





Zwanzig Jahre nach «Turin 2006» wird Italien erneut Olympische Winterspiele im Alpenraum (Veltlin, Fleimstal, Cortina und Antholz) ausrichten: vom 6. bis 22. Februar 2026 die Olympischen Spiele und vom 6. bis 15. März die Paralympischen Spiele.
Für Schweizer Besucherinnen und Besucher erfordert die Reiseplanung aufgrund der verschiedenen Austragungsorte in der Lombardei, Trentino Alto-Adige und im Veneto eine sorgfältige Vorbereitung. Der TCS hat für Sie die wichtigsten Fakten zur Anreise und zum Aufenthalt vor Ort zusammengestellt.
Die 25. Olympischen Winterspiele sind auf mehrere «Cluster» in Norditalien verteilt. Da die Distanzen zwischen den Orten erheblich sein können, ist es wichtig, den Besuch nach den gewünschten Sportarten zu planen.
In Mailand finden die Eröffnungsfeier sowie die Eissport-Wettbewerbe (Eishockey, Eiskunstlauf, Short Track) statt. Wichtig: Rund um die Stadien stehen keine Parkplätze zur Verfügung.
In den Dolomiten finden die Wettbewerbe im Ski Alpin der Frauen (Tofane), die Schlittenwettbewerbe (Sliding Centre) sowie Curling (Olympia-Stadion) statt. Wichtig: Das Zentrum von Cortina und die Zufahrtsstrassen zu den Venues sind für den privaten Autoverkehr gesperrt ("Traffic Ban Area").
Die Region im Norden der Lombardei liegt der Schweizer Grenze am nächsten.
Das Tal im Trentino ist das Zentrum für alle nordischen Disziplinen.
In Antholz finden die Biathlon-Wettkämpfe statt. Die Wettkampfstätten liegen sehr abgelegen im Pustertal. Für die Anreise ist eine Kombination aus Zug/Auto und einem mehrstufigen Shuttle-System erforderlich.
Die Arena di Verona ist der spektakuläre Schauplatz für die Olympische Schlussfeier (sowie die Paralympische Eröffnungsfeier). Da sie mitten im historischen Stadtzentrum liegt, ist die Logistik hier anders als in den Bergen.
Die Anreise mit dem eigenen Fahrzeug bietet Flexibilität, erfordert in Italien jedoch Kenntnis der spezifischen Verkehrsregeln. Beachten Sie, dass während der Olympischen Spiele mit einem stark erhöhten Verkehrsaufkommen auf der A2 (Gotthard) und der A13 (San Bernardino) sowie rund um Mailand zu rechnen ist.
Anreise aus der Schweiz: Mailand ist ideal erreichbar mit Direktzügen aus der Schweiz (Zürich, Genf, Basel). Dank der direkten EuroCity-Verbindungen ist Mailand der am schnellsten erreichbare Cluster; die Fahrzeit beträgt ab der Grenze in Chiasso mit dem Zug oder Auto lediglich ca. 45 bis 60 Minuten (ab Zürich ca. 3,5h / ab Genf ca. 4h).
Wichtig: Fahren Sie nicht zu den Stadien, falls Sie mit dem Auto anreisen. Es gibt vor Ort keine oder nur wenige Parkplätze für Zuschauer. Nutzen Sie die P+R-Anlagen am Stadtrand. (mehr Informationen)
San Siro Stadion (Eröffnungsfeier): Im Westen der Stadt
Milano Santagiulia (Eishockey): Ein neues Stadion im Südosten der Stadt (Quartier Santa Giulia)
Milano Rho Ice Hockey Arena: In dieser Arena auf dem Gelände der Fiera Milano (Messe) finden Teile der Eishockey-Vorrunde sowie Speed Skating (im benachbarten Oval) statt. Achtung: Es gibt keine Parkplätze direkt an der Halle für Zuschauer. Die Anreise mit dem ÖV ist dringend empfohlen.
Milano Ice Skating Arena (Eiskunstlauf & Short Track): südlich von Mailand (direkt an der A7)
Links zur Mobilität vor Ort:
Anreise aus der Schweiz: Die Anreise erfolgt meist über das Pustertal (Brenner oder via Graubünden). Dieser Cluster erfordert die längste Reisezeit; ab der Grenze im Münstertal (Müstair) müssen Sie mit ca. 3,5 bis 4 Stunden Fahrzeit rechnen. Bei einer Anreise mit dem Zug via Fortezza/Franzensfeste und Busanschluss beläuft sich die Reisezeit ab der Schweizer Grenze auf insgesamt ca. 5 bis 6 Stunden.
Mit dem ÖV (Bus & Bahn-Kombi): Da Cortina über keinen eigenen Bahnhof verfügt, erfolgt die Anreise über die Transfer-Hubs
Mit dem Auto: Eine direkte Zufahrt zu den Sportstätten ist unmöglich.
Links zur Mobilität vor Ort:
Die Region im Norden der Lombardei liegt der Schweizer Grenze am nächsten.
Anreise aus der Schweiz: Ein Grossteil der Schweizer Fans wird via Zernez und den Tunnel Munt La Schera anreisen. Die Wettkampfstätten Bormio, Livigno sind der Schweiz geografisch am nächsten gelegen; ab Zernez durch den Tunnel Munt La Schera erreichen Sie Livigno in nur ca. 40 Minuten. Nach Bormio beträgt die Fahrzeit ab der Schweizer Grenze (via Livigno oder Umbrailpass, sofern offen) etwa 1,5 Stunden.
