Kampagne «Vorsicht beim Vortritt»

Die Kampagne «Vorsicht beim Vortritt» warnt Strassenbenutzer vor gefährlichen Situationen, die zu schweren Velounfällen führen können.


Um die Zahl der Velounfällen wegen Vortrittsmissachtung zu senken, führt der TCS mit seinen Partnern Pro Velo, VCS, bfu, Suva, TCS, Polizei und weitere Partner gemeinsam die Verkehrssicherheits-kampagne «Vorsicht beim Vortritt» weiter. «Schau besser zweimal hin beim Vortritt», lautet die Hauptbotschaft der besonderen Aktionen im Rahmen der Vorsicht-Vortritt-Kampagne.

«Schau besser zweimal hin beim Vortritt»

Missachtungen des Vortrittrechts sind die wichtigste Ursache für Kollisionen zwischen Auto und Velo. Gerade vor Kreuzungen, im Kreisel oder beim Linksabbiegen wird die Lage von beiden Verkehrsgruppen unterschätzt.

Velofahrer vor Unfällen schützen

Im Jahr 2015 verunfallten 4004 Velofahrende, 1001 von ihnen wurden schwer verletzt, 39 Velo- und E-Bike-Fahrende kamen ums Leben. Bei jedem zweiten schweren Unfall handelte es sich um eine Kollision, in den meisten Fällen mit einem Personenwagen.

Die steigende Verkehrsdichte und der zunehmende Zeitdruck im Alltag können sich im Strassenverkehr fatal auswirken. Die Missachtung des Vortrittsrechts ist denn auch die häufigste Ursache für Kollisionen zwischen Personenwagen und Velofahrern. Solche Unfälle ereignen sich am meisten bei folgenden Verkehrssituationen: Kein Vortritt, Stopp, Linksabbiegen und Rotlicht.

Die Kampagne «Vorsicht beim Vortritt» will Velofahrer und Motorfahrzeuglenker für die wichtigsten Regeln sensibilisieren, damit Kollisionen vermieden werden können. Nur mit richtigem Verhalten und gegenseitiger Rücksichtnahme wird es gelingen, die Zahl schwerer Velounfälle markant und nachhaltig zu senken und das Velofahren noch attraktiver zu machen.

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