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Ransomware: Erkennen, schützen und richtig handeln.

Plötzlich sind persönliche Fotos oder andere Daten nicht mehr zugänglich und auf dem Bildschirm erscheint eine Lösegeldforderung. Wir zeigen Ihnen, was hinter Ransomware steckt und welche Schritte im Ernstfall helfen.
 
 

Das Wichtigste zu Ransomware in Kürze.

Was ist Ransomware?

Stellen Sie sich vor, Sie öffnen Ihr Notebook und stellen fest: Dateien lassen sich nicht mehr öffnen, Systeme stehen still und auf dem Bildschirm erscheint eine Lösegeldforderung. In wenigen Minuten wird aus einem normalen Tag eine Krisensituation. Ransomware ist eine Schadsoftware, die Dateien verschlüsselt oder den Zugriff auf ein Gerät blockiert. Der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern «ransom» für Lösegeld und «software» zusammen.

Nach der Sperrung erscheint in der Regel eine Lösegeldforderung. Die Angreifer behaupten, die Daten nach einer Zahlung wieder freizugeben. Eine Garantie dafür gibt es jedoch nicht. Deshalb sollten Betroffene nicht vorschnell zahlen, sondern das Gerät isolieren und fachkundige Hilfe einholen. Für Betroffene bedeutet ein solcher Angriff oft nicht nur einen technischen Ausfall, sondern auch Unsicherheit, Stress und die Sorge um wichtige private oder geschäftliche Daten. Cyberkriminelle nutzen diese Drucksituation gezielt aus, um Menschen und Unternehmen zur Zahlung von Lösegeld zu bewegen.

Ransomware gehört zur übergeordneten Kategorie Malware, also Schadsoftware. Nicht jede Malware ist Ransomware: Während andere Schadprogramme beispielsweise Daten ausspionieren oder unerwünschte Werbung anzeigen, zielt Ransomware gezielt auf die Sperrung oder Verschlüsselung von Daten und die anschliessende Erpressung ab.

Kurz erklärt:

Malware: Sammelbegriff für schädliche Software

Trojaner: Schadsoftware, die sich häufig als legitime Datei oder Anwendung tarnt

Ransomware: Schadsoftware, die Daten oder Geräte sperrt und Lösegeld fordert

Wie funktioniert ein Ransomware-Angriff?

1. Die Schadsoftware gelangt auf das Gerät.

Ransomware kann sich beispielsweise in einem manipulierten E-Mail-Anhang, einem vermeintlichen Download oder einer gefälschten Anwendung verstecken. Auch Sicherheitslücken in nicht aktualisierten Programmen können ausgenutzt werden.

2. Das Schadprogramm wird ausgeführt.

Beim Öffnen einer Datei oder Starten eines Programms installiert sich die Schadsoftware. Dieser Vorgang wird von der betroffenen Person häufig nicht bemerkt.

3. Dateien oder Systeme werden gesperrt.

Die Ransomware verschlüsselt Dateien oder blockiert den Zugriff auf das Gerät. Je nach Angriff können auch angeschlossene Speichermedien oder erreichbare Netzlaufwerke betroffen sein.

4. Eine Lösegeldforderung erscheint.

Die Angreifer fordern eine Zahlung, häufig in einer Kryptowährung. Im Gegenzug versprechen sie, die Daten wieder freizugeben. Betroffene sollten dieser Aufforderung nicht vorschnell folgen.

Wie erkenne ich Ransomware?

Ein Ransomware-Befall wird häufig erst sichtbar, wenn Dateien bereits gesperrt sind. Bestimmte Anzeichen sollten Sie ernst nehmen.

Vor einer möglichen Infektion:

  • Eine unerwartete E-Mail enthält einen Anhang, den Sie dringend öffnen sollen.
  • Eine augenscheinlich seriöse Datei sieht aus wie eine Rechnung, eine Bewerbung, eine Mahnung oder ein anderes offizielles Dokument – ist es aber nicht.
  • Eine Website fordert Sie zum Download einer unbekannten Software auf.
  • Ein vermeintliches Programm verlangt ungewöhnliche Zugriffsrechte.
  • Das Betriebssystem oder der Browser warnt vor einer unsicheren Datei.

