Fasnacht: Nicht ohne Gehörschutz

Die «fünfte Jahreszeit» birgt auch Risiken: Bei Auftritten von Guggenmusiken können grosse Lärmbelastungen entstehen.


Mit der Fasnacht startet für viele der Höhepunkt des Jahres. Doch die «fünfte Jahreszeit» birgt auch Risiken: Bei Auftritten von Guggenmusiken können grosse Lärmbelastungen entstehen. Deshalb empfiehlt die Suva das Tragen eines Gehörschutzes – vor allem für Kinder.

Folgende Tipps helfen Ihnen, Ihr Gehör zu schützen:

  • Verwenden Sie ein Gehörschutzmittel, wenn der Lärm so laut ist, dass Sie sich nicht mehr unterhalten können.
  • Halten Sie Distanz zu lauten Schallquellen (Lautsprechern, Blasinstrumenten).
  • Legen Sie bewusst Lärmpausen ein, in denen sich das Gehör erholen kann.
  • Falls Sie nach lautem Lärm ein Druckgefühl im Ohr oder einen dumpfen Höreindruck verspüren oder gar anhaltende Ohrgeräusche feststellen, sollten Sie dem Gehör dringend Ruhe gönnen. Wenn die Symptome nach 24 Stunden nicht abgeklungen sind, ist es ratsam, einen HNO-Arzt aufzusuchen.

Feiert man die Fasnacht in den Gassen einer Altstadt, kann eine Lärmbelastung von bis zu 95 Dezibel entstehen. Wenn Guggenmusiken in geschlossenen Lokalen spielen, werden gar Werte bis zu 105 Dezibel erreicht – lauter als in einer Disco erlaubt ist. «Bei solchen Schallpegeln empfehlen wir ab 30 Minuten einen Gehörschutz», sagt Beat Hohmann, Leiter Bereich Physik der Suva.


Verwenden Sie diese Informationen nicht als alleinige Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Fragen Sie bei gesundheitlichen Beschwerden Ihren Arzt oder Apotheker. Surfen im Internet ersetzt den Arztbesuch nicht.

Für Anregungen und Inputs, können Sie uns gerne per Mail kontaktieren: mdtcsch

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