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Cloud-Security - So nutzen Sie Cloud-Dienste sicher

Fotos, Videos und andere Dateien speichern wir schon längst fast automatisch in der Cloud ab. Doch wie steht es um die Sicherheit?

Da wir ständig online unterwegs sind, lauern im Internet diverse Gefahren, welchen es zu begegnen gilt. Der TCS möchte aktiv mithelfen diese Gefahren und Risiken zu bekämpfen und ist darum Mitglied der SISA Swiss Internet Security Alliance geworden.

Wieso heisst die Cloud so und wie funktioniert der Dienst?

Fotos, Videos und andere Dateien speichern wir schon längst fast automatisch in der Cloud ab. Doch wie steht es um die Sicherheit? Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Daten in der Cloud sicher ablegen und dabei Ihre Privatsphäre schützen.

Das Wort «Cloud» kommt aus dem Englischen und bedeutet «Wolke». Die Wolke wird in IT-Diagrammen verwendet, um darzustellen, dass Systeme wie Desktop-Rechner, Server oder Smartphones Daten via Netzwerk austauschen. 

Einen Cloud-Dienst zu verwenden bedeutet, dass man mit einem internetfähigen Gerät (Smartphone, Tablet, Computer oder auch TV) seine Dateien auf einem Server im Internet ablegen und von irgendwo auf der Welt über das Internet wieder darauf zugreifen kann.

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Fünf einfache Tipps zur Erhöhung der Sicherheit

Hand auf’s Herz – wer würde bei den folgenden Szenarien nicht in Versuchung kommen? Einen Cloud-Speicher für seine Daten zu nutzen, ist praktisch: Die Bedienung ist einfach und alle Daten sind jederzeit und überall verfügbar. Aber sind die hochgeladenen Daten in der Cloud auch sicher? Das kann tatsächlich niemand zu 100 Prozent garantieren. Mit diesen Tipps können Sie die Sicherheit aber erhöhen:

1. Zugang zur Cloud absichern

Schützen Sie den Zugang zu Ihrer Cloud besonders gut: Ein fehlendes oder schwaches Passwort macht es Datendieben leicht. Sind sie einmal in Ihre Cloud gelangt, haben sie Zugriff auf alle Daten, sofern sie nicht zusätzlich verschlüsselt sind. Verwenden Sie also Sichere Passwörter und für jedes Konto ein eigenes sicheres Passwort. Die meisten Cloud-Anbieter ermöglichen auch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung - nutzen Sie diese.

2. Smartphone, Tablet, Laptop und PC schützen

Auf die Cloud greift man über ein internetfähiges Gerät wie Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone zu. Ist ein Gerät durch ein Schadprogramm (Malware) infiziert, sind auch die Cloud-Dienste unter Umständen angreifbar. Richten Sie Ihre Geräte darum so ein, dass Sie sie sicher nutzen können. Das bedeutet, alle Updates installieren, Daten sichern, Antivirenschutz einrichten und Vorsicht bei Links und Anhängen in E-Mails und bei Downloads von Websites.

Besonders wichtig ist der Schutz des Smartphones. Kann man mit einer App im Smartphone auf die Daten zugreifen, erhält man mit einem Klick Zugriff auf die Cloud. Das ist sehr praktisch, möglicherweise können so aber auch Schadprogramme, die man aufs Smartphone geladen hat, in die Cloud gelangen. Und: Verlieren Sie Ihr Smartphone oder wird es Ihnen gestohlen, sind die Cloud-Daten nur so sicher, wie das Smartphone geschützt ist.

Smartphone, Bilder und die Cloud
Haben Sie Ihr Smartphone mit einer Cloud verbunden? Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass alle Fotos automatisch in der Cloud landen. Dropbox, Google und iCloud machen das standardmässig. Das ist als Annehmlichkeit gedacht: Falls Ihr Smartphone leergeräumt wird, kaputt geht oder gestohlen wird, sind Ihre Fotos immer noch verfügbar.

Denken Sie vor dem nächsten Schnappschuss kurz nach. Wenn Sie Fotos machen, die Sie eher nicht teilen möchten, öffnen Sie die Einstellungen Ihrer Apps, suchen nach dem automatischen Foto-Upload und schalten diesen ab.

3. Sensible Daten verschlüsseln

Um sensible Daten wie etwa Kontoauszüge, Steuerunterlagen, Gesundheitsdaten oder private Fotos sicher in der Cloud zu speichern, sollten Sie diese vor dem Upload am besten verschlüsseln. Nachfolgend zwei Beispiele für Verschlüsselungstools:

  • Boxcryptor: Eines der bekanntesten Tools zur Verschlüsselung von Daten in der Cloud. Das Tool kann so gut wie jeden Cloud-Speicher anbinden und die Daten verschlüsseln. Die Basisversion des Tools ist komplett kostenlos und die verschlüsselten Daten lassen sich mit bis zu zwei Geräten synchronisieren.
  • Der Cryptomator ist nicht ganz so einfach in der Handhabung, dafür gratis. Nach der Installation erscheint ein neues Laufwerk im Explorer. Kopiert man dorthin Dateien, verschlüsselt Cryptomator die Daten und lädt sie in den Cloudspeicher.
Es gibt zudem auch Cloud-Anbieter, die automatisch alle Dokumente verschlüsselt speichern. Oft sind diese Anbieter deutlich teurer, aber auch besonders sicher und anwendungsfreundlich.
4. Sichere Cloud-Anbieter verwenden

Wie können Anwender:innen sicher gehen, dass Cloud-Dienste mit den Daten sicher und korrekt umgehen? Es gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Da es für uns aber schwierig ist, die Anbieter:innen zu kontrollieren, sollten wir auf andere vertrauen, die das für uns übernehmen.

  • Auf der Webseite des Kompetenznetzwerks «Trusted Cloud» findet man eine Liste mit Cloud-Anbietern.
  • Die EuroCloud-Swiss ist der schweizerische Fachverband für die Förderung des Cloud Computing in der Schweiz. Mit den europäischen Partnern des EuroCloud-Netzwerks vergibt der Verband Zertifikate für Qualität oder Datenschutzkonformität.
  • Auf Trusted.de wurden 32 gängige Cloud-Speicher bewertet

Sichere Cloud-Dienste der SISA-Mitglieder:

  • MyCloud von Swisscom: Bis zu 10 GB für alle gratis. Für Swisscom-Kunden gilt ein unbegrenzter Upload von Bildern und Videos, hingegen eine Beschränkung bei Dateien. Der Dienst kann aber auch von Nicht-Kunden abonniert werden.
  • Die Mobiliar bietet ihren Cyberversicherungskunden mit dem mehrfach gesicherten Webspeicher von SecureSafe 100 GB Speicherplatz für die Sicherung von Daten und Passwörtern.
5. Vorsicht im öffentlichen WLAN
Der Zugriff über öffentliche WLAN-Hotspots etwa am Flughafen oder in Restaurants und Hotels – stellt ein Risiko dar. In diesen Netzen könnten Angreifer mit entsprechendem Know-how und Equipment zum Beispiel Benutzername und Passwort für die Cloud abfangen. Dies ist besonders kritisch, wenn keine Zwei-Faktor-Authentifizierung verwendet wird. Nutzen Sie also ein öffentliches WLAN, seien Sie sich dessen bewusst und vermeiden, Sie wenn möglich die Verbindung zu Ihrer Cloud.
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