Nach einer möglichen Infektion:

  • Dateien lassen sich plötzlich nicht mehr öffnen.
  • Dateinamen oder Dateiendungen haben sich unerwartet verändert.
  • Auf dem Bildschirm erscheint eine Lösegeldforderung.
  • Der Zugriff auf das Gerät ist gesperrt.
  • Programme reagieren ungewöhnlich langsam oder starten nicht mehr.
  • Unbekannte Dateien mit Zahlungsanweisungen erscheinen in mehreren Ordnern.

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Wie kann ich mich vor Ransomware schützen?

1. Erstellen Sie regelmässig Backups.

Sichern Sie wichtige Fotos, Dokumente und persönliche Dateien regelmässig. Bewahren Sie mindestens eine Sicherungskopie getrennt vom Gerät auf, beispielsweise auf einem externen Speichermedium, das nicht permanent verbunden ist.

2. Halten Sie Geräte und Programme auf dem neusten Stand.

Installieren Sie Sicherheitsupdates für Betriebssystem, Browser, Apps und andere Programme zeitnah. Updates schliessen bekannte Sicherheitslücken.

3. Öffnen Sie Anhänge mit Vorsicht.

Öffnen Sie keine unerwarteten Anhänge, auch wenn die Nachricht scheinbar von einer bekannten Person oder einem bekannten Unternehmen stammt. Fragen Sie im Zweifelsfall über einen anderen Kontaktweg nach.

4. Prüfen Sie Links vor dem Anklicken.

Fahren Sie am Computer mit dem Mauszeiger über einen Link, bevor Sie ihn öffnen. Auf dem Smartphone sollten Sie Links in unerwarteten Nachrichten grundsätzlich nicht direkt aufrufen.

5. Laden Sie Programme nur aus vertrauenswürdigen Quellen.

Nutzen Sie offizielle App-Stores und die Websites der jeweiligen Anbieter. Verzichten Sie auf unbekannte Downloadportale und nicht autorisierte Softwarekopien.

6. Verwenden Sie aktuelle Sicherheitssoftware.

Ein aktuelles Schutzprogramm kann bekannte Schadsoftware erkennen und blockieren. Sicherheitssoftware ersetzt jedoch keine vorsichtige Nutzung.

7. Nutzen Sie starke, einzigartige Passwörter.

Verwenden Sie für wichtige Konten unterschiedliche Passwörter und aktivieren Sie, wo möglich, die Zwei-Faktor-Authentifizierung.

8. Schliessen Sie unbekannte Speichermedien nicht an.

Gefundene oder unerwartet zugesandte USB-Sticks sollten nicht mit einem privaten oder geschäftlichen Gerät verbunden werden.

Was tun, wenn Ihr Gerät von Ransomware betroffen ist?

Wenn Dateien nicht mehr zugänglich sind oder eine Lösegeldforderung erscheint, zählt ruhiges Handeln. Mit den folgenden Schritten begrenzen Sie das Risiko weiterer Schäden.

Ihre aktuelle Situation

Was Sie jetzt tun sollten 

Sie haben eine E-Mail mit verdächtigem Anhang erhalten, sie jedoch noch nicht geöffnet.

Beobachten Sie das Gerät und führen Sie eine Sicherheitsprüfung durch. Ändern Sie wichtige Passwörter vorsorglich über ein anderes, sauberes Gerät. Beginnen Sie mit dem E-Mail-Konto.

Sie haben eine Datei geöffnet, sehen jedoch noch keine Auffälligkeit.

Beobachten Sie das Gerät und führen Sie eine Sicherheitsprüfung durch. Ändern Sie wichtige Passwörter vorsorglich über ein anderes, sauberes Gerät. Beginnen Sie mit dem E-Mail-Konto.

Sie können Dateien auf Ihrem Computer nicht mehr öffnen.

