entwickelt hat und welche wirtschaftlichen, logistischen oder geopolitischen Faktoren den Preis für Benzin und Diesel beeinflussen können.
Die Treibstoffpreise in der Schweiz hängen hauptsächlich von den Produktpreisen an der Börse Rotterdam, dem Kurs des US-Dollars und den Frachttarifen für die Rheinschifffahrt ab. Nach einer starken Volatilität zwischen 2020 und 2022 hatten sich die Produktpreise schrittweise stabilisiert.
Im Jahr 2020 führte die COVID-19-Pandemie zu einem starken Rückgang der weltweiten Ölnachfrage, was einen deutlichen Preissturz zur Folge hatte.
Mit der weltweiten wirtschaftlichen Erholung in den Jahren 2021 und 2022 stieg die Nachfrage stark an. Gleichzeitig trugen geopolitische Spannungen und Störungen, z.B. der Angriff auf die Ukraine, auf den Energiemärkten zu einem deutlichen Anstieg der Treibstoffpreise bei. In der Schweiz lag der Benzinpreis zeitweise deutlich bei über CHF 2.– pro Liter.
Seit 2023 hat sich das weltweite Ölangebot schrittweise angepasst, und die Preise sind wieder gesunken. Dennoch bleiben sie anfällig für wirtschaftliche und geopolitische Entwicklungen.
Heute werden die Schwankungen der Treibstoffpreise insbesondere beeinflusst durch:
Für die Entstehung des Benzinpreises sind drei Faktoren wichtig:
Die staatlichen Steuern machen etwa 50% des Preises aus. Dazu gehören Steuern und Gebühren für Mineralöl, Mehrwertsteuer und die Importabgaben.
Die Vertriebskosten sind die benötigten Ausgaben, um das Benzin in der Schweiz auszuliefern. Dazu gehören unter anderem die Kosten für Lagerung, Transport Tankstelle, Löhne, CO2-Kompensation und Marketing.
Beschaffungskosten
Die Beschaffungskosten werden vom Rohölpreis auf den internationalen Märkten beeinflusst, welcher wiederum von der wirtschaftlichen und politischen Lage wie auch der Jahreszeit abhängt.
Dazu kommen die Kosten für die Raffinierung, welche in der Schweiz wie auch im Ausland erfolgt. Auch hier können die Preise je nach Auslastung variieren.
Da Rohöl und die Produkte Benzin und Diesel international in Dollar gehandelt werden, hat auch der Dollar-Kurs einen Einfluss auf den Ölpreis in der Schweiz.
Frachtkosten
Ein wichtiger Faktor für die Frachtkosten ist die Lieferung des Öls über den Seeweg und der Treibstoffe über den Rhein. Der Wasserstand des Rheins bestimmt die maximal mögliche Last der Schiffe, die Treibstoffe transportieren. Ein niedriger Wasserstand bedeutet einen höheren Benzinpreis, weil die Schiffe weniger laden können und mehr Fahrten nötig sind.
Tauschen Sie jetzt Ihre bisherige Mitgliedskarte gegen die kostenlose TCS Member Mastercard®. Sie ist Ihre Mitgliedskarte, flexibles und sicheres Zahlungsmittel in einem. Sparen Sie unter anderem beim Tanken 3% bei BP und Tamoil in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein.
Datum | Bleifrei 95 | Bleifrei 98 | Diesel |
|---|---|---|---|
01.01.2026 | 1.65 | 1.75 | 1.78 |
22.01.2026 | 1.62 | 1.73 | 1.74 |
03.02.2026 | 1.61 | 1.72 | 1.73 |
26.02.2026 | 1.67 | 1.78 | 1.79 |
05.03.2026 | 1.74 | 1.85 | 1.95 |
11.03.2026 | 1.79 | 1.90 | 1.99 |
15.03.2026 | 1.77 | 1.88 | 1.97 |
19.03.2026 | 1.82 | 1.93 | 2.10 |
Datum | 01.01.2026 |
Bleifrei 95 | 1.65 |
Bleifrei 98 | 1.75 |
Diesel | 1.78 |
Datum | 22.01.2026 |
Bleifrei 95 | 1.62 |
Bleifrei 98 | 1.73 |
Diesel | 1.74 |
Datum | 03.02.2026 |
Bleifrei 95 | 1.61 |
Bleifrei 98 | 1.72 |
Diesel | 1.73 |
Datum | 26.02.2026 |
Bleifrei 95 | 1.67 |
Bleifrei 98 | 1.78 |
Diesel | 1.79 |
Datum | 05.03.2026 |
Bleifrei 95 | 1.74 |
Bleifrei 98 | 1.85 |
Diesel | 1.95 |
Datum | 11.03.2026 |
Bleifrei 95 | 1.79 |
Bleifrei 98 | 1.90 |
Diesel | 1.99 |
Datum | 15.03.2026 |
Bleifrei 95 | 1.77 |
Bleifrei 98 | 1.88 |
Diesel | 1.97 |
Datum | 19.03.2026 |
Bleifrei 95 | 1.82 |
Bleifrei 98 | 1.93 |
Diesel | 2.10 |
Der Benzinpreis sinkt je nach Standort der Tankstelle und Kalkulation des Tankstellenbetreibers. An gut frequentierten Standorten zahlt der Kunde oft mehr, weil Zeitverluste wegen Einbahnstrassen und Ampeln einen Umweg oft unattraktiv machen. Eine Garage, die mit den Treibstoffpreisen Kunden anziehen möchte, kalkuliert anders und kommt auf einen günstigeren Preis. Oft lohnt sich ein Umweg allerdings nur für eine volle Tankfüllung von 50l oder mehr.
