





Für touristische Aufenthalte benötigen Sie als Inhaber eines Schweizerpasses in der Regel kein Visum, sofern Ihre Reise 60 Tage nicht überschreitet. Die Einreisebestimmungen können sich jedoch ändern, weshalb eine Konsultation bei der thailändischen Botschaft vor der Abreise ratsam ist. Beachten Sie, dass bei der Einreise oft ein Rückflugticket vorgewiesen werden muss.
Der visumfreie Aufenthalt ist standardmässig auf 30 Tage begrenzt und wird bei der Ankunft in Ihren Pass gestempelt. Eine einmalige Verlängerung ist vor Ort bei der Einwanderungsbehörde gegen eine Gebühr möglich. Planen Sie Ihre Reisedauer sorgfältig, da bei einer Überschreitung der Frist Bussen und Einreisesperren drohen.
Auch Kinder benötigen zwingend einen eigenen Schweizerpass; ein Eintrag im Pass der Eltern genügt nicht. Wenn ein Kind nur mit einem Elternteil reist, sollte eine beglaubigte Vollmacht des anderen Elternteils in englischer Sprache mitgeführt werden. Dies dient der Sicherheit und beugt Missverständnissen bei der Grenzkontrolle vor.
Detaillierte Reiseinformationen des zu Auslandreisen mit Kindern.
Thailand ist grundsätzlich ein sicheres Reiseland, dennoch sollten Sie Menschenansammlungen und politische Demonstrationen meiden. Die Kleinkriminalität erfordert in touristischen Zentren Ihre Aufmerksamkeit; achten Sie stets auf Ihre Wertsachen. Beachten Sie für die aktuelle Sicherheitslage zwingend die Reisehinweise des EDA.
Die medizinische Versorgung ist im Land grundsätzlich gewährleistet. Gesundheitseinrichtungen verlangen jedoch in der Regel vor Beginn einer Behandlung eine finanzielle Garantie, etwa in Form eines Versicherungsnachweises, einer Kreditkarte oder einer Vorauszahlung. In abgelegenen Regionen kann der Zugang zu Bluttransfusionen für Personen mit Rhesus-negativer Blutgruppe eingeschränkt sein.
Die Leistungen der obligatorischen Krankenversicherung der Schweiz (KVG) im Ausland sind begrenzt und können in Thailand, wo die medizinischen Kosten je nach Einrichtung stark variieren und private Kliniken teuer sein können, unzureichend sein. Bestimmte Kosten, insbesondere für medizinische Transporte oder eine Rückführung in die Schweiz, können vollständig zulasten der Patientin oder des Patienten gehen. Es ist daher wichtig, sich bei seinem Versicherer zu erkundigen, was für dieses Reiseziel tatsächlich gedeckt ist und welche Kosten gegebenenfalls selbst zu tragen sind.
Tropenkrankheiten wie Malaria, das Dengue-Fieber, Chikungunya und Zika treten saisonal gehäuft auf, weshalb ein konsequenter Mückenschutz tagsüber und nachts unerlässlich ist. Informationen zu notwendigen Impfungen und Prophylaxe finden Sie auf der Plattform healthytravel.ch. Achten Sie zudem strikt auf Hygiene bei Wasser und Nahrungsmitteln, um Infektionen vorzubeugen.
Ja, der nationale Schweizer Führerausweis reicht in Thailand nicht aus. Sie müssen zwingend einen Internationalen Führerausweis mitführen, der nur in Kombination mit dem nationalen Ausweis gültig ist. Bei Polizeikontrollen werden Verstösse gegen diese Regel konsequent mit Bussen geahndet.
Detaillierte Reiseinformationen des TCS zu Fahrzeugdokumenten für Fahrten im Ausland.
Krankenhäuser verlangen oft eine sofortige Zahlungsgarantie oder Vorauskasse, bevor eine Behandlung begonnen wird. Ein medizinischer Rücktransport per Ambulanzjet kann Kosten von über CHF 100'000.- verursachen. Eine Zusatzversicherung wie der ETI Schutzbrief (Variante Plus) übernimmt diese Koordination und Kosten, was im Ernstfall existenzsichernd ist.
Besonders relevant sind die Übernahme von Heilungskosten weltweit und die Organisation von Rücktransporten in die Schweiz. Auch die Annullierungskostenversicherung ist wichtig, falls Sie die Reise wegen Krankheit gar nicht erst antreten können. Zudem hilft der Rechtsschutz bei juristischen Problemen, etwa nach Verkehrsunfällen.
Ja, wenn eine medizinisch notwendige Behandlung vor Ort nicht adäquat durchgeführt werden kann, organisiert die ETI Einsatzzentrale die Repatriierung. Dies geschieht unter medizinischer Begleitung und in Abstimmung mit den behandelnden Ärzten. Ohne diesen Schutz müssten Sie die enormen Kosten selbst tragen.
In Krisenfällen, wie etwa bei Naturkatastrophen, unterstützt der TCS seine Mitglieder bei der Evakuierung oder der vorzeitigen Rückreise. Dies erfolgt oft in Koordination mit den Massnahmen des EDA. Wichtig ist, dass Sie sich in einer Notsituation so rasch wie möglich bei der Einsatzzentrale melden.
Suchen Sie bei medizinischen Notfällen sofort ein Krankenhaus auf und kontaktieren Sie umgehend die ETI Einsatzzentrale (+41 58 827 22 20). Unterschreiben Sie keine unverständlichen Dokumente oder Schuldanerkennungen am Unfallort. Bewahren Sie alle Belege und Arztberichte sorgfältig auf, um diese später bei der Versicherung einzureichen.
Die allgemeine Notrufnummer für den Rettungsdienst ist 1669, die Polizei erreichen Sie unter 191. Speziell für ausländische Besucher gibt es die „Tourist Police“ unter der Nummer 1155, wo meist Englisch gesprochen wird. Speichern Sie diese Nummern vor Reiseantritt in Ihrem Mobiltelefon ab.
Der TCS verfügt zwar über keine eigenen Patrouilleure in Thailand, steht Ihnen aber telefonisch rund um die Uhr beratend zur Seite. Die Experten der Einsatzzentrale helfen bei der Wahl des Krankenhauses und garantieren die Kostenübernahme gegenüber der Klinik. Bei Problemen mit dem Mietwagen kann versucht werden, lokale Hilfe zu vermitteln.
Bereiten Sie sich sorgfältig vor („Vorbereitung verhindert Desaster“) und konsultieren Sie die Hinweise des EDA. Schliessen Sie zwingend einen umfassenden Reiseschutz ab und respektieren Sie die kulturellen Gepflogenheiten des Landes. Geniessen Sie Ihre Entdeckungsreise, aber bleiben Sie im Strassenverkehr stets wachsam und defensiv.