Trennen Sie das Gerät sofort vom WLAN oder Netzwerk und verwenden Sie es nicht weiter. Öffnen, verändern oder löschen Sie keine Dateien, damit eine spätere Untersuchung oder Datenwiederherstellung nicht erschwert wird.

Auf Ihrem Bildschirm erscheint eine Lösegeldforderung.

Bezahlen Sie nicht vorschnell. Eine Zahlung garantiert nicht, dass Sie Ihre Daten zurückerhalten. Fotografieren Sie die Meldung nach Möglichkeit mit einem anderen Gerät und notieren Sie die Zahlungsinformationen sowie den ungefähren Zeitpunkt des Vorfalls.

Sie hatten während des Angriffs eine externe Festplatte angeschlossen.

Alle angeschlossenen Speichermedien sofort trennen und bis zu einer fachlichen Prüfung nicht mehr verwenden. So reduzieren Sie das Risiko, dass weitere Geräte oder Sicherungskopien betroffen werden.

Sie vermuten, dass Zugangsdaten gestohlen wurden.

Passwörter wichtiger Konten über ein sauberes Gerät ändern und die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Beginnen Sie mit dem E-Mail-Konto.

Sie sind unsicher, welche Dateien betroffen sind.

Lassen Sie prüfen, welche Geräte und Dateien betroffen sind und ob eine Entfernung der Schadsoftware oder eine Wiederherstellung der Daten möglich ist.

Der Angriff konnte gestoppt werden.

Bewahren Sie Screenshots, Meldungen und weitere Informationen auf. Melden Sie den Vorfall beim Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und gegebenenfalls bei der Polizei.

Ihre aktuelle Situation

Sie haben eine E-Mail mit verdächtigem Anhang erhalten, sie jedoch noch nicht geöffnet.

Was Sie jetzt tun sollten 

Beobachten Sie das Gerät und führen Sie eine Sicherheitsprüfung durch. Ändern Sie wichtige Passwörter vorsorglich über ein anderes, sauberes Gerät. Beginnen Sie mit dem E-Mail-Konto.

Ihre aktuelle Situation

Sie haben eine Datei geöffnet, sehen jedoch noch keine Auffälligkeit.

Was Sie jetzt tun sollten 

Beobachten Sie das Gerät und führen Sie eine Sicherheitsprüfung durch. Ändern Sie wichtige Passwörter vorsorglich über ein anderes, sauberes Gerät. Beginnen Sie mit dem E-Mail-Konto.

Ihre aktuelle Situation

Sie können Dateien auf Ihrem Computer nicht mehr öffnen.

Was Sie jetzt tun sollten 

Trennen Sie das Gerät sofort vom WLAN oder Netzwerk und verwenden Sie es nicht weiter. Öffnen, verändern oder löschen Sie keine Dateien, damit eine spätere Untersuchung oder Datenwiederherstellung nicht erschwert wird.

Ihre aktuelle Situation

Auf Ihrem Bildschirm erscheint eine Lösegeldforderung.

Was Sie jetzt tun sollten 

Bezahlen Sie nicht vorschnell. Eine Zahlung garantiert nicht, dass Sie Ihre Daten zurückerhalten. Fotografieren Sie die Meldung nach Möglichkeit mit einem anderen Gerät und notieren Sie die Zahlungsinformationen sowie den ungefähren Zeitpunkt des Vorfalls.

Ihre aktuelle Situation

Sie hatten während des Angriffs eine externe Festplatte angeschlossen.

Was Sie jetzt tun sollten 

Alle angeschlossenen Speichermedien sofort trennen und bis zu einer fachlichen Prüfung nicht mehr verwenden. So reduzieren Sie das Risiko, dass weitere Geräte oder Sicherungskopien betroffen werden.

Ihre aktuelle Situation

Sie vermuten, dass Zugangsdaten gestohlen wurden.

Was Sie jetzt tun sollten 

Passwörter wichtiger Konten über ein sauberes Gerät ändern und die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Beginnen Sie mit dem E-Mail-Konto.

Ihre aktuelle Situation

Sie sind unsicher, welche Dateien betroffen sind.

