Alkohol auf der Skipiste

Alkohol verringert die Konzentration und das Reaktionsvermögen. Auf der Skipiste kann das gefährlich werden.


Hochprozentiges hat beim Wintersport auf der Piste nichts verloren, denn alkoholisierte Ski- oder Snowboarder gefährden sich und vor allem auch andere. Egal mit welchen Gerätschaften man auf die Piste geht, das Risiko für Unfälle oder Stürze hängt von der Konzentration sowie der Fähigkeit ab, seine Geschwindigkeit richtig einzuschätzen und auf unerwartete Situationen reagieren zu können.

Und somit spielt Alkohol auf der Skipiste die gleiche Rolle wie im Strassenverkehr, er verringert die Konzentration und das Reaktionsvermögen. Der wärmende Jägertee hat beim Skifahren nichts zu suchen – auch wenn einem noch so kalt ist. Wintersportler sollten auf der Piste am besten ganz auf Alkohol verzichten, denn Hochprozentiges verleitet zu leichtsinnigem Verhalten.

Zudem erweitert Alkohol die Blutgefässe, die Haut wird stärker durchblutet und gibt somit mehr Wärme an die Umgebung ab. Dadurch steigt die Gefahr von Unterkühlungen. Koordination und Motorik werden derart eingeschränkt, dass die komplexen Bewegungsabläufe beim Skifahren und Snowboarden nicht mehr zu kontrollieren sind.

Wenn man bedenkt, dass man auf Skiern auch schnell Geschwindigkeiten von 70 km/h und mehr erreicht, dafür aber keine Knautschzone hat, kann es sogar lebensgefährlich sein, wenn man durch Alkohol die Kontrolle über die Bretter verliert.


Verwenden Sie diese Informationen nicht als alleinige Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Fragen Sie bei gesundheitlichen Beschwerden Ihren Arzt oder Apotheker. Surfen im Internet ersetzt den Arztbesuch nicht.

Für Anregungen und Inputs, können Sie uns gerne per Mail kontaktieren: mdtcsch

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