2-Phasen-Ausbildung: WAB-Kurse

Neulenker verpflichten sich nach Erhalt des provisorischen Führerausweises in den 3 Folgejahren zum Besuch einer 2-Phasen-Ausbildung (WAB-Kurse).

2-Phasen-Ausbildung - WAB-Kurse

Überall in der Schweiz: 2-Phasen-Ausbildung und WAB-Kurse

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1. Kurstag

2-Phasen-Ausbildung

Der 1. Kurstag soll die Fähigkeit der Teilnehmer verbessern, gefährliche Verkehrssituationen bereits vor der Entstehung zu erkennen und zu vermeiden. Drei Fahrerlebnisse stehen im Mittelpunkt: der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug, das Bremsen auf trockener und nasser Fahrbahn sowie die Geschwindigkeit in Kurven.

Auf unterhaltsame Art werden in praktischen Übungen auf abgesperrten Pisten wichtige Erfahrungen übermittelt und analysiert.

2. Kurstag

Der zweite Kurstag soll das Bewusstsein der Kursteilnehmer für die eigenen Fähigkeiten schärfen, ihren Verkehrssinn optimieren sowie das umweltschonende und partnerschaftliche Fahren weiter entwickeln. Ein halber Tag wird der sogenannten Feedbackfahrt im reellen Strassenverkehr gewidmet. Mehrere Neulenker unterziehen sich gemeinsam mit einem Moderator der gegenseitigen kritischen Beobachtung. Der andere halbe Tag gilt dem umweltschonenden und treibstoffsparenden Fahren.

2-Phasen-Ausbildung - was ist das?

Die Neuregelung sieht vor, dass der Führerausweis nach bestandener praktischer Prüfung nicht definitiv, sondern nur auf Probe für eine Dauer von 3 Jahren ausgestellt wird.

Während diesen 3 Jahren verpflichtet sich der Neulenker zum Besuch von 2 Ausbildungstagen bei einem anerkannten Kursorganisator (der sogenannten «zweiten Phase» und unterliegt zudem einem strengeren Sanktionswesen.

Wann erhalte ich den definitiven Führerausweis?

Mit dem Besuch der beiden Ausbildungstage und nach Ablauf der Probefrist (die ohne Zwischenfälle verlaufen muss), kann nach 3 Jahren der definitive Führerausweis beantragt werden.

Warum ist die 2-Phasen-Ausbildung obligatorisch?

Was auf den ersten Blick wie eine Verteuerung und Erschwerung des Führerausweiserwerbs aussieht, entpuppt sich beim genaueren Hinsehen als gezielte Investition in die eigene Sicherheit.

Gemäss den Statistiken verursachen 18 bis 24-jährige Lenkerinnen und Lenker öfter Verkehrsunfälle als ältere. Die verschärften Bedingungen für den Erwerb des Führerausweises sollen dazu dienen, die Zahl der Verkehrsunfälle dieser gefährdeten Altersgruppe zu reduzieren.

Art. 15a

Der erstmals erworbene Führerausweis für Motorräder und Motorwagen wird zunächst auf Probe erteilt. Die Probezeit beträgt drei Jahre.

Der Führerausweis wird unbefristet erteilt, wenn: a. die Probezeit abgelaufen ist; b. der Inhaber an den vom Bundesrat vorgeschriebenen, in erster Linie praktischen Weiterbildungskursen zur Erkennung und Vermeidung von Gefahren sowie zu umweltschonendem Fahren teilgenommen hat.

Wird dem Inhaber der Ausweis auf Probe wegen einer Widerhandlung entzogen, so wird die Probezeit um ein Jahr verlängert. Dauert der Entzug über die Probezeit hinaus, so beginnt die Verlängerung mit der Rückgabe des Führerausweises.

Der Führerausweis auf Probe verfällt mit der zweiten Widerhandlung, die zum Entzug des Ausweises führt.

5 Ein neuer Lernfahrausweis kann frühestens ein Jahr nach Begehung der Widerhandlung und nur auf Grund eines verkehrspsychologischen Gutachtens erteilt werden, das die Eignung bejaht. Diese Frist wird um ein Jahr verlängert, wenn die betroffene Person während dieser Zeit ein Motorrad oder einen Motorwagen geführt hat.

Nach erneutem Bestehen der Führerprüfung wird ein neuer Führerausweis auf Probe erteilt.

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