Grosser Sankt Bernhard

Ein Tunnel, ein Pass und... Hunde. Der Grosse Sankt Bernhard ist eine geschichtsträchtige Region zwischen der Schweiz und Italien und eine wichtige Strassenverbindung zwischen dem Norden und Süden der Alpen.

Der Tunnel des Grossen Sankt Bernhard misst 5.8 km und verbindet das Rhonetal im Wallis mit dem Aostatal in Italien. Der auf 2'469 m.ü.M. gelegene Pass ist von Mai/Juni bis Oktober passierbar.

Grosser Sankt Bernhard
Grosser Sankt Bernhard

Wichtige Information

Der Tunnel des Grossen Sankt Bernhard ist 5.8 km lang und verbindes das Rhonetal im Wallis mit dem Aostatal in Italien. Der gebührenpflichtige Strassentunnel besteht aus einer Fahrbahn mit Gegenverkehr und ist das ganze Jahr befahrbar. Er wurde 1964 eröffnet und war der erste Strassentunnel, der den Alpentransit ganzjährig ermöglichte. Das Nordportal liegt auf 1'918 m.ü.M. und das Südportal auf 1'875 m.ü.M.

Auf der Website des Tunnels erfahren Sie noch mehr über diese wichtige Strassenverbindung. Hier finden Sie ebenfalls die Tarife und Vergünstigungen.

Betreffend Bauarbeiten im Kanton Wallis können Sie die Website des ASTRA konsultieren.

Die Passstrasse des Grossen Sankt Bernhard verbindet das Wallis mit Italien, genauer das Rhonetal mit dem Aostatal. Der Pass ist mit 2'469 m.ü.M. einer der höchsten in der Schweiz nach dem Umbrail- und Nufenenpass. Die Steigung bis zur Passhöhe beträgt von beiden Seiten her bis zu 10-11%.

Die Strecke zwischen Orsières und Aosta ist etwa 60 km lang. Durch den Tunnel des Grossen Sankt Bernhard wird diese Strecke verkürzt und garantiert einen Transit auch im Winter (der Pass ist von Oktober bis Mai/Juni für den Verkehr gesperrt).

Grosser Sankt Bernhard – Pass und Bernhardiner Hunde

(Quelle: www.myswitzerland.com)

Ein besonderes Wahrzeichen der Schweiz ist der Bernhardiner Hund. Jeder weiss, dass der grosse und gutmütige Barry das Leben verirrter Berggänger rettete. Der vierbeinige Held wurde schon immer am Alpenpass Grosser Sankt Bernhard gezüchtet.

Der Bernhardiner Hund lebt beim Hospiz auf dem Grossen Sankt Bernhard, einem im Mittelalter gegründeten Schutzhaus der Augustiner-Chorherren, deren Gastfreundschaft legendär ist. Auf diesem Alpenpass wurden die Bernhardiner von den Mönchen gezüchtet, anfänglich als Lastenträger, dann auch als Lawinensuchhunde. Der bekannteste und sagenumwobendste von ihnen, Barry, soll über 40 Menschen das Leben gerettet haben.

Heute befindet sich die Hauptzuchtstätte der Bernhardiner nicht mehr im Hospiz. Den ganzen Sommer über können aber Zuchttiere auf dem Grossen Sankt Bernhard besichtigt werden. Das Hundemuseum in Martigny, die Fondation Barry, zeigt Geschichten über die Bernhardiner Hunde.

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