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S-Pedelec-Test 2022: Die besten Modelle für den Alltag

E-Bikes sind der Trend der letzten Jahre. Die Verkäufe in der Schweiz stiegen von 3‘000 im Jahr 2006 auf gesamthaft gut 170'000 verkaufte Exemplare im 2020. Der Anteil der schnellen E-Bikes, auch S-Pedelecs genannt hat sich in den letzten 10 Jahren zwar „nur“ verdoppelt, von 10‘000 verkauften Exemplaren 2011 auf fast 20‘000 im 2020 (Quelle: www.velosuisse.ch), viele schnelle E-Bikes kommen aber täglich auch auf längeren Pendelstrecken zum Einsatz und haben somit gegenüber reinen Freizeitfahrzeugen eine überproportionale Bedeutung für den Alltagsverkehr. Mit dem Test an schnellen E-Bikes sollen neun 2021 viel verkaufte Modelle und Bikes mit vielversprechenden Innovationen miteinander verglichen werden. Der Fokus liegt dabei auf Modellen, welche im Alltag für das tägliche Pendeln zum Arbeitsplatz verwendet werden. Der Test wurde vom TCS in Zusammenarbeit mit dem Velojournal und dem Kassensturz durchgeführt.

TCS S-Pedelec-Test 2022

Tipps des TCS

S-Pedelecs sind gut geeignet, um alltägliche Pendelwege von bis zu 20 Kilometern pro Weg ohne übermässige körperliche Anstrengung zu bewältigen. Die Maximalgeschwindigkeiten mit Motorenunterstützung liegen zwischen 40 und 45 km/h und erlauben so auch auf längeren Strecken gut voran zu kommen. Für Pendelwege ausschliesslich in städtischem Umfeld kann ein langsames E-Bike bis 25 km/h durch das ständige Stop-and-Go ähnlich schnell sein, bei deutlich geringeren Anschaffungskosten. Schnelle E-Bikes haben nämlich ihren Preis: alle Testbikes kosten zwischen 4000 und 8000 Franken, die teuersten Bikes auf dem Markt können bis zu 12‘000 Franken kosten. Die Vorteile eines S-Pedelecs sind aber auch nicht primär finanzieller Art sondern je nach zu fahrender Strecke der Zeitgewinn (man steckt nicht im Stau), die tägliche Bewegung und nicht zu vergessen der Fahrspass.

Empfehlungen: 

  • S-Pedelecs eignen sich gut für Pendelstrecken bis etwa 20 Kilometer je Weg
  • Mit dem S-Pedelec fährt man am Stau vorbei und ist je nach Distanz schneller unterwegs als mit dem Auto
  • S-Pedelecs mit Heckmotor beschleunigen grundsätzlich stärker als jene mit Mittelmotor und erreichen auch in der Ebene locker Geschwindigkeiten von 45 km/h. In steilem Gelände ist die Motorenunterstützung aber limitiert.
  • S-Pedelecs mit Mittelmotor sind etwas weniger schnell, sind aber in jedem Gelände gut fahrbar
  • Wer den Akku zum Laden entfernen muss, sollte darauf achten, dass der Ein- und Ausbau einfach möglich ist
  • Das relativ hohe Gewicht der S-Pedelecs ist beim Fahren kein Problem. Wer sein Bike in einen Keller tragen will, spürt das Gewicht aber sehr wohl.
  • S-Pedelecs müssen die signalisierten Radwege nutzen, müssen aber auf der Strasse bleiben, wenn Fahrradspuren als Fussweg mit Zusatztafel „Velo gestattet“ signalisiert sind
  • Ein schnelles E-Bike ist nicht nur praktisch, es macht auch Spass
  • Wer ein S-Pedelec für längere Touren benutzen will, braucht entweder einen Ersatzakku oder sollte nicht die maximale Unterstützungsstufe nutzen

Ergebnis im Überblick

"Alle Testfahrzeuge erfüllen die grundsätzlichen Anforderungen, welche an ein schnelles E-Bike gestellt werden und sind qualitativ auf hohem Niveau. Der Antriebstyp beeinflusst das Fahrverhalten und ist je nach Gelände für die Leistung entscheidend. Bei den Velos gibt es grosse Unterschiede bei der Lichtausstattung."

Alle Testergebnisse im Überblick [PDF , 0.0MB]
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