Was Sie jetzt tun sollten 

Lassen Sie prüfen, welche Geräte und Dateien betroffen sind und ob eine Entfernung der Schadsoftware oder eine Wiederherstellung der Daten möglich ist.

Ihre aktuelle Situation

Der Angriff konnte gestoppt werden.

Was Sie jetzt tun sollten 

Bewahren Sie Screenshots, Meldungen und weitere Informationen auf. Melden Sie den Vorfall beim Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und gegebenenfalls bei der Polizei.

Vom ersten Verdacht bis zur technischen Hilfe.

Ein Ransomware-Vorfall wirft viele Fragen auf: Ist nur ein Gerät betroffen? Sind persönliche Daten abgeflossen? Lassen sich Dateien wiederherstellen? Muss der Vorfall gemeldet werden? Mit dem TCS Cyber-Schutzbrief erhalten Sie eine persönliche Anlaufstelle. Unsere Cyberspezialistinnen und -spezialisten unterstützen Sie bereits bei einem Verdacht bei der ersten Einordnung und koordinieren bei Bedarf die weiteren Schritte.

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Cyberhilfe beginnt mit einer klaren, ruhigen Einordnung.

Platzhalter: Porträt der zitierten Fachperson

«Wir sind die erste ruhige, kompetente Stimme aus der realen Welt, die ein Opfer hört. Viele Betroffene stehen unter enormem Druck und wissen nicht, ob sie das Lösegeld bezahlen oder das Risiko, wichtige Daten zu verlieren, eingehen sollen. Gerade in dieser Unsicherheit helfen wir dabei, die Situation sachlich einzuordnen und die nächsten Schritte zu planen.»

Melissa Wong, Group Chief Product Officer bei bolttech, Cyberschutz-Partner des TCS

 
 

So unterstützt Sie der TCS vor und nach einem Cybervorfall.

  • Persönliche Beratung rund um die Uhr: Im Ernstfall müssen Sie nicht selbst herausfinden, was zu tun ist. Unsere Case Managerinnen und Manager begleiten Sie rund um die Uhr, koordinieren die nächsten Schritte und sorgen für die richtige Unterstützung.
  • Frühwarnsystem bei Datenmissbrauch: Mit TCS IDProtect werden Sie informiert, wenn persönliche Daten wie E-Mail-Adressen, Telefonnummern oder Kreditkartendaten in bekannten Datenlecks auftauchen. So können Sie handeln, bevor ein grösserer Schaden entsteht.
  • Kartensperrservice für den Ernstfall (exklusiv für TCS-Mitglieder): Zahlungsdaten missbraucht oder geht eine Karte verloren, genügt ein Anruf von Ihnen als Inhaberin oder Inhaber des TCS Cyber-Schutzbriefs. Der Kartensperrservice hilft Ihnen, betroffene Karten schnell sperren zu lassen.
  • Schutz vor finanziellen Schäden: Entsteht durch einen Cyberangriff ein finanzieller Schaden, unterstützt Sie der TCS Cyber-Schutzbrief mit bis zu CHF 5’000.–.
  • Rechtliche Unterstützung von Expertinnen und Experten: Werden Ihre Daten missbraucht oder entstehen rechtliche Folgen, stehen Ihnen 80 spezialisierte TCS-Anwältinnen und -Juristen zur Seite. Gerichtskosten und Verfahrenskosten sind bis zu CHF 300’000.– gedeckt.
  • Technische Hilfe von Cyberspezialistinnen und -spezialisten: Ob gehacktes Konto, Datendiebstahl oder Onlinebetrug – gemeinsam mit unserem Partner bolttech unterstützen wir Sie bei der Analyse des Vorfalls, der Absicherung Ihrer Konten und den weiteren Massnahmen.
 
 
Häufige Fragen zu Ransomware
Ist Ransomware ein Trojaner?

Ransomware kann als Trojaner verbreitet werden, beispielsweise wenn sich die Schadsoftware als eine Rechnung,  eine Bewerbung oder ein anderes legitimes Dokument tarnt. Das Ziel eines Ransomware-Angriffs ist jedoch eigentlich immer, durch Sperren von Daten oder Geräten Geldsummen zu erpressen.