Man kann eine einfache Faustregel anwenden: die Drei-Fünf-Regel. Sie besagt, dass sich ein Umweg von mehr als 5 km in der Regel nicht lohnt, wenn bei einer Tankfüllung von etwa 50 Litern die Ersparnis weniger als 5 Rappen pro Liter beträgt. In diesem Fall ist die Einsparung meist zu gering, um den zusätzlichen Kraftstoffverbrauch und den Zeitverlust auszugleichen.
Der TCS empfiehlt nicht, zusätzliche Umwege zu fahren, sondern die Preise zu beobachten und das Tanken mit Fahrten zu kombinieren, die ohnehin zurückgelegt werden müssen. Wenn sich der Tank in einer Region mit hohen Benzinpreisen leert, kann eine kleine Tankfüllung von 5 oder 7 Litern vorgenommen werden. Die volle Tankfüllung kann für den Tag reserviert werden, an dem die Strecke zu einer Tankstelle mit günstigeren Preisen erfolgt.
Auf unserer Seite über die Benzinpreise in Europa finden Sie die Preise in unseren Nachbarländern: Benzinpreise Europa.
Der Nahe Osten spielt eine zentrale Rolle bei der weltweiten Förderung und dem Transport von Erdöl. Wenn in dieser Region Spannungen oder Konflikte auftreten, reagieren die Energiemärkte meist sehr schnell. Investoren rechnen dann mit möglichen Störungen der Versorgung, was zu einem Anstieg des Ölpreises pro Barrel führen kann.
Die aktuelle Situation rund um den Iran lässt eine Eskalation der Spannungen in der Region befürchten. In diesem unsicheren Umfeld erwarten mehrere Analysten einen Anstieg der Ölpreise auf den internationalen Märkten. Eine anhaltende Verteuerung könnte sich anschliessend auch auf die Treibstoffpreise auswirken.
Ein besonders sensibler Punkt ist die Strasse von Hormus, eine strategisch wichtige Schifffahrtsroute, über die etwa 20 Prozent des weltweit verbrauchten Rohöls transportiert werden müssen. Wird der Schiffsverkehr dort gestört oder die Sicherheit der Passage infrage gestellt, steigen Transportkosten und Versicherungsprämien. Einige Reedereien könnten zudem beschliessen, die Region zu meiden, z.B. weil keine Versicherung mehr die Hochseetanker versichern will, was das verfügbare Angebot auf dem Markt vorübergehend massiv reduziert.
Auch wenn importierende Länder in der Regel über strategische Ölreserven verfügen, könnte eine länger andauernde Störung in dieser Region spürbare Auswirkungen auf die Energiepreise haben. Ein deutlicher Anstieg des Ölpreises kann sich anschliessend auf viele Bereiche der Wirtschaft auswirken, insbesondere auf Transport und Energie.
Für die Schweiz, die bei der Treibstoffversorgung vollständig von Importen abhängig ist, können Schwankungen auf dem Weltmarkt zu Veränderungen der Benzin- und Dieselpreise an der Zapfsäule führen. Wie stark diese ausfallen, hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab – etwa von der weiteren Entwicklung des Konflikts, dem weltweiten Angebot an Erdöl und Erdölprodukten wie Benzin, Diesel, Heizöl, Flugtreibstoff etc. oder auch vom Wechselkurs zwischen dem Schweizer Franken und dem US-Dollar.
Ja.
Auch wenn es nicht an uns ist Preiserhöhungen zu erklären oder gar zu rechtfertigen, zeigen die Marktdaten zwischen Freitag, dem 27. Februar, und Dienstag, dem 10. März 2026, dass:
Diese Aussichten bleiben jedoch von der Entwicklung der internationalen Märkte abhängig.
Die aktuellen Preisbewegungen sind typisch für eine Situation eines internationalen Konflikts. Geopolitische Spannungen beeinflussen die weltweiten Ölmärkte unmittelbar, was sich rasch auf die Treibstoffpreise auswirkt.
Es gibt keine einheitlich gültige Frist: Jede Krise ist unterschiedlich. Gemeinsam ist jedoch, dass Preiserhöhungen in der Regel schrittweise erfolgen und nicht sofort.
Die Anpassungen erfolgen in der Regel rasch.
Die Marken antizipieren potenzielle Risiken und orientieren sich bei der Preisberechnung am Wiederbeschaffungswert der Waren. Deshalb passen sie ihre Preise häufig an, ohne abzuwarten.
Weil Diesel viel breiter eingesetzt wird als Benzin:
Eine Raffinerie kann kurzfristig die Dieselproduktion nicht zulasten von Benzin erhöhen. Eine strukturelle Anpassung erfordert erhebliche Investitionen.
Ihre Zufriedenheit liegt uns am Herzen!
Wir würden uns daher sehr freuen, wenn Sie Ihre Erfahrung mit uns auf Google teilen.