Livigno (Snow Park & Aerials): Livigno (Freestyle & Snowboard) ist logistisch die grösste Herausforderung. Der Ort ist eine "Sackgasse" und während der Spiele verkehrstechnisch stark reglementiert.
Bormio (Stelvio Ski Centre): In Bormio finden die spektakulären Abfahrten der Herren (Ski Alpin) sowie das Skibergsteigen statt. Die "Pista Stelvio" endet direkt im Ort.
Das Tal im Trentino ist das Zentrum für alle nordischen Disziplinen. Die Wettkämpfe finden im Cross Country Ski Stadion und im Predazzo Ski Jumping Stadion statt.
Anreise aus der Schweiz: Die Reise führt meist über Chiasso und Mailand oder via Brennerpass Richtung Bozen; ab der Schweizer Grenze müssen Sie mit einer Fahrzeit von etwa 3,5 bis 4 Stunden rechnen.
Mit dem Auto: Die Anreise erfolgt in der Regel über die Brennerautobahn (A22), Ausfahrt Egna/Ora.
Mit dem Zug (ÖV): Die offiziellen Bahnhöfe für die Anreise sind Ora/Auer, Bolzano/Bozen oder Trento.
Mehr Informationen: Anreise Tesero Cross Country Ski Stadion (olympics.com); Predazzo Ski Jumping Stadion (olympics.com)
Links zur Mobilität vor Ort: Anreise Val di Fiemme (visitfiemme.it);
In Antholz finden die Biathlon-Wettkämpfe statt. Die Wettkampfstätten liegen sehr abgelegen im Pustertal. Für die Anreise ist eine Kombination aus Zug/Auto und einem mehrstufigen Shuttle-System erforderlich.
Anreise aus der Schweiz:
Für Schweizer Fans ist die Route über den Arlberg oder das Münstertal (Ofenpass) ideal; die Fahrt von der Grenze bei Müstair bis ins Antholzertal dauert ca. 2,5 Stunden.
Anreise Antholz (Südtirol Arena):
Wichtig: Das Antholzertal ist für den privaten Autoverkehr gesperrt. Eine direkte Zufahrt zur Arena ist unmöglich.
Mehr Informationen: Spectator Guide Antholz (olympics.com)
Die Arena di Verona ist der spektakuläre Schauplatz für die Olympische Schlussfeier (sowie die Paralympische Eröffnungsfeier). Da sie mitten im historischen Stadtzentrum liegt, ist die Logistik hier anders als in den Bergen.
Mit dem Zug:
Der Hauptbahnhof Verona Porta Nuova ist der zentrale Anlaufpunkt. Er ist hervorragend an das Bahnnetz angebunden; die SBB bietet tägliche EuroCity-Direktverbindungen ab Zürich (ca. 5h) und Genf (ca. 6h) an.
Mit dem Auto:
Da die direkte Zufahrt nicht möglich ist und die Parkplätze in unmittelbarer Nähe zur Arena während der Feierlichkeiten extrem limitiert oder gesperrt sind, wird dringend empfohlen, die Gross-Parkplätze am Stadtrand zu nutzen.
Mehr Informationen: Anreise Arena di Verona (olympics.com)
Links zur Mobilität vor Ort: Fahrpläne und Linien Verona (atv.verona.it); Pass und Fahrkarten Verona (atv.verona.it); Verona Nahverkehr (italien.city-tourist.de);
In Mailand (Park & Ride):
Fahren Sie nicht ins Stadtzentrum. Nutzen Sie die grossen Park-and-Ride-Anlagen an den Endstationen der Metro, die ausserhalb der ZTL-Zonen liegen (z. B. Lampugnano oder Bisceglie bei Anreise über Chiasso/A8). Von dort bringt Sie die Metro stressfrei zum Dom oder ins Stadion.
In Verona (Schlussfeier): Das historische Zentrum rund um die Arena ist weitgehend verkehrsfrei (ZTL). Nutzen Sie die offiziellen Gross-Parkplätze südlich der Stadtmauern (z.B. «Parcheggio Centro» oder am Bahnhof Porta Nuova). Von dort ist die Arena in wenigen Minuten zu Fuss erreichbar.
In den Bergen: Das neue «Pass Auto»-System
Für die Austragungsorte Cortina, Antholz und Valtellina (Livigno, Bormio) gilt ein striktes Verkehrsmanagement. Eine Zufahrt direkt zu den Wettkampfstätten ist nicht möglich.
TCS-Experten-Tipp
Die Parkplatz-Kapazitäten in Zernez und Müstair sind begrenzt und eine Parkplatz-Reservierung ist nicht möglich, reisen Sie deshalb frühzeitig an.
In den Provinzen Mailand, Sondrio (Valtellina) und Belluno (Cortina) – sowie auf der gesamten Brennerautobahn – gilt eine strikte Winterreifenpflicht.
Mailand schützt sein Stadtzentrum mit strengen verkehrsberuhigten Zonen ("Zona a Traffico Limitato"). Verstösse werden automatisch per Kamera erfasst und mit hohen Bussen geahndet.
Auf italienischen Autobahnen wird Maut erhoben. Um Staus an den Zahlstellen ("Casello") zu vermeiden:
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