Wie infiziert man sich mit Ransomware?

Häufige Wege sind manipulierte E-Mail-Anhänge, schädliche Downloads, gefälschte Programme und nicht geschlossene Sicherheitslücken. Auch infizierte Speichermedien können eine Gefahr darstellen.

Soll ich das Lösegeld bezahlen?

Eine Zahlung garantiert nicht, dass die Daten wieder freigegeben werden. Trennen Sie das Gerät vom Netzwerk, dokumentieren Sie die Forderung und holen Sie technische Unterstützung ein.

Kann ich Ransomware selbst entfernen?

Von eigenständigen Löschversuchen ohne ausreichende Fachkenntnisse ist abzuraten. Veränderungen am System können eine Untersuchung oder Datenwiederherstellung erschweren. Lassen Sie das betroffene Gerät fachkundig prüfen.

Sind auch Smartphones von Ransomware betroffen?

Grundsätzlich kann Schadsoftware unterschiedliche Gerätetypen betreffen. Installieren Sie Apps nur aus offiziellen Quellen, halten Sie das Betriebssystem aktuell und prüfen Sie unerwartete Berechtigungsanfragen kritisch.

Schützt ein Virenschutz vollständig vor Ransomware?

Eine aktuelle Sicherheitssoftware kann bekannte Bedrohungen erkennen und blockieren, bietet aber keinen vollständigen Schutz. Updates, vorsichtiger Umgang mit Anhängen und getrennte Backups bleiben wichtig.

Kann ein Backup ebenfalls verschlüsselt werden?

Ein Backup kann gefährdet sein, wenn das Speichermedium während des Angriffs dauerhaft mit dem Gerät verbunden oder über das Netzwerk erreichbar ist. Eine Sicherungskopie sollte deshalb getrennt aufbewahrt werden.

Ich möchte mich gegen Ransomware absichern. Welcher Anbieter ist dafür in der Schweiz zu empfehlen?

Es gibt in der Schweiz verschiedene Anbieter für Cybersicherheitslösungen, Virenschutzprogramme und Cyberversicherungen. Welcher Anbieter am besten geeignet ist, hängt davon ab, welchen Schutz Sie suchen.

  • Technischer Schutz: Dazu gehören Antivirenprogramme, Sicherheitssoftware, regelmässige Backups und Schutzmechanismen gegen Schadsoftware.
  • Unterstützung im Ernstfall: Einige Anbieter bieten zusätzlich Hilfe bei der Bewältigung eines Cybervorfalls, beispielsweise technische Unterstützung, rechtliche Beratung oder finanzielle Unterstützung bei einem Schaden.
  • Prävention und Früherkennung: Sinnvoll sind Angebote, die Sicherheitschecks, Überwachungen von Datenlecks oder Unterstützung bei verdächtigen Vorfällen ermöglichen.

Wichtig ist, dass Sie sich nicht ausschliesslich auf eine Software verlassen. Ein wirksamer Schutz vor Ransomware besteht aus mehreren Bausteinen: aktuelle Sicherheitsupdates, regelmässige Backups, vorsichtiger Umgang mit verdächtigen Anhängen und Links sowie eine kompetente Anlaufstelle für den Notfall.

Mit dem TCS Cyber-Schutzbrief erhalten Sie Unterstützung vor und nach einem Cyberangriff: Bereits bei einem Verdacht können sich Mitglieder an eine Case Managerin oder einen Case Manager wenden und erhalten Unterstützung bei der Einschätzung der Situation erhalten . Kommt es tatsächlich zu einem Vorfall, stehen je nach Fall technische, rechtliche und finanzielle Hilfeleistungen zur Verfügung.

Wo kann ich einen Ransomware-Vorfall melden?

Cybervorfälle können beim Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) gemeldet werden. Abhängig vom Schaden und den Umständen kann zusätzlich eine Meldung bei der Polizei sinnvoll sein.

 
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