Jetlag – was wirklich hilft

Endlich am Reiseziel angekommen, doch anstelle von Glücksgefühlen machen sich Erschöpfung und Müdigkeit breit: der Jetlag.


Jetlag tritt auf, wenn mehrere Zeitzonen durchflogen werden. Der natürliche Schlaf-Wach-Rhythmus ist gestört, Aufmerksamkeit und Entscheidungsfähigkeit können dadurch beeinträchtigt sein.

Eine Daumenregel sagt, dass der Jetlag etwa so viele Tage dauert, wie Zeitzonen durchflogen wurden. Ein Jetlag von sechs Stunden ist also nach sechs Tagen kompensiert. Nach einem Flug von Zürich nach Las Vegas (USA) wäre man demnach nach acht Tagen vollkommen an den neuen Tagesrhythmus angepasst.

Bei Kurztrips lohnt es sich somit oft nicht, die innere Uhr an den neuen Rhythmus anzupassen. Wer sich jedoch länger an einem neuen Ort aufhält, der sollte sich auf die Umstellung einlassen. Mit ein paar Tipps lässt sich diese vereinfachen: 

Tageslicht für die innere Uhr

Es ist ratsam, möglichst viel Zeit an der frischen Luft und am Tageslicht zu verbringen. So gerät die innere Uhr schneller wieder in den richtigen Rhythmus. Besonders geeignet ist das Tageslicht in Kombination mit etwas Bewegung. Beides hilft, wach und konzentriert zu bleiben. 

Erste-Hilfe-Nickerchen

Um trotz Jetlag wach und auch handlungsfähig zu bleiben, helfen kurze Schlafpausen. Ein 15-Minuten-Nickerchen macht so wach wie zwei Tassen Kaffee.

Vorbereitung ist das A und O

Um den Jetlag am Zielort vorzubeugen, hilft es, wenn schon im Flugzeug der Tagesrhythmus der Reisedestination eingehalten wird: Gegessen wird zu den Zeiten des Gastlandes und Schlafenszeit ist erst, wenn die Sonne untergeht.

In der ersten Nacht nach der Ankunft ist es wichtig, ausreichend zu schlafen. Auch anstrengende Aktivitäten sollten in den ersten Tagen vermieden werden, damit der Körper genügend Ressourcen hat, um sich an den neuen Zeitrhythmus zu gewöhnen.

Wach und müde dank Medikamenten

In der Regel wird während Flügen von Schlafmitteln abgeraten, da diese zu extremer Müdigkeit oder gar Handlungsunfähigkeit bei ungeplanten Ereignissen oder Notfällen führen.

Es ist jedoch wahrscheinlich, dass Melatonin – auch als Dunkel- oder Schlafhormon bezeichnet – bei der Jetlagbekämpfung hilfreich sein kann. Dieses macht nämlich in hoher Konzentration müde und in geringer Menge wach. Dennoch ist diese Methode etwas umstritten. Wenn überhaupt, sollte das Präparat zur gewünschten Schlafenszeit an der Reisedestination eingenommen werden. Fragen Sie dazu vorher Ihren Arzt oder Apotheker.


Verwenden Sie diese Informationen nicht als alleinige Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Fragen Sie bei gesundheitlichen Beschwerden Ihren Arzt oder Apotheker. Surfen im Internet ersetzt den Arztbesuch nicht.

Für Anregungen und Inputs, können Sie uns gerne per Mail kontaktieren: mdtcsch

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